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Koscher leben...
 
 

Numeri, 4. T
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j
21. Und der Ewige redete zu Moscheh also:
•22. Kimm auf die Gesamtzahl der Söhne Gerschon, auch sie nach ihren Stammhäusern (und) Geschlechtern,
23. Vom dreißigsten Jahre und darüber bis zum fünfzigsten Jahre sollst du sie mustern, Jeglichen, der kommt in die Reihen zu treten, den -Dienst zu versehen beim Stiftszelte.
24. Das sei der Dienst der Geschlechter Gerschon, zu dienen und. zu tragen:
25. Sie tragen die Teppiche der Wohnung und das Stiftszelt, seine Decke und die Decke von Tachaschfell, die oben darüber, ist, und den Vorhang vor der Türe des Stiftszeltes,
26. Und die Umhänge des Hofes und den Vorhang zum Eingang des Tores am Hofe, der um die Wohnung und um den Altar ringsum, und die Stricke dazu, und alle Geräte zum Gebrauche und alles, was daran gemacht wird, sollen sie besorgen.
27. Auf Befehl Aharon's und seiner Söhne geschehe der ganze Dienst der Söhne Gerschon in allem, Was sie zu tragen und zu besorgen haben, und ihr sollt ihnen auftragen zur Obhut alles, was sie zu tragen haben.
28.. Das sei der Dienst der Geschlechter der Söhne Gerschon im Stiftszelte, und ihre Hut durch Itamar den Sohn Aharon's des Priesters.
29. Die Söhne Merari sollst du mustern nach ihren Geschlechtern (und) Stammhäusern,
30. Vom dreißigsten Jahre und darüber bis zum fünfzigsten Jahre sollst du sie mustern, jeglichen der in die Reihe tritt, den Dienst zu versehen beim Stiftszelte.
31. Und das (ist, was) ihrer Obhut zum Tragen anvertraut ist in ihrem ganzen Dienste beim Stiftszelte: die Bretter der Wohnung und ihre Riegel und ihre Säulen und ihre Füße.
32. Und die S&ulen des Hofes ringsum und die Füße dazu und die Pflöcke und die Stricke, alle Geräte und aller Zubehör, und mit Namen sollt ihr (ihnen) zuzählen die Geräte, die ihrer Obhut zum Tragen anvertraut sind.
33. Dies sei der Dienst der Geschlechter der Söhne Merari in allem, was sie zu besorgen haben beim Stiftszelte — durch Itamar den Sohn Aharon's des Priesters.
34. Und es musterten Moscheh und Aharon und die Flinten der Gemeinde die Söhne Kehati nach ihren Geschlechtern und Stammhäusern,
35. Vom dreißigsten Jahre und darüber bis zum fünfzigsten Jahre, jeglichen der in die Reihe tritt zu dienen beim Stiftszelte.
36. Und es waren ihrer Gemusterten, nach ihren Geschlechtern, zweitausend-siebenhundertfünfzig.
37. Das sind die Gemusterten der Geschlechter Kehati, alle, die beim Stiftszelte dienen, die Moscheh und Aharon musterten auf Befehl des Ewigen durch Moscheh.
38. Und die Gemusterten der Söhne Gerschon nach ihren Geschlechtern und Stammhäusern,
39. Vom dreißigsten Jahre und darüber bis zum fünfzigsten Jahre, jeglicher der in die Reihe tritt zu dienen beim Stiftszelte,126
Numeri, 4. 5. H T
40. Und es waren ihrer Gemusterten nach ihren Oesehleohtern (und) Stammhäusern zweitausendsechshundertdreißig.
41. Das sind die Gemusterten der Geschlechter der Söhne Gerschon, alle die beim Stiftszelte dienen, die Moscheh und Aharon gemustert hatten auf Befehl des Ewigen.
42. Und die Gemusterten der Geschlechter der Söhne Merari nach ihren Geschlechtern (und) Stammhausern,
43. Vom dreißigsten Jahre und dar ber bis zum fünfzigsten Jahre jegliche
über bis zum fünfzigsten Jahre, jeglicher der in die Reihe tritt beim Stiftszelte zu dienen:
44. Und es waren ihrer Gemusterten nach ihren Geschlechtern dreitausendzweihundert.
45. Das sind die Gemusterten der Geschlechter der Söhne Merari, die Moscheh und Aharon gemustert hatten auf Befehl des Ewigen durch Moscheh.
46. Alle Gemusterten, die Moscheh und Aharon und die Fürsten Jisraels bei den Lewijim gemustert hatten, nach ihren Geschlechtern (und) Stammhäusern,
47. Vom dreißigsten Jahre und darüber bis zum fünfzigsten Jahre, jeglicher der antritt die Arbeit des Dienstes und die Arbeit des Tragens beim Stiftszelte;
48. Ihrer Gemusterten waren: aeht-tausendfünfh lindert acht zig.
49. Auf Befehl des Ewigen durch Moscheh wies er sie, einen jeglichen und seine Gemusterten an seinen Dienst und an seine Bürde, wie der Ewige dem Moscheh geboten.


Das ff. Kapitel
1. Und der Ewige redete zu Moscheh also:
_ 2. Gebiete den Kindern Jisrael, daß sie entlassen aus dem Lager alle Aussätzigen und alle Samenflüssigen und alle an Leichen Verunreinigten.
3. So Mann, wie Weib sollt ihr entlassen, hinaus vor das Lager sollt ihr sie entlassen, daß sie nicht verunreinigen ihre Lagerplätze, in welchen ich throne.
4. Und die Kinder Jisrael taten also und entließen dieselben hinaus vor das Lager; so wie der Ewige zu Moscheh geredet, also taten die Kinder Jisrael.
5. Und der Ewige redete zu Moscheh also:
6. Bede zu den Kindern Jisrael: Mann oder Weib, so sie tun irgend eine vorsätzliche Sünde der Menschen und eine Untreue begehen an dem Ewigen, und dieselbe Person der Schuld verfällt:
7. So sollen sie bekennen ihre Sünde, die sie getan, und er erstatte seine Schuld nach ihrem Hauptbetrage, und ein Fünftel davon füge er dazu und gebe es dem, an dem' er sich verschuldet.
8. Wenn aber der Mann keinen Blutsfreund hat, um diesem die Schuld zu erstatten, so sei die Schuld, die dem Ewi-
k»;
gen erstattet wird, dem Priester, außer dem Widder der Versöhnung, wodurch man ihn sühnt.
9. Und alle Heben von allen Heiligtümern der Kinder Jisrael, die sie darbringen dem Priester, gehören ihm.
10. Und eines Jeden Heiligtümer gehören ihm, was Jemand dem Priester gibt, gehört ihm.
11. Und der Ewige redete zu Moscheh also:
12. Bede zu den Kindern Jisrael und sprich zu ihnen: So Jemandes Weib ausschweift und ihm untreu wird,
13. Daß ein Mann sie beschläft; es ist aber verborgen geblieben vor den Augen ihres Mannes, weil es geheim geschehen, daß sie verunreinigt worden, es ist kein Zeuge gegen sie da und sie ist nicht ertappt worden;
14. Und es kommt über ihn der Geist der Eifersucht, und er ist eifersüchtig auf sein Weib und sie ist verunreinigt worden, oder es kommt über ihn der Geist der Eifersucht, und er ist eifersüchtig auf sein Weib und sie ist nicht verunreinigt worden;
16. So bringe der Mann sein Weib zu dem Priester, und bringe ihretwegen zum Opfer ein Zehntel Efah Gersten-Mehl, er gieße kein 01 darüber und lege keinen Weihrauch darauf, denn ein Speiseopfer der Eifersucht ist es, ein Speiseopfer der Erinnerung, das an Schuld erinnert.
16. Und der Priester führe sie herzu und stelle sie vor den Ewigen.
17. Und der Priester nehme heiliges Wasser in irdenem Gefäße, und von dem Staube, der sich befindet auf dem Fußboden der Wohnung soll der Priester nehmen und in das Wasser tun.
18. Und der Priester stelle die Frau vor den Ewigen und entblöße das Haupt der Frau, und lege auf ihre flachen Hände das Speiseopfer der Erinnerung, das ein Speiseopfer der Eifersucht ist, und in der Hand des Priesters seien die bittern Wasser, die Fluch bringenden.
19. Und der Priester beschwöre sie und spreche zu dem Weibe: wenn kein Mann dich beschlafen hat, und wenn du nicht ausgeschweift in Unreinheit hinter deinem Manne, so bleibe unverletzt von diesen bittern, Fluch bringenden Wassern.
20. So du aber ausgeschweift hinter deinem Manne, und so du verunreinigt worden, daß ein Mann mit dir Beischlaf gehalten außer deinem Manne___
' 21. Und der Priester beschwöre das Weib mit dem Schwüre des Fluches und der Priester spreche zu dem Weibe: So mache dich der Ewige zum Fluch und Schwur unter deinem Volke; indem der Ewige macht deine Hüfte schwinden und deinen Bauch schwellen,
22. Und es kommen diese Fluch bringenden Wasser in deine Eingeweide, den Leib zu schwellen und schwinden zu
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machen die Hüfte. Und das Weib spreche: Amen, Amen.
23. Und der Priester schreibe diese Flüche in das Buch und lösche sie aus in dem bittern Wasser,
24. Und gebe dem Weibe zu trinken die bittern Wasser, die Fluch bringenden, und die Fluch bringenden Wasser kommen in sie zur Bitterkeit.
25. Und der Priester nehme von der Hand des Weibes das Speiseopfer der Eifersucht, und schwinge das Speiseopfer vor dem Ewigen und bringe es hin zum Altar.
26. Und der Priester fasse eine Hand voll von dem Speiseopfer als Duftteil und lasse ihn in Dampf aufgehen auf dem Altar, und hierauf lasse er das Weib das Wasser trinken.
27. Und hat er sie das Wasser trinken lassen, so wird geschehen, wenn sie verunreinigt worden und eine Untreue begangen hat an ihrem Manne, so werden die Wasser, die Fluch bringenden, in sie kommen zur Bitterkeit, daß ihr Bauch schwillt und ihre Hüfte schwindet und das Weib wird zum Fluche unter ihrem Volke.
28. Wenn aber das Weib nicht verunreinigt worden, sondern rein ist, so bleibt sie unverletzt und empfängt Samen.
29. Das ist das Gesetz der Eifersucht, wenn ein Weib ausschweift hinter ihrem Manne und ist verunreinigt worden.
30. Oder wenn über den Mann der Geist der Eifersucht kommt und er eifersüchtig ist auf sein Weib, so stelle er das Weib vor den Ewigen und der Priester tue mit ihr ganz nach diesem Gesetz.
31. Und der Mann ist frei von Schuld, aber selbiges Weib trägt ihre Schuld.


Das 6. Kapitel
1. Und der Ewige redete zu Moscheh also:
2. Bede zu den Kindern JisraSl und sprich zu ihnen: So ein Mann oder ein Weib ein absonderliches Gelübde ausspricht, das Gelübde, als Nasir. enthaltsam zu sein für den Ewigen,
3. So enthalte er sich des Weins und des starken Getränks, Essig von Wein und Essig von starkem Getränke darf er nicht trinken, und jeglichen Aufguß von Trauben darf er nicht trinken, und Trauben frische und trockne darf er nicht
4. Die ganze Zeit seiner Enthaltung darf er nichts von allem essen, was vom Weinstock bereitet wird, sei es von Kernen oder Hülsen.
5. Die ganze Zeit des Gelübdes seiner Enthaltung gehe kein Schermesser über sein Haupt; bis die Tage um sind, da er enthaltsam sein will für den Ewigen, sei er heilig, er lasse frei wachsen das Haar seines Hauptes.
6. Die ganze Zeit seiner Enthaltsam-keits-Weihe für den Ewigen, komme er zu keiner Leiche.
7. An seinem Vater und an seiner Mutter, an seinem Bruder und an seiner Schwester — er verunreinige sich nicht an ihnen, wenn sie gestorben sind; denn die Weihe seines Gottes ist auf seinem Haupte.
8. Die ganze Zeit seiner Enthaltung ist er heilig dem Ewigen.
9. Und so Jemand neben ihm stirbt urplötzlich, und das Haupt seiner Weihe verunreinigt, so schere er sein Haupt am Tage seiner Reinigung, am siebenten Tage soll er es scheren.
10. Und am achten Tage bringe er zwei Turteltauben, oder zwei junge Tauben zu dem Priester an den Eingang des Stiftszeltes.
11. Und der Priester opfere das eine als Sühnopfer und das andere als Ganzopfer und sühne ihn darum, daß er sich vergangen hat an der Leiche, und heilige sein Haupt an selbigem Tage.
12. Und er sei enthaltsam für den Ewigen (nochmals) die Zeit seiner Enthaltung, (dann) bringe er ein einjähriges Schaf als Schuldopfer, aber die früheren Tage sind verfallen, denn seine Weihe ist unrein geworden.
13. Und das ist das Gesetz des Nasirs; am Tage, da die Zeit seiner Enthaltung um ist, bringe man ihn an den Eingang des Stiftszeltes.
14. Und er bringe dar als sein Opfer dem Ewigen ein einjähriges Schaf ohne Fehl zum Ganzopfer, und ein einjähriges weibliches Schaf ohne Fehl zum Sühnopfer, und einen Widder ohne Fehl zum Mahlopfer,
15. Und einen Korb ungesäuerte Brote von Kernmehl, Kuchen eingerührt mit 01, und ungesäuerte Fladen mit öl bestrichen und die Speiseopfer und die Spenden dazu.
16. Und der Priester bringe (dies) dar vor dem Ewigen und opfere dessen Sühnopfer und Ganzopfer.
17. Und den Widder bereite er als Mahlopfer dem Ewigen samt dem Korbe mit den ungesäuerten Broten, und der Priester opfere sein Speiseopfer und seine Spende.
18. Und der Nasir »ihere am Eingang les Stiftszeltes das Haupt seiner Weihe und nehme das Haar von dem Haupte
seiner Weihe und lege es auf das Feuer,
das unter dem Mahlopfer ist.
19. Und der Priester nehme den Bug, wenn er gekocht ist, von dem Widder, und einen ungesäuerten Kuchen aus dem Korbe und einen ungs'säuerten Fladen, und lege es auf die flachen Hände des Nasirs, nachdem er sich scheren lassen das Haupt seiner Weihe.
20. Und der Priester mache damit eine Schwingung vor dem Ewigen; eine hei-128
Numeri, 6. 7. T 1
lige Gabe ist es für den Priester samt der Brust der Schwingung und samt dem Schenkel der Hebe, und hernach darf der Nasir Wein trinken.
21. Das ist das Gesetz des Nasir, der ein Gelübde tut, sein Opfer dem Ewigen, wegen seiner Weihe, außer dem, wozu sein Vermögen hinreicht; gemäß seinem Gelübde, das er gelobt, so muß er tun über das Gesetzliche bei seiner Weihe.
22. Und der Ewige redete zu Moscheh also:
23. Bede zu Aharon und zu seinen Söhnen und sprich: Also sollt ihr segnen die Kinder Jisrael, sprich zu ihnen:
24. Es segne dich der Ewige und behüte dich;
25. Der Ewige lasse dir leuchten sein Antlitz und sei dir gnädig:
26. Der Ewige wende sein Antlitz dir zu und gebe dir Frieden I
27. Und sie sollen meinen Namen legen auf die Kinder Jisrael, und ich werde sie segnen.
Dag 7. Kapitel
1. Und es geschah am Tage, da Moscheh fertig war mit der Aufrichtung der Wohnung,'als er sie gesalbt und geheiligt hatte, sie und all ihr Geräte und den Altar und all sein Gerät, und sie geheiligt und gesalbt hatte;
2. Da brachten die Fürsten JisraeTs, die Häupter ihrer Stammhäuser, das sind die .Fürsten der Stämme, das sind, die den Gemusterten vorstanden:
3. Diese brachten als ihre Gabe vor den Ewigen sechs bedeckte Wagen und zwölf" Rinder, einen Wagen auf zwei Fürsten und einen Stier auf Einen, und brachten sie dar vor die Wohnung.
4. Und der Ewige sprach zu Moscheh also:
5. Nimm es von ihnen an, und es soll zum Dienste beim Stiftszelte gebraucht werden, und gib sie den Lewijim, jeglichem nach Maße seines Dienstes.
6. Und Moscheh nahm die Wagen und die Rinder und gab sie den Lewijim.
7. Zwei Wagen und vier Rinder gab er den Söhnen Gerschon nach Maß ihres Dienstes.
8. Und vier Wagen und acht Rinder gab er den Söhnen Merari nach Maß ihres Dienstes, durch Itamar, den Sohn Aharon's des Priesters.
9. Aber den Söhnen Kehat gab er nichts, denn der Dienst des Heiligtums lag ihnen ob; auf den Schultern mußten sie tragen.
10. Und die Fürsten brachten dar das Einweihungsopfer des Altars, am Tage, da er gesalbt wurde: und die Fürsten brachten ihr Opfer dar vor dem Altar.
11. Und der Ewige sprach zu Moscheh: je ein -Fürst an einem Tage sollen sie ihr Opfer darbringen zur Einweihung des Altars.
12. Und es war, der am ersten Tage sein Opfer darbrachte, Nachschon der Sohn Ammmadab vom Stamme Jehudah.
13. Und sein Opfer war: eine Schüssel von Silber einhundertdreißig Schekel an Gewicht, ein Becken von Silber siebzig Schekel nach dem Schekel des Heiligtums, beide voll Kernmehl eingerührt mit öl zum Speiseopfer;
14. Eine flache Schale von zehn Gold -schekel voll Räucherwerk's;
_ 15. Ein junger Farren, ein Widder, ein einjähriges Schaf zum Ganzopfer;
16. Ein Ziegenbock zum Sühnopfer;
17. Und zum Mahlopfer zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Schafe; dies ist das Opfer Nachschons des Sohnes Amminadab.
18. Am zweiten Tage brachte dar Ne-taneel Sohn Zuar der Fürst von Jisachar.
19. Er brachte sein Opfer: eine Schüssel von Silber einhundertdreißig Schekel an Gewicht, ein Becken von Silber siebzig Schekel nach dem Schekel des Heiligtums, beide voll Kernmehl eingerührt mit Öl zum Speiseopfer;
20. Eine flache Schale von zehn Gold-schekel voll Raucher werk's;
21. Einen jungen Farren, einen Widder, ein einjähriges Schaf zum Ganzopfer;
22. Einen Ziegenbock zum Sühnopfer;
23. Und zum Mahlopfer, zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Schafe; dies ist das Opfer Netaneels des Sohnes Zuar.
