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Koscher leben...
 
 

Parashath haShawu'a 
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Schoftim

(Dtn 16,18-21,9 / Jesaja 51,12-52,12)

Richter und Beamte nach den Stämmen sollst du in alle Tore der Städte setzen, die der Ewige, dein Gott, dir geben wird, dass sie das Volk nach Gerechtigkeit richten. Du sollst das Recht nicht beugen, kein Ansehen der Person achten und keine Bestechung annehmen, denn die Bestechung macht weise Leute blind und verkehrt die Worte der Gerechten. Der Gerechtigkeit, der Gerechtigkeit sollst du nachtrachten. So wird es dir Wohlergehen und du wirst das Land behalten, das der Ewige, dein Gott, dir gibt.

Du sollst bei dem Altar des Ewigen, deines Gottes, den du errichten wirst, keinen Hain, überhaupt keinen Baum pflanzen. Du sollst dir auch keine Standsäule errichten, die dem Ewigen, deinem Gott, verhasst ist.

Du sollst dem Ewigen, deinem Gott, zu Ehren keinen Ochsen oder Lamm schlachten, das einen Leibesfehler, das irgend etwas Böses an sich hat, denn dies ist dem Ewigen, deinem Gott, ein Gräuel.

Wenn in den Toren irgendeiner deiner Städte, die der Ewige, dein Gott, dir geben wird, sich ein Mann oder eine Frau finden sollte, der oder die das täte, was in den Augen des Ewigen, deines Gottes, missfällig ist, er überträte nämlich sein Gesetz, ginge hin und diente anderen Göttern und betete sie an, Sonne, Mond oder sonst ein Gestirn am Himmel, welches ich verboten habe, es würde dir angezeigt, du würdest es vernehmen, hättest scharfe Untersuchung angestellt und gefunden, dass die Sache gewiss wahr und in Jisrael dieser Gräuel geschehen sei, so sollst du den Mann oder die Frau, welche diese böse Tat begangen haben, zum Tor deiner Stadt hinausführen, es sei Mann oder Frau, und sie mit Steinen zu Tode werfen.
Auf die Aussage zweier oder dreier Zeugen soll der sterben, der den Tod verdient, nicht aber auf die Aussage eines einzigen Zeugen. Die Zeugen müssen zuerst Hand an ihn legen, um ihn umzubringen, und dann soll die Hand des ganzen Volkes folgen. Auf solche Art sollst du den Bösewicht aus dir wegschaffen.

"Wenn dir ein Rechtshandel zu schwer fallen sollte vor Gericht, es sei eine Sache, die das Leben oder das Eigentum oder eine leibliche Beschädigung betrifft oder sonst eine Streitsache, die in deinen Toren vorfallen könnte, so sollst du dich aufmachen und an den Ort hinaufgehen, den der Ewige, dein Gott, erwählen wird, daselbst zu den Priestern aus dem Stamm Levi oder zu dem Richter kommen, der dann sein wird, und sie fragen, dann werden sie dir sagen, was rechtens ist. Du musst aber so verfahren, wie man an dem Ort, den der Ewige erwählen wird, den Urteilsspruch fällt, und sorgfältig beachten, was man dich daselbst lehren wird. "Nach der Lehre, die man dir geben, und nach dem Recht, das man dir anzeigen wird, sollst du handeln und von dem, was man dir sagen wird, weder rechts noch links abweichen. Wer aber aus Frevel dem Priester, der daselbst des Ewigen, deines Gottes, Dienst versieht, oder dem Richter nicht gehorchen wird, derselbe soll des Todes sein. Du musst den Bösewicht aus Jisrael wegschaffen, dass es die ganze Nation erfahre, sich fürchte und nicht mehr frevelmütig handle. Wenn du in das Land kommst, das der Ewige, dein Gott, dir gibt, du nimmst es ein, hast es in Besitz und sprichst: Ich will einen König über mich setzen wie alle Völker es um mich her tun, so kannst du einen König über dich setzen, welchen der Ewige, dein Gott, alsdann erwählen wird. Du musst aber einen von deinen Brüdern zum König erwählen und darfst keinen Ausländer, der nicht dein Bruder ist, über dich setzen. Doch soll er nicht zu viele Pferde halten und nicht das Volk wieder nach Mizrajim führen, um viele Pferde anzuschaffen, weil der Ewige euch gesagt hat: ihr sollt diesen Weg niemals wieder betreten. Er soll auch nicht zu viele Frauen nehmen, damit sein Herz nicht abweiche. Desgleichen soll er nicht übermäßig Silber und Gold sammeln. Wenn er auf dem Thron sitzt, soll er sich von dieser Lehre eine Abschrift in einem Buch verfertigen, aus demjenigen, welches bei den Priestern aus dem Stamm Levi aufbewahrt wird. Diese soll er bei sich haben und lebenslang darin lesen, damit er lerne, den Ewigen, seinen Gott, zu fürchten, um alle Worte dieser Lehre und diese Gesetze genau zu beachten, dass sein Herz sich nicht erhebe über seine Brüder und dass er nicht abweiche von dem Gebot zur Rechten oder zur Linken, damit er und seine Nachkommen lange Jahre an der Regierung bleiben mögen in Jisrael.

