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Koscher leben...
 
 

Parashath haShawu'a 
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Dewarim - V.Buch Mose:
Re'eh - Dtn 11.26 - 16.18

[HEBRÄISCH]

Haftarah - Jesaja (49,14 - 51,3)
Genaue Zeiten zum Schabath beim örtl. Rabbinat bzw. hier (ohne Gewähr)...

Kapitel 11
26 Siehe! Ich lege euch heute vor Segen und Fluch: 27 den Segen, wenn ihr den Geboten des Ewigen, eures Gottes, gehorcht, die ich euch jetzt gebiete, 28 den Fluch aber, wenn ihr den Geboten des Ewigen, eures Gottes, nicht gehorcht und von dem Weg abweicht, den ich euch jetzt vorschreibe, dass ihr nämlich anderen Göttern nachfolgt, von welchen ihr gar nichts wisst.

29 Wenn der Ewige, dein Gott, dich in das Land bringt, dahin du gehst, um es einzunehmen, so sollst du den Segen auf dem Berg Gerisim und den Fluch auf dem Berg Ewal aussprechen lassen. 30 Diese Berge liegen jenseits des Jardens, weit hinüber gegen Sonnenutergang in der Landschaft des Volkes Kenaan, das auf dem platten Land wohnt, gegenüber von Gilgal, neben dem Hain Moreh. 31 Wenn ihr über den Jarden gegangen sein werdet, um das Land einzunehmen, das der Ewige, euer Gott, euch gibt, es eingenommen und euch darin niedergelassen haben werdet, 32 dann beachtet sorgfältig alle die Gesetze und Rechte, die ich euch heute vorlege.

Kapitel 12
Dies sind die Gesetze und die Rechte, die ihr sorgfältig zu beachten habt in dem Land, das der Ewige, der Gott eurer Eltern, dir einzunehmen gibt, zu allen Zeiten, solange ihr auf diesem Erdreich leben werdet. 2 Ihr müsst alle die Stellen zerstören, wo die Völker, die ihr austreibt, ihren Götter gedient haben, auf hohen Bergen, auf Hügeln und unter jedem grünen Baum. 3 Reißt ihre Altäre ein, zerbrecht ihre Standsäulen, verbrennt ihre Haine, haut die geschnitzten Bilder ihrer Götter um und vertilgt ihren Namen von demselben Orte. 4 Dem Ewigen, eurem Gott, sollt ihr auf diese Weise nicht dienen, 5 sondern zu dem Ort hin, den er aus allen euren Stämmen erwählen wird, um seinen Namen dahin zu setzen, zu dieser seiner Residenz sollt ihr pilgern, dorthin sollst du kommen, 6 dorthin sollt ihr eure Ganzopfer und andere Schlachtopfer, eure Zehnten, eure milde Hebe, eure Gelübde und freiwilligen Gaben wie auch die Erstgeburten eures Groß- und Kleinviehs bringen, 7 daselbst vor dem Ewigen, eurem Gott, verzehren und euch nebst euren Hausleuten ein Vergnügen machen mit dem, was ihr durch den Segen des Ewigen, eures Gottes, erworben habt. 8 Ihr dürft dort nicht so tun, wie wir jetzt hier tut, ein jeder was ihm beliebt, 9 denn noch seid ihr nicht zu der Ruhe und zu dem Besitz gekommen, den der Ewige, dein Gott, dir geben wird. 10 Ihr werdet aber über den Jarden gehen und in dem Land wohnen, das der Ewige, euer Gott, euch zum Erbe geben will. Er wird euch Ruhe verschaffen vor allen euren Feinden ringsum und ihr werdet sicher und ruhig wohnen. Alsdann sollt ihr an den Ort, den der Ewige, euer Gott, erwählen wird, um seinen Namen daselbst residieren zu lassen, dorthin sollt ihr alles dasjenige bringen, was ich euch gebiete, eure Ganzopfer und andere Schlachtopfer, eure Zehnten und die milde Hebe und die auserlesenen Gelübde, die ihr dem Ewigen zu Ehren geloben werdet. Daselbst sollt ihr vergnügt sein vor dem Ewigen, eurem Gott, ihr, eure Söhne und Töchter, Knechte und Mägde wie auch der Levi, der in euren Toren ist, denn dieser wird kein Teil und kein Erbgut unter euch bekommen. 13 Hüte dich, dass du deine Opfer nicht an jedem Ort, der dir in die Augen fällt, darbringst, sondern an den Ort, den der Ewige in einem deiner Stämme erwählen wird, dorthin sollst du deine Ganzopfer bringen und daselbst alles verrichten, was ich dir gebiete. 15 Doch kannst du in allen deinen Toren nach eigenem Belieben schlachten und Fleisch essen nach dem Segen des Ewigen, deines Gottes, den er dir beschieden hat. Daselbst kann der Unreine mit dem Reinen essen, ein Reh sowie einen Hirsch. 16 Nur das Blut sollt ihr nicht essen, sondern auf die Erde gießen wie Wasser. 17 Doch den Zehnten von deinem Getreide, Most und Öl, die Erstgeburten deines Groß- und Kleinviehs und alle Gelübde, die du geloben wirst, alle freiwilligen Geschenke und die milde Hebe darfst du in deinen Städten nicht verzehren, sondern an dem Ort, den der Ewige, dein Gott, erwählen wird, sollst du solches verzehren, du, dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht, deine Magd und der Levi, der in deinen Toren ist, und dir vor dem Ewigen, deinem Gott, mit dem, was deine Hände erworben haben, ein Vergnügen machen. 19 Hüte dich, dass du den Levi nicht verlässt, solange du auf deinem Erdreich lebst.

