Mystik
Aus HaGalil Lexikon
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Mystik (vom lateinischen mysticus: unbeschreiblich, unaussprechlich, geheimnisvoll; von griechisch mystikos, bzw. myein: Augen und Lippen schließen) bezeichnet die Suche nach und die Berichte und Aussagen über die Erfahrung einer höchsten Wirklichkeit.
Jüdische Mystik
Im Judentum hat die Mystik besonders in der Kabbala eine breite Tradition. Mehr auf rationale Durchhellung des Glaubens bedachte Denker haben diese Bewegung oft kritisiert.
Nennenswerte Vertreter und Quellen sind:
- Jochanan bei Sakkai (1. Jh. n.)
- Rabbi Akiba und sein Schüler Schimon ben Jochai
- das Buch Jezira (3.-6. Jh. n.)
- Abulafia (1240-1292)
- Gikatilla (1248-1325?)
- der Sohar (Ende 13. Jh.), die wohl bedeutendste kabbalistische Schrift
- Isaak Luria (1534-1572)
- Gershom Scholem (Beurteilt unter anderem in seinem Buch «Die jüdische Mystik in ihren Hauptströmungen» (Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1967) die Kabbala und den Chassidismus)