Parschat Schoftim:
Der König und Sie
Heute wählen die meisten Nationen Politiker, von denen sie annehmen, dass sie gut verhandeln und entscheiden können, aber nicht unbedingt mit G–tt verbunden sind...

Die Priester aus dem Stamm Levi und der ganze Stamm Levi soll kein Teil und kein Erbe unter Jisrael bekommen. Von den Opfern des Ewigen und seinem Erbteil sollen sie Unterhalt haben. Eigentum soll er unter seinen Brüdern nicht besitzen. Der Ewige ist sein eigentümliches Erbgut, wie er ihm verheißen hat. Dies ist die Gebühr für die Priester vom Volk: Wenn jemand sich einen Ochsen oder ein Schaf schlachtet, so gibt er dem Priester das Schulterstück, die Kinnbacken und den Magen. Ferner sollst du ihm die Erstlinge von deinem Getreide, deinem Most und deinem Öl wie auch die Erstlinge von der Schur deines Kleinviehs geben, denn ihn hat der Ewige, dein Gott, aus allen deinen Stämmen erwählt, dass er nebst seinen Nachkommen zu allen Zeiten im Namen des Ewigen im Amt stehe. Wenn ein Levi aus irgendeiner Stadt in Jisrael, wo er sich aufhält, nach eigenem Belieben an den Ort kommt, den der Ewige erwählen wird, so kann er den Dienst im Namen des Ewigen, seines Gottes, verwalten so wie seine Brüder, die Levijim, welche daselbst im Amt stehen vor dem Ewigen. Gleichen Teils soll er mit ihnen zu genießen haben, außer seinen Einkünften von zu Hause, die er verkaufen kann.

Wenn du in das Land kommst, das der Ewige dir gibt, so lerne nicht, solche abscheulichen Dinge zu tun wie diese Nationen tun. Niemand sei unter dir zu finden, der seinen Sohn oder seine Tocher durch das Feuer führt, der Ahnungskünste treibt, Zeitwähler (Wolkenbefrager), Vogeldeuter (Schlangenbeschwörer) oder Zauberer, Tierbeschwörer, Schwarzkünstler, Zeichendeuter oder Totenbefrager sei. Denn wer dies tut, ist dem Ewigen ein Gräuel, und eben um dieser Gräuel willen treibt der Ewige, dein Gott, jene vor dir aus. Du musst dich ganz an den Ewigen, deinen Gott, halten. Jene Völker, die du vertreibst, hören freilich allerlei Zeitwähler und Ahnungskünstler. Du aber, dir hat der Ewige, dein Gott, solches nicht beschieden. Einen Propheten aus deiner Mitte, aus deinen Brüdern, wie ich bin, wird er dir stellen, dem ihr gehorchen sollt. So wie du am Berg Chorew, am Tag der Versammlung, den Ewigen, deinen Gott, gebeten und gesprochen hast: "Lass mich die Stimme des Ewigen, meines Gottes, nicht mehr hören und dieses entsetzliche Feuer nicht mehr sehen, sonst bin ich des Todes."