20 Wenn der Ewige, dein Gott, deine Grenzen erweitern wird, wie er dir verheißen hat, und du sprichst: Ich möchte Fleisch essen, weil dir etwa die Lust gekommen ist, welches zu essen, so kannst du nach Wohlgefallen Fleisch essen. 21 Der Ort, den der Ewige, dein Gott, erwählen wird, um seinen Namen dahin zu setzen, dürfte zu weit ab von dir sein. Du kannst daher von deinem Groß- und Kleinvieh, das dir der Ewige gegeben hat, so schlachten, wie ich es dir befohlen habe und nach Herzens Lust in deinen Städten verzehren, doch wird es gegessen, wie man Reh oder Hirsch isst: der Unreine isst mit dem Reinen zusammen. Nur sei darin sorgfältig, dass du das Blut nicht isst, denn das Blut ist der Lebensgeist und du sollst den Lebensgeist nicht mit dem Fleisch verzehren. 24 Du sollt es nicht essen, sondern wie Wasser auf die Erde gießen. 25 Wenn du das Blut nicht isst, so tust du, was in den Augen des Ewigen recht ist, so wird es dir und deinen Kindern nach dir wohl ergehn.

26 Dahingegen was du von geheiligten Sachen hast und deine Gelübde musst du aufladen und damit an den Ort kommen, den der Ewige erwählen wird. Daselbst sollst du deine Brandopfer, sowohl das Fleisch als auch das Blut auf dem Altar des Ewigen, deines Gottes, darbringen. Von den andern Opfern aber soll das Blut, auf den Altar des Ewigen, deines Gottes, gegossen und das Fleisch verzehrt werden. 28 Merke und befolge alle diese Worte, die ich dir gebiete, damit es dir und deinen Nachkommen auf ewig wohl ergehe, wenn du das tust, was in den Augen des Ewigen, deines Gottes, gut und recht ist.

29 Wenn der Ewige, dein Gott, diese Völker, welche du zu vertreiben hingehst, vor dir ausrotten wird, du ihr Land einnehmen und darin wohnen wirst, 30 so hüte dich, dass du ihnen, nachdem sie vor dir vertilgt sind, nicht nachwankst, dass du nicht ihren Göttern nachforschest und sprichst: "Wie diese Völker ihren Göttern gedient haben, so will auch ich es tun." 30 Du sollst dem Ewigen, deinem Gott, auf diese Weise nicht dienen, denn sie haben ihren Göttern getan, was dem Ewigen ein Gräuel ist und von ihm gehasst wird, sie verbrennen sogar ihre Söhne und Töchter, den Göttern zu Ehren.

