„Das Volk ist mit dem Golan“ – mehr denn je

Am Mittwoch drang eine aus Syrien kommende Drohne in den israelischen Luftraum ein. Am Golan wurde Luftalarm ausgelöst und eine Patriot Abwehrrakete schoss die Drohne schließlich über dem See Genezareth ab. Die Grenze im Norden kommt nicht zur Ruhe. Dabei scheint die Zeit reif: Nach der Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem, verdichten sich Gerüchte über eine amerikanische Anerkennung der israelischen Souveränität über den Golan. Aber nicht nur deshalb erfährt das Hochplateau derzeit viel internationale Aufmerksamkeit…

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Zentralrat der Juden fordert weitere Aufklärung zum NSU

Der Zentralrat der Juden in Deutschland begrüßt, dass der NSU-Prozess mit einem klaren Urteil gegen die Hauptangeklagte Beate Zschäpe zu Ende gegangen ist. Damit hat der Rechtsstaat ein deutliches Signal gegen Rechtsextremismus gesetzt. Für die Angehörigen der Mordopfer bleibt jedoch der Verlust. Ihnen gilt unser tiefes Mitgefühl…

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„Osmanen Germania“ verboten

Die „Osmanen Germania“ mit ihren bundesweit 1500 – 2500 Mitgliedern gehören zu den gefährlichsten und zu den schnell wachsenden Rockergruppen Deutschlands. Von ihrer Mitgliederstruktur her türkisch-nationalistisch geprägt, gelten sie als enge Gefolgsleute Erdogans und verbinden milieuspezifische Kriminalität mit gezielter, sehr rechter Einschüchterungspolitik. Im März 2018 hatte es bereits in zahlreichen Städten in NRW, Hessen und Baden-Württemberg einen schweren Schlag der Sicherheitsbehörden gegen sie gegeben.  Nun hat Bundesinnenminister Horst Seehofer die Gruppierung verboten…

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Grundsatzerklärung zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus

Das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) hat in Zusammenarbeit mit der WerteInitiative – jüdisch-deutsche Positionen (WI) eine Grundsatzerklärung zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus formuliert. Sie wird von über dreißig Organisationen und Einzelpersonen unterstützt, die sich exponiert mit jüdischem Leben und der Auseinandersetzung mit Antisemitismus befassen…

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Neues Naturkunde Museum in Israel

Es hat lange gedauert. Seit Jahren, seit Jahrzehnten wurde in Israel ein Museum für Naturkunde geplant. Jetzt ist es soweit, seit Anfang Juli läuft das Steinhardt Museum of Natural History im Test-Betrieb. Noch ist die Ausstellung nicht komplett fertig gestellt, aber Besucher können drei der insgesamt vier Stockwerke bereits bestaunen…

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Mehrere Erdbeben im Norden Israels

Am Wochenende bebte im Norden Israels wieder mehrmals leicht die Erde. Vier Erdbeben gab es allein am Sonntag (8.7.) in der Umgebung des Sees Genezareth. Sie erreichten eine Stärke von bis zu 3,3 auf der Richterskala. Glücklicherweise hat es weder Verletzte noch schwere Beschädigungen an Gebäuden gegeben…

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Der Umgang mit dem Tragischen – Zufall oder Vorsehung?

Für keine andere Krisensituation, in die ein Mensch geraten kann, gibt es im Judentum eine so reiche Tradition von Ritualen und Vorschriften wie für Trauer. Die jüdischen Trauerriten stellen einen Gegenentwurf zum heute weit verbreiteten Umgang mit Verlust und Trauer dar. Oft finden Trauernde in der modernen Welt keinen angemessenen Raum, in dem sie ihrer Trauer Ausdruck verleihen können und meinen, den gesellschaftlichen Erwartungen gemäß, weiter funktionieren zu müssen. Sie ziehen sich mit ihrer Trauer in Isolation und Anonymität zurück…

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Neues Denkmal in Würzburg-Heidingsfeld

In Würzburg-Heidingsfeld, früher einer eigenen politischen Gemeinde und von 1367 bis 1929 einer selbständigen Stadt (also nicht zum Fürstbistum Würzburg gehörend, wo die Juden sehr unter den verschiedenen Verfolgungen durch die Fürstbischöfe – bis hin zur Vertreibung – zu leiden hatten) existierte vom 13. Jahrhundert (erweitert 1565 durch aus Würzburg vertriebenen Juden) bis zum Juni 1937 eine Jüdische Kultusgemeinde, eine der ältesten Jüdischen Gemeinden Deutschlands…

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