Erfurt: Älteste bis zum Dach erhaltene Synagoge eröffnet im Oktober museal

Der Termin lässt sich bereits jetzt vormerken: Am 27. Oktober öffnet das Museum Alte Synagoge Erfurt erstmals die Pforten in der Waagegasse für Besucher. Schon in den vergangenen Monaten konnte in das noch uneingerichtete Haus zu Führungen, Vorträgen und Konzerten geladen werden und der Zustrom sowie das Interesse waren enorm. Das Geschichtsdenkmal verweist auf viele historische Daten und es wird einen spektakulären Schatz in sich bergen…

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Die Herausforderung der Leugnung

Binyamin Netanyahu glaubt, dass drei Themen auf der nationalen Agenda stehen: Iran, Iran und Iran. Zum ersten, weil im Falle eines atomaren Iran der Nahe Osten atomar aufrüsten würde. Zum zweiten, weil sich im Falle eines atomaren Iran der Nahe Osten radikalisieren würde. Zum dritten, weil im Falle eines atomaren Iran früher oder später ein religiöser Fanatiker Gebrauch von seiner nuklearen Kompetenz machen würde…

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Unterstützung für die Antisemiten-Liste von Dieudonné/Alain Soral

Der alternde Chef knöpft sich, einmal mehr, den amtierenden Staatschef als persönlichen Hauptfeind vor. Jean-Marie Le Pen war bereits mit Jacques Chirac – den er im Wahlkampf 2001/02 zu seinem Intimfeind erkor – so verfahren. Und nun scheint er es mit Nicolas Sarkozy (dessen Aufstieg er noch 2005 gegen Chirac verbal unterstützt hatte) ähnlich zu halten…

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Christlicher Antijudaismus in Bayern: Rabbiner Dr. A. Eckstein über Ritualmordbeschuldigungen im Raum Bayreuth (1907)

Kürzlich gab HaGalil einen Aufsatz von Dr. Yaron Harel von der Bar-Ilan-Universität zu christlichen Ritualmordbeschuldigungen im muslimischen Syrien wieder. Für mich ein geeigneter Anlass das gleiche Thema mit dem Schwerpunkt auf Bayern, meinem Geburtsland, ebenfalls zu bearbeiten. Ritualmordvorwürfe sind keine Erfindung des Christentums, wenn sie auch auf das Engste mit ihm verbunden bleiben; ihr Ursprung liegt im Altertum. Besonders in den katholischen Regionen Europas hielten sich diese Auswüchse christlichen Antijudaismus‘ noch bis in die vierziger Jahren des 20. Jahrhunderts…

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Renovierung des Postnazismus

Österreich im Frühjahr 2009: In Serfaus, einem Urlaubsort in den Tiroler Bergen, verweigert eine Hotelbetreiberin einer jüdischen Familie ein freies Zimmer, da sie „schlechte Erfahrungen“ mit Juden gemacht habe. Bei einem Besuch der Gedenkstätte Auschwitz fallen Wiener Schüler durch antisemitische Pöbeleien auf. Bei der Gedenkfeier zur Befreiung des Konzentrationslagers Ebensee schießen vermummte Jugendliche, die von FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache umgehend als „wirklich blöde Lausbuben“ bezeichnet werden, mit Softguns auf Überlebende, grölen Naziparolen und zeigen den Hitlergruß…

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