Kapitel 13
1 Alles, was ich euch befehle, sollt ihr genau beachten, nichts hinzutun, nichts davon nehmen. 2 Wenn ein Prophet oder Träumer unter euch aufsteht und gibt dir ein Vorzeichen oder Wunder, das Vorzeichen oder Wunder trifft auch ein, davon er dir gesagt hat, wenn er dabei aber spricht: "Lasst uns anderen Göttern folgen, die ihr nicht kennt, und ihnen Gottesdienst erweisen 4 dann sollst du den Worten dieses Propheten und Träumers nicht gehorchen, denn der Ewige, euer Gott, will euch auf die Probe stellen, um an den Tag zu bringen, ob ihr ihn den Ewigen, euren Gott von ganzem Herzen und von ganzer Seele liebt. 5 Dem Ewigen, eurem Gott, sollt ihr nachfolgen, vor ihm Ehrfurcht haben, seine Gebote halten, seiner Stimme gehorchen, ihm dienen und ihm anhangen. 6 Jener Prophet oder Träumer aber soll getötet werden, weil er Abfall gelehrt hat vor dem Ewigen, eurem Gott, der euch aus dem Land Mizrajim geführt und aus dem Sklavenhaus erlöst hat, (und weil er die Absicht gehabt hat), dich von dem Weg wegzuführen, den dir der Ewige, dein Gott, zu gehen geboten hat. Auf solche Weise sollst du den Bösen wegschaffen.

''Wenn dein leiblicher Bruder, dein Sohn, deine Tochter, deine Frau in deinen Armen oder dein Herzensfreund dich heimlich verführen will und spricht: "Komm! Wir wollen anderen Göttern dienen, die weder du noch deine Eltern gekannt haben", von den Göttern der Völker, die um euch her wohnen, sie mögen euch nahe oder entfernt von euch sein, von einem Ende der Erde bis zum anderen, 9 dann willige ihm nicht ein und gib ihm kein Gehör. Auch soll dein Auge seiner nicht schonen. Du sollst kein Erbarmen mit ihm haben und die Sache nicht bedecken, sondern umbringen sollst du ihn. Deine Hand sei zuerst an ihm, um ihn zu töten, und dann die Hand des ganzen Volkes. Steinigen musst du ihn, dass er sterbe, weil er dich von dem Ewigen, deinem Gott, hat wegführen wollen, der dich aus dem Land Mizrajim, aus dem Sklavenhaus geführt hat, damit die gesamte Nation es höre und sich fürchte und niemand unter euch ferner dergleichen Böses unternehme.

Wenn du von einer der Städte, die der Ewige, dein Gott, dir zur Wohnung gibt, die Nachricht hörst, es sei ein ruchloses Gesindel von dir selbst ausgegangen und habe die Einwohner seiner Stadt verführt und gesprochen: "Kommt, wir wollen anderen Göttern dienen, die ihr nicht kennt", 15 und wenn du genau untersuchen, nachforschen und nachfragen wirst und findest, dass der Bericht wahr und gewiss und diese Schandtat unter euch geschehen ist, 16 dann sollst du die Einwohner derselben Stadt mit der Schärfe des Schwertes niederhauen, die Stadt nebst allem, was darinnen ist, bis auf das Vieh zur Schärfe des Schwertes verdammen, 17 die sämtliche Beute der Stadt aber sollst du mitten auf der Straße zusammenwerfen und dann die Stadt mit ihrer ganzen Beute anzünden und dem Ewigen, deinem Gott, zu Ehren völlig verbrennen lassen. Sie soll ewig ein Steinhaufen bleiben und niemals wieder erbaut werden. 18 Von dem Gebannten lass nicht das Mindeste in deinen Händen bleiben, damit der Ewige von seinem Zorn ablasse und dir Barmherzigkeit schenke, sodass er sich deiner erbarme und dich wieder vermehre, wie er deinen Vätern geschworen hat, insofern du der Stimme des Ewigen, deines Gottes, gehorchst und seine Gebote, die ich dir jetzt vortrage, hältst, dass du also tust, was in den Augen des Ewigen, deines Gottes, recht ist.

Kapitel 14
1 Ihr seid Kinder des Ewigen, eures Gottes. Ihr dürft euch also bei einer Leiche keine Wunden einschneiden, auch keine Platte zwischen den Augen scheren, 2 denn du bist ein dem Ewigen, deinem Gott, heiliges Volk und dich hat der Ewige unter allen Völkern auf dem Erdboden erwählt, um seine leibeigene Nation zu sein.
3 Du sollst nichts Scheuenswürdiges essen, 4 von den vierfüßigen Tieren könnt ihr essen: Ochsen, Schafe, Ziegen, 5 Hirsche, Rehe, das Tier Jachmur, den Steinbock, das Tier Dischon, den Auerochsen und das Tier Samer, 6 überhaupt ein vierfüßiges Tier, das abgeteilte Klauen hat, das nämlich den Fuß in zwei Klauen ganz durchspaltet und wiederkäuend ist, könnt ihr essen, folgende aber, die bloß wiederkäuen oder bloß durchgespaltene Klauen haben, sollt ihr nicht essen: das Kamel, den Hasen und das Kaninchen (andere übersetzen: die Bergmaus und andere übersetzen: das Stachelschwein), denn sie sind zwar wiederkäuend, haben aber keine abgeteilten Klauen, sind euch also unrein: 8 das Schwein, denn es hat zwar abgeteilte Klauen, ist aber nicht wiederkäuend und euch also unrein. Von ihrem Fleisch sollt ihr nicht essen und ihr Aas nicht berühren (zu der Zeit nämlich, wenn ihr euch rein halten müsst).

