hebraeisch /
deutsch: Hebraeische
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Parashath haShawu'a (Wochenabschnitt)
Sh'moth (Exodus / II. B.M.) 1.1 - 6.1
Parashath Sh'moth - úåîù úùøô
Auslegungen:
Zum Sefer Schmoth:
Die Unterdrückung in Ägypten und das
Auftreten Moschehs
Mirjam:
Und seine Schwester stand von fern
Sidra Schemot:
Wer bin
ich, daß ich zu Par'o gehe?
Voraussetzungen zur Prophetie (deutsch/russisch):
Stärke, Weisheit, Unabhängigkeit

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Thorahvorlesung anhoeren.
Perek I. 'à ÷øô úåîù
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(1)Und diese sind die
Namen der Soehne Israels, die nach Mizrajim (Aegypten) kamen - mit Ja'akow
kamen sie, jeder mit seinem Haus:
(2)Re'uwen, Shim'on, Levi und Juda;
(3)Jisaschar, S'wulon und Benjamin;
(4)Dan und Naftali, Gad und Asher.
(5)Und alle Seelen, die aus Ja'akow stammten, betrug siebzig Seelen. Josef
aber war in Mizrajim (Aegypten).
(6)Und Josef starb und alle seine Brueder und jene ganze Generation.
(7)Die Soehne Israel aber waren fruchtbar und wimmelten und mehrten sich und
wurden sehr, sehr stark, und das Land wurde voll von ihnen.
(8)Da trat ein neuer Koenig ueber Mizrajim (Aegypten) an, der wusste von Josef
nicht.
(9) Der sagte zu seinem Volk: Siehe, das Volk der Soehne Israel ist
zahlreicher und staerker als wir.
(10) Auf, lasst uns klug gegen es vorgehen, damit es sich nicht noch weiter
vermehrt! Sonst koennte es geschehen, wenn Krieg ausbricht, dass es sich
auch zu unseren Feinden schlaegt und gegen uns kaempft und aus dem Land
hinaufzieht.
(11) Daher setzten sie Arbeitsaufseher ueber es, um es mit ihren Lastarbeiten
zu druecken. Und es baute fuer den Par'oh Vorratsstaedte: Pitom und Ramses.
(12) Aber je mehr sie es bedrueckten, desto mehr nahm es zu; und so breitete
es sich aus, so dass sie ein Grauen erfasste vor den Soehnen Israel.
(13) Da zwangen die Mizrim (Aegypter) die Soehne Israel mit Gewalt zur Arbeit
(14) und machten ihnen das Leben bitter durch harte Arbeit an Lehm und an
Ziegeln, und durch allerlei Arbeit auf dem Feld, mit all ihrer Arbeit, zu
der sie sie mit Gewalt zwangen.
(15) Und der Koenig von Mizrajim (Aegypten) sprach zu den hebraeischen
Hebammen, von denen die eine Schifra und die andere Pua hiess,
(16) und sagte: Wenn ihr den Iwrioth bei der Geburt helft und bei der
Entbindung seht, dass es ein Sohn ist, dann toetet ihn, wenn es aber eine
Tochter ist, dann mag sie am Leben bleiben.
(17) Aber weil die Hebammen G"tt fuerchteten, taten sie nicht, wie ihnen der
Koenig von Mizrajim gesagt hatte, sondern liessen die Jungen am Leben.
(18) Da rief der Koenig von Mizrajim die Hebammen und sagte zu ihnen: Warum
habt ihr das getan, dass ihr die Jungen am Leben gelassen habt?
(19) Die Hebammen antworteten dem Par'oh: Ja, die hebraeischen Frauen sind
nicht wie die aegyptischen, denn sie sind kraeftig; ehe die Hebamme zu ihnen
kommt, haben sie geboren.
(20) Und G"tt tat den Hebammen Gutes, und das Volk vermehrte sich und wurde
sehr stark.
(21) Und weil die Hebammen G"tt fuerchteten, geschah es, dass er ihnen
Nachkommen schenkte.
(22) Da gebot der Par'oh seinem ganzen Volk: Jeden Sohn, der geboren wird,
sollt ihr in den Je'or werfen, jede Tochter aber sollt ihr am Leben lassen!
Perek II.
