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Judentum und Israel
 
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Die Welt der
jüdischen Postkarten

Historische Ansichtskarten

Historische Ansichtskarten Teil [1] [2]
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Postkarten 0

S. 95, Nr. 113
Militär-Gottesdienst am Jaum-Kippur in Brüssel 1915. Veranstaltet durch Off. Stellv. Baum aus Cöln
Berlin, Verlag Louis Lamm (Jüdische Kriegspostkarte No. 14), 1915/16
Der aus dem mittelfränkischen Wittelshofen stammende und in Berlin tätige Verleger Louis Lamm (18711944) veröffentlichte unter dem Titel "Jüdische Kriegskarten bzw. Jüdische Kriegspostkarte" eine Serie patriotischer Postkarten.
Jüdisches Museum der Stadt Wien


Postkarten 1

S. 53, Nr. 56
Neustadt, die Hauptstadt von der Rhön …
Neustadt/Saale, Verlag Wendelin Guck, um 1925
Die Synagoge im unterfränkischen Bad Neustadt an der Saale (Bayern) wurde 1892 errichtet, während des Novemberpogroms 1938 geschändet und dient heute  in der Grundsubstanz weitgehend erhalten als Wohnhaus.
Die Potpourrikarte vereint die wichtigsten Sehenswürdigkeiten, darunter neben Kriegerdenkmal und Distriktskrankenhaus auch die Synagoge.
Lit.: Israel Schwierz: Steinerne Zeugnisse jüdischen Lebens in Bayern, Bamberg 1988, S. 41.

Jüdisches Museum Franken  Fürth & Schnaittach


Postkarten 2

S. 45, Nr. 47
Jüdischer Friedhof in Sarajevo
Sarajewo, Verlag Hamdija Kopcic, um 1920
Die ältesten Gräber des sefardischen Friedhofs von Sarajewo gehen auf die Mitte des 17.Jh. zurück. 1992 wurde der Friedhof zur Frontlinie zwischen den sich gegenüberstehenden bosnischen Serben und den bosnischen Regierungstruppen und dabei stark beschädigt.
Lit.: Edward Serotta: Überleben in Sarajewo, Wien 1994.
Jüdisches Museum der Stadt Wien


Postkarten 3

S. 96, Nr. 115
Jüdischer Gottesdienst mit russischen Gefangenen (Landrabbiner Dr. Mannheimer)
Berlin, Verlag Louis Lamm (Jüdische Kriegspostkarte No. 13), 1915/16
Dr. David Mannheimer (geb. 1863 in Bad König, Hessen, gest. 1919 in Bad Kissingen), ein Vertreter der Neo-Orthodoxie, war von 1891 bis zu seinem Tod Landesrabbiner in Oldenburg.
Jüdisches Museum Franken  Fürth & Schnaittach


Postkarten 4

S. 115, Nr. 140
In der Herzl Straße, Tel Aviv
Haifa, Verlag S. Adler, um 1932
In Tel Aviv entstand in den 30er und 40er Jahren des 20.Jahrhunderts das größte städtische Ensemble moderner Architektur. In Europa ausgebildete Architekten setzten in Eretz-Israel die im nationalsozialistischen Deutschland verbotene Architektur fort.
Lit.: Institut für Auslandsbeziehungen (Hg.): Tel Aviv. Neues Bauen 19301939, Tübingen/Berlin 1993.
Jüdisches Museum der Stadt Wien


Postkarten 5

S. 20, Nr. 11
Herzliche Gratulation z. neuen Jahr
Würzburg, Willy Wolff, 1906
Willy Wolff (geb. 1889 in Zell am Main) war bis zu seiner Emigration nach Übersee in Würzburg und München als Gebrauchsgraphiker (u. a. für Nürnberger Lebkuchenfabriken) tätig. Die Karte stammt aus einem Album mit über 100 selbstgemalten Postkarten, die Wolff zwischen 1905 und 1909 an Bella und Selma Schopflocher in Fürth sandte.
Jüdisches Museum Franken  Fürth & Schnaittach
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Rothschild haTikvah Erew schel Schoschanim

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Zur Ausstellung erschien
ein reich bebilderter Katalog:

Bernhard Purin
Die Welt der jüdischen Postkarten
Wien 2001. Brandstätter Verlag. 136 Seiten.
140 Farbabbildungen.
21.50€. ISBN 3-85498-144-9

 

Theodor Herzls Altneuland 18.80Euro!




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