24. Am dritten Tage der Fürst der Söhne Sebulun, Eliab Sohn Chelon.
25. Sein Opfer war: eine Schüssel von Silber einhundertdreißig Schekel an Gewicht, ein Becken von Silber,, siebzig Schekel nach dem Schekel des Heiligtums, beide voll Kernmehl eingerührt mit öl zum Speiseopfer;
• 26. Eine flache Schale von zehn Gold-schekel voll Räucherwerk's;
27. Ein junger Farren, ein Widder, ein einjähriges Schaf zum Ganzopfer;
28. Ein Ziegenbock zum Sühnopfer;
29. Und zum Mahlopfer, zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Schafe; dies ist das Opfer Eliabs des Sohnes Chelon.
30. Am vierten Tage der Fürst der Söhne Reuben, Elizur Sohn Sehedeur.
31. Sein Opfer war: eine Schüssel von Silber einhundertdreißig Schekel an Gewicht, ein Becken von Silber siebzig Schekel nach dem Schekel des Heiligtums, beide voll Kernmehl eingerührt mit öl zum Speiseopfer;
32. Eine flache Schale von zehn Gold-schekel voll Räucherwerk's;
33. Ein junger Farren, ein Widder, ein einjähriges Schaf zum Ganzopfer;
34. Ein Ziegenbock zum Sühnopfer;
35. Und zum Mahlopfer, zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige
Numeri, 7. t
12»
Schafe; dies ist das Opfer Elizurs, des Sohnes Schedfiur.
36. Am fünften Tava der Fürst der Söhne Schimeon, Schelvuiel Sohn Zuri-•ohaddai.
37. Sein Opfer war: eine Schüssel von Silber einhundertdreißig Schekel an Gewicht, ein Becken von Silber siebzig Schekel nach dem Schekel des Heiligtums, beide voll Kernmehl eingerührt mit Öl zum Speiseopfer;
38. Eine flache Schale von zehn Gold-sohekel voll Räucherwerk's;
39. Ein junger Farren, ein Widder, ein einjähriges Schaf zum Ganzopfer;
40. Ein Ziegenbock zum Sühnopfer;
41. Und zum Mahlopfer, zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Schafe; dies ist das Opfer Schelumiels des Sohnes Zurischadd&i.
42. Am sechsten Tage der Fürst der Söhne Gad, Eljasaf Sohn Deuel.
43. Sein Opfer war: eine Schüssel von Silber einhundertdreißig Schekel an Gewicht, ein Becken von Silber siebzig Schekel nach dem Schekel des Heiligtums, beide voll Kernmehl eingerührt mit öl zum Speiseopfer;
44. Eine flache Schale von zehn Gold-schekel voll Räucherwerk's;
45. Ein junger Farren, ein Widder, ein einjähriges Schaf zum Ganzopfer;
46. Ein Ziegenbock zum Sühnopfer;
47. Und zum Mahlopfer, zwei Binder, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Schafe, dies ist das Opfer Eljasafs, des Sohnes D«u8l.
48. Am siebenten Tage der Fürst der Söhne Efrajim, Elischama Sohn Ammi-hud.
49. Sein Opfer war: eine Schüssel von Silber einhundertdreißig Scheitel an Gewicht, ein Becken von Silber siebzig Schekel nach dem Schekel des Heiligtums, beide voll Kernmehl eingerührt mit öl zum Speiseopfer;
50. Eine flache Schale von zehn Gold-schekel voll Räucherwerk's;
61. Ein junger Farren, ein Widder, ein einjähriges Schaf zum Ganzopfer;
62. Ein Ziegenbock zum Sühnopfer; 53. Und zum Mahlopfer, zwei Binder,
fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Schafe; dies ist das Opfer Elischama's des Sohnes Ammihud.
64. Am achten Tage der Fürst der Söhne Menascheh Gamliel Sohn Pedahzur.
55. Sein Opfer war: eine Schüssel von Silber einhundertdreißig Schekel an Gewicht, ein Becken von Silber siebzig Schekel nach dem Schekel des Heiligtums, beide voll Kernmehl eingerührt mit Öl zum Speiseopfer;
56. Eine flache Schale von zehn Gold-schekel voll Räucherwerk's;
67. Ein junger Farren, ein Widder, ein einjähriges Schaf zum Ganzopfer;
68. Ein Ziegenbock zum Sühnopfer;
69. Und zum Mahlopfer, zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Schafe*; dies ist das Opfer Gamliels des Sohnes Pedahzur.
60. Am neunten Tage der Fürst der Söhne Binjamin, Abidan Sohn Gideoni.
61. Sein Opfer war: eine Schüssel von Silber einhundertdreißig Schekel an Gewicht, ein Becken von Silber siebzig Schekel nach dem Schekel des Heiligtums, beide voll Kernmehl eingerührt mit Öl zum Speiseopfer;
62. Eine flache Schale von zehn Gold-schekel voll Räucherwerk's;
63. Ein junger Farren, ein Widder, ein einjähriges Schaf zum Ganzopfer;
64. Ein Ziegenbock zum Sühnopfer;
65. Und zum Mahlopfer, zwei Binder, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Schafe; dies ist das Opfer Abidans des Sohnes Gideoni.
66. Am zehnten Tage der Fürst der Söhne Dan, Achieser Sohn Ammischaddai.
67. Sein Opfer war: eine Schüssel von Silber einhundertdreißig Schekel an Gewicht, ein Becken von Silber siebzig Schekel nach dem Schekel des Heiligtums, beide voll Kernmehl eingerührt mit öl zum Speiseopfer;
68. Eine flache Schale von zehn Gold-schekel voll Räucherwerk's;
69. Ein junger Farren, ein Widder, ein einjähriges Schaf zum Ganzopfer;
70. Ein Ziegenbock zum Sühnopfer;
71. Und zum Mahlopfer, zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Schafe; dies ist das Opfer Achiesers des Sohnes Ammischaddai.
72. Am elften Tage der Fürst der Söhne Ascher, Pagiel Sohn Ochran.
73. Sein Opfer war: eine Schüssel von Silber einhundertdreißig Schekel an Gewicht, ein Becken von Silber siebzig Schekel nach dem Schekel des Heiligtums, beide voll Kernmehl eingerührt mit öl zum Speiseopfer;
74. Eine flache Schale von zehn Gold-schekel voll Räucherwerk's;
75. Ein junger Farren, ein Widder, ein einjähriges Schaf zum Ganzopfer;
76. Ein Ziegenbock zum Sühnopfer;
77. Und zum Mahlopfer, zwei Binder, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Schafe; dies ist das Opfer Pagiels des Sohnes Ochran.
78. Am zwölften Tage der Fürst der Söhne Naftali, Achira Sohn Enan.
79. Sein Opfer war: eine Schüssel von Silber einhundertdreißig Schekel an Gewicht, ein Becken von Silber siebzig Schekel nach dem Schekel des Heiligtums, beide voll Kernmehl eingerührt mit öl zum Speiseopfer;
80. Eine flache Schale von zehn Gold-schekel voll Bäucherwerk's;
81. Ein junger Farren, ein Widder, ein einjähriges Schaf zum Ganzopfer;
82. Ein Ziegenbock zum Sühnopfer;130
Nnmeri, 7. 8. n T
83. Und zum Mahlopfer, zwei Rinder, fünf Widder, fünf Böcke, fünf einjährige Schafe; dies ist dag Opfer Achira's des Sohnes Enan.
84. Also war das Einweihungsopfer des Altars am Tage, da man ihn salbte, von den Fürsten JisraeTs zwölf silberne Schüsseln, zwölf silberne Becken, zwölf goldene flache Schalen;
85. Einhundertdreißig (wog) jede silberne Schüssel und siebzig jedes Becken; alles Silber der Gefäße: zweitausendvierhundert nach dem Schekel des Heiligtums.
86. Zwölf goldene flache Schalen voll Raucherwerk's, jede flache Schale zehn, nach dem Schekel des Heiligtums, alles Gold -der flachen Schalen einhundertzwanzig.
87. Alle Binder, zum Ganzopfer, zwölf Farren, zwölf Widder, zwölf einjährige Schafe und ih Sif
Schafe und ihre Speiseopfer, zwölf Ziegenböcke zum Sühnopfer.
88. Und alle Binder zu dem Mahlopfer: vierundzwanzig Farren, sechzig Widder, sechzig Böcke, sechzig einjährige Schafe; dies ist die Einweihung des Altars, nachdem er gesalbt worden.
89. Und wenn Moscheh hineinging in das Stiftszelt mit ihm zu reden, hörte er die Stimme, sich unterredend mit ihm von dem Deckel herab, der über der Lade des Zeugnisses, zwischen den beiden Cherubim hervor, und so redete er zu ihm.
Haftarah: Richter, c. 13,2-25.
Das 8. Kapitel
1. Und der Ewige redete zu Moscheh also:
2. Bede zu Aharon und sprich zu ihm: wenn du aufsteckest die Lampen, so sollen die sieben Lampen leuchten nach der Vorderseite des Leuchters.
3. Und Aharon tat also; nach der Vorderseite des Leuchters steckte er die Lampen auf, so wie der Ewige dem Moscheh geboten.
4.' Und also war die Arbeit des Leuchters: von gediegenem Golde, vom Fuß bis zu den Blumen war er gediegen;nach der Gestalt, die der Ewige dem Moscheh gezeigt, so hatte man den Leuchter gemacht. [
o. Und der Ewige redete zu Moscheh | also:
6. Nimm die Lewijim aus der Mitte der Kinder Jisrae'l und reinige sie.
7. Und also verfahre mit ihnen bei ihrer Reinigung; sprenge auf sie Entsün-digungswasser, wenn sie das Schermesser über ihren ganzen Leib haben gehen lassen; sie sollen ihxe Kleider waschen und sind rein.
8. Und sollen nehmen einen jungen Farren und das Speiseopfer dazu, Kernmehl eingerührt mit öl, und einen zweiten jungen farren sollst du nehmen zum Sühnopfer.
9. Und laß die Lewijim herzutreten vor das Stiftszclt und versammle die gunzo Gemeinde der Kinder Jisrael.
10. Und hast du die Lewijim herzutreten lassen vor den Ewigen, so legen die Kinder Jisrae'l ihre Hände auf die Lewijim.
11. Und Aharon mache mit den Lewijim eine Schwingung vor dem Ewigen (als. Hebe) von den Kindern Jisrae'l, daß sie seien, den Dienst des Ewigen zu verrichten.
12. Und die Lewijim sollen ihreHiinde legen auf die Köpfe der Farren, und opfere dann einen als Sühnopfer und den andern als Ganzopfer dem Ewigen, die Lewijim zu sühnen.
13. Und stelle die Lewijim vor Aharon und vor seine Söhne, und mache mit ihnen eine Schwingung vor dem Ewigen.
14. Und sondere also die Lewijim aus der Mitte der Kinder JisiaSl, daß die Lewijim mir gehören.
15. Und hierauf gehen die Lewijim hinein zu bedienen das Stiftszelt, wenn du sie gereinigt und mit ihnen eine Schwingung gemacht hast.
16. Denn gegeben sind sie mir aus der Mitte der Kinder Jisrae'l; für alles, was den Mutterleib erschließt, alle Erstgeburt der Kinder Jisrae'l, habe ich mir sie genommen.
17. Denn mir gehört jeder Erstgeborene unter den Kindern Jisrael von Mensch und Vieh, an dem Tage, da ich alle Erstgeburt im Lande Mizrajim schlug, heiligte ich sie mir.
18. Und ich nehme die Lewijim für alje Erstgeburt unter den Kindern Jisraßl.
19. Und ich gebe die Lewijim als Gabe dem Aharon und seinen Söhnen aus der Mitte der Kinder Jisrael, den Dienst für die Kinder Jisrael zu verrichten beim Stiftszelte und zu sühnen die Kinder Jis-rael, auf daß keine Seuche treffe die Kinder Jisrae'l, wenn die Kinder Jisrael nahen dem Heiligtume.
20. Und so taten Moscheh und Aharon und die ganze Gemeinde der Kinder Jis-ra8l den Lewijim, ganz so wie der Ewige dem Moscheh geboten, wegen der Lewijim, also taten ihnen die Kinder Jisrae'l.
21. Und die Lewijim ließen sich entsündigen und wuschen ihre Kleider, und Aharon machte mit ihnen eine Schwingung vor dem Ewigen, und Aharon sühnte sie zu ihrer Reinigung.
22. Und hierauf gingen die Lewijim hinein, um ihren Dienst zu verrichten beim Stiftszelte vor Aharon und vor seinen Söhnen, so wie der Ewige dem Moscheh wegen der Lewijim geboten hatte, so taten sie ihnen.
23. Und der Ewige redete zu Moscheh also:
24. Das sei (Bestimmung) für die Lewijim: vom fünfundzwanzigsten Jahre
Nnmeri, 8. 9. 10. 'OH
131
und darüber komme er in die Reihe, einzutreten zum Dienste beim Stiftszelte.
25. Und nach dem fünfzigsten Jahre trete er aus der Reihe des Dienstes und diene nicht ferner.
26. Und er soll aufwarten seinen Brüdern -beim Stiftszelte, Obhut zu halten, aber den Dienst verrichte er nicht. Also sollst du es mit den Lewijim halten bei ihren Amtsverrichtungen.
Das 9. Kapitel
1. Und der Ewige redete zu Moscheh in der Wüste Sinai, im zweiten Jahre nach ihrem Auszuge aus dem Lande Mizrajim im ersten Monat also:
2. Daß die Kinder Jisrael das Peßach opfern zu seiner Zeit.
3. Am vierzehnten Tage dieses Monats gegen Abend sollt ihr es opfern zu seiner Zeit, nach allen seinen Satzungen und all seinen Vorschriften sollt ihr es opfern.
4. Und Moscheh redete zu den Kindern Jisrael, daß sie das Peßach opfern.
6. Und sie opferten das Peßaoh im ersten, am vierzehnten Tage des Monats gegen Abend in der Wüste Sinai; ganz so, wie der Ewige dem Moscheh geboten, so taten die Kinder Jisrael.
6. Es gab aber Männer, die unrein waren durch die Leiche eines Menschen, und sie konnten nicht das Peßach opfern an selbigem Tage, und sie traten vor Moscheh und vor Aharon an selbigem Tage.
7. Und jene Männer sprachen zu ihm: wir sind unrein durch die Leiche eines Menschen, warum sollen wir ausgeschlossen werden, daß wir nicht darbringen das Opfer dem Ewigen zu seiner Zeit unter den Kindern JisraSl?
8. Und Moscheh sprach zu ihnen: wartet, daß ich höre, was der Ewige euret-
gebietet.
. Und der Ewige redete zu Moscheh also:
10. Bede zu den Kindern Jisrael also: So jemand unrein sein wird durch eine Leiche, oder auf weiter Beise ist, bei euch oder bei euern Geschlechtern, so opfere er das Peßach dem Ewigen;
11. Im zweiten Monat am vierzehnten Tage gegen Abend sollen sie es opfern, mit ungesäuertem Brote und bitteren Kräutern sollen sie es essen.
. 12. Sie sollen nichts davon Übriglassen bis zum Morgen, und keinen Knochen an ihm zerbrechen, nach der ganzen Satzung des Peßach sollen sie es opfern.
13. Aber der Mann, der rein ist und nicht auf der Beise ist und unterlaßt es, das Peßach zu opfern, diese Person werde ausgerottet aus ihren Stämmen; denn das Opfer des Ewigen hat er nicht dargebracht zu seiner Zeit, seine Sünde trage derselbe Mann.
14. Und so ein Fremdling hei euch weilt und das Peßach opfert dem Ewigen, so opfere er es nach der Satzung des
Peßach und nach dessen Vorschrift; Eine Satzung sei für euch, für den Fremdling wie für den Eingeborenen des Landes.
16. Und am Tage, da man die Wohnung aufgerichtet, deckte die Wolke die Wohnung ttber dem Zelte des Zeugnisses, und abends war über der Wohnung wie der Schein eines Feuers bis zum Morgen.
16. So war es beständig. Die Wolke bedeckte sie, und nachts der Feuerschein.
17. Und so wie die Wolke aufstieg von dem Zelte, danach brachen die Kinder Jisrael auf, und an dem Orte, wo die Wolke sich niederließ, dort lagerten die Kinder Jisrael.
18. Auf Befehl des Ewigen brachen die Kinder Jisrael auf, und auf Befehl des Ewigen lagerten sie; so lange Zeit die Wolke ruhete über der Wohnung, lagerten sie.
19. Und wenn die Wolke verweilte über der Wohnung viele Tage, so wahrten die Kinder Jisrael das Merkzeichen vom Ewigen und brachen nicht auf.
20. Zuweilen war die Wolke wenige Tage über der Wohnung: auf Befehl des Ewigen lagerten sie und auf Befehl des Ewigen brachen sie auf.
21. Zuweilen war die Wolke vom Abend bis an den Morgen, und stieg die Wolke am Morgen, so brachen sie auf; oder einen Tag und eine Nacht und stieg die Wolke, so brachen sie auf.
22. Oder zwei Tage oder einen Monat oder ein ganzes Jahr, wenn die Wolke verweilte ttber der Wohnung, darüber zu ruhen, lagerten die Kinder Jisrael und brachen nicht auf, und wenn sie aufstieg, brachen sie auf.
23. Auf Befehl des Ewigen lagerten sie und auf Befehl des Ewigen brachen sie auf. Das Merkzeichen vom Ewigen wahrten sie auf Befehl des Ewigen durch Moscheh.
Das 10. Kaaitel
1. Und der Ewige redete zu Mosoheh also:
2. Mache dir zwei Trompeten von Silber, gediegen sollst du sie machen, und sie seien dir zum Zusammenrufen der Gemeinde und beim Aufbruch der Lager.
3V Und stößt man in beide, so soll sich bei dir einstellen die ganze Gemeinde an dem Eingang des Stiftszeltes.
4. Und wenn man in eine stoßt, so stellen sich bei dir ein die Fürsten, die Haupter der Haufen Jisrael's.
6. Und blaset ihr Lärm, so brechen die Lager auf, die gegen Morgen lagern.
6. Und blaset ihr Lärm zum zweiten Male, so brechen die Lager auf, die gegen Mittag lagern; Lärm sollen sie blasen bei ihrem Aufbruche. '
7. Und beim Versammeln der Versammlung sollt ihr stoßen, aber nicht Lärm blasen.132
Numeri, 10. 11. X" '
Numeri, 11. 12. V-*>
133
8. Und die Söhne Aharon's, die Priester sollen in die Trompeten stoßen, und diese sollen euch zu ewiger Satzung sein bei euren Geschlechtern.
9. Und so ihr zum Kampf ziehet in eurem Lande wider den Dränger, der euch bedrängt, so sollt ihr schmettern mit den Trompeten und eurer wird gedacht werden vor dem Ewigen, eurem Gotte, und euch wird geholfen von euren Feinden.