Da denn der Ewige zu mir sprach: "Sie haben wohl geredet! Ich will ihnen auch einen Propheten aus ihren Brüdern, wie du bist, stellen. Diesem will ich mein Wort in den Mund legen und er soll ihnen vortragen, was ich ihm befehle. Wer dann meinem Wort ungehorsam ist, das der Prophet in meinem Namen vorträgt, von dem will ich es fordern, doch ein Prophet, der Frevel begeht in meinem Namen, um zu verkündigen, was ich ihm nicht befohlen habe oder um im Namen anderer Götter zu verkündigen, derselbe Prophet soll sterben.

Würdest du aber in deinem Herzen sprechen: "Wie kann ich erkennen, welches Wort der Ewige nicht gesprochen hat?" Wenn der Prophet im Namen des Ewigen etwas verkündigt und es geschieht nicht und trifft nicht ein, so hat der Ewige dieses Wort nicht gesprochen. Der Prophet hat es aus Frevelmut erdacht und du darfst dich vor ihm nicht scheuen.

Der 'fremde Dienst':
Götzendienst - Awodah sarah

Viele Torah-Lehrer sehen im Götzendienst eine niedere Neigung des Menschen, welche in der gesamten Menschheit, so auch im jüdischen Volk, ihren Ausdruck findet. Während sich die Völker dem heidnischen Trieb hingeben, versucht Israel beständig sich von diesem Trieb zu befreien. Noch im 15.Jahrhundert eröffnet Josef Karo (Toledo 1488 - Zfath 1575) den Schulhan Arukh mit dem Aufruf zur 'Überwindung des Götzendienstes'...

Wenn der Ewige, dein Gott, die Völker ausrotten wird, deren Land er dir geben will, du sie eingenommen haben wirst und in ihren Städten und Häusern wohnen wirst, sollst du dir in dem Land, das der Ewige, dein Gott, dir einzunehmen geben wird, drei Städte aussondern, die Straßen zu denselben in guten Stand setzen und die Grenze des Landes, das dir der Ewige, dein Gott, zu besitzen geben wird (durch diese Städte) in drei gleiche Kreise abteilen, sodass der Totschläger bequem dahin fliehen kann. So muss aber der Totschläger beschaffen sein, der durch seine Flucht dahin das Leben behalten soll: Er muss seinen Nächsten umgebracht haben ohne Vorsatz, ohne ihn vorher gehasst zu haben. Er geht etwa mit seinem Nächsten in den Wald um Bäume zu fällen, und indem er mit der Axt in der Hand ausholt um den Baum zu fällen, fährt das Eisen vom Stiel ab und trifft den andern, dass er daran stirbt, ein solcher kann in eine von diesen Städten seine Flucht nehmen und sich das Leben retten. Sonst dürfte der Bluträcher in der ersten Hitze seines Gemütes den Totschläger verfolgen und, wenn der Weg lang wäre, auch einholen und umbringen, weil er doch den Tod nicht verdient, indem er gegen die Person keine Feindschaft vorher gehabt hat. Darum gebe ich dir den Befehl: du sollst dir drei Städte aussondern, wenn der Ewige, dein Gott, deine Grenze erweitert, wie er deinen Vätern zugeschworen, und gibt dir das ganze Land, das er deinen Vätern zu geben versprochen hat, wenn du nämlich das Gebot genau beachtest, das ich dir jetzt gebe: den Ewigen, deinen Gott, zu lieben und jederzeit in seinen Wegen zu wandeln, so sollst du noch drei Städte zu diesen dreien hinzutun, damit in dem Land, welches der Ewige, dein Gott, dir zum Erbgut gibt, kein unschuldig Blut vergossen werde und dadurch Blutschuld auf dich komme. Hat aber jemand Hass auf seinen Nächsten, lauert ihm auf, fällt über ihn her und bringt ihn um und flieht in eine dieser Städte, dann sollen die Ältesten seiner Stadt hinschicken, ihn von da abholen lassen und dem Bluträcher in die Hände liefern.

Du darfst seiner nicht schonen, sondern musst Jisrael von Vergießung unschuldigen Blutes reinigen, so wird es dir Wohlergehen.

In dem Erbgut, das du in dem Land, welches der Ewige, dein Gott, dir einzunehmen gibt, besitzen wirst, sollst du die Grenzen deines Nachbarn, die von den Alten gezogen worden sind, nicht von der Stelle rücken.

