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Eleh P'kudej haMishkhan, Mishkhan haEduth, asher
pukad, al pi Mosheh:
Awodath haLeviim, beJad Ithamar Ben Aharon haKhohen.
Parashath haShawu'a (Wochenabschnitt)
Sh'moth (Exodus / II. B.M.)
38:21-40:38
Haftarah: I Koenige c7.51-c.8.21
Parashath Pekudej - éãå÷ô úùøô
Batterien laden
Erinnern Sie
sich noch daran, wie Sie als Kind zum erstenmal eine Synagoge betraten?
Was für ein Gefühl war das? Was machte die Synagoge anders als alle
anderen Gebäude? Sie sah anders aus, hatte eine andere Atmosphäre, einen
einzigartigen Klang und sogar eigene, subtile Gerüche. Vielleicht
empfanden Sie ein wenig von jener Ehrfurcht, die wir als Erwachsene
spüren, wenn wir an den Satz denken: "Wisse, vor wem du stehst."
Sie mußten gute Kleider anziehen und sich ordentlich benehmen. Aber das war
nicht alles. Irgend etwas trennte Sie dort von der profanen Welt und vom Alltag.
Ihre Eltern machten Sie mit dem edleren Teil Ihrer Natur bekannt (selbst wenn
Sie gar keine Lust dazu hatten).
Die Aura, die Sie einhüllte, ist ein Teil Ihrer spirituellen Identität. Ob Sie
es glauben oder nicht, Sie feierten ein Ritual, ähnlich wie Mosche und Aaron,
als sie das Tabernakel bauten.
Der neue Wochenabschnitt, Pekudej, beschreibt die letzten Vorbereitungen für das
Heiligtum. Man könnte manches geradezu nachzeichnen, zum Beispiel die
Anweisungen für die Bruststücke und Schulterstücke mit den genauen Maßen und den
Angaben zum Material und zu den Farben. Wir können uns ein geistiges Bild vom
Gewand der Priester machen.
Am Ende des Wochenabschnitts, der zugleich das Buch Exodus abschließt, wird der
Bau abgeschlossen. Mosche verbrennt duftendes Räucherwerk auf dem Altar. Er und
Aaron waschen sich Hände und Füße. Mosche beendet die Arbeit, und "die
Herrlichkeit G-ttes erfüllte das Heiligtum".
Was sie taten, unterschied sich nicht sehr von dem, was wir beim Betreten der
Synagoge tun: Wir bereiten uns physisch darauf vor, dem H-rrn gegenüberzutreten.
Und die Aura des Tempels verstärkt unsere körperlichen Reaktionen. Wenn die
Herrlichkeit das Heiligtum erfüllt, werden auch wir davon durchdrungen, denn
unser Körper ist ein Tempel des Geistes.
Darum ist diese Erfahrung im Hause der Anbetung ein wichtiger Teil unseres
Lebens, obwohl wir jederzeit und überall beten können. Hier sind wir dem Treiben
der Welt entrückt; wir vergessen unbedeutende Dinge und laden unsere
spirituellen Batterien auf.
Diese Energie können wir mit nach draußen nehmen und die profane Welt, in der
wir leben, mit dem Wort G-ttes verändern.
DER STANDPUNKT
DES REBBE
GEDANKEN UND EINSICHTEN DES LUBAWITSCHER REBBE
Wir dürfen niemals die sogenannten Kleinigkeiten und einfachen Dinge
übersehen, die jede bescheidene Gemeinde und jeder Einzelne von uns tun kann und
tun muß.
Leitgedanken
Die Stiftshütte des Zeugnisses ... (Exod. 38:21)
Zwischen dem Bau der Stiftshütte in der Wüste und der Errichtung des
ersten Heiligen Tempels lagen 479 Jahre. Das Hebräische Wort für "Zeugnis",
Ha'edut, hat den Zahlenwert 479. Das lehrt uns, daß die Stiftshütte 479 Jahre
lang davon zeugte, daß G-tt mitten unter dem jüdischen Volk wohnte. (Rabbeinu
B'Chayej) Und sie machten die heiligen Gewänder für Aaron, wie G-tt dem
Mosche geboten hatte. (Exod. 39:1).
Die Worte "wie G-tt dem Mosche geboten hatte" werden in diesem
Wochenabschnitt achtzehnmal wiederholt. Achtzehn entspricht chaj, "Leben". Die
Torah zeigt uns, das Mosche sich sein Leben lang bemühte, den Willen G-ttes zu
erfüllen. (Baal Haturim)

Der Inhalt
dieser Gedanken ist heilig,
darum sollte dieses Papier nicht zerstört
oder weggeworfen werden.
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