10. Und - an eurem Freudentage, und an euren Festen und an euren Neumonden stoßet in die Trompeten; bei euren Ganzopfern und bei euren Opfermahlen, und sie seien euch zur Erinnerung vor eurem Gott. Ich der Ewige euer Gott.
11. Und es geschah im zweiten 'Jahre im zweiten Monat am zwanzigsten des Monats, stieg die Wolke auf von der Wohnung des Zeugnisses.
12. Und die Kinder Jisrael brachen auf in ihren Zügen von der Wüste Sinai, und die Wolke ließ sich nieder in der Wüste Paran.
13. Da brachen zuerst auf, auf Befehl des Ewigen durch Moscheh,
14. Das Panier des Lagers der Söhne Jehudah brach zuerst auf mit ihren Heeren, und über sein Heer war Nachschon Sohn Amminadab.
15. Und über das Heer des Stammes der Söhne Jisachar, Netaneel Sohn Zuar.
16. Und über das Heer des Stammes der Söhne Sebulun, Eliab Sohn Ohelon.
17. Und war die Wohnung abgenommen, so brachen auf die Söhne Gerschon und die Söhne Merari, die Träger der Wohnung.
18. Und das Panier des Lagers Rauben brach auf mit ihren Heeren; und über sein Heer war Elizur Sohn Schedäur.
19. Und über das Heer des Stammes der Söhne Schimeon Schelumiel Sohn Zu-rischaddai.
20. Und über das Heer des Stammes der Söhne Gad Eljasaf Sohn Deuel.
21. Und es brachen auf die Kehatim die Träger des Heiligtums, und jene richteten die Wohnung auf, bevor diese ankamen.
22. Und dann brach das Panier des Lagers der Söhne Efrajim auf mit ihren Heeren; und über sein Heer war Elischa-mah Sohn Ammihud.
23. Und über das Heer des Stammes der Söhne Menascheh Gamliel Sohn Pe-dahzur.
24. Und über das Heer des Stammes der Söhne Binjamin Abidan Sohn Gideoni.
25. Und das Panier des Lagers der Söhne Dan brach auf, der Nachzug aller Lager mit seinen Heeren, und über sein Heer war Achieser Sohn Ammischaddai.
26. Und über das Heer des Stammes der Söhne Ascher Pagiel Sohn Ochran;
27. Und über das Heer des Stammes der Söhne Naftali Achira Sohn Enan.
28. Also waren die ZUge der Kinder Jisrael mit ihren Heeren. Als sie nun aufbrachen,
29. Da sprach Moscheh zuChobab, dem Sohne ReueTs des Midjani des Schwähers Moscheh's: Wir brechen nun auf-nach dem Orte hin, von dem der Ewige gesprochen: ihn will ich euch geben;komm mit uns und wir wollen dir Gutes tun, denn der Ewige hat Jisrael Gutes zugesagt.
30. Und er sprach zu ihm: Ich will nicht gehen, sondern in mein Land und nach meinem Geburtsorte will ich gehen.
31. Und er sprach: Verlaß uns doch nicht, denn du weißt nun einmal unsere Lagerplätze in der Wüste und warst uns statt der Augen.
32. So du nun mit uns gehest; so wollen wir dich jenes Gute mitgenießen lassen, das der Ewige uns angedeihen lassen wird.
33. Und sie brachen auf vom Berge des Ewigen drei Tagereisen weit, und die Bundeslade des Ewigen zog vor ihnen her drei Tagereisen weit, um ihnen eine Buhestätte zu erkunden.
34. Und die Wolke des Ewigen war über ihnen des Tages, wenn sie aufbrachen aus dem Lager.
35. Und es geschah, wenn die Lade aufbrach, da sprach Moscheh: Erhebe dich, Ewiger, daß sich zerstreuen deine Feinde und deine Hasser fliehen vor deinem Antlitz..
36. Und wenn sie sich niederließ, sprach er: Kehre ein, Ewiger, bei den Myriaden der Haufen JisraSl s.
Da« 11. Kapitel
1. Und es geschah, da das Volk sich beklagte auf üble Weise vor den Ohren des Ewigen, so hörte es der Ewige und sein Zorn erglühte, und es entbrannte wider sie ein Feuer des Ewigen und fraß am Ende des Lagers.
2. Da schrie das Volk zu Moscheh, und Moscheh betete zum Ewigen und das Feuer versank.
3. Und man nannte denselben Ort Ta-berah (Brandstätte), denn entbrannt war gegen sie das Feuer des Ewigen.
I. Und das aufgeraffte Gesindel, das unter ihm war, fühlte ein Gelüste, und auch die Kinder JisraSl weinten wieder und sprachen: Wer wird uns Fleisch zu essen geben ?
5. Wir erinnern uns der Fische, die wir umsonst aßen in Mizrajim, der Gurken und der Melonen und des Lauches und der Zwiebeln und des Knoblauchs.
6. Und nun lechzet unsere Seele, — nichts ist da; nur auf das Man sind unsere Augen (gerichtet).
7. Aber das Man war wie Coriandcr-samen und seine Farbe wie die Farbe des Bdolach.
8. Das Volk streifte umher, und sie sammelten und sie mahlten (es) auf der
Mühle, oder stampften es in der Stampfe und kochten es in dem Topfe oder machten daraus Kuchen, und sein Geschmack glich dem Geschmacke des Markes von öl.
9. Und wenn der Tau herabfiel auf das Lager nachts, fiel das Man darauf herab.
10. Da hörte Moscheh das Volk weinen nach seinen Geschlechtern, jeglichan am Eingange seines Zeltes, und der Zorn des Ewigen erglühte sehr, und auch in den Augen Moscheh's war es mißfällig.
11. Und Moscheh sprach zum Ewigen: Warum bist du so übel verfahren mit deinem Knechte, und warum habe ich nicht Gnade gefunden in deinen Augen, daß du legest die Last dieses ganzen Volkes auf mich ?
12. Bin ich mit diesem ganzen Volke schwanger gegangen oder habe ich es geboren, daß du zu mir sprichst: Trage es in deinem Schöße, gleichwie der Wärter trägt den Säugling, in das Land, das du seinen Vätern zugeschworen hast?
13. Woher habe ich Fleisch, diesem ganzen Volke zu geben? Denn sie weinen um mich her und sprechen: Gib uns Fleisch, daß wir essen.
14. Ich allein vermag nicht dieses Volk zu tragen, denn es ist mir zu schwer.
15. Und wenn du also mir tun willst, bringe mich doch um, wenn ich Gnade finde in deinen Augen, daß ich mein Unglück nicht ansehe.
16. Und der Ewige sprach zu Moscheh: Versammle mir siebzig Männer aus den Ältesten JisraeTs, die du kennst, daß sie die Ältesten und Beamten JisraeTs sind und führe sie zu dem Stiftszelte, und sie sollen dort bei dir^tehen.
17. Und ich werde h'ernied erst eigen und mit dir reden daselbst und werde entnehmen von dem Geiste, der auf dir ist, und ihn auf sie legen, und sie sollen mit dir tragen an der Last des Volkes, daß du nicht allein tragest.
18. Und zu dem Volke sprich: Seid bereit auf morgen, Fleisch zu essen;denn ihr habt geweint vor den Ohren dea Ewigen und gesprochen: Wer wird uns Fleisch zu essen geben? denn besser ging es uns in Mizrajim. So wird euch der Ewige Fleisch geben, daß ihr esset.
19. Nicht einen Tag werdet ihr zu essen haben, und nicht zwei Tage und nicht fünf Tage und nicht zehn Tage und nicht zwanzig Tage.
20. Auf einen vollen Monat, bis es euch zur Nase heraus kommt, und es euch zum Ekel wird, darum daß ihr den Ewigen, der unter euch ist, verworfen und habt vor ihm geweint und gesprochen: Wozu doch sind wir aus Mizrajim gezogen?
21. Und Moscheh sprach: Sechshunderttausend zu Fuß ist das Volk, unter dem ich bin, und du sprachst: Fleisch will ich ihnen geben, daß sie einen vollen Monat essen.
22. Sollen Schafe und Binder für sie geschlachtet werden, daß es für sie ausreiche? oder sollen alle Fische des Meeres für sie gesammelt werden, daß es für sie ausreiche?
23. Und der Ewige sprach zu Moscheh: Ist die Hand des Ewigen zu kurz? Du sollst jetzt sehen, ob mein Wort dir eintrifft oder nicht.
24. Und Moscheh kam heraus und redete zu dem Volke die Worte des Ewigen, und versammelte siebzig Männer aus den Ältesten des Volkes, und stellte sie rings um das Zelt.
25. Und der Ewige stieg hernieder in einer Wolke und redete zu ihm, und entnahm von dem Geiste, der auf ihm war, und legte auf die siebzig Männer, die Ältesten, und es geschah, so lang der Geist auf ihnen ruhte, weissagten sie, aber nicht länger.
26. Und zwei Männer blieben zurück im Lager, der Name des einen Eldad und der Name des andern Medad, und als der Geist auf ihnen ruhte, — auch sie waren unter den Aufgezeichneten, sie waren aber nicht herausgegangen vor das Zelt, — weissagten sie im Lager.
27. Da lief ein Knabe und meldete dem Moscheh und sprach: Eldad und Medad weissagen im Lager.
28. Und es rief Jehoschua Sohn Nun, der Moscheh's wartete von seiner Jugend, und sprach: Mein Herr Moscheh wehre ihnen.
29. Da sprach Moscheh zu ihm: Eiferst du für mich? daß doch das ganze Volk des Ewigen Propheten wären, so der Ewige seinen Geist auf sie legte!
30. Und Moscheh zog sich zurück in das Lager, er und die Ältesten JisraeTs.
31. Und ein Wind brach hervor von dem Ewigen und trieb Wachteln herbei von der Abendseite, und streute sie um das Lager bei einer Ta$reise hier, und bei einer Tagreise dort, rings um das Lager, und bei zwei Ellen hoch über der Erde.
32. Und das Volk machte sich auf denselben ganzen Tag und die ganze Nacht und den ganzen folgenden Tag, und sammelte Wachteln, der am wenigsten gammelte, zehn Chomer, und sie breiteten sie sich aus rings um das Lager.
33. Das Fleisch war ihnen nooh zwischen den Zähnen, bevor es noch zerkaut war, da erglühete der Zorn des Ewigen über das Volk, und der Ewige schlug unter dem Volke einen gewaltigen Schlag.
34. Und man nannte denselben Ort Gräber des Gelüstes, denn dort begrub man das lüsterne Volk.
35. Von den Gräbern des Gelüstes brach das Volk auf nach Chazerot, und sie waren in Chazerot.
Das 12. Kapitel
1. Und Mirjam und Aharon redeten gegen Moscheh bei Gelegenheit des Kuschischen Weibes, das er genommen — denn134
Nomen, 12. 13. X> T
Numeri, 13. 14. V X>
135
eine aus Kusch hatte er zum Weibe ge-
ODlUaGH*
2. Und sprachen: Redet der Ewige nur zu Moscheh, redet er nicht auch zu uns? Und der Ewige hörte (das).
8. Und der Mann Moscheh war sehr sanftmütig, mehr als irgend ein Mensch auf dem Erdboden.
4. Und der Ewige sprach plötzlich zu Moscheh und Anaron und Mirjam: Gehet hinaus ihr drei nach dem Stiftszelte. Und sie gingen hinaus, sie drei. _ 6. Und der Ewige stieg hernieder in einer Wolkensäule und stand am Ein* gange des Zeltes, und rief Aharon und Mirjam und beide traten heraus.
6. Und er sprach: Höret denn meine Worte: Wenn eure Weissagung der Ewige ist, in der Erscheinung tue ich mich ihm kund, im Traume rede ich zu ihm.
7. Nicht also mein Knecht Moscheh, in meinem ganzen Hause ist er bewahrt.
8. Zu ihm rede ich von Mund znMund und sichtbar, nicht in Batsein, daß er ein Abbild des Ewigen schauet, und wie habt ihr euch nicht gescheuet zu reden gegen meinen Knecht, gegen Moscheh?
9. Und der Zorn des Ewigen ergltthete über sie und er ging weg.
10. Und da die Wolke wich von dem Zelte, siehe, da ward Mirjam aussatzig, wie der Schnee. Und Aharon wandte sich zu Mirjam und- siehe, sie war aussätzig.
11. Und Aharon sprach zu Moscheh: 0 mein Herr, rechne uns die Sünde nicht an, daß wir uns betören lassen und daß wir uns vergangen. '
12. Daß sie'nicht gleich sei einer toten Geburt, die, indem sie aus Mütterleib kommt, halbverweset ist.
18. Und Mosoheh schrie zum Ewigen und sprach: Gott, o heile sie.dochI'
14, Und der Ewige sprach zu Moscheh: Hatte, ihr der Vater ins Gesicht gespieen, wurde sie sich nicht schämen sieben Tage? Sie bleibe eingeschlossen sieben Tage außer dem Lager und danach mag sie wieder aufgenommen werden.
16. Und Mirjam blieb eingeschlossen außer dem Lager sieben Tage, und das Volk brach nicht eher auf, bis Mirjam wieder - auf genommen war.
16. Und danach brach das Volk auf von Ohazerot, und sie lagerten in der Wüste Paran.
Haftuah: Secharjah, c2, 14. - c.4. 7.
Das lt. Kafltel
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1. Und der Ewige redete zu Moscheh also:
2. Schicke Männer aus, daß sie auskundschaften das Land Kenaan, das ich den Kindern Jisrael gebe, je einen Mann für den Stamm seiner Väter sollt ihr
hiVi! lauter Pursten unter ihnen.
3. Und Mosoheh schickte sie ans von der Wüste Paran auf Befehl des Ewigen, lauter Männer, Häupter der Kinder Jisrael waren sie.
4. Und das sind ihre Kamen: Für den Stamm Beuben, Schammua Sohn Sakkur.
6. Für den Stamm Schimeon, Schafat Sohn Chori.
6. Für den Stamm Jehudah, Kaleb Sohn Jefunneh.
7. Für den Stamm Jisaohar, JigalSokn Josef.
8. Für den Stamm Efrajim, Hosdtea Sohn Nun.
9. Für den Stamm Binjamin, Palti. ' Sohn Rafu.
10. Für den Stamm Sebulun, Gaddiel Sohn Sodi.
11. Für den Stamm Josef, für den Stamm Menascheh, Gaddi Sohn Soasi.
12. Für den Stamm Dan, Ammiol Gemalli. ,
13. Für den Stamm Ascher, Setnr Sohn Micha&l.
14. Für den Stamm Naftali, Naohbi Sohn Wafsi.
16. Für den Stamm Gad, Geuel Sohn Machi.
16. Das sind die Namen der Männer, die Moscheh ausgeschickt hatte', auszukundschaften das Land, und Moscheh nannte Hosohea den Sohn Nun Jeho-schua.
17,. Als Mosoheh sie ausschickte, auszukundschaften das Land Kenaan, sprach er zu ihnen: Ziehet hier hinauf gegen Mittag und besteiget das Gebirge.
18. Und besehet das Land, wie es ist, und das Volk, das darin wohnt, ob es stark ist oder schwach, ob dessen wenig oder viel ist.
19. Und wie das Land, in dem es wohnt, ob es gut oder schlecht ist, und wie die Städte, in denen es wohnt, ob in Horden oder in Festen?
20. Und wie das Erdreich, ob es fett ist oder mager, ob Bäume darin sind, oder nicht. Und fasset ein Herz und nehmet von den Fruchten des Landes. — Es war aber die Zeit des Reifens der Trauben. *
21. Und sie zogen hinauf und kundschafteten das Land aus, von der Wüste Zin bis gen Rechob, wo man gen Chamat geht.
22. Und sie zogen hinauf gen Mittag und kamen bis Chebron und dort waren Achiman, Scheschai und Talmai, Kinder des Enak, und Chebron war sieben Jahre vor Zoan in Mizrajim erbauet worden.
23. Und sie kamen zum Tale Eschkol, und schnitten von dort ab eine Rebe mit einer Weintraube, und trugen sie zu zweien auf einer Bahre, und (nahmen) von den Granatäpfeln und von den Feigen.
24. Diesen Ort nannte man: Tal Esoh-kol, der Traube wegen, welche dort die Kinder Jisrael abgeschnitten.
26. Und sie kehrten zurück von der Kundschaftung des Landes nach Verlauf von vierzig Tagen.
26. Und gingen und kamen zu Mosoheh und zu Aharon und zu der ganzen Gemeinde der Kinder Jisrael in die »Wüste Paran nach Kadesch, und brachten ihnen ud der ganzen Gemeinde Antwort und »igten ihnen die Frucht des Landes.
27. Und erzählten ihm und sprachen: Wir sind in das Land gekommen, wohin du uns geschickt, und wahrlich, es fließt von Milch und Honig, und das ist seine Frutht.
28. Nur daß das Volk stark ist, das in dem Lande wohnt, und die Städte sehr fest und groß, und auch die Kinder des Enak haben wir dort gesehen.
29. Amalek wohnt im mittäglichen Lande, und der Ohitti und Jebusi und Emori wohnen auf dem Gebirge, und der Kenaani wohnt am Meere und an der Seite des Jarden.
30. Und Kaleb beschwichtigte das Volk gegen Moscheh und sprach: Wohl werden wir hinaufziehen und es in Besitz nehmen, denn wir können es überwältigen.
31. Aber die Männer, die mit ihm hinauf gezogen waren, sprachen: Wir können nicht gegen das Volk ziehen, denn es ist uns zu stark.
32. Und sie brachten aus ein übles Gerücht von dem Lande, das sie ausgekundschaftet, unter die Kinder Jisrafil und sprachen: Das Land, das wir durchzogen haben, es auszukundschaften, ist ein Land, das seine Bewohner verzehrt, und alle Leute, die wir darin gesehen, sind von großer Länge.
83. Und dort haben wir Riesen gesehen — die Söhne des Enak sind von den Riesen — und wir waren in unsern Augen wie Heuschrecken, und so waren wir auch in ihren Augen.
Das 14. Kapitel
1. Da schrie die ganze Gemeinde laut a«f, und das Volk weinte in derselben Nacht.
2. Und alle Kinder Jisrael murrten gegen Moscheh und gegen Aharon, und die ganze Gemeinde sprach zu ihnen: Wären wir doch gestorben im Lande Mizrajim, oder stürben wir doch in dieser Wüste)
z 8. Und warum bringt uns der Ewige in jenes Land, daß wir durch das Schwert fallen, unsere Weiber und Kinder zur Beute werden ? Ist es nicht besser für uns, nach Mizrajim zurückzukehren?