á ÷øô úåîù
(1) Und ein Mann vom Haus Levi ging hin
und nahm eine Tochter Levi zur Frau .
(2) Und die Frau wurde schwanger und gebar einen Sohn. Als sie sah, dass er
schoen war, verbarg sie ihn drei Monate.
(3) Und als sie ihn nicht laenger verbergen konnte, nahm sie fuer ihn ein
Kaestchen aus Schilfrohr und verklebte es mit Asphalt und Pech, legte das
Kind hinein und setzte es in das Schilf am Ufer des Je'or.
(4) Seine Schwester aber stellte sich von Ferne, zu erfahren, was mit ihm
geschehe.
(5) Und die Tochter des Par'oh ging hinab, um am Je'or zu baden, waehrend ihre
Dienerinnen am Ufer des Je'or hin und her gingen. Und sie sah das Kaestchen
mitten im Schilf und sandte ihre Magd hin und liess es holen.
(6) Und als sie es geoeffnet hatte, sah sie das Kind, und siehe, ein weinender
Junge. Da hatte sie Mitleid mit ihm und sagte: Das ist von den Kindern der
Iwrim (Hebraeer).
(7) Und seine Schwester sagte zur Tochter des Par'oh: Soll ich hingehen und
dir eine stillende Frau von den Iwrioth herbeirufen, damit sie das Kind fuer
dich stillt?
(8) Die Tochter des Par'oh antwortete ihr: Geh hin! Da ging das Maedchen hin
und rief die Mutter des Kindes herbei.
(9) Und die Tochter des Par'oh sagte zu ihr: Nimm dieses Kind mit und stille
es fuer mich, dann werde ich deinen Lohn geben! Da nahm die Frau das Kind
und stillte es.
(10) Als aber das Kind gross geworden war, brachte sie es der Tochter des
Par'oh, und es wurde ihr zum Sohn. Und sie gab ihm den Namen Moshe, indem
sie sagte: Ich habe ihn ja aus dem Wasser gezogen.
(11) Und es geschah in jenen Tagen, als
Moshe gross geworden war, da ging er zu seinen Bruedern hinaus und sah bei
ihren Lastarbeiten zu. Da sah er, wie ein aegyptischer Mann einen
hebraeischen Mann schlug, einen seiner Brueder.
(12) Und er wandte sich hierhin und dorthin, und als er sah, dass niemand in
der Naehe war, erschlug er den Mizri (Aegypter) und verscharrte ihn im Sand.
(13) Als er aber am Tag darauf wieder hinausging, siehe, da rauften sich zwei
hebraeische Maenner, und er sagte zu dem Schuldigen: Warum schlaegst du
deinen Naechsten?
(14) Der aber antwortete: Wer hat dich zum Aufseher und Richter ueber uns
gesetzt? Gedenkst du etwa, mich umzubringen, wie du den Aegypter umgebracht
hast? Da fuerchtete sich Moshe und sagte sich: Also ist die Sache doch
bekannt geworden!
(15) Und der Par'oh hoerte diese Sache und suchte, Moshe umzubringen.
Moshe aber floh vor dem Par'oh und
hielt sich im Land Midian auf. Und er setzte sich an einen Brunnen.
(16) Nun hatte der Priester von Midian sieben Toechter; die kamen, schoepften
und fuellten die Traenkrinnen, um die Herde ihres Vaters zu traenken.
(17) Aber die Hirten kamen und trieben sie weg. Da stand Moshe auf, half ihnen
und traenkte ihre Herde.
(18) Als sie nun zu ihrem Vater Re'u'el kamen, sagte er: Warum seid ihr heute
so frueh gekommen?
(19) Sie antworteten: Ein aegyptischer Mann hat uns aus der Gewalt der Hirten
befreit, und er hat sogar eifrig fuer uns geschoepft und die Herde
getraenkt.
(20) Da sagte er zu seinen Toechtern: Und wo ist er? Warum habt ihr denn den
Mann draussen gelassen? Ladet ihn doch ein, damit er Brot esse!
(21) Und Moshe willigte ein, bei dem Mann zu bleiben. Und er gab Moshe seine
Tochter Zipora.
(22) Die gebar einen Sohn, und er gab ihm den Namen Gerschom, indem er sagte:
Ein Fremder bin ich in einem fremden Land geworden.
