Vision einer Wissenschaftsgroßmacht

Es ist noch schwer, über Prof. Ephraim Katzir in der Vergangenheitsform zu schreiben. Es gibt wenige Menschen, die sich in so hohem Alter und in so einer schwierigen körperlichen Verfassung geistige Klarheit und starke Leidenschaft für die Wissenschaft bewahrt haben. Ich erinnere mich gut an unsere Gespräche in seinen letzten Lebensmonaten, in denen er sich als überraschend beschlagen in Fragen der neusten wissenschaftlichen Entwicklungen in Nanotechnologie und Hirnforschung erwiesen und mich mit seinen klaren und präzisen Einsichten erstaunt hat…

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Gewaltsame Proteste wegen Parkplatzöffnung am Schabbat

In Jerusalem sorgt derzeit die Öffnung eines Parkplatzes am Schabbat für Tumulte. Am Samstag demonstrierten Tausende ultra-orthodoxe Juden (Haredim) gegen diese Entscheidung und versuchten, die Stadtverwaltung zu stürmen. Bürgermeister Nir Barkat kündigte unterdessen am Sonntag an, der Parkplatz bleibe geöffnet. Die Haredim drohen nun mit weiteren Protestkundgebungen…

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Voice of America aus Kairo: Der Ton macht die Musik

Ein Mann sprach zur Welt, und die Welt hörte ihm zu. Er schritt zum Rednerpult in Kairo, allein, ohne Gastgeber und ohne Assistenten. Und er hielt vor einem Auditorium von Milliarden eine Predigt. Ägypter und Amerikaner, Israelis und Palästinenser, Juden und Araber, Sunniten und Schiiten, Kopten und Maroniten – sie alle lauschten ihm aufmerksam…

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Obama in Kairo: Stereotype über Juden zu wiederholen – ist zutiefst falsch!

Überall auf der Welt wurden Juden seit Jahrhunderten verfolgt, und der Antisemitismus gipfelte in Europa in einem beispiellosen Holocaust. Morgen werde ich Buchenwald besuchen, das Teil eines Netzwerks von Lagern war, in denen Juden während des Dritten Reichs versklavt, gefoltert, erschossen und vergast wurden. Sechs Millionen Juden wurden getötet – mehr als die gesamte jüdische Bevölkerung, die heute in Israel lebt. Diese Tatsache zu leugnen ist bar jeder Grundlage, ignorant und abscheulich. Israel mit Zerstörung zu drohen – oder gemeine Stereotype über Juden zu wiederholen – ist zutiefst falsch und dient nur dazu, bei den Israelis diese schmerzvollste aller Erinnerungen wieder zu erwecken und gleichzeitig den Frieden zu verhindern, den die Menschen in dieser Region verdienen…

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Umfrage in Israel: Yes, We Can!

Netanjahu schafft es immer noch nicht, die Worte „palästinensischer Staat“ in den Mund zu nehmen, doch die Öffentlichkeit in Israel hat es schon verinnerlicht: Wir haben keine Wahl. Eine Umfrage der Shabbatbeilage „Mussaf“ zeigt, dass die meisten Israelis der Ansicht sind, dass der PM den amerikanischen Forderungen nachkommen sollte. Aber Netanjahu muss nicht nur wegen Obama beunruhigt sein: Nur 34% sind mit seiner Amtsführung in der Krise mit den USA zufrieden…

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Der Übersetzer: Ein Interview mit Peretz Kidron

Peretz Kidron wurde in Wien als Sohn galizianischer Juden geboren, flüchtete nach dem „Anschluss“ als kleines Kind mit seinen Eltern nach England und immigrierte später nach Israel, wo er heute lebt. Er hat den Großteil seines Lebens als Übersetzer gearbeitet und u.a. die Memoiren des früheren israelischen Staatspräsidenten Ezer Weizmanns und des früheren israelischen Premierministers Yitzhak Rabin (beide inzwischen verstorben) vom Hebräischen ins Englische übersetzt. Außerdem ist er Präsident Emeritus der „Israeli Translators Association“. Auch Deutsch, Jiddisch und Französisch spricht er fließend…

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