Siegfried Taubert

Aus HaGalil Lexikon

Wechseln zu: Navigation, Suche

Siegfried Taubert (* 11. Dezember 1880 in Brallentin, Pommern; † 13. Februar 1946 in Kiel) war zur Zeit des Nationalsozialismus Burghauptmann der Wewelsburg und Leiter der dort angesiedelten SS-Schule Haus Wewelsburg. Sein letzter Rang war der eines SS-Obergruppenführers. Zudem war Taubert General der Waffen-SS

Leben

Siegfried Taubert wurde am 11. Dezember 1880 in Brallentin (Pommern) als Sohn eines evangelischen Pfarrers geboren. Von 1914 bis 1919 war er als Berufsoffizier im Kriegsdienst. Dort schied er als Major aus. Von 1921 bis 1931 war er nacheinander Geschäftsführer im Pommerschen Landbund, Verkaufsleiter einer Klavierfabrik, Versicherungsangestellter, daneben Führer im Stahlhelm und im Frontbann. 1931 wurde er Mitglied der NSDAP und der SS; er arbeitete als hauptamtlicher SS-Führer unter Kurt Daluege und wurde zum SS-Oberführer befördert. Von 1935 bis 1938 war er als SS-Brigadeführer Stabsleiter im SD-Hauptamt Reinhard Heydrichs. Von 1938 bis 1945 war er der Burghauptmann der Wewelsburg, daneben war er Laienrichter am Volksgerichtshof. 1943 wurde er SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS. Am 3. März 1945 flüchtete er von der Wewelsburg nach Schleswig-Holstein. Dort starb er 1946 in der Landeshauptstadt Kiel.

{{#if: Taubert, Siegfried | {{#if: | {{#if: SS-Obergruppenführer, General der Waffen-SS und Burghauptmann der Wewelsburg | {{#if: 11. Dezember1880 | {{#if: Brallentin in Pommern | {{#if: 13. Februar1946 | {{#if: Kiel) |
Persönliche Werkzeuge