Ein einziger Zeuge soll nicht gültig sein gegen eine Person, das Verbrechen oder die Sünde mag sein von welcher Art man wolle. Durch die Aussage zweier oder dreier Zeugen muss die Sache bekräftigt werden. Wenn ein falscher Zeuge gegen jemand aufgekommen ist, um ihn einer Übertretung zu beschuldigen, so sollen beide Männer, die den Rechtsstreit haben, vor dem Ewigen stehen, nämlich vor den Priestern und Richtern, die dann sein werden. Die Richter sollen genau untersuchen. Wenn der Zeuge falsch ausgesagt und gegen seinen Bruder falsches Zeugnis gegeben hat, dann sollt ihr ihm tun, was er seinem Bruder zu tun ersann, und den Bösewicht aus euch wegschaffen, damit die übrigen es hören, sich fürchten und nicht mehr dergleichen böse Dinge vornehmen mögen bei dir. Du darfst nicht Schonung üben, denn Leben gehört für Leben, Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß.

Wenn du gegen deine Feinde zu Felde ziehst und siehst Ross und Wagen eines Volkes, das zahlreicher ist als du, so fürchte dich nicht vor ihnen, denn der Ewige, dein Gott, der dich aus Mizrajim geführt hat, steht dir bei. Wenn ihr nun zum Kampf herannaht, so soll der Priester hervortreten, das Volk anreden und zu ihnen sagen: "Höre Jisrael! Ihr zieht jetzt gegen eure Feinde in den Krieg. Euer Herz verzage nicht. Fürchtet euch nicht! Seid nicht mutlos oder niedergeschlagen vor ihnen! Denn der Ewige, euer Gott, ist es, der mit euch geht, um für euch mit euren Feinden zu streiten und euch Hilfe zu leisten." Hierauf sollen die Amtleute folgende Anrede an das Volk halten: "Der Mann, der ein Haus neu erbaut und noch nicht bezogen hat, der gehe und kehre um nach Hause, dass er nicht im Krieg umkomme und ein anderer es beziehe. Der Mann, der einen Weinberg gepflanzt und die erste Weinlese noch nicht gehalten hat, der gehe und kehre um nach Hause, dass er nicht im Krieg umkomme und ein anderer die erste Weinlese halte. Der Mann, der sich mit einer Frau verlobt hat, die Heirat aber nicht vollzogen hat, der gehe und kehre um nach Hause, dass er nicht im Krieg umkomme und ein anderer sie heirate." Die Amtleute sollen fortfahren an das Volk zu reden, und sprechen: "Der Mann, der furchtsam und verzagten Herzens ist, der gehe und kehre um nach Hause, dass er das Herz seiner Brüder nicht so feige mache, wie das seinige ist." Wenn die Amtleute ihre Rede an das Volk beendet haben, dann sollen einige Heerführer an die Spitze des Volkes treten und die Musterung vornehmen.

Wenn du vor eine Stadt kommst, um sie zu bekriegen, so musst du ihr zuerst den Frieden anbieten. Antwortet sie dir nun auch friedlich und öffnet sich dir, dann soll alles Volk, das darin gefunden wird, dir zinsbar und Untertan sein. Will sie sich aber nicht friedlich ergeben, sondern mit dir streiten, so belagere sie. Wenn sie dir der Ewige, dein Gott, in deine Hand gibt, dann bringe alles Männliche in derselben mit dem Schwert um, Frauen aber, Kinder, Vieh und was sonst in der Stadt als Beute anzutreffen ist, kannst du plündern und die Beute der Feinde, die dir der Ewige, dein Gott, in die Hände geliefert hat, verzehren. So sollst du verfahren mit den Städten der Völker, welche sehr weit von dir entfernt sind und nicht zu den Städten dieser Völker hier gehören. Hingegen in den Städten dieser Völker, welche der Ewige, dein Gott, dir zum Erbgut gibt, sollst du keine Seele am Leben lassen, sondern alle bannen: den Chiti, Emori, Kenaani, Perisi, Chiwi und Jewusi, wie der Ewige, dein Gott, es dir geboten hat, damit sie euch nicht lehren, solche Gräuel auszuüben, wie sie ihren Göttern zu Ehren ausgeübt haben, wodurch ihr euch gegen den Ewigen, euren Gott, versündigen würdet.