4. Und sie sprachen einer zum andern: Laßt uns ein Oberhaupt setzen und nach Mizrajim zurückkehren.
6. Da fielen Moscheh und Aharon auf ihr Angesicht vor der ganzen Versammlung der Gemeinde der Kinder Jisrael.
6. Und Jehoschua Sohn Nun,'und Kaleb Sohn Jef unneh von denen, die das Land ausgekundschaftet, zerrissen ihre Kleider.
7. Und sprachen zu der ganzen Gemeinde der Kinder Jisrael also: Das Land, das wir durchzogen haben, es auszukundschaften, das Land ist gar sehr gut.
8. Wenn der Ewige an uns Gefallen bat, so wird er uns in dieses Land bringen und wird es uns geben, ein Land, welches von Milch und Honig fließt.
9. Fallet nur nicht vom Ewigen ab, so habt ihr das Volk des Landes nicht zu fürchten, denn unser Brot sind sie; gewichen ist ihr Schatten von ihnen und mit uns ist der Ewige; fürchtet sie nicht.
10. Und die ganze Gemeinde sprach, daß man sie steinige. Da erschien die Herrlichkeit des Ewigen im Stiftszelte allen Kindern Jisrael.
11. Und der Ewige sprach zu Moscheh: Wie lange noch soll mich dieses Volk verwerfen und wie lange noch wollen sie nicht an mich glauben bei allen Zeichen, die ich getan in seiner Mitte?
12. Ich will es schlagen mit der Pest und es austilgen, und will dich machen zu einem Volke, größer und mächtiger als es.
13. Und Moscheh sprach zum Ewigen: Hören (es) aber die Mizrajim, denn aus ihrer Mitte hast du mit deiner Kraft dieses Volk herausgeführt;
14. Und man wird es den Bewohnern dieses Landes erzählen, und sie hören, daß du, Ewiger, in der Mitte dieses Volkes bist; dem du, Ewiger, Auge in Auge sichtbar wärest und deine Wolke weilte über ihnen, und in einer Wolkensäule zogst du vor ihnen her des Tages und in einer Feuersäule nachts:
16. Wenn du dieses Volk tötest wie einen Mann, so werden die Völker, die deinen Ruf hören, also sprechen:
16. Aus Unvermögen, dieses Volk in das Land zu bringen, das er ihnen zugeschworen, hat sie der Ewige geschlachtet in der Wttste.
17. Und nun möge sich groß erweisen die Kraft des Herrn, so wie du geredet und gesprochen:
18. Der Ewige ist langmütig und reich an Huld, vergebend Schuld und Missetat, doch straflos hingehen läßt er nicht, er ahndet die Schuld der Väter an den Kindern, am dritten und vierten Gesohlecht.
19. Vergib doch die Schuld dieses Volkes nach der Größe deiner Huld, und wie du verziehen hast diesem Volke von Mizrajim aus bis hierher.
20. Da sprach der Ewige: Ich vergebe nach deinem Worte.
21. Fürwahr aber, so wahr ich lebe und der Herrlichkeit des Ewigen voll ist die ganze Erde:
22. Daß all die Männer, die meine Herrlichkeit gesehen und meine Zeiohen, die ich getan in Mizrajim und in der Wüste, und mich schon zehnmal versuchten und doch nicht hörten auf meine Stimme,136
Numeri, 14. 15. 10 V
23. Daß sie nicht das Land sehen, das ich ihren Vätern geschworen! Ja alle, die mich verworfen, sollen es nicht sehen.
24. Aber mein Knecht Ealeb, zum Lohne dafür, daß ein anderer Geist in ihm und er ganz nach meinem Sinne war, den will ich in das Land bringen, in welches er gegangen ist, und sein Same soll es besitzen.
26. Und der Amaleki und der Kenaani wohnen im Tale; morgen wendet euch und brechet auf nach der Wüste auf dem Wege zum Schilfmeere.
26. Und der Ewige redete zu Mosoheh und zu Aharon also:
27. Wie lange (friste ich) dieser bösen Gemeinde, die wider mich murret? Das Murren der Kinder Jisrael, das sie wider mich erheben, habe ich gehört.
28. Sprich zu ihnen: So wahr ich lebe I ist der Ausspruch des Ewigen, wenn ich nicht, so wie ihr geredet habt vor meinen Ohren, euch tue.
29. In dieser Wüste sollen eure Leiber fallen und all eure Gemusterten nach eurer ganzen Zahl, vom zwanzigsten Jahre und darüber, die ihr wider mich gemurret habt.
30. Wenn ihr in das Land kommet, darinnen euch wohnen zu lassen ich meine Hand aufgehoben habe! außer Kaleb Sohn Jefunneh und Jehoschua Sohn Nun.
31. Und eure Kinder, von denen ihr gesagt: Sie werden zur Beut» werden, diese werde ich hinbringen und sie sollen das Land kennen lernen, das ihr verworfen habt.
32. Aber eure Leiber sollen in dieser Wüste fallen.
83. Und eure Söhne sollen umherziehen in der Wüste vierzig Jahre und euren Abfall tragen, bis eure Leiber dahin sind in der Wüste.
84. Nach der Zahl der Tage, die ihr das Land ausgekundschaftet, vierzig Tage, je ein Tag auf ein Jahr, sollt ihr eure Schuld büßen vierzig Jahre, und ihr sollt meine Abwendung erfahren.
86. Ich der Ewige habe also geredet: Wenn ich nicht das tue dieser bösen ganzen Gemeinde, die sich zusammengerottet wider mich! In dieser Wüste sollen sie daraufgehen und hier sollen sie sterben.
86. Und die Männer, die Moseheh ausgeschickt hatte, das Land auszukundschaften, und die zurückkehrten, und wider ihn die ganze Gemeinde zum Murren aufregten, indem sie ein üble« Gerücht von dem Lande ausbrachten,
37. Diese Männer, die das üble Gerücht von dem Lande ausgebracht, starben durch eine Plage vor dem Ewigen.
88. Aber Jehoschua Sohn Nun und Kaleb Sohn Jefunneh blieben am Leben von jenen Männern, die gegangen waren,
dal Land %iig»nViinHanli^ft.An,
89. Und Moseheh redete diese Worte zu allen Kindern Jisrael, da trauerte das Volk sehr.
40. Und sie machten sich auf am Morgen, daß sie den Gipfel des Berges erstiegen, und sprachen: Hier sind wir, daß wir hinaufziehen an den Ort, von dem der Ewige gesprochen; denn wir ha-
I ben gesündigt.
41. Und Moseheh sprach: Warum doch wollt ihr übertreten den Befehl des Ewigen? Es wird doch nicht gelingen!
42. Ziehet nicht hinauf, denn der Ewige ist nicht in eurer Mitte, daß ihr nicht geschlagen werdet von euren feinden.
_ 43. Denn der Amaleki und der Kenaani sind dort vor euch, und ihr werdet durch das Schwert fallen; denn da ihr nun zurückgewichen seid vom Ewigen, wird auch der Ewige nicht mit euch sein.
44. Doch sie trotzten, hinanzusteigen den Gipfel des Berges; aber die Bundeslade des Ewigen und Moseheh wichen nicht aus des Lagers Mitte.
46. Da kamen der Amaleki und der Kenaani herab, die auf demselben Berge wohnten, und schlugen und zersprengten sie bis gen Chormah.
Das 18. Kapitel
1. Und der Ewige redete zu Moseheh also:
2. Bede zu den Kindern Jisrael und sprich zu ihnen: So ihr in das Land eurer Wohnsitze kommt, das ich euch gebe,
3. Und ihr opfert ein Feueropfer dem Ewigen, ein Ganzopfer oder ein Schlachtopfer, vermöge eines ausgesprochenen Gelübdes, oder als freiwillige Gabe, oder an euren Festen, um dem Ewigen einen Wohlgeruch zu bereiten, vom Binde oder vom Kleinvieh,
4.• So bringe, der sein Opfer dem Ewigen darbringt, als Speiseopfer ein Zehntel Kernmehl eingerührt mit einem Viertel Hin 01.
6. Und Wein zur Spende opfere ein Viertel Hin zum Ganzopfer, oder zum Mahlopfer, für ein Schaf.
6. Zu einem Widder aber opfere (als) Speiseopfer zwei Zehntel Kernmehl, ein-gerührt mit einem Drittel Hin öl.
7. Und Wein zur Spende ein Drittel Hin bringe dar zum Wohlgeruch dem Ewigen.
8. Und so du opferst ein junges Bind als Ganzopfer oder als Schlachtopfer, vermöge ausgesprochenen Gelübdes, oder als Mahlopfer dem Ewigen,
9. So bringe er neben dem jungen Binde dar als Speiseopfer drei Zehntel Kernmehl eingerührt mit einem halben Hin 01.
10. Und Wein bringe dar zur Spende ein halbes Hin, als Peueropfer zum Wohlgerach dem Ewigen.
11. Also soll getan werden bei einem Stier, oder einem Widder, oder bei einem Lamme von Schafen oder von Ziegen.
12. Nach der Zahl, die ihr opfert, also sollt ihr bei jedem Stück tun nach ihrer Zahl.
Numeri, 15. 16. V 1Ö
137
13. Jeder Eingeborene opfere diese also, wenn er ein Peueropfer daxbringt, zum Wohlgeruch dem Ewigen.
14. Und so ein Fremdling bei euch weilt, oder der unter euch lebt bei euren Geschlechtern, und eine Feuergabe opfert zum Wohlgeruch dem Ewigen; so wie ihr tut, so tue er.
15. Versammlung! Eine Satzung ist für euch und für den Fremdling, der sich aufhält, eine ewige Satzung bei euren Geschlechtern: wie ihr, so ist der Fremdling vor dem Ewigen.
16. Eine Weisung und ein Recht sei für euch und für den Fremdling, der unter euch weilt.
17. Und der Ewige redete zu Moseheh also:
18. Bede zu den Kindern Jisrael und, sprich zu ihnen: Wenn ihr kommet in das Land, dahin ich euch bringe,
19. So geschehe, wenn ihr esset von dem'Brote des Landes, daß ihr erhebet eine Hebe dem Ewigen.
•20. Als Erstes eurer Backtröge erhebet einen Kuchen zur Hebe, wie die Hebe der Tenne so erhebet diese.
21. Von den ersten eurer Backtröge gebet dem Ewigen eine Hebe bei euren Geschlechtern.
22. Und so ihr es versehet und nicht tut all diese Gebote, die der Ewige zu Moseheh geredet hat,
23. Alles, was der Ewige euch geboten hat durch Moseheh von dem Tage ab, da es der Ewige geboten, und fernerhin bei euren Geschlechtern.
24. So geschehe (also): Wenn vor den Augen der Gemeinde (verborgen) es aus Versehen geschehen ist, so opfere die «ranze Gemeinde einen jungen Farren als Ganzopfer zum Wohlgeruch dem Ewigen, und das Speiseopfer und die Spende dazu nach Vorschrift, und einen Ziegenbock als Sühnopfer.
25. Und der Priester sühne die ganze Gemeinde der Kinder Jisrael und es wird ihnen vergeben sein; denn ein Versehen ist es, und sie haben ihr Opfer hineingebracht als Feueropfer dem Ewigen, und auch ihr Sühnopfer vor dem Ewigen, wegen ihres Versehens.
26. Und es wird vergeben der ganzen Gemeinde der Kinder Jisrael, und dem Fremdling, der unter ihnen weilt; denn bei dem ganzen Volke (geschah es) aus Versehen.
27. Wenn aber eine Person fehlt aus Versehen, so bringe sie eine einjährige Ziege dar zum Sühnopfer.
28. Und der Priester sühne die Person, welche es versehen, indem sie aus Versehen gefehlt vor dem Ewigen, damit er ihn sühne und ihm vergeben werde.
29. Für den Eingeborenen unter den Kindern Jisrael, wie für den Fremdling, der unter ihnen weilt, — Ein Gesetz sei bei euch für den, der aus Versehen etwas tut.
30. Aber die Person, von dem Eingeborenen oder von dem Fremden, die mit erhobener Hand (etwas) tut, die lästert den Ewigen; diese Person werde ausgerottet- aus ihrem Volke.
31. Denn das Wort des Ewigen hat er verhöhnt und sein Gebot gebrochen, ausgerottet werde dieselbe Person; ihre Schuld ruht auf ihr.
32. Als die Kinder Jisrael in der Wüste waren, da fanden sie einen Mann, der Holz auflas am Tage des Sabbat.
33. Da brachten ihn die, welche ihn Holz auflesend fanden, zu Moseheh und zu Aharon und zu der ganzen Gemeinde.
34. Und sie taten ihn in Verhalt, denn es war nicht entschieden, was ihm geschehen sollte.
35. Und der Ewige sprach zu Moseheh: Des Todes sterbe der Mann, steinigen soll ihn die ganze Gemeinde außer dem Lager.
36. Da führte ihn die ganze Gemeinde hinaus vor das Lager, und sie steinigten ihn, daß er starb, so wie der Ewige Moscheh geboten.
37. Und der Ewige sprach zu Moscheh also:
38. Bede zu den Kindern Jisrael und sprich zu ihnen, daß sie sich Schaufäden machen an die Zipfel ihrer Kleider bei ihren Geschlechtern, und sollen an die Schaufäden des Zipfels eine purpurblaue Schnur ansetzen.
39. Und das sei euch zu Schaufäden, daß wenn ihr sie ansehet, ihr euch erinnert aller Gebote des Ewigen und ihr sie tuet, und ihr nicht umherspähet nach eurem Herzen und nach euren Augen, denen ihr nachbuhlet;
40. Damit ihr euch erinnert all meiner Gebote und sie tut, daß ihr heilig seid euerm Gott.
41. Ich bin der Ewige, euer Gott, der ich euch herausgeführt habe aus dem Lande Mizrajim, euch ein Gott zu sein; Ich der Ewige euer Gott.
Haltarah: Jehoschua, c.2, 1—24.
Das 16. Kapitel
1. Und es vermaß sich Koraoh, Sohn Jizhar, Sohn Kehat, Sohn Lewi, und Da-tan und Abiram, Söhne Eliab und On, Sohn Pelet, Söhne Eeubem,
2. Daß sie sich erhoben gegen Moscheh und zweihundertfünfzig Männer von den Kindern Jisrael, Fürsten von der Gemeinde, Berufene zur Versammlung, Männer von Namen.
3. Und sie versammelten sich wider Moscheh und Aharon und sprachen zu ihnen: Zuviel für euch! denn die ganze Gemeinde sind lauter Heilige, denn unter ihnen ist der Ewige, und warum erhebt ihr euch über die Versammlung des Ewigen?
4. Ab Moscheh (dies) hörte, fiel er auf sein Angesicht,138
Numeri, 16. 17. V V
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6. Und redete zu Korach und «einem ganzen Anhange also: Morgen wird der Ewige kund tun, wer sein ist und wer heilig igt, daß er ihn sich nahe bringt; denn wen er erwählet, den wird er sich nahe bringen.
6. Das tuet, nehmet euch Bauchpfannen, Korach und sein ganzer Anhang.
7. Und tuet Peuer hinein und leget darauf Räucherwerk vor dem Ewigen, morgen; und der Mann, den der Ewige erwählen wird, der sei der Heilige; zuviel für euch, ihr Söhne Lewil
8. Und Moscheh sprach zu Korach: Höret doch, ihr Söhne Lewi.
9. Ist es euch zu wenig, daß der Gott Jisrael's euch abgesondert hat von der Oemeinde Jisrael s, euch ihm nahe zu bringen, daß ihr versehet den Dienst bei der Wohnung des Ewigen, und daß ihr auftretet vor der Oemeinde, für sie Amtsdienst zu tun?
10. Hat er dich und all deine Brüder, die Söhne Lewi's mit dir, sieh nahe gebracht, daß ihr auch nach dem Priester-tum trachtet?
11. Fürwahr du und dein ganzer Anhang, ihr rottet euch wider den Ewigen I denn Aharon, was ist er, daß ihr wider ihn murret?
12. Und Moscheh schickte hin, Datan und Abiram die Söhne Eliab's zu rufen; aber sie sprachen: Wir kommen nicht hinauf.
13. Ist es zu wenig, daß du uns heraufgeführt hast aus einem Lande, das von Milch und Honig fließt, uns in der Wüste zu töten, daß du dich noch zum Herrscher über uns auf wirf st?
14. Ja auch nicht in ein Land, das von Milch und Honig fließt, hast du uns gebracht, daß du unsgegeben hättest ein Erbe an Feld und Weinberg I willst du diesen Leuten die Augen ausstechen ? wir kommen nicht hinauf I
16. Da zürnte Moscheh sehr und sprach zum Ewigen: Wende dich nicht zu ihrer Opfergabe. Nicht einen Esel Eines unter ihnen habe ich weggenommen und Keinem von ihnen ein Leid getan.
16. Und Moscheh sprach zu Korach: Du und dein ganzer Anhang stellt euch ein vor dem Ewigen, du und sie und Aharon, morgen.
17. Und nehmet Jeder seine Bauchpfanne und streuet darauf Bäucherwerk und bringet vor den Ewigen Jeder seine Bauchpfanne, zweihundertfünf zier Bauchpfannen, auch du and Aharon jeder seine Bauchpfanne.
18. Da nahmen sie jeder seine Bauchpfanne und taten darauf Feuer und legten darauf Bäuoherwerk, und stellten •ich vor den Eingang des Stiftazeltes, wie auch Moscheh und Aharon.
19. Und Korach versammelte wider sie die ganze Oemeinde vor den Eingang des
Stiftszeltes, und die Herrlichkeit des Ewigen erschien der ganzen Oemeinde.
20. Und der Ewige redete zu Moscheh und zu Aharon also: '
21. Sondert euch von dieser Oemeinde und ich will sie vertilgen im Nu.
22. Da fielen sie auf ihr Angesicht und sprachen: Allmächtiger, Gott der Geister in allem Fleischet Der eine Mann sündigt und über die ganze Oemeinde wolltest du zürnen?
23. Und der Ewige redete zu Moscheh also:
24. Bede zu der Gemeinde also: Hebet euch weg aus der Umgebung: der Wohnung Korach's, Datan s und Abiram's.
25. Und Moscheh stand auf und ging zu Datan und Abiram, und ih™ nach gingen die Ältesten Jisrael's.
26. Und er redete zu der Oemeinde also: Weichet doch von den Zelten dieser frevelhaften Männer und berühret nichts, was ihr ist: daß ihr nicht weggerafft werdet durch alle ihre Sünde.
27. Und sie entfernten sich von der Wohnung Korach's, Datan's und Abiram's ringsum; und Datan und Abiram traten heraus, standen an den Türen ihrer Zelte mit ihren Weibern, Söhnen und Kleinen.