(23) Und es geschah waehrend jener
vielen Tage, da starb der Koenig von Mizrajim. Und die Soehne Israel
seufzten wegen Arbeit und schrieen um Hilfe. Und ihr Geschrei wegen der
Arbeit stieg auf zu G"tt.
(24) Da hoerte G"tt ihr Aechzen, und G"tt dachte an seinen Bund mit Abraham,
Jizhak und Ja'akow.
(25) Und G"tt sah nach den Soehnen Israel, und G"tt kuemmerte sich um sie.
Perek III. 'â ÷øô úåîù
(1) Moshe aber weidete die Herde Jetros,
seines Schwiegervaters, des Priesters von Midian. Und er trieb die Herde
ueber die Wueste hinaus und kam an den Berg G"ttes, den Horeb.
(2) Da erschien ihm der Engel des -''''- in einer Feuerflamme mitten aus einem
Dornbusch. Und er sah, und siehe, der Dornbusch brannte im Feuer, und der
Dornbusch wurde nicht verzehrt.
(3) Und Moshe sagte: Ich will doch hinzutreten und dieses grosse Gesicht
sehen, warum der Dornbusch nicht verbrennt.
(4) Als aber -''''- sah, dass er herzutrat, um zu sehen, da rief ihm G"tt
mitten aus dem Dornbusch zu und sprach: Moshe! Moshe! Er antwortete: Hier
bin ich.
(5) Und er sprach: Tritt nicht naeher heran! Zieh deine Sandalen von deinen
Fuessen, denn die Staette, auf der du stehst, ist heiliger Boden!
(6) Dann sprach er: Ich bin der G"tt deines Vaters, der G"tt Abrahams, der
G"tt Jizhaks und der G"tt Ja'akows. Da verhuellte Moshe sein Gesicht, denn
er fuerchtete sich, G"tt anzuschauen.
(7) -''''- aber sprach: Gesehen habe ich das Elend meines Volkes in Mizrajim,
und sein Geschrei wegen seiner Antreiber habe ich gehoert; ja, ich kenne
seine Schmerzen.
(8) Darum bin ich herabgekommen, um es aus der Gewalt der Mizrim (Aegypter) zu
erretten und es aus diesem Land hinaufzufuehren in ein gutes und geraeumiges
Land, in ein Land, das von Milch und Honig ueberfliesst, an den Ort der
Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Perisiter, Hewiter und Jebusiter.
(9) Und nun siehe, das Geschrei der Soehne Israel ist vor mich gekommen; und
ich habe auch die Bedraengnis gesehen, mit der die Mizrim (Aegypter) sie
quaelen.
(10) Nun aber geh hin, denn ich will dich zum Par'oh senden, damit du mein
Volk, die Soehne Israel, aus Mizrajim herausfuehrst!
(11) Moshe aber antwortete G"tt: Wer bin ich, dass ich zum Par'oh gehen und
die Soehne Israel aus Mizrajim herausfuehren sollte?
(12) Da sprach er: Ich werde ja mit dir sein. Und dies sei dir das Zeichen,
dass ich dich gesandt habe: Wenn du das Volk aus Mizrajim herausgefuehrt
hast, werdet ihr an diesem Berg G"tt dienen.
(13) Moshe aber antwortete G"tt: Siehe, wenn ich zu den Soehnen Israel komme
und ihnen sage: Der G"tt eurer Vaeter hat mich zu euch gesandt, und sie mich
fragen: Was ist sein Name?, was soll ich dann zu ihnen sagen?
(14) Da sprach G"tt zu Moshe: "Ich bin, der ich bin." Dann sprach er: So
sollst du zu den Soehnen Israel sagen: "Ich bin" hat mich zu euch gesandt.
(15) Und G"tt sprach weiter zu Moshe: So sollst du zu den Soehnen Israel
sagen: -''''-, der G"tt eurer Vaeter, der G"tt Abrahams, der G"tt Jizhaks
und der G"tt Ja'akows, hat mich zu euch gesandt. Das ist mein Name in
Ewigkeit, und das ist meine Benennung von Generation zu Generation.