9 Von allem, was im Wasser lebt, dürft ihr folgendes essen: alles, was Flossen und Schuppen hat. 10 Was aber nicht Flossen und Schuppen hat, sollt ihr nicht essen. Es ist euch unrein.
11 Alle reinen Vögel dürft ihr essen. 12 Folgendes aber sollt ihr nicht essen: den Adler, den Beinbrecher und den schwarzen Adler, 13 den weißen Habicht, den schwarzen Habicht und den Geier mit seiner Art, 14 den Raben nach seinen Arten, 15 den Straußvogel, die Schwalbe, das Meerhuhn und den Sperber nach seiner Art, 16 den Uhu, die Nachteule und die Fledermaus, 17 den Pelikan, den Grünspecht und den Fischreiher, 18 den Storch, den Häher mit seiner Art, den Auerhahn und die Schwalbe. 19 Alles kriechende Geflügel soll euch unrein sein und nicht gegessen werden. Alles reine Geflügel aber dürft ihr essen. 20 Ihr sollt kein Aas essen, sondern es dem Fremden, der bei dir geduldet wird, zu essen geben oder einem Auswärtigen verkaufen, denn du bist ein dem Ewigen, deinem Gott, geheiligtes Volk. Du sollst das Böckchen nicht in seiner Mutter Milch kochen.

22 Den Ertrag deiner Aussaat, die nämlich jährlich auf das Feld gebracht wird, sollst du verzehnten, 23 und den Zehnten von deinem Getreide, Most und Öl wie auch die Erstgeburten deines Groß- und Kleinviehs vor dem Ewigen, deinem Gott, an dem Ort verzehren, den er erwählen wird, um seinen Namen daselbst residieren zu lassen, damit du lernst, vor dem Ewigen, deinem Gott, zu allen Zeiten Ehrfurcht zu haben. 24 Wäre dir aber die Reise zu beschwerlich und du könntest solches nicht fortbringen, weil der Ort, den der Ewige, dein Gott, erwählen wird, um seinen Namen dahin zu setzen, etwa weit von dir entfernt sein und der Ewige, dein Gott, dich reichlich gesegnet haben dürfte, 25 so kannst du es zu Geld machen und das Geld einbinden und mit an den Ort nehmen, den der Ewige, dein Gott, erwählen wird. 26 Dort kannst du dieses Geld hingeben für alles, was dich gelüstet, für großes und kleines Vieh, Wein und anderes Getränk, überhaupt für alles, was deine Seele wünscht. Dies sollst du daselbst vor dem Ewigen, deinem Gott, verzehren und dir mit deinen Hausleuten eine Freude machen. 27 Den Levi, der in deinen Toren ist, darfst du dabei nicht verlassen, denn er bekommt keinen Teil und kein Erbe bei euch.
28 Nach drei Jahren sollst du den Zehnten deines Einkommens in demselben Jahre absondern und in deinen Toren lassen. 29 Der Levi, der keinen Teil und kein Erbe bei dir bekommt, der Fremde, die Waise und die Witwe, die in deinen Toren sind, sollen dies verzehren und sich sättigen, damit der Ewige, dein Gott, dich bei aller Arbeit, die du vorhast, segnen möge.

Kapitel 15
1 Alle sieben Jahre sollst du ein Erlassjahr halten. 2 Mit dem Erlassjahr hat es folgende Bewandtnis: Was ein Schuldherr seinem Nächsten geborgt hat, soll er erlassen und seinen Nächsten und Bruder nicht zur Bezahlung anhalten, sobald das Erlassjahr dem Ewigen zu Ehren ausgerufen ist. 3 Den Ausländer kannst du zur Bezahlung anhalten. Was du aber von deinem Bruder zu fordern hast, musst du erlassen. 4Es sollte zwar keinen Bedürftigen bei dir geben, denn der Ewige wird dich in dem Land, das er dir als ein Erbgut zum Besitz gibt, segnen. 5 Doch nur dann, wenn du der Stimme des Ewigen, deines Gottes, gehorchst und alle diese Gebote, die ich dir jetzt vorlege, sorgfältig beachtest, es wird der Ewige, dein Gott, dich segnen, wie er dir verheißen hat. Du wirst vielen Völkern leihen, aber nichts entlehnen, du wirst über viele Völker herrschen und über dich werden sie nicht herrschen.