28. Und Moscheh sprach: Daran sollt ihr erkennen, daß der Ewige mich gesendet, alle diese Taten zu tun, daß nicht aus meinem Herzen,...
29. Wenn, wie alle Menschen sterben, diese sterben und das Verhängnis aller Menschen über sie verhangt wird, hat der Ewige mich nicht gesendet.
30. Wenn aber der Ewige Neues schafft, daß die Erde auftut ihren Mund und sie verschlingt mit all den Ihren, daß sie lebend in die Gruft sinken, so werdet ihr erkennen, daß diese Männer den Ewigen verworfen haben.
31. Und es geschah, wie er all diese Worte ausgeredet hatte, da spaltete sich der Boden, der unter ihnen war.
32. Und es öffnete die Erde ihren Mund und verschlang sie und ihre Häuser und alle Leute, die dem Korach gehörten und alle die Habe.
33. Und sie, und alle die Ihrigen sanken lebend in die Gruft, und die Erde bedeckte sie und sie verschwanden aus der Versammlung.
34. Und alle von Jisrael, die in ihrer Umgebung waren, flohen bei ihrem Geschrei, denn sje sprachen: Daß uns die Erde nicht ?ersohfinge-l
36. Und ein Feuer ging aus von dem Ewigen und verzehrte die zweihundertfünfzig Männer, welche das Bäucherwerk dargebracht.
Das 17. Kapitel
1. Und dar Ewige redete zu Moscheh also:
2. Sprich zu Elasar, dem Sohne Aha-ron's, des Priesters, daß er heraushebe
Numeri, 17. 18. W V
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die Pf anaen aus dem Brande und das Feuer weit huitfteaptreue, denn sie sind heilig;
3. Die Pfannen dieser, welohe ihre Sünde mit dem Leben gebüßt; und man mache daraus Blechplatten zum Überzug des Altars, denn sie haben sie vor den Ewigen gebracht, und so sind sie heilig geworden, daß sie 'zum Denkzeichen dienen den Kindern Jisrael.
4. Und Elasar der Priester nahm die kupfernen Pfannen, welche - die Verbrannten dargebracht hatten und sie plätteten sie zum Überzug des Altars;
6. Zum Denkmal der Kinder Jisrael, damit nicht nahe ein Gemeiner, der nicht ist von dem Samen Aharon's, Bäucherwerk zu räuchern vor dem Ewigen, daß es ihm nicht gehe wie Korach und seinem Anhange, so wie der Ewige durch Moscheh ihm angekündigt hatte.
6. Da murrte die ganze Gemeinde der Kinder Jisrael am folgenden Tage wider Moscheh und Aharon und sprachen: Ihr habt das Volk des Ewigen getötet.
7. Und es geschah, als sich die Oemeinde zusammenrottete wider Moscheh und Aharon, da wandten sie sich gegen das Stiftszelt und siehe, die Wolke bedeckte es und die Herrlichkeit d3s Ewigen erschien.
8. Und Moscheh und Aharon gingen vor das Stiftszelt.
9. Und der Ewige redete zu Moscheh also:
10. Hebet euch aus dieser Gemeinde, daß ich sie vertilge im Nul Da fielen sie auf ihr Angesicht.
11. Und Moscheh sprach zu Aharon: Nimm die Pfanne und tue darauf Feuer vom Altar und lege (darauf) Bäucherwerk und bringe (es) eilends zu der Oemeinde und sühne sie, denn der Zorn ist ausgebrochen von dem Ewigen, die Seuche nat begonnen.
12. Und Aharon nahm, so wie Moscheh geredet, ,und lief mitten unter die Versammlung und siehe, die Seuche hatte begonnen unter dem Volke; da legte er Bauoherwerk auf und sühnte das Volk,
18. Und stand zwischen den Toten und Lebenden, und dem Sterben wurde Einhalt getan.
14. Und es waren an der Seuche gestorben vierzehntausendsiebenhundert, außer denen, die um Korach's willen gestorben waren.
16. Und Aharon kehrte zu Moscheh zurück an den Eingang des Stiftszeltes, als dem Sterben Einhalt getan war.
16. Und der Ewige redete zu Moscheh also:
17. Bede zu den Kindern JisraSl und nimm von ihnen je einen Stab von einem Stamme, von all ihren Fürsten ihrer Stammhäuser zwölf Stäbe; eines jeden Namensollst du schreiben auf seinen Stab.
18. Und den Namen Aharon's sollst du schreiben auf den Stab Lewi's; denn
Einen Stab hat das Haupt ihrer Stammhäuser.
19. Und lege sie nieder im Stiftszelte vor das Zeugnis, woselbst ich mich zu euch verfüge.
. 20. Und es wird geschehen, der Mann, den ich erwähle, dessen Stab wird ausschlagen, und so werde ich um mich her das ^Murren der Kinder Jisrael beschwichtigen, das sie wider euch erheben.
21. Und Moscheh redete zu den Kindern Jisrael, und all ihre Fürsten gaben ihm je einen Stab für einen Fürsten ihrer Stammhäuser, zwölf Stäbe, und der Stab Aharon's war unter ihren Stäben.
22. Und Moscheh legte die Stäbe nieder vor dem Ewigen im Zelte des Zeugnisses.
28. Und es geschah des folgenden Tages, als Moscheh in das Zelt des Zeugnisses kam .siehe, da war der Stab Aharon's vom Hause Lewi ausgeschlagen, er hatte Knospen hervorgebracht und Bluten getrieben und Mandeln gereift.
24. Und Moscheh brachte aUe Stäbe heraus von dem Ewigen weg zu allen Kindern Jisrael und sie besahen sie und nahmen jeder seinen Stab.
26. Und der Ewige sprach zu Moscheh: Bringe den Stab Aharon's zurück vor (die Lade) des Zeugnisses in Verwahrung als Denkmal für die Widerspenstigen, daß ihr Murren um mich her aufhöre und sie nicht sterben.
26. Und Moscheh tat es, so wie der Ewige ihm geboten, so tat er.
27. Und die Kinder Jisrael sprachen zu Moscheh also: Siehe wir kommen um, wir sind verloren, wir alle sind verloren.
28. Jeglicher, der nahe kommt der Wohnung des Ewigen, der stirbt; sind wir gänzlich dem Tode verfallen?
Das 18. Kapitel
1. Und der Ewige sprach zu Aharon: ' Du und deine Söhne und dein Vaterhaus
mit dir, ihr sollt die Verschuldung gegen das Heiligtum tragen, und du und deine Söhne mit dir ihr traget die Verschuldung eures Priestertums.
2. Und auch deine Brüder, den Stamm Lewi, den Stamm deines Vaters bringe zu dir, daß sie sich dir anschließen und dich bedienen, aber du und deine Söhne mit dir sind vor dem Zelte des Zeugnisse».
3. Und sie sollen wahren deiner Hut-und der Obhut über das ganze Zelt, jedoch den heiligen Gerätschaften und dem Altare sollen sie nicht nahen, daß sie nicht sterben, so sie, wie ihr.
4. Und sie sollen sich dir anschließen und wahren der Obhut über das Stiftszelt bei allem Dienste des Zeltes, daß euch kein Gemeiner nahekomme.
6. Und wahret der Obhut über das Heiligtum und der Obhut über den Altar, daß fttrder kein Zorn komme über die Kinder JisraSl.140
Numeri, 18. 19. ti' IP
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6. Und ich, siehe, ich habe eure Brüder die Lewijim genommen aus den Kindern Jisrael, euch zum Geschenk sind eie dem Ewigen gegeben, daß sie den Dienst im Stiftszelte verrichten.
7. Und du und deine Söhne mit dir, ihr sollt eures Priestertums wahren in allen Dingen des Altars und innerhalb des Vorhangs, da sollt ihr dienon; als ein geschenktes Amt gebe ich euch das Priestertum, und der Gemeine, welcher nahe kommt, werde getötet.
8. Und der Ewige redete zu Aharon: Und ich, siehe, ich gebe dir die Obhut meiner Heben; von allen Heiligtümern der Kinder Jisrael gebe ich sie dir als Ehrenteil, und deinen Söhnen als Bestimmtes für ewig.
9. Das gehöre dir von dem Hochheiligen, von dem Feuer(opf er): All ihre Gaben, all ihre Speiseopfer, und all ihre Sühnopfer und all ihre Schuldopfer, die sie mir erstatten, (als) Hochheiliges gehöre es dir und deinen Söhnen.
10. An hochheiliger Stelle sollst du es essen; jeder Männliche darf es essen; heilig sei es dir.
11. Und das sei dein als ihre geschenkte Hebe; von allen Schwingungsgaben der Kinder Jisrael gebe ich sie dir und deinen Söhnen und deinen Töchtern mit dir als Bestimmtes für ewig; jeder Beine in deinem Hause darf es essen.
12. Alles Beste des Öls und alles Beste des Mostes und des Getreides, das Erste desselben, das sie dem Ewigen geben, gebe ich dir.
13. Die Erstlingsfrüchte von allem, was in ihrem Lande, die sie dem Ewigen bringen, gehören dir; jeder Beine in deinem Hause darf es essen.
14. Alles Banngut in Jisrael gehört dir.
15. Alles, was den Mutterleib erschließt von allem Fleische bei Menschen und Vieh, das sie dem Ewigen darbringen, gehört dir; jedoch mußt du lösen lassen den Erstgeborenen eines Menschen, und auch das Erstgeborene eines unreinen Viehes mußt du lösen.
16. Und das zu Lösende sollst du lösen von einem Monat ab nach dem Werte von fünf Silber-Schekeln, nach dem Sche-kel des Heiligtums; — zwanzig Gerah beträgt er.
17. Doch das Erstgeborene des Ochsen oder das Erstgeborene des Schafes oder das Erstgeborene der Ziege darfst du nicht lösen, heilig sind sie. Ihr Blut sollst du auf den Altar sprengen und ihr Unschlitt sollst du in Dampf aufgehen lassen, als Feuergabe zum Wohlgeruch dem Ewigen.
18. Und ihr Fleisch gehört dir, wie die Brust der Schwingung und wie der rechte Schenkel gehört es dir.
19. Alle Heben der Heiligtümer, welche die Kinder Jisrael dem Ewigen erheben, gebe ich dir und deinen Söhnen
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und deinen Töchtern mit dir als Bestimmtes für ewig; ein ewiger Bund des Salzes ist es vor dem Ewigen dir und deinem Samen mit dir.
20. Und der Ewige sprach zu Aharon: In ihrem Lande wirst du nichts besitzen und keinen Teil wirst du unter ihnen haben. Ich bin dein Teil and dein Eigentum unter den Kindern Jisrael.
21. Und den Söhnen Lewi, siehe, gebe ich allen Zehnten in Jisrael zum Eigentum für ihren Dienst, den sie verrichten, den Dienst beim Stiftszelte. ,
22. Daß nicht fürder die Kinder Jisrael nahen dem Stiftszelte und eine Sünde auf sich laden, daß sie stürben.
23. Und er, der Stamm Lewi soll den Dienst verrichten beim Stiftszelte, und sie haben deren Verschuldung zu tragen. Eine ewige Satzung bei euren Geschlechtern : unter den Kindern Jisrael sollen sie kein Eigentum besitzen.
24. Denn den Zehnten der Kinder Jisrael, den sie dem Ewigen erheben als Hebe, gebe ich den Lewijim zum Eigentum; deswegen sage ich zu ihnen: unter den Kindern Jisrael sollen sie kein Eigentum besitzen.
25. Und der Ewige redete zu Moscheh also:
26. Und zu den Lewijim sollst du reden und zu ihnen sprechen: So ihr von den Kindern Jisrael nehmet den Zehnten, den ich euch von ihnen gebe zu eurem Eigentum, so erhebet davon die Hebe des Ewigen, den Zehnten von dem Zehnten.
27. Und euch wird eure Hebe angerechnet, wie Getreide aus der Scheune und wie Fülle aus der Kelter.
28. So erhebet auch ihr die Hebe des Ewigen von all euren Zehnten, die ihr nehmet von den Kindern Jisrael, und gebet davon die Hebe des Ewigen dem Priester Aharon.
29. Von all euren Gaben sollt ihr alle Hebe des Ewigen erheben, von allem Besten derselben das Geheiligte davon.
30. Und sprich zu ihnen: Wenn ihi erhoben habt das Beste davon, so wird es den Lewijim gleichgeachtet dem Ertrag der Scheune und dem Ertrag der Kelter.
31. Und ihr dürft es essen aller Orten, ihr und euer Haus; denn ein Lonn ist es euch für euern Dienst beim Stiftszelte.
32. Und ihr werdet deshalb keine Schuld auf euch laden, wenn ihr erhebet das Beste davon; und die Heiligtümer der Kinder Jisrael sollt ihr nicht entweihen, daß ihr nicht sterbet.
Haitarah: 1 Samuel, c. 11,14. - c 12,22.
Da» 1». Kapitel
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1. Und der Ewige redete zu Moscheh und zu Aharon also:
2. Dies ist die Satzung der Lehre, die der Ewige geboten und gesprochen: Be-
Numeri, 19. 20. D B»
141
de zu den Kindern Jisrael, daß sie dir bringen eine rote makellose Kuh, an der kein Fehl ist, auf die kein Joch gekommen.
3. Und gebet sie dem Priester Elasar und er bringe sie hinaus vor das Lager, und man schlachte sie vor ihm.
4. Und der Priester Elasar nehme von ihrem Blute mit seinem Finger, und sprenge gegen die Vorderseite des Stiftszeltes von ihrem Blute sieben Mal.
6. Und man verbrenne die Kuh vor seinen Augen; ihre Haut und ihr Fleisch und ihr Blut samt ihrem Unrat soll man verbrennen.
6. Und der Priester nehme Zedernholz und Ysop und Karmesin und werfe dies mitten in den Brand der Kuh.
7. Und der Priester wasche seine Kleider und bade seinen Leib im Wasser, und hernach darf er in das Lager gehn; aber der Priester ist unrein bis zum Abend.
8. Und der sie verbrennt, soll seine Kleider waschen im Wasser, und seinen Leib baden im Wasser, und ist unrein bis zum Abend.
9. Und ein reiner Mann sammle die Asche der Kuh und lege (sie) nieder außerhalb des Lagers, an einen reinen Ort, und sie bleibe als Besprengungs-wasser der Gemeinde der Kinder Jisrael in Verwahrung; ein Entsündigungsopfer ist es.
10. Und der die Asche der Kuh gesammelt hat, wasche seine Kleider und sei unrein bis zum Abend, und es sei den Kindern Jisrael und dem Fremdling, der unter ihnen weilt, eine Satzung für ewig.
11. Wer die Leiche irgend einer menschlichen Person berührt, ist unrein sieben Tage.
12. Derselbe lasse sich damit entsündigen am dritten Tage und am siebenten Tage, so ist er rein; wenn er sich aber nicht entsündigen läßt am dritten Tage und am siebenten Tage, ist er nicht rein.
13. Jeder, der einen Toten berührt, den Leib eines Menschen, der gestorben ist, und sich nicht entsündigen läßt, hat die Wohnung des Ewigen verunreinigt, und diese Person werde ausgerottet aus Jisrael; denn, das Besprengungswasser ist nicht auf ihn gesprengt worden, unrein sei er, noch ist seine Unreinheit an ihm.
14. Das ist das Gesetz, wenn ein Mensch in einem Zelte stirbt: Jeder, der ins Zelt geht, und alles, was im Zelte ist, soll sieben Tage unrein sein.
15. Und alles offene Gefäß, worauf kein festschließender Deckel ist, ist unrein.
16. Und jeder, der auf offenem Felde berührt einen vom Schwert Erschlagenen oder einen Gestorbenen, oder den Knochen eines Menschen, oder ein Grab, soll unrein sein sieben Tage.
17. Und man nehme für den Unreinen von der Asche des verbrannten Entsün-
digungsopfers und tue darauf lebendes Wasser in ein Gefäß;
18. Und ein reiner Mann nehme Ysop und tauche ihn in .das Wasser, und sprenge auf das Zelt und auf alle die Geräte und auf die Personen, die dort waren, und auf den, der den Knochen oder den Erschlagenen oder den Gestorbenen oder das Grab berührt hat.
19. Und der Beine sprenge auf den Unreinen am dritten Tage und am siebenten Tage und entsündige ihn am siebenten Tage, und er wasche seine Kleider und bade im Wasser, und am Abend ist er rein.
20. Und Jemand, der unrein ist und sich nicht entsündigen läßt, diese Person werde ausgerottet aus der Versammlung; denn das Heiligtum des Ewigen hat er verunreinigt; das Besprengungswasser ist nicht auf ihn gesprengt worden, unrein ist er.
21. Und das sei ihnen zur ewigen Satzung; und wer das Besprengungswasser sprengt, wasche seine Kleider, und wer das Besprengungswasser berührt, ist unrein bis zum Abend.
22. Und alles, was der Unreine berührt, ist unrein; und die Person, die ihn berührt, ist unrein bis zum Abend.
Das 20. Kapitel
1. Und die Kinder Jisrael, die ganze Gemeinde, kamen nach der Wüste Zin im ersten Monat und das Volk blieb zu Kadesch, und Mirjam starb dort, und wurde dort begraben.
2. Und es war kein Wasser da für die Gemeinde und sie rotteten sich zusammen wider Moscheh und Aharon.
3. Und das Volk haderte mit Moscheh und sie sprachen also: Wären wir doch umgekommen, da unsere Brüder umkamen vor dem Ewigen!
4. Und wozu habt ihr die Versammlung des Ewigen in diese Wüste geführt? dort zu sterben, wir und unser Vieh?
5. Und wozu habt ihr uns heraufge-fuhrt aus Mizrajim, uns zu bringen an diesen bösen Ort? kein Ort der Aussaat, der Feigen und des Weinstocks und des Granatbaums; auch nicht Wasser ist da zu trinken.
6. Und Moscheh und Aharon gingen von der Versammlung hinweg an den Eingang des Stiftszeltes und fielen auf ihr Angesicht, da erschien ihnen die Herrlichkeit des Ewigen.
7. Und der Ewige redete zu Moscheh also:
8. Nimm den Stab und versammle die Gemeinde, du und dein Bruder Aharon, und redet zu dem Felsen vor ihren Augen, daß er Wasser hergebe, und du wirst ihnen Wasser hervorbringen aus dem Felsen, und wirst tränken die Gemeinde und ihr Vieh.142
Numeri, 20. 21. K3 D
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9. und Moscheh nahm den Stab vor dem Ewigen weg, so wie er ihm geboten.
10. Und Moscheh und Aharon versammelten die Gemeinde vor dem Felsen, und er sprach zu ihnen: Höret/loch, ihr Widerspenstigen! werden wir euch aus diesem Felsen Wasser hervorbringen?