(16) Geh hin, versammle die Aeltesten Israels und sprich zu ihnen: -''''-, der
G"tt eurer Vaeter, ist mir erschienen, der G"tt Abrahams, Jizhaks und
Ja'akows, und hat gesagt: Ich habe genau achtgehabt auf euch und auf das,
was euch in Mizrajim angetan worden ist,
(17) und habe gesagt: Ich will euch aus dem Elend Mizrajims hinauffuehren in
das Land der Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Perisiter, Hewiter und
Jebusiter, in ein Land, das von Milch und Honig ueberfliesst.
(18) Und sie werden auf deine Stimme hoeren. Und du sollst zum Koenig von
Mizrajim hineingehen, du und die Aeltesten Israels, und ihr sollt zu ihm
sagen: -''''-, der G"tt der Iwrim (Hebraeer), ist uns begegnet. So lass uns
nun drei Tagereisen weit in die Wueste ziehen, damit wir -''''-, unserm
G"tt, opfern!
(19) Aber ich weiss wohl, dass der Koenig von Mizrajim euch nicht ziehen
lassen wird, auch nicht durch eine starke Hand gezwungen .
(20) Deshalb werde ich meine Hand ausstrecken und Mizrajim schlagen mit all
meinen Wundern, die ich in seiner Mitte tun werde. Danach erst wird er euch
ziehen lassen.
(21) Und ich werde diesem Volk Gunst geben in den Augen der Mizrim (Aegypter),
und es wird geschehen, wenn ihr zieht, sollt ihr nicht mit leeren Haenden
ziehen:
(22) Frau soll von Nachbarin und von Hausgenossin silberne Schmuckstuecke und
goldene Schmuckstuecke und Kleidung fordern. Die sollt ihr euren Soehnen und
Toechtern anlegen und so Mizrajim raeumen!
Perek IV. 'ã ÷øô úåîù
(1) Und Moshe antwortete und sagte:
Aber siehe, sie werden mir nicht glauben und nicht auf meine Stimme hoeren;
denn sie werden sagen: -''''- ist dir nicht erschienen.
(2) Da sprach -''''- zu ihm: Was hast du da in deiner Hand? Er antwortete:
Einen Stab.
(3) Und er sprach: Wirf ihn auf die Erde! Da warf er ihn auf die Erde, und er
wurde zu einer Schlange, und Moshe floh vor ihr.
(4) -''''- aber sprach zu Moshe: Strecke deine Hand aus und fasse sie beim
Schwanz! Da streckte er seine Hand aus und ergriff sie, und sie wurde in
seiner Hand zum Stab:
(5) Damit sie glauben, dass dir -''''- erschienen ist, der G"tt ihrer Vaeter,
der G"tt Abrahams, der G"tt Jizhaks und der G"tt Ja'akows.
(6) Und -''''- sprach weiter zu ihm: Stecke doch deine Hand in deinen
Gewandbausch! Da steckte er seine Hand in seinen Gewandbausch. Und als er
sie herauszog, siehe, da war seine Hand von Aussatz, wie Schnee.
(7) Und er sprach: Tu deine Hand wieder in deinen Gewandbausch! Da tat er
seine Hand wieder in seinen Gewandbausch. Und als er sie aus seinem
Gewandbausch herauszog, da war sie wieder wie sein Fleisch.
(8) Und es wird geschehen, wenn sie dir nicht glauben und nicht auf die Stimme
des ersten Zeichens hoeren, dann werden sie der Stimme des zweiten Zeichens
glauben.
(9) Und es wird geschehen, wenn sie selbst diesen beiden Zeichen nicht glauben
und nicht auf deine Stimme hoeren, dann nimm vom Wasser des Je'or und giesse
es auf das trockene Land! Dann wird das Wasser, das du aus dem Je'or nehmen
wirst, auf dem trockenen Land zu Blut werden.
(10) Moshe aber antwortete -''''- :
Ach, Herr! Ich bin kein redegewandter Mann, weder seit gestern noch seit
vorgestern, noch seitdem du zu deinem Knecht redest; denn unbeholfen ist
mein Mund und unbeholfen meine Zunge.
(11) Da sprach -''''- zu ihm: Wer hat dem Menschen den Mund gemacht? Oder wer
macht stumm oder taub, sehend oder blind? Nicht ich, -''''- ?
(12) Und nun geh hin! Ich will mit deinem Mund sein und dich unterweisen, was
du reden sollst.
