Zentralrat der Juden warnt vor Spirale der Gewalt

Nach der Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, ist es auch in Europa zu zahlreichen antisemitischen Übergriffen, Anschlägen und Demonstrationen gekommen. Bei Demonstrationen in Berlin wurden antisemitische Parolen gerufen und israelische Symbole verbrannt. In Amsterdam wurde ein koscheres Restaurant demoliert, in Göteborg ein Brandanschlag auf die dortige Synagoge verübt…

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Zentralrat fordert faire Israel-Berichterstattung in den Medien

Der Zentralrat der Juden in Deutschland ruft die Medien zu einer fairen Israel-Berichterstattung auf. Angesichts der gestiegenen Israel-Feindlichkeit in Deutschland trügen auch die Medien Verantwortung dafür, dass Deutschland seiner historischen Verpflichtung gegenüber dem jüdischen Staat nachkomme, erklärte Präsident Dr. Josef Schuster bei der Ratsversammlung des Zentralrats der Juden am Sonntag in Frankfurt/M. Bei der Ratstagung war der Vorstandsvorsitzende der Axel-Springer SE, Dr. Mathias Döpfner, zu Gast…

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„Judenfeindschaft gab es auch ohne Pogrome“

Sowohl unter den Führern des russischen Bolschewismus als auch unter den Vorkämpfern des Kommunismus in Europa war die Zahl der Juden verhältnismäßig groß. Auch deshalb galten die Bolschewiki als einzige politische Kraft, die konsequent gegen den Antisemitismus in der eigenen Armee kämpfte und für eine Aufklärung in der Bevölkerung sorgte. Brendan McGeever lehrt Soziologie an der Birkbeck-Universität in London. Im Frühjahr 2018 soll seine Dissertation »The Bolsheviks and Antisemitism in the Russian Revolution« erscheinen…

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„Pogrome hat’s doch bei uns keine ‘geben!“

Sie ist 48, bayerisch, konfessionell gebunden und an Politik wie an Geschichte interessiert. Am Gymnasium unterrichtet sie Deutsch und Ethik. Sie liest viel und gern, zumeist übers eigene Land und am liebsten eigene Autoren. Kürzlich wandte sie sich erstmals der russischen Historie zu. Sie war empört: „Wir waren ja auch schlimm, aber Pogrome hat’s doch bei uns keine ‘geben!“…

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Wer tritt auf gegen Orbáns Desinformationsstrategie?

Die ungarische Regierung „konsultiert“ wieder einmal ihre Bevölkerung. Diesmal sollen sieben „Fragen“ zum angeblichen „Soros-Plan“ beantwortet werden. Diese Kampagne gegen George Soros, der auch in Ungarn Menschenrechts-NGOs unterstützt, erinnert an George Orwells „1984″, in dem „der Anblick oder auch nur der Gedanke an Goldstein schon automatisch Abscheu und Zorn“ erweckt…

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