11. Da erhob Moscheh seine Hand und schlug den Felsen mit seinem Stabe zwei Mal und es kam viel Wasser heraus, daß die Gemeinde trank und ihr Vieh.
12. Und der Ewige sprach zu Moscheh und zu Aharon: Weil ihr nicht an mich geglaubt habt, um mich zu verherrlichen vor den Augen der Kinder Jisrael, deswegen sollt ihr diese Versammlung nicht bringen in das Land, das ich ihnen gebe.
13. Das ist das Hader-Wasser, wo die Kinder Jisrael haderten mit dem Ewigen, und durch welches er verherrlicht wurde.
14. Und Moscheh sandte Boten von Kadesch aus an den König zu Edom: Also spricht dein Bruder Jisrael: Du kennst all das Ungemach, das uns getroffen,
15. Wie unsere Väter hinabzogen nach Mizrajim, und wir blieben in Mizrajim eine lange Zeit, und die Mizrajim übel verfuhren mit uns, und mit unsern Vätern.
16. Da schrieen wir zum Ewigen, und er hörte unsere Stimme und sandte einen Boten, und ließ uns aus Mizrajim führen. Und sieh«, da sind wir in Kadesch, einer Stadt am Äußersten deiner Grenze.
17. Laß uns doch durch das Land ziehen! Wir werden nicht durch Felder und Weinberge ziehen und nicht Wasser aus den Brunnen trinken. Die Straße des Königs wollen wir gehen, nicht ausbeugen weder zur Bechten noch zur Linken, bis daß wir über deine Grenze hinaus sind.
18. Aber Edom sprach zu ihm: Du sollst nicht ziehen durch das Meinige, daß ich dir nicht mit dem Schwerte entgegenrücke.
19. Und die Kinder Jisrael sprachen zu ihm: Auf gebahnter Straße wollen wir ziehen; und wenn wir, ich und meine Herden, dein Wasser trinken, so will ich den Preis dafür geben; auch nicht das Geringste verlange ich, zu Fuße will ich durchziehen.
20. Aber er sprach: Du sollst nicht durchgehen! und Edom rückte ihm entgegen mit schwerem Volke, und mit starker Hand.
21. Da Edom sich weigerte, Jisrael zu gestatten, durch sein Gebiet zu ziehen, beugte Jisraöl ab von ihm.
22. Und sie brachen auf von Kadesch und die Kinder Jisrael, die ganze Gemeinde, kamen an den Berg Hör.
23. Und der Ewige sprach zu Moscheh und zu Aharon bei dem Berge Hör an der Grenze des Landes Edom also:
j 24. Aharon werde versammelt zu sei-j nen Stämmen I denn er soll nicht in das I Land kommen, das ich den Kindern Jis-| raöl gegeben, weil ihr gegen meinen Be-, fehl widerspenstig gewesen seid beim | Hader-Wasser.
25. Nimm Aharon und seinen Sohn Elasar und führe sie hinauf den Berg Hör.
26. Und lasse Aharon seine Kleider ausziehen, und lasse seinen Sohn Elasar sie anlegen, und Aharon werde versammelt und sterbe daselbst.
27. Und Moscheh tat, so wie der Ewi-
S\ geboten, und sie'stiegen auf den Berg or vor den Augen der ganzen Gemeinde.
28. Und Moscheh ließ Aharon seine Kleider ausziehen, und ließ seinen Sohn Elasar sie anlegen; und Aharon starb dort auf dem Gipfel des Berges, und Moscheh und Elasar kamen herab vom Berge.
29. Und die ganze Gemeinde sah, daß Aharon verschieden war, und das ganze Haus Jisrael beweinte Aharon dreißig Tage.
Das 21. Kapitel
1. Da hörte der Kenaani, König von Arad, der Bewohner der Mittagsgegend, daß Jisrael heranrückte auf dem Wege der Kundschafter, und er stritt gegen Jisrael und führte Gefangene von ihm weg.
2. Da tat Jisrael ein Gelübde dem Ewigen und sprach: Wenn du dieses Volk in meine Hand gibst so will ich ihre Städte bannen.
3. Und der Ewige hörte auf die Stimme Jisrael's und gab den Kenaani (in ihre Hand), und er bannte sie und ihre Städte und man nannte den Namen des Ortes Chormah..
4. Und sie brachen auf vom Berge Hör, auf dem Wege zum Schilfmeer, das Land Edom zu umgehen, und das Volk ward ungeduldig auf dem Wege.
6. Und das Volk redete widor Gott und wider Moscheh: Wozu habt ihr uns heraufgeführt aus Mizrajim, in der Wüste zu sterben? denn da ist kein Brot und da ist kein Wasser, und uns ekelt vor dem elenden Brote.
6. Da ließ der Ewige gegen das Volk los die giftigen Schlangen, die das Volk bissen, und es starb viefVoiks von Jisrael.
7. Da kam das Volk zi^ Moscheh und sie sprachen: Wir haben gefehlt, daß wir geredet haben wider den Ewigen und wider dich! Bete zum Ewigen, daß er von uns die Schlangen' abwende. Und Moscheh betete für das Volk.
8. Und der Ewige sprach zu Moscheh: Mache dir eine Schlange, und setze sie auf eine Stange, und es geschehe, wer gebissen wird, 'der sehe sie an; und er bleibe leben.
9. Und Moscheh machte eine kupferne Schlange, und setzte sie auf eine Stange,
Numeri, 21. 22. 33 K3 137)93
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und es geschah, wenn eine Schlange jemanden gebissen hatte, und er schaute auf zu der kupfernen Schlange, so blieb er leben.
10. Und die Kinder Jisrael brachen auf und lagerten in Obot.
11. Und {wachen auf von Obot und lagerten in Ije Abarim in der Wüste, di& vor Moab gegen Sonnenaufgang liegt.
12. Von dort brachen sie auf, und lagerten im Tale Sered.
13. Von dort brachen sie auf, und lagerten jenseits des Arnon, der in der Wüste, der aus dem Gebiete des Emori kommt; denn der Arnon war die Grenze Moabs zwischen Moab und Emori.
14. Darum werden genannt im Buche der Kriege des Ewigen: Waheb in Su-fah und die Bäche des Arnon.
. 15. Und der Ausfluß der Bäche, der sich streckt bis Schebet-Ar und sich lehnt an die Grenze Moab.
16. Und von dort zum Brunnen; das ist der Brunnen, wo der Ewige zu Moscheh gesprochen: Versammle das Volk und ich will ihnen Wasser geben.
17. Damals sang Jisrael dieses Lied: Herauf Brunnen! Singet ihm entgegen.
18. Brunnen ihn gruben Fürsten, ihn höhlten die Edeln des Volkes mit dem Zepter, mit ihren Stäben — Und von der Wüste nach Mattanah.
.19. Und von Mattanah nach Nachliel und von Nachliel nach Bamot,
20. Und von Bamot nach dem Tal, das im Gefilde Moab, nach dem Gipfel des Pisgah, der emporragt über die Fläche der Wüste.
21. Und Jisrael sandte Boten an Si-chon König des Emori mit den Worten:
22. Laß mich durch dein Land ziehen, wir werden nicht ausbeugen in Felder und Weinberge, nicht trinken Wasser aus den Brunnen; auf der Straße des Königs werden wir gehen, bis wir hin» aus sind über deine Grenze.
23. Aber Sichon gestattete Jisrael nicht durch sein Gebiet zu ziehen, und Si-chon versammelte sein ganzes Volk und zog Jisrael entgegen in die Wüste und kam nach Jahaz, und stritt gegen Jisraöl.
24. Und Jisrael schlug ihn mit der Schärfe des Schwertes, und nahm sein Land in Besitz, vom Arnon bis an den Jabbok bis zu den Kindern Ammon, denn fest war die Grenze Ammon.
25. Und Jisrael nahm alle diese Städte, und Jisrael wohnte in allen Städten des Emori, in Cheschbon und in allen ihren Tochterstädten.
26. Denn Cheschbon ist eine Stadt Si-chon's, Königs des Emori; denn er hatte gestritten gegen den frühern König von Moab, und hatte sein ganzes Land abgenommen bis auf den Arnon.
27. Daher sagen die Spruchredner: Ziehet ein in Cheschbon, gebauet und aufgerichtet werde die Stadt Sichon'a..
28. Denn ein Feuer ging aus von Cheschbon,' eine Flamme aus Sichon's Stadt; es fraß Ar Moab, die Männer von Bamot Arnon.
29. Weh dir Moab! verloren bist du, Volk des Kemoschl Er machte seine Söhne zu Flüchtlingen und seine Töchter zu Gefangenen des Königs von Emori, Sichon.
30. Und wir haben sie niedergeworfen, verloren ist Cheschbon bis Dibonl Und wir haben verwüstet bis Nofach, das bis Medba.
31. Und Jisrael wohnte im Lande des Emori.
32. Und Moscheh schickte, Jaser auszukundschaften und sie eroberten ihre Tochterstädte und er trieb den Emori aus, der dort war.
33. Und sie wandten sich und zogen hinauf den Weg nach Baschan; und Og König von Baschan zog ihnen entgegen, er und sein ganzes Volk zum Streite nach Edrei.
34. Und der Ewige sprach zu Moscheh: Fürchte ihn nicht, denn in deine Hand habe ich ihn gegeben und sein ganzes Volk und sein ganzes Land, und mache es ihm, wie du es gemacht Sichon dem Könige des Emori, der in Cheschbon wohnte.
35. Und sie schlugen ihn und seine Söhne und sein Volk, so daß man ihm keinen der Entronnenen ließ, und nahmen sein Land in Besitz.
Das 22. Kapitel
1. Und die Kinder Jisrael brachen auf und lagerten in den Steppen Moab, dies-seit des Jarden vor Jerecho.
HafUrmh: Richter, c. 11, 1-88
2. Als Balak Sohn Zippor alles sah, was Jisrael dem Emori getan,
3. Da fürchtete sich Moab sehr vor dem Volke, da es so groß war, und es grau-ete Moab vor den Kindern Jisrael.
4. Und Moab sprach zu den Ältesten Midjan's: Jetzt wird dieser Haufe wegfressen alles in unserer Umgebung, wie der Stier wegfrißt das Gras auf dem Felde. Balak Sohn Zippor war König über Moab um diese Zeit.
5. Und dieser sandte Boten an Bileam Sohn Beor nach Petor, das am Strome, in das Land der Söhne seines Volkes, ihn zu laden mit den Worten: Siehe, ein Volk ist ausgezogen von Mizrajim; siehe, es verdeckt das Auge der Erde und es sitzt mir gegenüber.
6. Und nun komme doch, verfluche mir dieses Volk, denn es ist mächtiger als ich; vielleicht vermag ich es zu schlagen, daß ich es vertreibe aus dem Lande; denn ich weiß, wen du segnest, der ist gesegnet, und wen .du verfluchst, der ist verflucht.144
Numeri, 22.
7. Und die Ältesten Moab's und die Ältesten Midjan's gingen mit dem Wahrsagerlohn in ihrer Hand und kamen zu Bileam und redeten zu ihm die Worte Balak's.
8. Und er sprach zu ihnen: Bleibet hier diese Ka^ht, ich werde euch Antwort bringen, so wie der Ewige zu mir reden wird. Und die Fürsten Moab's blieben bei Bileam.
9. Und Gott kam zu Bileam und sprach: Wer sind diese Männer bei dir?
10. Und Bileam sprach zu Gott: Ba-lak der Sohn Zippor, König von Moab, hat zu mir gesandt.
11. Siehe da, das Volk, das ausgezogen ist von Mizrajim und verdeckt das Auge der Erde; nun komm, verwünsche es mir, vielleicht vermag ich wider dasselbe zu streiten und es zu vertreiben.
12. Da sprach Gott zu Bileam: Du sollst nicht mit ihnen gehnl Du kannst das Volk nicht verfluchen, denn es ist gesegnet.
13. Und Bileam stand am Morgen auf und sprach zu den Fürsten Baialt s: Gebet in euer Land; denn der Ewige verweigert es, mir zu gestatten, daß ich mit euch gehe.
*' TTnd die Fürsten Moab's standen au:!:, und gingen zu Balak und sprachen: Bileam hat verweigert, mit uns zugehen.
15. Da sandte Balak noch einmal Fürsten, mehr und geehrtere als jene.
16. Und sie kamen zu Bileam und
2xrachen zu ihm: So spricht Balak,Sohn ippor: Laß dich nicht abhalten, zu mir zu kommen.
* 17. Denn sehr hoch will ich dich ehren, und alles, was du zu mir sprechen wirst, will ich tun, komm doch, verwünsche mir dieses Volk. ¦ 18. Und Bileam erwiderte und Vprach zu den Dienern Balak's: Wenn mir Balak sein Haus 'Voll Silber und Gold gäbe, so kann ich nicht übertreten den Befehl des Ewigen meines Gottes, zu tun ein Kleines oder ein Großes. • 19. Und nun bleibet doch hier auch ihr diese Nacht, und ich werde erfahren, was der Ewige ferner mit mir geden wird.
20. Und (^ott kam zu Bileam nachts und tfprach ,zu ihm:'Wenn dich zu laden die Männer gekommen sind, mache dich auf, gehe mit ihnen, aber nur das, was ich zu dir reden werde, <tas sollst du tun.
21. Und Bileam machte sich auf am Morgen, und sattelte seine Eselin, und ging mit den Fürsten 'Moab's.
22. Da erglühete der Zorn Gottes, daß er ging; und ein Engel des Ewigen stellte * sich in den Weg, ihn zu hindern, und er ritt auf seiner Eselin und seine beiden Knaben waren mit ihm.
23. Da Bah die Eselin den Engel ^es Ewigen im Wege stehen, und sein gezücktes Schwert in seiner Hand, und die Eselin beugte aus dem Wege und ging
in das Feld; da schlug Bileam die Eselin, um sie in den Weg zu lenken.
24. Und der Engel des Ewigen trat in den Pfad zwischen den Weinbergen, eine Mauer diesseits und eine Mauer janseits.
25. Und die Eselin sah den Engel des Ewigen und drängte sich an die Wand und drückte den Fuß Bileams an die Wand und er schlug sie noch einmal.
26. Und der Engel des Ewigen ging weiter und trat an einen engen Ort. daß kein Weg zum Ausbeugen war zur Hechten oder zur Linken.
27. Und die Eselin sah den Engel des | Ewigen und legte sich nieder unter Bileam; da erglühte Bileams Zorn und er schlug die Eselin mit dem Stocke.
28. Da öffnete der Ewige den Mund der Eselin und sie sprach zu Bileam: Was habe ich dir getan, daß du mich nun dreimal geschlagen?
29. Und Bileam sprach zur Eselin: Weil du mich gemißhandelt hast. Wäre doch ein Schwert in meiner Hand, gewiß auf der Stelle hätte ich dich getötet.
30. Und die Eselin sprach zu Bileam: Bin ich nicht deine Eselin, auf der du
feritten von jeher bis auf den heutigen 'ag? Hab ich's je darauf angelegt, dir also zu tun? Und er sprach: Nein!
31. Und der Ewige enthüllte die Augen Bileam's, und er sah den Engel des Ewigen im Wege stehen und sein gezücktes Schwert in seiner Hand, und er neigte sich und warf sich nieder auf sein Angesicht.
32. Und der Engel des Ewigen sprach zu ihm: Warum hast du deine Eselin geschlagen nun dreimal? Sieh, ich bjn ausgezogen zu hindern, denn der Weg führte ins Verderben vor meinen Augen.
33. Und die Eselin sah mich, und beugte aus vor mir diese dreimal; hätte sie nicht ausgebeugt vor mir, gewiß auf der Stellenhätte ich dich gar erschlagen, aber sie leben lassen.
34. Und Bileam sprach zum Engel des Ewigen: Ich habe gefehlt, daß ich nicht merkte* daß du mir entgegenständest im Wege. Und nun, wenn es mißfällig in dainen Augen, so will ich heimkehren.
35. Und der Engel des Ewigen sprach zu Bileam: Gehe mit den Männern; jedoch aber das, was ich zu dir reden werde, das sollst du reden. Und Bileam ging mit den Fürsten Balak's.
36. Als Balak hörte, daß Bileam kam, da ging er ihm entgegen nach ir Moab, das an der Grenze des Arnon, das am Äußersten der Grenze (liegt).
37. Und Balak sprach zu Bileam: Habe ich nicht wiederholt geschickt, dich zu laden ? Warumr kamst du nicht zu mir ? In Wahrheit, ich kann dich wohl nicht ehren?
38. Und Bileam sprach zu Balak: Siehe, ich bin zu dir gekommen; nun kann ich wohl reden, was es auch sei? Das
Numeri, 22. 23. 24. TD 3ß
145
Wort, das Gott legt in meinen Mund, das muß ich reden.
39. Und Bileam ging mit Balak, und sie kamen nach Kirjat Chuzot.
40. Und Balak schlachtete Binder und Schafe und schickte dem Bileam und den Fürsten, die mit ihm waren.
41. Und es geschah am Morgen, da nahm Balak den Bileam und führte ihn hinauf nach Bamot Baal und er sah von dort aus einen Teil des Volkes.
Das 23. Kapitel
1. Und Bileam sprach zu Balak: Baue mir hier sieben Altäre und halte mir bereit hier sieben Farren, und sieben Widder.
2. Und Balak tat so, wie Bileam geredet, und Balak und Bileam opferten einen Farren und einen Widder auf jedem Altare.
3. Und Bileam sprach zu Balak-.Stelle dich neben dein Ganzopfer und ich will gehen, vielleicht begegnet mir der Ewige, und was et mich sehen lassen wird, das werde ich\ dir ankünden. Und er ging einsam. \
4. Und Gott begegnete dem Bileam und dieser sprach zu ihm: Die sieben Altäre habe ich aufgerichtet, und geopfert einen Farren und einen Widder auf jedem Altare.
5. Und der Ewige legte ein Wort in den Mund Bileams und sprach: Kehre zurück zu Balak und so sollst du reden.
6. Und er kehrte zu ihm zurück, und siehe, er stand neben seinem Ganzopfer, er und alle Fürsten Moab's.
7. Und er hob an seinen Spruch und sprach: Von Aram ließ mich nolen Balak, der König Moab's, von den Bergen des Morgenlandes; komm verfluche mir Jaakob und komm schilt Jisrael.
8. Wie mag ich verwünschen, wen Gott nicht verwünscht, und wie schelten, den der Ewige nicht schilt?
9. Denn vom Gipfel des Felsen sehe ich's und von den Hügeln herab schaue ich's: siehe da ein Volk, abgesondert wohnt es und unter die Völker läßt es sich nicht rechnen.