(13) Er aber erwiderte: Ach, Herr! Sende doch, durch wen du senden willst!
(14) Da entbrannte der Zorn des -''''- gegen Moshe, und er sprach: Ist nicht
dein Bruder Aharon, der Levit? Ich weiss, dass er reden kann. Und siehe, er
geht schon, dir entgegen. Und wenn er dich sieht, wird er sich freuen in
seinem Herzen.
(15) Dann sollst du zu ihm reden und die Worte in seinen Mund legen, und ich
will mit deinem Mund und mit seinem Mund sein und will euch unterweisen, was
ihr tun sollt.
(16) Er aber soll fuer dich zum Volk reden. Und es wird geschehen, er wird
fuer dich zum Mund sein, und du wirst fuer ihn zum G"tt sein.
(17) Und diesen Stab sollst du in deine Hand nehmen; damit sollst du die
Zeichen tun.
(18) Darauf ging Moshe hin und kehrte
zu seinem Schwiegervater Jitro zurueck und sagte zu ihm: Ich moechte gern
gehen und zu meinen Bruedern zurueckkehren, die in Mizrajim sind, um zu
sehen, ob sie noch am Leben sind. Und Jetro sagte zu Moshe: Geh hin in
Frieden!
(19) Und -''''- sprach zu Moshe in Midian: Geh hin, kehre nach Mizrajim
zurueck! Denn alle Maenner sind gestorben, die dir nach dem Leben
trachteten.
(20) Da nahm Moshe seine Frau und seine Soehne, liess sie auf dem Esel reiten
und kehrte in das Land Mizrajim zurueck. Und Moshe nahm den Stab G"ttes in
seine Hand.
(21) Und -''''- sprach zu Moshe: Wenn
du hinziehst, um nach Mizrajim zurueckzukehren, sieh zu, dass du all die
Wunder, die ich in deine Hand gelegt habe, vor dem Par'oh tust! Und ich, ich
will sein Herz verstocken, so dass er das Volk nicht ziehen lassen wird.
(22) Und du sollst zum Par'oh sagen: So spricht -''''- : Mein erstgeborener
Sohn ist Israel,
(23) und ich sage dir: Lass meinen Sohn ziehen, damit er mir dient! Wenn du
dich aber weigerst, ihn ziehen zu lassen, siehe, dann werde ich deinen
erstgeborenen Sohn umbringen.
(24) Und es geschah auf dem Weg, in der Herberge, da trat -''''- ihm entgegen
und wollte ihn toeten.
(25) Da nahm Zipora einen scharfen Stein, schnitt ihrem Sohn die Vorhaut ab,
beruehrte seine Fuesse und sagte: Wahrhaftig, du bist mir ein Bluts- Sohn!
(26) Da liess er von ihm ab. Damals sagte sie Blut-Sohn wegen der
Beschneidung.
(27) Und -''''- sprach zu Aharon: Geh Moshe entgegen in die Wueste! Da ging er
hin und traf ihn am Berg G"ttes und kuesste ihn.
(28) Und Moshe teilte Aharon alle Worte des -''''- mit, der ihn gesandt, und
all die Zeichen, die er ihm aufgetragen hatte.
(29) Da gingen Moshe und Aharon hin und versammelten alle Aeltesten der Soehne
Israel.
(30) Und Aharon redete alle Worte, die -''''- zu Moshe geredet hatte, und tat
die Zeichen vor den Augen des Volkes.
(31) Und das Volk glaubte. Und als sie hoerten, dass -''''- die Soehne Israel
heimgesucht und ihr Elend gesehen habe, da warfen sie sich nieder und
beteten an.
Perek V. 'ä ÷øô úåîù
(1) Danach gingen Moshe und Aharon
hinein und sagten zum Par'oh: So spricht -''''- , der G"tt Israels: Lass
mein Volk ziehen, damit sie mir in der Wueste ein Fest feiern!
(2) Der Par'oh aber antwortete: Wer ist -''''- , dass ich auf seine Stimme
hoeren sollte, Israel ziehen zu lassen? Ich kenne -''''- nicht und werde
Israel auch nicht ziehen lassen.
(3) Und sie sagten: Der G"tt der Iwrim ist uns begegnet. Lass uns doch drei
Tagereisen weit in die Wueste ziehen und -''''- , unserm G"tt, opfern, damit
er uns nicht mit der Pest oder dem Schwert schlaegt!
