Charlotte Knobloch: Ein würdiges Andenken für Kurt Eisner in München

Charlotte Knobloch, Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland und Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde in München fordert für den ersten Ministerpräsidenten der Republik Bayern „ein würdiges Andenken im Herzen der Stadt München“. Dieser Ort solle auch repräsentativ sein und der herausragenden Rolle, die Eisner für die Geschichte Bayerns gespielt hat, angemessen“. Dies drückte sie auch gegenüber Franz Maget dem Fraktionsvorsitzenden der SPD in Bayern aus…

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Zeit wär’s: Umbenennung des Marienplatzes in Kurt-Eisner-Platz

Es ist schon sehr eigenartig, dass sich unter den Portraits der im Bayerischen Landtag bzw. in der Staatskanzlei geehrten ehemaligen Ministerpräsidenten des Freistaates, keine Würdigung des Gründers des Freistaates befindet. Von Kurt Eisner, dem ersten Ministerpräsidenten und Gründer des Freistaates Bayern, steht auch kein Denkmal vor dem Parlament. Auch an anderer zentraler Stelle der Hauptstadt, etwa vor dem Rathaus, findet sich kein Hinweis auf den Ermordeten…

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Ahnungslosigkeit 2.0: Lehrer zwischen Hysterie und Leichtsinn

Lehrer und Medienkompetenz sind zwei Begriffe, die sich auszuschließen scheinen. Einerseits sehen rund 60% der Lehrer die Schule als die Instanz, die Kindern den Umgang mit Computer vermitteln soll, andererseits findet diese Vermittlung dort kaum oder verspätet statt. Hinzu kommt, dass das Internetverhalten von Lehrern ein komplett anderes ist, als das ihrer Schüler…

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Rechtsextreme proben wieder Eintritt ins Europäische Parlament

Neue Runde, neuer Einsatz, neue Chance: Dieses Motto scheint sich Europas extreme Rechte im Vorfeld der nächsten Europaparlamentswahl zu eigen zu machen. Und so probt man schon einmal, grenzübergreifend, den Einzug in das Straßburger Parlament, wo man eine Kooperation in neuer Form anstrebt. Am Wochenende des 31. Januar und 1. Februar fand dazu eine Tagung in Wien statt…

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Peres beauftragt Netanjahu mit Regierungsbildung

Staatspräsident Schimon Peres hat seine alten Allianzen zur Kadima Partei nicht vergessen. Am Freitag Morgen bemühte er sich noch in separaten Gesprächen mit Benjamin Netanjahu und Zipi Livni um eine „große Koalition“, oder wie sich das in Israel nennt, eine „Koalition der nationalen Einheit“…

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Moshe Zuckermann: Nach dem Krieg und vor dem Ausgleich?

Titel: Zuckermann
Ort: München
Beschreibung: Gaza – Nach dem Krieg und vor dem Ausgleich?

Vortrag von Prof. Dr. Moshe Zuckermann, Tel Aviv
Moderation: Dr. Reiner Bernstein, München

Samstag, 21. Februar 2009
19.00 Uhr / Gasteig / Black Box
Eintritt 7,00 Euro / erm. 5,00 Euro
(Vvk ab 6.2. bei München Ticket, Tel. 54 81 81 81)

Laut offizieller Verlautbarung verfolgte der Gazakrieg ein klar umrissenes Ziel: dem Beschuss von Orten in Israels Süden durch die Hamas Einhalt zu gebieten. Die Vehemenz, mit der Israel reagierte, sowie der Zeitpunkt der militärischen Maßnahme, zeigt jedoch, dass es um weit mehr ging als um das proklamierte Sicherheitsproblem.
Das Fiasko des zweiten Libanonkrieges (aus israelischer Perspektive) und der beim Ausbruch der Kampfhandlungen bereits angelaufene Wahlkampf in Israel spielten in diesem Zusammenhang eine gravierende Rolle. Dabei sollte sich gerade bei diesen Wahlen erweisen, wie es um die Beilegung des israelisch-palästinensischen Konflikts generell bestellt ist.

Moshe Zuckermann, der wie kaum ein anderer die politischen Debatten sowohl in Israel als auch in Deutschland verfolgt, zeigt die strukturellen Koordinaten dieses gesamten Wirkzusammenhangs gebündelt auf. Er wurde 1949 in Tel Aviv geboren. Mit seiner Familie kam er 1960 nach Deutschland und kehrte 1970 nach Israel zurück. Er lehrt an der Universität Tel Aviv und war Leiter des dortigen Instituts für deutsche Geschichte und Herausgeber des „Tel Aviver Jahrbuches für deutsche Geschichte“.
Vor kurzem erschien sein neues Buch „Sechzig Jahre Israel. Die Genese einer Krise des politischen Zionismus“ (Pahl-Rugenstein 2009).
Eine Veranstaltung der Jüdisch-Palästinensischen Dialoggruppe München in Kooperation mit der Münchner Stadtbibliothek. Sie wird freundlicherweise von der Petra-Kelly-Stiftung unterstützt.

Date:
2009-02-20

Jerusalem: Straßenschilder sollen Bilder erhalten

Zahlreiche Straßen in Israel tragen die Namen berühmter nationaler oder internationaler Persönlichkeiten – doch häufig wissen die Passanten nicht, wer hinter diesen Namen steckt. Dem will die Stadtverwaltung Jerusalem jetzt Abhilfe schaffen. Die alten Straßenschilder in der Hauptstadt sollen durch neue Schilder mit Bildern ersetzt werden…

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