7 Wo aber in dem Land, das der Ewige, dein Gott, dir gibt, in irgendeiner Stadt einer von deinen Brüdern bedürftig sein wird, so verhärte dein Herz nicht und verschließe deine Hand nicht gegen deinen bedürftigen Bruder. 8Tu ihm deine Hand auf und leihe ihm, so viel er bedarf, so weit sein Mangel reicht, hüte dich, dass nicht der niederträchtige Gedanke in deinem Herzen aufsteige, das siebte Jahr, nämlich das Erlassjahr, sei nahe, dass du deshalb gegen deinen dürftigen Bruder so übel gesinnt würdest, ihm nichts zu geben. Wenn er über dich zum Ewigen riefe, so würde es dir zur Sünde gerechnet werden. 10 Geben sollst du ihm und es dich nicht verdrießen lassen, dass du ihm gibst, denn dafür wird der Ewige, dein Gott, dich in aller deiner Arbeit und in deinem Gewerbe segnen, denn es wird in dem Land doch nicht an Beürftigen mangeln. Darum gebiete ich dir, für den Armen und bedürftigen Bruder in deinem Land deine Hand aufzutun.

Wenn dein Bruder, der Iwri oder eine Iwrijah, dir verkauft wird, so soll er dir sechs Jahre dienen. Im siebten Jahr aber sollst du ihn von dir freilassen 13 und wenn du ihn los gibst, so lass ihn nicht leer von dir ziehen. 14 Gib ihm ein Geschenk mit von deinem Kleinvieh, von deiner Tenne und von deiner Kelter nach dem, womit der Ewige, dein Gott, dich gesegnet hat, sollst du ihn beschenken. 15 Du musst bedenken, dass auch du ein Knecht gewesen bist im Land Mizrajim, der Ewige, dein Gott, aber hat dich erlöst. Darum gebe ich dir jetzt dieses Gebot. 16 Sollte er aber zu dir sprechen: "Ich will nicht von dir ziehen", aus Liebe für dich und dein Haus, weil es ihm bei dir wohl ergangen ist, 17 so nimm eine Pfrieme und durchbohre sein Ohr an der Haustür und er soll dein beständiger Knecht bleiben (das heißt bis zum allgemeinen Freiheitsjahr). Mit deiner Magd sollst du es auch also halten (in Bezug auf die Geschenke). 18 Wenn du ihn frei wegziehen lässt, soll es dir nicht verdrießlich sein, dass er dir die sechs Jahre um den zweifachen Lohn eines Mitknechtes gedient hat, denn dafür wird der Ewige dich segnen in allem, was du tust.

19 Alle männliche Erstgeburt, die unter deinem Groß- und Kleinvieh geboren wird, sollst du dem Ewigen, deinem Gott, heiligen. Mit einem erstgeborenen Ochsen sollst du keine Arbeit verrichten und ein erstgeborenes Schaf nicht scheren. 20 Vor dem Ewigen, deinem Gott, sollst du solches Jahr für Jahr verzehren an dem Ort, den der Ewige erwählen wird, du und deine Hausleute. 21 Wenn es einen Leibesfehler hat, ist lahm oder blind oder hat sonst einen bösen Fehler, so sollst du es nicht dem Ewigen, deinem Gott, opfern, sondern in deinen Toren verzehren, der Unreine mit dem Reinen zusammen, wie ein Reh und Hirsch, doch sein Blut darfst du nicht essen, sondern musst es auf die Erde gießen wie Wasser.