(4) Der Koenig von Mizrajim antwortete ihnen: Wozu, Moshe und Aharon, wollt
ihr das Volk von seinen Arbeiten abhalten? Geht an eure Lastarbeiten!
(5) Weiter sagte der Par'oh: Siehe, das Volk des Landes ist jetzt schon
zahlreich, und ihr wollt sie mit ihren Lastarbeiten aufhoeren lassen!
(6) Und der Par'oh befahl am gleichen
Tag den Antreibern des Volkes und seinen Aufsehern:
(7) Ihr sollt dem Volk nicht mehr wie bisher Stroh zur Anfertigung der Ziegel
liefern! Sie sollen selbst hingehen und sich Stroh sammeln!
(8) Aber ihr sollt ihnen die selbe Anzahl Ziegel auferlegen, die sie bisher
angefertigt haben; ihr sollt nichts daran kuerzen! Denn sie sind faul; darum
schreien sie: Wir wollen hinziehen, wir wollen unserm G"tt opfern!
(9) Die Arbeit soll schwer auf den Maennern lasten, damit sie daran zu
schaffen haben und nicht auf truegerische Reden achten.
(10) Da gingen die Antreiber des Volkes und seine Aufseher hinaus, redeten zum
Volk und sagten: So spricht der Par'oh: Ich gebe euch kein Stroh.
(11) Geht selbst hin, holt euch Stroh, wo ihr es findet; doch von eurer Arbeit
wird nichts gekuerzt.
(12) Darauf zerstreute sich das Volk im ganzen Land Mizrajim, um Strohstoppeln
fuer Stroh zu sammeln.
(13) Und die Antreiber draengten sie und sagten: Vollendet eure Arbeiten, die
Tagesleistung an ihrem Tag wie, als Stroh da war!
(14) Dazu wurden die Aufseher der Soehne Israel, die die Antreiber des Par'oh
ueber sie gesetzt hatten, geschlagen, indem man sagte: Warum habt ihr weder
gestern noch heute euer Mass an Ziegeln erfuellt wie bisher?
(15) Da gingen die Aufseher der Soehne Israel hinein und schrieen zum Par'oh:
Warum verfaehrst du so mit deinen Knechten?
(16) Stroh wird deinen Knechten nicht gegeben, und man sagt zu uns: Stellt
Ziegel her! Und siehe, deine Knechte werden geschlagen, und dein Volk wird
schuldig.
(17) Er antwortete: Faulenzer seid ihr, Faulenzer! Darum sagt ihr: Wir wollen
hinziehen, wir wollen -''''- opfern.
(18) Und jetzt geht, arbeitet! Stroh wird euch nicht gegeben, aber die
bestimmte Anzahl Ziegel sollt ihr abliefern!
(19) Da sahen sich die Aufseher der Soehne Israel in einer ueblen Lage, weil
man sagte: Ihr sollt nichts an euren Ziegeln kuerzen: die Tagesleistung an
ihrem Tag!
(20) Als sie nun vom Par'oh herauskamen, trafen sie Moshe und Aharon; die
traten ihnen entgegen.
(21) Und sie sagten zu ihnen: -''''- sehe auf euch und halte Gericht darueber,
dass ihr unseren Geruch beim Par'oh und bei seinen Hofbeamten stinkend
gemacht habt, indem ihr ihnen das Schwert in die Hand gegeben habt, uns
umzubringen.
(22) Da wandte sich Moshe an -''''- und sagte: Herr, warum hast du uebel an
diesem Volk gehandelt? Wozu hast du mich denn gesandt?
(23) Seitdem ich naemlich zum Par'oh hineingegangen bin, um in deinem Namen zu
reden, hat er an diesem Volk uebel gehandelt, aber errettet hast du dein
Volk keineswegs.
Perek VI. 'å ÷øô úåîù
(1) -''''- jedoch sprach zu Moshe: Nun
sollst du sehen, was ich dem Par'oh antun werde. Denn wegen einer starken
Hand, wird er sie ziehen lassen, ja, wegen einer starken Hand wird er sie
aus seinem Land hinausjagen.
Zum Inhaltsverzeichnis: Jahaduth
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