Ausstellungseröffnung von „Lebensläufe“

Shaul Ladany überlebte zweimal: 1944, im Alter von acht Jahren, wurde er mit seiner Familie aus Ungarn in das KZ Bergen-Belsen deportiert. Er gehörte zu den wenigen jüdischen Häftlingen, die aufgrund von Verhandlungen ungarischer und schweizerischer jüdischer Organisationen mit der SS gerettet wurden und im Dezember 1944 in die Schweiz ausreisen durften. Später wanderte Shaul Ladany nach Israel aus und wurde ein bekannter Wissenschaftler und Sportler. Als Geher nahm er an den Olympischen Spielen in München teil und überlebte die Geiselnahme der israelischen Mannschaft durch eine palästinensische Terrorgruppe am 5. September 1972…

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Neue Yad Vashem Online-Ausstellung

​Zum 80. Jahrestag des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs hat Yad Vashem eine neue Online-Ausstellung entwickelt mit persönlichen Geschichten über das jüdische Familienleben in Europa im Jahre 1939. Die persönlichen Berichte beschreiben das Fortschreiten des Zweiten Weltkriegs mithilfe von Dokumenten, Fotografien und Artefakten, die sich im Archiv von Yad Vashem befinden, und von denen viele von Holocaust-Überlebenden und ihren Familien an Yad Vashem gespendet wurden…

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Micha Ullman in Berlin

Ab Dienstag, den 14. Mai 2019, ist im Mauer-Mahnmal im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus unter dem Titel „Mauerschatten“ eine temporäre Sandinstallation von Micha Ullman zu sehen. Am 14. Mai und 3. Juni, wird diese Installation durch die Tänzerin Claudia Tomasi und den Tänzer Nir Vidan in einer „durational performance“ aktiviert. Im Schadow-Haus wird zudem eine Kabinettsausstellung mit Zeichnungen und Skulpturen zu den Berliner Werken Ullmans gezeigt…

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100. Geburtstag von Traute Lafrenz

Die einzige noch lebende am Widerstand der Weißen Rose Beteiligte, Traute Lafrenz, feiert am 3. Mai 2019 ihren hundertsten Geburtstag. Sie war in den Jahren 1942/43 aktiv in der Flugblattverteilung der studentischen Widerstandsgruppe einbezogen. Ende 1942 brachte sie Flugblätter nach Wien und Hamburg, besorgte zusammen mit Sophie Scholl Papier und Briefmarken für die Flugblätter und verteilte diese mit ihr in München…

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„Verschleierte Frauen im Heiligen Land“

Das Israel-Museum gehört seit seiner Gründung im Jahre 1965 zu einer der wichtigsten Kultureinrichtungen Israels. Neben der umfangreichen Dauerausstellung werden immer wieder spannende Wechselausstellungen gezeigt, wie die Ausstellung „Veiled Women of the Holy Land“, die noch bis Ende Februar 2020 besichtigt werden kann…

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Der Fürther „Schulhof“

Wer an dem Synagogen-Mahnmal in der Geleitsgasse in Fürth vorbeigeht, kann sich heute kaum mehr vorstellen, dass sich dort einst das religiöse Zentrum jüdischen Lebens befand, das mit seinen Synagogen und seiner Talmudschule weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt war. Daher hat das Jüdische Museum Franken den sog. „Schulhof“ (jidd. Schul = Synagoge) in einem 3D-Modell rekonstruieren lassen. Das Modell ist ab sofort in der Dauerausstellung sowie in einer digitalen Panoramaversion auf der Webseite des Jüdischen Museums Franken zu sehen…

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„Täter auf der Schulbank“ erhält Ausstellung

Das Buch „Täter auf der Schulbank“ von Sven Deppisch liefert die Vorlage für eine Ausstellung über die Polizeischule Fürstenfeldbruck im Nationalsozialismus. Unter dem Titel „Ausbildung – Enthemmung – Verbrechen“ ist sie vom 4. April bis 7. Juli 2019 im Kunsthaus des Museums Fürstenfeldbruck zu sehen…

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