Wenn du vor einer Stadt lange Zeit liegen musst, um sie zu bekriegen und zu erobern, so sollst du die Bäume nicht verderben und mit der Axt daran fahren, denn du kannst ja Früchte davon genießen und musst sie also nicht ausrotten. Ist denn das Holz auf dem Feld wie ein Mensch, den man durch Bollwerk einschränken muss? (Die Bäume sind ja nicht eure Feinde, denen ihr zu schaden suchen müsst). Doch solch ein Baum, von welchem du versichert bist, dass er nichts Essbares trägt, den kannst du verderben und umhauen, um ein Bollwerk um die Stadt zu bauen, die mit dir Krieg führt, bis sie daniederliegt.

Zum Wochenabschnitt Schoftim:
Umweltethik

Dass man den wehrlosen Baum, der nicht wie der Mensch entfliehen kann, nicht angreife, drückt indirekt die Lehre aus, dass man um so weniger an wehrlosen Menschen sich vergreifen dürfe...

Sidra Schoftim
Schütze den Baum, schütze den Menschen
Diese Sidra gibt uns die Anleitung für das Verhalten auf einem Feldzug, die Beziehungen mit den Waffenbrüdern, dem Feind, den Gefangenen. Sie beinhaltet auch eine Passage, die sich unseren Beziehungen zur Pflanzenwelt widmet...

Wenn man in dem Land, das der Ewige, dein Gott, dir zum Besitz geben will, einen Erschlagenen findet, der auf dem Feld liegt, ohne dass man weiß, wer ihn erschlagen hat, dann sollen deine Ältesten und Richter hinausgehen und die Strecke bis an die Städte messen, die um den Erschlagenen herum liegen. 'Welche Stadt nun die nächste an dem Erschlagenen ist, deren Älteste sollen ein Rindskalb nehmen, welches noch nicht zur Arbeit gebraucht worden ist und an keinem Joch gezogen hat. Diese Färse sollen die Ältesten der Stadt in einen harten Talgrund führen, der nicht bearbeitet und besät werden kann, und ihr hier das Genick brechen. Dann sollen die Priester aus dem Stamm Levi hinzutreten. (Denn sie hat der Ewige, dein Gott, erwählt, um seinen Dienst zu versehen und in seinem Namen den Segen auszusprechen, und nach ihrem Ausspruch werden alle Streitsachen und Verletzungen entschieden.) Und alle Ältesten derjenigen Stadt, welche dem Erschlagenen am nächsten ist, sollen über der Färse, der im Tal das Genick gebrochen worden ist, die Hände waschen, und sollen zueinander sprechen: (Diese, nämlich die Ältesten): "Unsere Hände haben dieses Blut nicht vergossen und unsere Augen es nicht gesehen", (jene, nämlich die Priester, erwidern): "Vergib, o Ewiger, dem Volk Jisrael, das du erlöst hast, und rechne es ihm nicht als unschuldig vergossenes Blut zu." Alsdann ist ihnen dieses Blut versöhnt. Du aber hast auf diese Weise die Anklage unschuldigen Blutes von dir weggeschafft, wenn du das getan, was in den Augen des Ewigen recht ist.

Zum Wochenabschnitt Schoftim:
Umweltethik

Dass man den wehrlosen Baum, der nicht wie der Mensch entfliehen kann, nicht angreife, drückt indirekt die Lehre aus, dass man um so weniger an wehrlosen Menschen sich vergreifen dürfe...

Sidra Schoftim
Schütze den Baum, schütze den Menschen
Diese Sidra gibt uns die Anleitung für das Verhalten auf einem Feldzug, die Beziehungen mit den Waffenbrüdern, dem Feind, den Gefangenen. Sie beinhaltet auch eine Passage, die sich unseren Beziehungen zur Pflanzenwelt widmet...

Zum Wochenabschnitt Schoftim:
Götzendienst

Viele Torah-Lehrer sehen im Götzendienst eine niedere Neigung des Menschen, welche in der gesamten Menschheit, so auch im jüdischen Volk, ihren Ausdruck findet. Während sich die Völker dem heidnischen Trieb hingeben, versucht Israel beständig sich von diesem Trieb zu befreien. Noch im 15.Jahrhundert eröffnet Josef Karo (Toledo 1488 - Zfath 1575) den Schulhan Arukh mit dem Aufruf zur 'Überwindung des Götzendienstes'...