10. Wer zählt den Staub Jaakob s und mißt die Lagerstätte JisraeTs? Sterbe meine Seele den Tod der Frommen und sei ein solcher mein Ende.
11. Und Balak sprach zu Bileam: Was tuest du mir? Meine Feinde zu verwünschen habe ich dich genommen und siehe, du segnest ja.
12. Und er antwortete und sprach: Was der Ewige in meinen Mund legt, muß ich nicht darauf achten, um es zu reden?
13. Und Balak sprach zu ihm: Komm doch mit mir an einen andern Ort, von wo aus du es sehen wirst. Jedoch nur einen Teil von ihm wirst du sehen, aber das Ganze wirst du nicht sehen; und verwünsche es mir von dort aus.
14. Und er nahm ihn nach dem Felde der Hochwächter auf dem Gipfel des
Pisgah, und er bauete sieben Altäre, und opferte einen Farren und einen Widder auf jedem Altare.
15. Und er sprach zu Balak: Stelle dich hier neben dein Ganzopfer, und ich will dort entgegengehn.
16. Und der Ewige begegnete dem Bileam und legte ein Wort in seinen Mund, und sprach: Kehre zurück zu Balak und so sollst du reden.
17. Und er kam zu ihm und siehe, er stand neben seinem Ganzopfer und die Fürsten Moab's bei ihm, und Balak sprach zu ihm: Was hat der Ewige geredet ?
18. Da hob er an seinen Spruch und sprach: Auf Balak und höre! Neige her das Ohr zu mir, Sohn des Zippor!
19. Nicht ein Mensch ist Gott, daß er trüge; oder ein Sohn Adams, daß ersieh gereuen lasse. Wie, er sollte sprechen und nicht tun? 'Und sollte reden und es nicht bestätigen?
20. Sieh, zu segnen habe ich Befehl; und er hat gesegnet und ich kann es nicht wenden.
21. Nicht schauet man Verwerfliches in Jaakob, und siehet nicht Eitles in Jisrael; der Ewige, sein Gott ist bei ihm, und Trompetenschall des Königs unter ihm.
22. Gott, der sie geführt aus Mizrajim, wie die Höhen des lieem ist er ihm.
23. Denn es ist keine Zauberei in Jaakob, und keine Wahrsagerei in Jisrael; zur Zeit wird Jaakob und Jisrael verkündet, was Gott im Werke hat.
24. Siehe da, ein Volk, wie eine Löwin erhebt es sich, und wie ein Leu richtet es sich auf; es legt sich nicht, bis es verzehrt hat den Raub, und das Blut der Erschlagenen getrunken.
25. Und Balak sprach zu Bileam: Weder sollst du es verwünschen, noch sollst du es segnen!
26. Und Bileam antwortete und sprach zu Balak: Habe ich nicht zu dir geredet also: Alles, was der Ewige reden wird, das werde ich tun?
27. Und Balak sprach zu Bileam: Komm doch, ich will dich führen an einen andern Ort; vielleicht ist es recht in den Augen Gottes, daß du es mir verwünschest von dort aus.
28. Und Balak führte Bileam auf den Gipfel des Peor, der emporragt über die Fläche der Wüste. , _
29. Und Bileam sprach zu Balak: Baue mir hier sieben Altäre und halte mir hier bereit sieben Farren und sieben Widder.
30. Und Balak tat, so wie Bileam gesprochen und opferte einen Farren und einen Widder auf einem (jeden) Altar.
Das 24. Kapitel
1. Da sah Bileam, daß es gut sei in den Augen des Ewigen, Jisraäl zu segnen, und so ging er nicht, wie zu wiederholten Malen, auf Zaubergesichte aus, sondern richtete gegen die Wüste seinen Blick.146
Numeri, 24. 25. HD TD
8. und Bileam erhob seine Augen und sah Jisra&l lagernd nach seinen Stammen, da kam über ihn der Geist Gottes.
8. Und er hob an seinen Sprach und sprach: Der Gotteasprueh Bileam's des Sohnes Beor und Gottesspruch des Mannes geöffneten Auges;
4. Gottesspruch des, der Beden Gottes hört, der Gesichte des Allmachtigen sieht, hinfallend und enthüllter Augen.
6. Wie schfin sind deine Zelte Jaakob, deine Wohnungen Jisrael!
6. Wie Batihe sich hinstrecken, wie Garten am Strom; wie Aloebäume, die der Ewige gepflanzt, wie Zedern am Wasser.
7. Ei wird rinnen Wasser aus seinen Eimern und sein Same an reichlichen Gewässern; und hoch über Agag ist sein Könige und sich erheben wird sein Königreich.
8. Gott, der'et aus Mixrajim geführt, wie die Hohen des Beem ist er ihm; es wird verzehren Volker, seine Dranger, und ihre Gebeine zermalmen und seine Pfeile zertrümmern.
9. Er laßt sich nieder, streckt sich gleich Leu und Löwin, wer will ihn aufreizen? Wer dich segnet, ist gesegnet, wer dich verflucht, {st verflucht.
10. Da erglühte der Zorn Balak's gegen Bileam und er schlug die Hände zusammen: und Balak spraoft zu Bileam: Meine Feinde zu verwünschen, habe ich dich geladen, und siehe, du hast sie gesegnet schon dreimall
11. Und nun entfleuch nach deinem Ort; ich habe gedacht, ich will dich ehren, und siehe, der Ewige hat dich abgehalten von Ehre.
12. Und Bileam sprach zu Balak: Habe ich denn nicht zu deinen Boten, die du zu mir gesandt, geredet also:
18. Wenn mir Balak gäbe sein Haus voll Silber und Gold, ich konnte nicht übertreten den Befehl des Ewigen, zu tun Gutes oder Böses aus meinem Herzen; was der Ewige reden wird, das werde ich reden.
14. Und nun siehe, ich gehe zu meinem Volke; komm, ich will dir voraussagen, was dieses Volk tun wird deinem Volke in der Folge der Tage.
16. Und er hob an seinen Spruch und sprach: Gottesspruch Bileam a, Sohnes Beor und Gottesspruch des Mannes geöffneten Auges.
16. Gottesspruch des, der hört die Beden Gottes und kennt die Kunde des Höchsten, Gesichte des Allmächtigen sieht, hinfallend und enthüllter Augen.
17. Ich sehe ihn, doch nicht jetzt, ich schaue ihn, doch nicht nahe; es tritt hervor ein Stern aus Jaakob und ersteht ein Stab aus Jisrael und durchbohrt die Seiten Moab's und zerschmettert alle Söhne Sohet's.
, ja Er-). Doch
18. Und Edom wird Eroben oberung wird Söir seiner Fei Jisrael tut Machtiges,
19. Und es herrscht der aus Jaakob und er vertilgt, was entronnen der Verwüstung.
20. Und er sah Amalek und er hob an seinen Spruch und sprach: Das. erste der Völker ist Amalek und sein Ende — zum Untergang.
21. Und er sah den Keni und hob an seinen Spruch und sprach: Fest ist dein Wohnsitz, und gestellt auf den Felsen
| dein Nest.
l 22. Doch wenn der Ausrottung Kajin
anheim fallt, wie lange (wahrt's), führt j Asehur dich gefangen weg. ; 28. Und er nob an seinen Spruch und : sprach: Weht wer wird leben, sobald i Gott ihn einsetzt? (ins Strafamt). j 24. Und Schiffe von der Küste Kittim I bedrängen Asehur und bedrängen Eber;
aber auch er — zum Untergang. 26. Und Bileam machte/sich auf und
ging und kehrte zurück an seinen Ort;
und auch Balak ging seines Weges.
Das 21. Kapitel
1. Und Jisra&l verweilte in Sehittim. Und das Volk fing an zu buhlen mit den Töchtern Moab's.
2. Und sie luden das Volk zu den Opfermahlen ihrer Götter, und das Volk aß und warf sich nieder vor ihren Göttern.
3. Und Jisrael hing dem Baal Peor an; und der Zorn des Ewigen erglühete gegen Jisrael.
4. Und der Ewige sprach zuMoscheh: Nimm alle Häupter des Volkes und laß sie hingen vor dem Ewigen, vor der Sonne; daß die Zornglut des Ewigen sich wende von Jisrael. /
6. Und Moscheh sprach zu den Richtern Jisrael's: Erschlage jeglicher seine Leute, die dem Baal Peor anhingen.
6. Und siehe ein Mann von den Kindern Jisrael kam, und führte seinen Brüdern die Midjanitin za vor den Augen Moscheh, und vor den Augen der ganzen Gemeinde der Kinder Jisrael; und diese weinten am Eingange des Stiftszeltes.
7. Als das sah Pinchas Sohn Elasar, Sohn Aharon's des Priesters, da stand er auf aus der Mitte der Gemeinde, und nahm eine Lanze in seine Hand,
8. Und ging dem Manne aus Jisrael nach in das Gemach und durchbohrte beide, den Mann aus Jisrael und das Weib, durch ihren Leib; und das Sterben ward abgewehrt von den Kindern Jisrael.
9. Und es waren der an der Seuche Gestorbenen vierundzwanzigtausend.
Haftanh: Mlchah &&,& — c.6,8.
10. Und der Ewige redete zu Moscheh also:
Numeri, 25. 26. «D
147
11. Pinchas Sohn Elasar, Sohnes Aharon's des Priesters hat meinen Grimm abgewendet von den Kindern Jisrael, indem er eiferte an meiner Statt unter ihnen, daß ich nicht aufrieb die Kinder Jisrael in meinem Eifer.
12. Darum sprich: Siehe ich gebe ihm meinen Bund des Friedens!
13. Und es sei ihm und seinem Samen nach ihm der Bund eines ewigen Priestertunis; dafür, daß er geeifert hat für seinen Gott, und gesühnt hat die Kinder Jisrael.
14. Und der Name des Mannes aus Jisrael, des erschlagenen, der erschlagen worden mit der Midjanitin, war Simri, Sohn Salu, Fürst eines Stammhauses aus Schimeon.
15. Und der Name des Weibes, der erschlagenen, der Midjanitin, Kosbi, Tochter Zur; Haupt der Völkerschaften eines Stammhauses in Midjan war er.
16. Und der Ewige redete zu Moscheh also:
17. Befeindet die Midjanim und schlaget sie.
18. Denn feindselig sind sie euch durch ihre Arglist, die sie gegen euch erlistet, wegen Peor und wegen Kosbi der Tochter des Fürsten von Midjan, ihrer Schwester, die erschlagen wurde am Tage der Seuche wegen Peor.
19. Und es war nach der Seuche,
Das 26. Kapitel
1. Da sprach der Ewige zu Moscheh und zu Elasar dem Sohne Aharon's des Priesters also:
2. Nehmet auf die Gesamtzahl der ganzen Gemeinde der Kinder Jisrael, vom zwanzigsten Jahre und darüber nach ihren Stammhäusern, jeden, der zur Musterung kommt in Jisrael.
3. Und Moscheh und Elasar der Priester redete mit ihnen in den Steppen Moab's am Jarden von Jerecho und sprachen:
4. Vom zwanzigsten Jahre und darüber, so wie der Ewige geboten hatte Moscheh und den Kindern Jisrael, die aus Mizrajim gezogen waren:
5. Reuben der Erstgeborene Jisrael's; die Söhne Reuben-(von) Chanoch das Geschlecht Chanochi, von Fallu das Geschlecht Fallui.
6. Von Chezron das GeschlechtChezroni, von Karmi das Geschlecht Karmi.
7. Diese sind die Geschlechter des Reuben, und es waren ihre Gemusterten drei-undvierzigtausendsiebenhundert dreißig.
8. Und die Söhne Fallu. Eliab,
9. Und die Söhne Eliab's! Nemuel.Da-tan und Abiram, das ist Datan und Abiram, Berufene zur Versammlung, welche gegen Moscheh und Aharon haderten in dem Anhange Korach's, als sie gegen Gott haderten;
10. Da tat die Erde auf ihren Mund und verschlang sie, und den Korach, als der Anhang umkam, als das Feuer die zweihundertfünfzig Männer verzehrte; und sie wurden zum Warnungszeichen.
11. Aber die Söhne Korach's waren nicht umgekommen.
12. Die Söhne Schimeon nach ihren Geschlechtern, von Nemuel das Geschlecht Nemueli, von Jamin das Geschlecht Ja-mini, von Jakin das Geschlecht Jakini.
13. Von Serach, das Geschlecht Sar-chi; von Schäul das Geschlecht Schäuli.
14. Diese sind die Geschlechter des Schimeon zweiundzwanzigtausendzwei-hundert.
15. Die Söhne Gad nach ihren Geschlechtern: Von Zefon das Geschlecht Zef oni: von Chagi das Geschlecht Ohagi; von Schuni das Geschlecht Schuni.
16. Von Osni das Geschlecht Osni; von Eri das Geschlecht Eri.
17. Von Arod das Geschlecht Arodi; von Areli das Geschlecht Areli.
18. Diese sind die Geschlechter der Söhne Gad nach ihren Gemusterten vier-zigtausendfünfhundert.
19. Die Söhne Jehudah: Er undOnan; doch Er und Onan waren verstorben im Lande Kenaan.
20. Und waren die Söhne Jehudah nach ihren Geschlechtern: Von Sohelah das Geschlecht Schelani, von Perez das Geschlecht Parzi; von Serach das Geschlecht Sarchi.
21. Und die Söhne Perez waren: Von Chezron das Geschlecht Chezroni; von Chamul das Geschlecht Chamuli.
22. Diese sind die Geschlechter Jehuh-dah nach ihren Gemusterten sechsund-siebzigtausendfünfhundert.
23. Die Söhne Jisachar nach ihren Geschlechtern: (Von) Tola das Geschlecht Tolai, von Puwah das Geschlecht Puni.
24. Von Jaschub das Geschlecht Ja-schubi; von Schimron das Geschlecht Schimroni.
25. Diese' sind die Geschlechter Jisachar nach ihren Gemusterten vierund-sechzigtausenddreihundert.
26. Die Söhne Sebulun nach ihren Geschlechtern: Von Sered das Geschlecht Sardi; von Elon das Geschlecht Eloni; von Jacnleel das Geschlecht Jachleeli.
27. Diese sind die Geschlechter des Sebulun nach ihren Gemusterten sechzig-tausendfünfhundert.
28. Die Söhne Josef nach ihren Geschlechtern: Menascheh und Efrajim.
29. Die Söhne Menascheh: Von Machir das Geschlecht Machiri, und Machir zeugte Gilead; von Gilead das Geschlecht Gileadi.
30. Diese sind die Söhne Gilead: (Von) Jeser das Geschlecht Jesri; von Chelek das Geschlecht Ohelki.
31. Von Asriel das Geschlecht Asrieli; von Schechem das Geschlecht Schichmi.148
Numeri, 26. 27. TD 13 1375?
DI?}*
32. Und (von) Schemida das Geschlecht Schemidai und Chefer das Geschlecht Chefri.
33. UndZelafchad, Sohn Chefer, hatte keine Söhne, nur Töchter und die Töchter Zelafchad'g hießen Machiah und Noah, Choglah, Milkah und Tirzah.
34. Dies sind die Geschlechter Me-nascheh's und ihre Gemusterten waren zweiundfünfzigtausendsiebenhundert.
35. Dies sind die Söhne Efrajim's nach ihren Geschlechtern: Von Schutelach das Geschlecht Schutalchi; von Beker das Geschlecht Bakri; von Tachan das Geschlecht Tachni.
36. Und dies sind die Söhne Schutelach: Von Er an das Geschlecht Erani.
37. Diese sind die Geschlechter der Söhne Efrajim nach ihren Gemusterten zweiunddreißigtausendfünfhundert; dies sind die Söhne Josef nach ihren Geschlechtern.
38. Die Söhne Binjamin nach ihren Geschlechtern: Von Bela das Geschlecht Bali ; von Aschbel das Geschlecht Aschbeli; von Achiram das Geschlecht Achirami;
39. Von Schefufam das Geschlecht Schufami; von Chufam das Geschlecht Chufami.
40. Und die Söhne Bela waren Ard und Naaman; das Geschlecht Ardi; von Naaman das Geschlecht Naami.
41. Diese sind die Söhne Binjamin nach ihren Geschlechtern und ihre Gemusterten waren f ünf und vierzigtausend -sechshundert.
42. Diese sind die Söhne Dan nach ihren Geschlechtern: Von Schucham das Geschlecht Schuchami. Dies sind die Geschlechter Dan nach ihren Geschlechtern.
43. Alle Geschlechter der Schuchami nach ihren Gemusterten waren vierund-sechzigtausendvierhundert.
44. Die Söhne Ascher nach ihren Geschlechtern: Von Jimnah das Gesohlecht Jimnah; von Jischwi das Geschlecht Jischwi; von Bria das Geschlecht Brii.
45. Von den Söhnen Brian: Von Che-ber das Geschlecht Chebri; von Malkiöl das Geschlecht Malkieli;
46. Und der Name der Tochter Ascher's war Serach.
47. Dies sind die Geschlechter der Söhne Ascher nach ihren Gemusterten dreiundfünfzigtausendvierhundert.
48. Die Söhne Naftali nach ihren Geschlechtern: Von Jachzöol das Geschlecht Jachzöeli; von Guni das Geschlecht Guni.
49. Von Jezer das Geschlecht Jizri; von Schillern das Geschlecht Schillemi.
50. Diese sind die Geschlechter Naftali nach ihren Geschlechtern und ihre Gemusterten waren fünfund vierzigtausend -vierhundert.
51. Dies sind die Gemusterten der Söhne Jisrael sechsmal hunderteintausend-siebenhundertdreißig.
52. Und der Ewige redete zu Moscheh also:
53. Diesen werde das Land verteilt zum Eigentum nach Anzahl der Namen.
54. Den Vielen gibst du viel Eigentum, und den Wenigen gibst du wenig Eigentum. Jedem nach Verhältnis seiner Gemusterten werde sein Eigentum gegeben.
55. Doch nach dem Lose werde das Land verteilt; nach den Namen der Stämme ihrer Väter sollen sie Eigentum bekommen.
56. Auf den Ausspruch des Loses werde (jedem) sein Eigentum erteilt, es sei wenig oder viel.
57. Und dies sind die Gemusterten Le-j wi's nach ihren Geschlechtern: Von Ger-i schon das Geschlecht Gerschuni; von Ke-| hat das Geschlecht Kehati; von Merari
das Geschlecht Merari.
58. Dies sind die Geschlechter Lewi: Das Geschlecht Libni, das Geschlecht Chebroni, das Geschlecht Machli, das Geschlecht Muschi, das Geschlecht Korchi. Und Kehat hatte Amram gezeugt.
59. Und das Weib Amram's hieß: Jo-chebed, die Tochter Lewi, die dem Lewi in Mizrajim geboren ward. Und sie gebar dem Amram Aharon und Moscheh, und Mirjam ihre Schwester.