Kapitel 16
Achte auf den Ährenmonat, dass du in demselben dem Ewigen, deinem Gott, zu Ehren das Pessach verrichtest, denn im Ährenmonat hat dich der Ewige, dein Gott, in einer Nacht aus Mizrajim entlassen. 2 Zum Pessachfest schlachtest du dem Ewigen zu Ehren an dem Ort, den er erwählen wird, um seinen Namen daselbst residieren zu lassen, verschiedene Opfer vom Kleinvieh oder Rindvieh. -^Dabei sollst du nichts Gesäuertes essen. Sieben Tage sollst du lauter ungesäuertes Brot des Elends essen, denn du bist mit Eilfertigkeit aus Mizrajim gegangen, damit du also zeit deines Lebens dich des Tages erinnerest, an dem du aus Mizrajim gezogen bist. 4Sieben Tage soll in allen deinen Grenzen kein Sauerteig gesehen werden. Auch soll von dem Fleisch, das du am Abend des ersten Tages opferst, nichts über Nacht bis zum Morgen bleiben. 5Du darfst aber das Pessachopfer nicht in irgendeinem der Tore verrichten, die der Ewige, dein Gott, dir gibt, 6sondern an dem Ort, den der Ewige dein Gott erwählen wird, um seinen Namen residieren zu lassen, dort sollst du das Pessachopfer halten des Abends bei Sonnenuntergang um die Zeit, in der du aus Mizrajim entlassen worden bist. 7Du sollst es nämlich gar machen und verzehren an dem Ort, den der Ewige, dein Gott, erwählen wird. Des Morgens drauf kannst du dich wenden und nach Hause reisen.

Nachdem du sechs Tage ungesäuertes Brot gegessen hast, feierst du zum Beschluss den siebten Tag dem Ewigen, deinem Gott, zu Ehren und darfst keine Arbeit verrichten. Sieben Wo
chen sollst du zählen, und zwar von dem Tag an, an dem zuerst die Sichel an die Saat gebracht wird, fängst du an, sieben Wochen zu zählen. 10 Alsdann sollst du dem Ewigen, deinem Gott, zu Ehren das Wochenfest feiern und nach Maßgabe des Vermögens, mit welchem dich der Ewige, dein Gott, segnen wird, eine freiwillige Gabe bringen und vor dem Ewigen, deinem Gott, fröhlich sein, du, dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd wie auch der Levi, der in deinen Toren ist, und der Fremde, Waise, und die Witwe, die bei dir sind, und zwar an dem Ort, den der Ewige, dein Gott, erwählen wird, um seinen Namen residieren zu lassen. 12 Bedenke, dass du in Mizrajim Knecht gewesen bist, und halte sorgfältig alle diese Gesetze.

Das Fest der Laubhütten sollst du sieben Tage feiern, wenn du aus deiner Tenne und aus deiner Kelter eingesammelt haben wirst. 13 An deinem Fest sollst du fröhlich sein, du, dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd wie auch der Levi, die Waise und die Witwe, die in deinen Toren sind. 15 Sieben Tage sollst du dem Ewigen, deinem Gott, zu Ehren an dem Ort, den er erwählen wird, feiern, denn der Ewige, dein Gott, wird dich segnen in dem Einkommen deiner Landfrüchte und in aller Arbeit deiner Hände, sodass du dich dem Vergnügen wirst überlassen können. 16 Dreimal im Jahr soll alles Männliche bei dir vor dem Ewigen, deinem Gott, erscheinen an dem Ort, den er erwählen wird, nämlich am Fest des ungesäuerten Brotes, am Wochenfest und am Laubhüttenfest. Man soll aber vor dem Ewigen nicht leer erscheinen, 17 jeder nach seiner Gabe, nach Verhältnis des Segens, den der Ewige, dein Gott, dir geschenkt haben wird.

[HEBRÄISCH]

Haftarah: Jeschajahu 49,14-51,3

Moses Mendelssohn:
Betrachtungen zur Bibelübersetzung

Als die deutsche Judenheit in dem großen geistigen Aufschwung der 1830er und der 1840er Jahre nach einer deutschen Bibel verlangte, rangen nicht weniger als drei Unternehmen gleichzeitig um den Kranz: Zunz, Salomon, Johlson, etwas später dann Philippson; Mendelssohns Pentateuch galt als nicht vorhanden...

Moses Mendelssohn:
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Moses Mendelssohn (1729-1786), prominenter Vertreter der Leibniz-Wolffischen Schulphilosophie, gehörte zu den führenden Köpfen der deutschen Aufklärung...

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Ich lege euch einen Segen vor

Diese Sidra ist die erste im Buch DeWaRIM, die zu einem Grossteil aus Gesetzen und religiösen Vorschriften zusammengesetzt ist. Sie beginnt mit einer Passage über Belohnung und Strafe...

Parschat Reeh:
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Obwohl die Zahl der Juden in der Welt bestenfalls gleich bleibt, vielleicht sogar abnimmt, deutet ein überraschender Trend auf das Gegenteil hin: Das Interesse an koscherer Nahrung nimmt seit Jahren zu...

Der Inhalt dieser Gedanken ist heilig, Darum sollte dieses Papier nicht zerstört oder weggeworfen werden.

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