La peraşa de la semana:
Şofetím
En el oltimo Kapitolo de la  peraşa Şofetim meldamos el sujeto: Kuando fue topado en la tyera ke tu Dyos te da para eredorla, algun matado eçado en el kampo, i no se supo ke lo firyo, Estonses saldran tus vyejos i tus cuezes, i sera ke la sivdad ke esta mas serkana a el matoda...

Zum Schabath haSlichoth (sf.):
Adon haSlichoth
Dieser Pijuth listet in alphabetischer Reihenfolge Eigenschaften Gottes auf...

Parschat Schoftim:
Der König und Sie
Heute wählen die meisten Nationen Politiker, von denen sie annehmen, dass sie gut verhandeln und entscheiden können, aber nicht unbedingt mit G–tt verbunden sind...

Parschat Schoftim:
Brot ist zum Essen da

Raw Jehuda ging über den Marktplatz. Auf einmal bemerkte er zwei Männer, die mit einem Brotlaib Ball spielten. Er war entsetzt...

Ki teze...
Wenn du gegen Feinde zu Felde ziehst, der Ewige, dein Gott, ihn dir in deine Hand gibt, dass du von ihm Gefangene wegführst, du unter den Gefangenen eine weibliche Person von schöner Gestalt erblickst und du Lust zu ihr hast, sie dir zur Frau zu nehmen, so sollst du sie vorher in dein Haus bringen, daselbst soll sie sich ihr Haupthaar abscheren und die Nägel schneiden, das Kleid ihrer Gefangenschaft ablegen, in deinem Hause bleiben und einen Monat lang ihren Vater und ihre Mutter beweinen. Alsdann kannst du zu ihr kommen, ihr beiwohnen und sie deine Frau sein lassen. Wenn du aber keinen Gefallen mehr an ihr finden solltest, dann musst du sie verabschieden und sich selbst überlassen. Verkaufen darfst du sie nicht. Du darfst sie nicht zur Sklavin machen, weil du sie geschwächt hast.

Wenn ein Mann zwei Frauen hat, die eine wird geliebt, die andere gehasst, und beide gebären ihm Söhne, die geliebte und die gehasste, aber so, dass der Erstgeborene der Sohn der Verhassten ist, und die Zeit kommt, dass er seinen Kindern verteilen will, was er als Vermögen hat, dann kann er den Sohn der Geliebten nicht zum Erstgeborenen machen und dem wirklichen erstgeborenen Sohn der Gehassten vorziehen, sondern muss den Erstgeborenen der verhassten Frau anerkennen, um ihm von allem, was vorhanden ist, einen zweifachen Anteil zu geben. Denn dieser ist Erstling seiner Kraft, ihm gebührt das Recht der Erstgeburt...

Der Inhalt dieser Gedanken ist heilig, Darum sollte dieses Papier nicht zerstört oder weggeworfen werden.

Moses Mendelssohn:
Ästhetische Schriften

Moses Mendelssohn (1729-1786), prominenter Vertreter der Leibniz-Wolffischen Schulphilosophie, gehörte zu den führenden Köpfen der deutschen Aufklärung...

Moses Mendelssohn:
Betrachtungen zur Bibelübersetzung

Als die deutsche Judenheit in dem großen geistigen Aufschwung der 1830er und der 1840er Jahre nach einer deutschen Bibel verlangte, rangen nicht weniger als drei Unternehmen gleichzeitig um den Kranz: Zunz, Salomon, Johlson, etwas später dann Philippson; Mendelssohns Pentateuch galt als nicht vorhanden...

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Sefer Chafetz Chaim:
Halakhoth zur "bösen Zunge"
haLaschon har'a, Gerüchte, Tratsch und üble Nachrede...

Die Heilige Schrift. Das vollständige Alte Testament nach jüdischer Überlieferung, mit Anhang Zeittabelle (Gebundene Ausgabe) von Leopold Zunz
Gebundene Ausgabe: 746 Seiten
Sinai Publishing, Allenby St., Tel Aviv, Israel



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Jüdische Weisheit
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