Schana towa – Ein gutes und süßes neues Jahr!

Rosch haSchana ist der Moment, das vergangene Jahr zu überdenken und um Verzeihung zu bitten, sollten wir mit unserem Verhalten wissentlich oder auch unwissentlich jemanden verletzt haben. Für das vergangene Jahr fallen uns einige Situationen ein, in denen ein Leser, ein Autor, ein Freund, ein Mitstreiter verstimmt war, Situationen, in denen es Missverständnisse gab. Die Kommunikation über das Internet ist nicht immer einfach, auch wenn man mit den besten Absichten kommt. Wir bitten um Verzeihung! …

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Die Dimensionen der Wirklichkeit und der Tradition

35 plus 25 sind 60. Mit dieser Gleichung beschreibe ich die Hohen Feiertage und somit vergleiche ich sie mit einem Zoom-in- und Zoom-out-Vorgehen. Jom Kippur ist eher Zoom-in, wenn wir in die Tiefen unseres Lebens hineinsteigen. Rosch haSchana ist eher Zoom-out, wenn wir das Neue Jahr mit Freude feiern…

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Taschlich

Rosch haSchana erlegt uns viele Mizwot auf, die wir gerne tun: Wir feiern mit Freunden und Gemeinde bei gutem Essen, hören Schofar, essen Tapuach bidwasch, Apfel mit Honig. Andere Sachen sind weniger populär, zum Beispiel der Fischkopf. Sogar eine Bracha dazu, schenifre wenirbe kedagim, dass wir wie ein Fisch fruchtbar sind und uns vermehren, überzeugt meistens nicht. Zu den Minhagim von Rosch haSchana gehört noch etwas weniger Populäres, wenn auch zu unrecht…

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Antisemitismus in Berlin weiterhin alltagsprägend

Der Antisemitismus in Berlin bleibt auf besorgniserregendem Niveau. Jeden Tag erfährt die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin) im Schnitt von über zwei antisemitischen Vorfällen, wie aus dem heute veröffentlichten Bericht antisemitischer Vorfälle Januar-Juni 2019 hervorgeht…

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Yad-Vashem-Ehrung in Bayern

Michael und Cäcilia Köhldorfner aus dem bayerischen Schnaitsee wurden am Montag (23.9.) posthum von der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem als „Gerechte unter den Völkern“ anerkannt. Das Ehepaar Köhldorfner hatte während des Holocaust sein Leben riskiert, um Juden zu retten. Erstmals fand eine solche Ehrungszeremonie am tatsächlichen Ort der Rettung statt, auf dem Hof der Familie Köhldorfner in Schnaitsee, etwa 70 Kilometer östlich von München…

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