Zwei Tote bei Unruhen in Beduinendorf

Umm al-Hiran hat heute die Nachrichten in Israel bestimmt. Der Ort ist seit langem ein Brennpunkt des schwierigen Umgangs des Staates mit den Beduinen im Negev. Polizeikräfte waren am Mittwoch Morgen angerückt, um einen gerichtlichen Beschluss zur Zerstörung illegal gebauter Häuser durchzusetzen. Dabei kam es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Einwohnern, Demonstranten und Polizisten…

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Rassismus im Rabbinat: Die wahre Aussage des RaMBaM verschwiegen

Ran haCohen widerspricht Rabbinern, wie Raw Elijahu aus Zfat, die sich in ihren rassistischen Statements ausgerechnet auf den Maimonides (Rabbi Moses Ben Maimon, RaMBaM, 1135-1204) beriefen, der in seiner Torahzusammenfassung das Verbot formuliert hatte, Häuser und Felder im Lande Israel an „Götzendiener“ zu verkaufen (Mishne Torah, Hilkhot avodat kokhavim). Der RamBaM habe ausdrücklich erklärt, dass Muslime keine Götzendiener sind…

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Ramadan / Elul: Die Botschaft der Bulldozer

Einen Tag vor Beginn des Ramadan, des heiligen Monats der Muslime, rückten die Bulldozer um halb Drei in der Frühe an. Die Arbeiter – beschützt durch mehrere Dutzend Polizisten – kamen auf Anordnung der israelischen Behörden. Sie sollten die Grabsteine im letzten noch verbliebenen Teil des Mamilla-Friedhofs zerstören. Mamilla ist ein historischer Friedhof des Islam, dessen Grabsteine teilweise noch aus dem 7. Jahrhundert stammen. Dieser Teil der Stätte war bislang nicht angetastet worden…

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Negev: Beduinendorf vollständig zerstört

Das israelische Fernsehen berichtete gestern, wie zügig eine Siedlung geräumt werden kann, wenn entsprechende Entschlossenheit dahinter steht. Innerhalb eines Tages konnte die Beduinensiedlung Al-Akrib im Negev jedenfalls so gründlich geräumt werden, dass nach Scheich Siyah al-Turi, Dorfältester von al-Akrib, nichts blieb, „als wären wir nie hier gewesen“…

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