60. Und dem Aharon wurde geboren Nadab und Abihu, Elasar und Itamar.
61. Und Nadab und Abihu starben, weil sie gemeines Feuer vor den Ewigen gebracht.
62. Und es waren ihrer Gemusterten dreiundzwanzigtausend, alle Männlichen von einem Monat und darüber, denn sie wurden nicht mit gemustert unter den Kindern Jisrael, weil ihnen kein Eigentum gegeben wurde unter den Kindern Jisrael.
63. Dies sind die Gemusterten von Moscheh und Elasar dem Priester, welche die Kinder Jisraöl musterten in den Steppen Moab's, am Jarden von Jerecho.
64. Und unter diesen war keiner der Gemusterten von Moscheh und Aharon, dem Priester, welche die Kinder Jisraöl gemustert hatten in der Wüste Sinai.
65. Denn der Ewige' hatte von ihnen gesprochen: Sterben sollen sie in der Wüste; und keiner blieb von ihnen übrig, außer Kaleb Sohn Jefunneh und Je-hoschua Sohn Nun.
Das 27. Kapitel
1. Und es traten herzu die Töchter Ze-lafchad Sohn Chefer Sohnes Gilead Sohnes Machir Sohnes Menascheh von den Geschlechtern Menascheh's, Sohnes Josef — und das sind die Namen seiner Töchter: Machiah, Noah und Choglah und Milkah und Tirzah. —
2. Und standen vor Moscheh und vor Elasar dem Priester und vor den Fürsten und der ganzen Gemeinde an der Türe des Stiftszeltes und sprachen:
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3. Unser Vater ist in der Wüste gestorben und er war nicht unter der Gemeinde, die sich zusammengerottet wider den Ewigen unter dem Anhang Korach's, sondern in seiner Sünde starb er, und Söhne hatte er nicht.
4. Warum soll der Name unseres Vaters ausgehen aus seinem Geschlechte, weil er keinen Sohn hat? Gib uns Besitz unter den Brüdern unseres Vaters.
5. Und Moscheh brachte ihren Rechtsanspruch vor den Ewigen.
6. Und der Ewige sprach zuMoscheh also:
7. Recht haben die Töchter Zelafchad gesprochen! Wohl sollst du ihnen Besitz an Erbt um geben unter den Brüdern ihres Vaters und sollst übergehen lassen das Erbe ihres Vaters an sie.
8. Und zu den Kindern Jisrael rede also: So jemand stirbt und kein Sohn von ihm da ist, so sollt ihr übergehen lassen sein Erbe an seine Tochter.
9. Und wenn keine Tochter von ihm da ist, so gebet ihr sein Erbe seinen Brüdern.
10. Und wenn keine Brüder von ihm da sind, so gebet sein Erbe seinen Vaterbrüdern.
11. Und wenn keine Brüder von seinem Vater da sind, so gebet sein Erbe seinem Blutsfreund, dem nächsten von seinem Geschlechte, daß er es erbe; und das sei den Kindern Jisrael zur Satzung des Rechts, so wie der Ewige dem Moscheh geboten.
12. Und der Ewige sprach zuMoscheh: Steige auf diesen Grenzberg und siehe das Land, das ich gegeben den Kindern Jisrael.
13. Und du hast es gesehen, so wirst du zu deinen Stämmen versammelt, du auch, so wie dein Bruder Aharon versammelt worden;
14. Da ihr widerspenstig wäret meinem Befehl in der Wüste Zin, beim Hadern der Gemeinde, mich zu verherrlichen durch das Wasser vor ihren Augen. Das sind die Wasser des Haders von Kadesch der Wüste Zin.
15. Und Moscheh redete zum Ewigen und sprach:
16. Es bestelle* der Ewige, Gatt der Geister in allem Fleische, einen Mann über die Gemeinde,
17. Welcher ausziehe vor ihnen und welcher einziehe vor ihnen, und der sie ausführe und der sie einführe, daß nicht sei die Gemeinde des Ewigen wie Schafe, die keinen Hirten haben.
18. Und der Ewige sprach zuMoscheh: Nimm dir den Jehoschua, Sohn Nun, einen Mann, in dem Geist ist, und lege deine Hand auf ihn.
19. Und stelle ihn vor Elasar den Priester und vor die ganze Gemeinde und gib ihm Befehl vor ihren Augen.
20. Und lege von deiner Hoheit auf ihn, damit (ihm) gehorchen die ganze Gemeinde der Kinder Jisrael.
21. Und vor Elasar dem Priester soll er stöhn, und ihn fragen nach dem Rechtspruch der Urim vor dem Ewigen, nach dessen Bescheid sollen sie ausziehen, und nach dessen Bescheid sollen sie einziehen, er und alle Kinder Jisraöl mit ihm und die ganze Gemeinde.
22. Und Moscheh tat, so wie der Ewige ihm geboten und nahm den Jehoschua und stellte ihn vor Elasar den Priester und vor die ganze Gemeinde.
23. Und legte seine Hände auf ihn und gab ihm Befehl, so wie der Ewige geredet durch Moscheh.
Das 28. Kapitel
1. Und der Ewige redete zuMoscheh also:
2. Gebiete den Kindern Jisrael und sprich zu ihnen: Meiner Opfergabe, meiner Speise zu meinem Feueropfer meines Wohlgeruchs sollt ihr wahren, daß ihr mir (sie) darbringet zur rechten Zeit.
*3. Und sprich zu ihnen: Dies ist das Feueropfer, das ihr dem Ewigen darzubringen habet; einjährige Schafe ohne Fehl, zwei an jedem Tage als beständiges Ganzopfer.
4. Das eine Schaf sollst du opfern morgens und das andere Schaf sollst du opfern gegen Abend.
5. Und ein Zehntel Efah Kernmehl zum Speiseopfer eingerührt mit einem Viertel Hin gestoßenen Öls.
6. Ein beständiges Ganzopfer, wie es am Berge Sinai geopfert wurde zum Wohlgeruch ein Feueropfer des Ewigen.
7. Und als Spende dazu ein Viertel Hin zu jedem Schaf; im Heiligtum gieße eine Spende Weins dem Ewigen.
8. Und das zweite Schaf sollst du opfern gegen Abend, wie das Speiseopfer am Morgen, und mit dessen Spende sollst du opfern ein Feueropfer zum Wohlgeruch dem Ewigen.
9. Und am Sabbat-Tage zwei einjährige Schafe ohne Fehl und zwei Zehntel Kernmehl zum Speiseopfer eingerührt mit 01, nebst seiner Spende.
10. (Das ist) das Ganzopfer an jedem Sabbat über das tägliche Ganzopfer und seine Spende.
11. Und zu Anfang eurer Monate bringet ein Ganzopfer dar dem Ewigen, zwei junge Farren und einen Widder, sieben einjährige Schafe ohne Fehl.
12. Und drei Zehntel Kernmehl zum Speiseopfer eingerührt mit 01 zu jedem Farren, und zwei Zehntel Kernmehl zum Speiseopfer eingerührt mit 01 zu jedem Widder.
13. Und je ein Zehntel Kernmehl zum Speiseopfer eingerührt mit 01 zu jedem Lamme, ein Ganzopfer zum Wohlgeruch, ein Feueropfer des Ewigen.
14. Und ihre Spenden, ein halbes Hin sei zu jedem Farren und ein Drittel Hin zu jedem Widder, und ein Viertel Hin150
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Wein zu jedem Lamme; dies sei das Ganzopfer an jedem Monate nach den Monaten des Jahres.
16. Und ein Ziegenbock zum Sühnopfer dem Ewigen außer dem beständigen Ganzopfer werde geopfert und die Spende dazu.
16. Und im ersten' Monat, am vierzehnten Tage des Monats, ist das Peßaoh dem Ewigen.
17. Und am fünfzehnten Tage dieses Monats ist Festtag, sieben Tage soll man ungesäuert Brot essen.
18. Am erstenTage ist heilige Berufung; keine Arbeitsverrichtung sollet ihr tun.
19. Und sollet dem Ewigen als Feueropfer ein Ganzopfer darbringen; zwei junge Farren und einen Widder und sieben einjährige Schafe; ohne Fehl sollet ihr sie haben.
20. Und ihr Speiseopfer Kernmehl mit 01 eingerührt drei Zehntel zu jedem Farren, und zwei Zehntel sollt ihr tun zu jedem Widder.
21. Je ein Zehntel sollst du tun zu ' einem Schaf von den sieben Schafen. j
22. Und einen Bock zum Sühnopfer, um euch zu sühnen. ,
23. Außer dem Ganzopfer des Mor- j gens, das ein beständiges Ganzopfer ist, sollt ihr dies opfern.
24. So sollt ihr opfern täglich neben Tage lang eine Speise des Feueropfers, dem Ewigen zum Wohlgeruch, über das beständige Ganzopfer werde es geopfert und die Spende dazu.
26. Und am siebenten Tage sollt ihr heilige Berufung haben; keine Arbeitsverrichtung sollt ihr tun.
26. Und am Tage der Erstlinge, wenn ihr dem Ewigen neues Speiseopfer darbringet, nach euren Wochen, sollt ihr heilige Berufung haben; keine Arbeitsverrichtung sollt ihr tun;
27. Und sollt ein Ganzopfer darbringen zum Wohlgeruch dem Ewigen, zwei junge Farren, einen Widder, sieben einjährige Schafe.
28. Und ihr Speiseopfer, Kernmehl eingerührt mit öl£ drei Zehntel zu jedem Farren, zwei Zehntel zu jedem Widder.
29. Je ein Zehntel zu jedem Schafe von den sieben Schafen.
30. Einen Ziegenbook, euch zu sühnen.
31. Außer dem beständigen Ganzopfer und seinem Speiseopfer sollt ihr (dies) opfern; ohne Fehl sollt ihr sie haben . und die Spenden dazu.
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3. Und ihr Speiseopfer, Kernmehl eingerührt mit 01, drei Zehntel zum Farren, zwei Zehntel zum Widder,
4. Und ein Zehntel zu jedem Schafe von den sieben Schafen.
6. Und einen Ziegenbook als Sühnopfer, euch zu sühnen.
6. Außer dem monatlichen Ganzopfer und seinem Speiseopfer und dem beständigen Ganzopfer und seinem Speiseopfer und den Spenden dazu nach Vorschrift, zum Wohlgeruch eine Feuergabe dem Ewigen.
7. Und am zehnten dieses siebenten Monats sollt ihr heilige Berufung haben, und euch kasteien; keinerlei Werk sollt ihr verrichten.
8. Und als Ganzopfer darbringen dem Ewigen zum Wohlgeruch einen jungen Farren, einen Widder, sieben einjährige Schafe, ohne Fehl sollt ihr sie haben.
9. Und ihr Speiseopfer, Kernmehl eingerührt mit Öi, drei Zehntel zum Farren, zwei Zehntel zum Widder,
10. Je ein Zehntel zu jedem Schafe von den sieben Schafen.
11. Einen Ziegenbook zum Sühnopfer außer dem Sühnopfer der Versöhnung und dem beständigen Ganzopfer und seinem Speiseopfer und den Spenden dazu.
12. Und am fünfzehnten Tage das siebenten Monats sollt ihr heilige Berufung haben; keine Arbeitsverrichtung sollt ihr tun und sollt dem Ewigen ein Fest feiern sieben Tage.
18. Und sollt als Ganzopfer darbringen ein Feueropfer zum Wohlgeruch dem Ewigen dreizehn junge Farren, zwei Widder, vierzehn einjährige Schafe; ohne Fehl sollen sie sein.
14. Und ihr Speiseopfer Kernmehl eingerührt mit 01, drei Zehntel zu jedem Farren von den dreizehn Farren, zwei Zehntel zu jedem der beiden Widder;
16. Und je ein Zehntel zu jedem Schafe von den vierzehn Schafen. >
16. Und einen Ziegenbock zum Sühnopfer außer dem beständigen Ganzopfer, seinem Speiseopfer und der Spende dazu.
17. Und am zweiten Tage zwölf junge Farren, zwei Widder, vierzehn einjäh-
Das 2f. Kapitel l
1. Und im siebenten Monat am ersten !, des Monats sollt ihr heilige Berufung'' haben; keine Arbeitsverrichtung sollt ; ihr tun; ein Tag des Posannenschalls sei es euch. j
2. Und opfert als Ganzopfer zum j Wohlgeruch dem Ewigen einen jungen Farren, einen Widder, neben einjährige , Schafe ohne Fehl. I
Farren, zwei Widder, rige Schafe ohne Fehl.
18. Und ihr Speiseopfer und die Spenden dazu, zu den Farren, zu den Widdern und zu den Schafen, nach ihrer Zahl nach Vorschrift.
19. Und einen Ziegenbook zum Sühnopfer außer dem beständigen Ganzopfer und seinem Speiseopfer und den Spenden dazu.
20. Und am dritten Tage elf Farren, zwei Widder, vierzehn einjährige Schafe phne Fehl.
21. Und ihr Speiseopfer und die Spenden dazu zu den Farren, zu den Widdern und zu den Schafen, nach ihrer Zahl, nach Vorschrift.
Numeri, 29. 30r
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22. Und einen Bock zum Sühnopfer außer dem beständigen Ganzopfer und seinem Speiseopfer und der Spende dazu.
23. Und am vierten Tage zehn Farren, zwei Widder, vierzehn einjährige Schafe ohne Fehl.
24. Ihr Speiseopfer und die Spenden dazu, zu den Farren, zu den Widdern, und zu den Lämmern nach ihrer Zahl nach Vorschrift.
26. Und einen Ziegenbock zum Sühnopfer außer dem beständigen Ganzopfer, seinem Speiseopfer und der Spende dazu.
26. Und am fünften Tage neun Farren, zwei Widder, vierzehn einjährige Schafe ohne Fehl.
27. Und ihr Speiseopfer und die Spenden dazu; zu den Farren, zu den Widdern und zu den Schafen nach ihrer Zahl nach Vorschrift.
28. Und einen Bock zum Sühnopfer außer dem beständigen Ganzopfer und seinem Speiseopfer und der Spende dazu.
29. Und am sechsten Tage acht Farren, zwei Widder, vierzehn einjährige Schafe ohne Fehl.
30. Und ihr Speiseopfer und die Spenden dazu, zu den Farren, zu den Widdern und zu den Schafen nach ihrer Zahl nach Vorschrift.
31. Und einen Bock zum Sühnopfer außer dem beständigen Ganzopfer, seinem Speiseopfer und den Spenden dazu.
32. Und am siebenten Tage sieben Farren, zwei Widder, vierzehn einjährige Schafe ohne Fehl.
33. Und ihre Speiseopfer und die Spenden dazu, zu den Farren, zu den Widdern und zu den Schafen nach ihrer Zahl, nach ihrer Vorschrift.
34. Und einen Bock zum Sühnopfer außer dem beständigen Ganzopfer, seinem Speiseopfer und der Spende dazu.
36. Am achten Tage sollt ihr Festversammlung haben,, keine Arbeitsverrichtung sollt ihr tun.
36. Und sollt als Ganzopfer darbringen, eine Feuergabe zum Wohlgeruch dem Ewigen, einen Farren, einen Widder, sieben einjährige Schafe ohne Fehl.
37. Ihr Speiseopier und die Spenden dazu zu dem Farren, zu dem Widder und zu den Schafen nach ihrer Zahl nach Vorschrift.
38. Und einen Bock zum Sühnopfer außer dem beständigen Ganzopfer und seinem Speiseopfer und der Spende dazu.
39. Dies sollt ihr dem Ewigen opfern an euren Festen, außer euren Gelübden und euren freiwilligen Gaben an euren Ganzopfern und euren Speiseopfern und euren Spenden und euren Mahlopfern.
Das 30. Kapitel
1. Und Moscheh sprach zu den Kindern Jisraöl ganz so, wie der Ewige dem Moscheh geboten.
Haftarah: 1. Kön. c. 18,46. — c 19,21.
2. Und Moscheh redete zu den Häuptern der Stämme der Kinder Jisrael und sprach: Das ist, was der Ewige geboten:
3. So Jemand ein Gelübde tut dem Ewigen oder schwöret einen Schwur, dadurch seine Seele zu binden, soll er sein Wort nicht entheiligen. Alles, was aus seinem Munde gegangen, so soll er tun.
4. Und so ein Weib ein Gelübde tut dem Ewigen oder sich bindet im Hause ihres Vaters in ihren Mädchenjahren,
6. Und der Vater hört ihr Gelübde, oder die Entsagung, worin sie sich gebunden, und es schweigt dazu ihr Vater, so bestehen all ihre Gelübde, und jeder Schwur, womit sie sich gebunden, soll bestehen.
6. Wenn aber der Vater ihr wehret am Tage, da er es hört, so sollen all ihre Gelübde und ihre Entsagungen, womit sie sich gebunden, nicht bestehen; und der Ewige wird ihr vergeben, denn ihr Vater hat ihr gewehrt.
7. Und wenn sie einem Manne wird, und hat Gelübde auf sich oder was ihre Lippen ausgesprochen, womit sie sich gebunden ;
8. Und ihr Mann hört es und schweigt dazu am Tage, da er es hört, so bestehen ihre Gelübde und ihre Entsagungen, womit sie sich gebunden, sollen bestehen.
9. Wenn aber am Tage, da (es) ihr Mann hört, er ihr wehret, so bricht er ihr Gelübde, das auf ihr ist, und was ihre Lippen ausgesprochen, womit sie sich gebunden, und der Ewige wird ihr vergeben.
10. Und das Gelübde einer Witwe und einer Verstoßenen — alles, womit sie sich gebunden, soll für sie bestehen.
11. Und wenn sie im Hause ihres Mannes gelobt oder sich gebunden hatte mit einem Schwur,
12. Und ihr Mann hatte es gehört und dazu geschwiegen, ihr nicht gewehrt, so bestehen all ihre Gelübde und jede Entsagung, womit sie sich gebunden, soll bestehen.
13. Wenn aber ihr Mann dieselben gebrochen hatte am Tage, da er (sie) gehört, so soll alles, was über ihre Lippen gegangen zu Gelübden und Entsagungen, nicht bestehen; ihr Mann hat dieselben gebrochen und der Ewige wird ihr vergeben.
14. Alles Gelübde und aller Schwur der Entsagung zur Kasteiung des Leibes — ihr Mann kann ihn bestätigen und ihr Mann kann ihn brechen.
16. Wenn aber ihr Mann dazu schweigt von Tag zu Tag, so hat er bestätigt all ihre Gelübde, oder all ihre Entsagungen, die auf ihr sind; bestätigt hat er sie, denn er hat dazu geschwiegen am Tage, da er (es) gehört.

 

 



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