Antisemitismus? Antizionismus? Israelkritik – Ausstellung im Jüdischen Museum Westfalen

Entgegen optimistischen Annahmen handelt es sich beim Antisemitismus nicht um ein absterbendes Phänomen der politischen (Un-) Kultur, sondern um eine weiterhin lebendige Strömung in unserer Gesellschaft. Viele Quellen speisen die Judenfeindschaft: Juden werden heute in der Regel nicht mehr als „Rasse“ oder wegen ihrer Religion verleumdet, sondern weil sie wahnhaft als eine Macht, die die Welt beherrscht, wahrgenommen werden…

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Judenmission: Der fragwürdige Umgang mit einem Tabubegriff

Besonders deutsche Nachschlagewerke treten gern mit dem Anspruch der Seriosität auf. Das Deutschland der Wissenschaft, der Kultur und der Technik hat tatsächlich einige Errungenschaften vorzuweisen, auf die es mit Recht stolz sein kann. Gerade deshalb jedoch hätte man es sich leisten können auch bei den weniger ruhmreichen Kapiteln, wie etwa bei der vaterländischen Religions- und Sozialgeschichte, ehrlicher mit der historischen Wahrheit umzugehen…

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Israel-USA: Belastete Beziehungen

„Buscheir oder Jitzhar“. Ram Emanuel, Stabschef im Weißen Haus, soll im Gespräch mit einem amerikanischen Juden den Bau einer iranischen Atombombe mit Israels Siedlungspolitik im Westjordanland auf eine Ebene gestellt haben. Busheir ist das von der deutschen Firma Siemens gebaute und von den Russen fertig gestellte Atomkraftwerk im Iran. Jitzhar ist eine berüchtigt radikale Siedlung nahe Nablus im Westjordanland…

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Antisemitismus: Was hat sich in Europa verändert?

Wer von uns beklagt sich nicht hin und wieder über die Lage in unserem Land? Der israelische Jude wünscht sich immer heimlich, ein wenig im Ausland leben zu können. Ich habe leider einen Trost für die Jammerer: Die Teilnahme an einem Antisemitismus-Seminar im europäischen Parlament ließ mich zu dem Schluss gelangen, dass die Lage der Juden Europas nicht mehr dieselbe ist wie früher…

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Jerusalem und Tel Aviv: Zum Hundertsten

Keine zwei Städte ergänzen sich besser als Tel Aviv und Jerusalem. Doch die Bewohner von Israels politischer und spiritueller Hauptstadt betrachten ihre Landsleute 60 Kilometer die Straße hinunter oft so, als kämen sie von einem anderen Planeten. Was für die Tel Aviver okay ist, die ihre Küstenstadt, die wirtschaftliche und kulturelle Hauptstadt des Landes, als das wirkliche Israel ansehen…

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Judenmission im Volkslied: „Es war eine schöne Jüdin“

Wohl kaum ein anderes Thema ist besser dazu geeignet, Juden und Christen einander zu entfremden als der leidige ‚Dauerbrenner‘ Judenmission. Das vor Augen erteilte erst kürzlich der Gesprächskreis „Juden und Christen“ dieserart Bekehrungsversuche eine klare Absage und legte sogar ein Dokument dazu vor. Nur repräsentieren ein paar wohlmeinende Christen nicht die Mehrheit der Katholiken, und schon gar nicht den Papst selbst…

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