Bitte lies diesen Text von Rabbiner Walter Rothschild in Ruhe durch. Er wurde zu den hohen Feiertagen, also zu Rosch haSchanah und Jom Kippur geschrieben. Schreib uns Deine Gedanken zu diesem Text per Email. Wir werden sie, natürlich anonym, veröffentlichen. Wie ist dieses Jahr für Dich gelaufen? Was hast Du erreicht? Wirst Du Dinge im kommenden Jahr anders machen?

Die Hohen Feiertage

Schon wieder ist ein Jahr vorbei! Wo ist es geblieben? Was haben wir erreicht? Sind wir besser geworden oder nur normal gewesen oder müssen wir zugeben – um Himmels willen hoffentlich nicht –, dass wir in diesem vergangenen Jahr noch schlimmer als in den Jahren vorher waren?

Und welche Probleme haben wir gehabt? In unserem persönlichen Bereich, in der Familie, im Beruf, im politischen Umfeld? In unserem spirituellen Leben? Haben wir den Eindruck, dass wir alles gut machen konnten? Oder haben wir das Gefühl, schon wieder Fehler begangen zu haben?

Welche Last tragen wir? Welche Scham quält uns, welche Schuldgefühle? Bei wie vielen Menschen fühlen wir uns ungemütlich, wenn wir sie sehen? Mit wie vielen Menschen können wir noch nicht zurechtkommen – und das schließt uns selbst natürlich ein.

Keiner sagt, dass es einfach sein soll, auf dieser Welt und in dieser Welt zu leben. Wir haben einige Pflichten. Aber wir haben auch einige Methoden, um mit Schwierigkeiten zu leben. Durch Reue und Umkehr, innerlich und äußerlich, können wir zumindest einen Teil unserer Probleme lösen, können wir mindestens einige unserer Wunden heilen.

Wir nehmen uns dafür mehrere Wochen Zeit – welch ein Luxus! Den ganzen Monat Elul, um uns vorzubereiten, und dann weitere zehn Tage im Monat Tischri (zwischen Rosch haSchanah und Jom Kippur). Natürlich kann man während des ganzen Jahres an solche Sachen denken, aber die Erfahrung lehrt uns, dass es besser ist, diese innere Reise nicht allein zu machen. Mit anderen Gemeindemitgliedern und in einer Gruppe kann man mehr schaffen.

Schon wieder ist ein Jahr vorbei. Vieles ist passiert. Vieles war gut und konstruktiv und vieles – leider – nicht so gut, nicht so konstruktiv. Aber das ist kein Grund, alle Hoffnung zu verlieren"

Schanah Towah und Schalom

Rabbiner Walter Rothschild und Familie

Schön, dass Du dieses Jahr mit uns ein wenig gelernt hast! Die Zeit ist schnell vergangen, es hätte noch viele Dinge gegeben, von denen wir Dir erzählen wollten. Wie hat Dir "haSchanah" gefallen? Was hat gefehlt? Was war zu viel? Worüber würdest Du gerne noch mehr erfahren?
Schreib uns Deine Meinung!

Zum Abschluss erwartet Dich noch ein großes Quiz mit vielen Fragen rund um die Themen, die wir dieses Jahr besprochen haben!
Hier geht es weiter!