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Paraschath haSchawu'a (Wochenabschnitt):
Sch'moth (Exodus / II. B.M.) 21.0 - 25.0
V'Eleh haMischpatim:
íéèôùîä äìàå

Kapitel XXI. à"ë ÷øô úåîù
.íäéðôì ,íéùú øùà ,íéèôùîä ,äìàå à,àë*
.íðéç éùôåçì àöéé ,úéòéáùáå ;ãåáòé íéðù ùù ,éøáò ãáò äð÷ú éë á,àë*
.åîéò åúùà äàöéå ,àåä äùéà ìòá íà ;àöéé åôâá ,àåáé åôâá íà â,àë*
,äéãìéå äùéàä--úåðá åà íéðá åì äãìéå ,äùéà åì ïúéé åéðåãà íà ã,àë*
.åôâá àöéé ,àåäå ,äéðåãàì äéäú
àì ;ééðá úàå éúùà úà ,éðåãà úà éúáäà ,ãáòä ,øîàé øåîà íàå ä,àë*
.éùôåç ,àöà
;äæåæîä ìà åà ,úìãä ìà åùéâäå ,íéäåìàä ìà ,åéðåãà åùéâäå å,àë*
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.íéãáòä úàöë ,àöú àì--äîàì ,åúá úà ùéà øåëîé éëå æ,àë*
ìåùîé àì éøëåð íòì :äãôäå--äãòé åì øùà ,äéðåãà éðéòá äòø íà ç,àë*
.äá åãâáá ,äøëåîì
.äì äùòé ,úåðáä èôùîë--äðãòéé ,åðáì íàå è,àë*
.òøâé àì ,äúðåòå äúåñë äøàù--åì ç÷éé ,úøçà íà é,àë*
{ñ} .óñë ïéà ,íðéç äàöéå--äì äùòé àì ,äìà ùåìù íàå àé,àë*
.úîåé úåî ,úîå ùéà äëî áé,àë*
ñåðé øùà ,íå÷î êì éúîùå--åãéì äðéà íéäåìàäå ,äãö àì øùàå âé,àë*
{ñ} .äîù
åðç÷éú ,éçáæî íòî--äîøåòá åâøåäì ,åäòéø ìò ùéà ãéæé éëå ãé,àë*
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àìå ;óåøâàá åà ïáàá ,åäòéø úà ùéà äëäå--íéùðà ïåáéøé éëå çé,àë*
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,ïúéé åúáù ÷ø :äëîä ä÷éðå--åúðòùî ìò õåçá ,êìäúäå íå÷é íà èé,àë*
{ñ} .àôøé àåôøå
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.íéìéìôá ,ïúðå ,äùéàä ìòá åéìò úéùé øùàë ,ùðòéé ùåðò--ïåñà
.ùôð úçú ,ùôð úúðå--äéäé ,ïåñà íàå âë,àë*
.ìâø úçú ìâø ,ãé úçú ãé ,ïù úçú ïù ,ïéò úçú ïéò ãë,àë*
{ñ} .äøåáç úçú ,äøåáç ,òöô úçú òöô ,äééååë úçú äééååë äë,àë*
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.é÷ð ,øåùä ìòáå ,åøùá úà ìëàéé
úéîäå ,åðøîùé àìå åéìòáá ãòåäå ,íåùìù ìåîúî àåä çâð øåù íàå èë,àë*
.úîåé ,åéìòá íâå ,ì÷ñéé ,øåùä--äùéà åà ,ùéà
.åéìò úùåé øùà ìåëë ,åùôð ïåéãô ïúðå--åéìò úùåé ,øôåë íà ì,àë*
.åì äùòéé ,äæä èôùîë--çâéé úá åà ,çâéé ïá åà àì,àë*
,åéðåãàì ïúéé ,íéì÷ù íéùåìù óñë--äîà åà ,øåùä çâéé ãáò íà áì,àë*
{ñ} .ì÷ñéé ,øåùäå
äîù ìôðå ;åðñëé àìå--øåá ùéà äøëé éë åà ,øåá ùéà çúôé éëå âì,àë*
.øåîç åà ,øåù
{ñ} .åì äéäé ,úîäå ;åéìòáì áéùé óñë ,íìùé øåáä ìòá ãì,àë*
åöçå ,éçä øåùä úà åøëîå--úîå ,åäòéø øåù úà ùéà øåù óåâéé éëå äì,àë*
.ïåöçé ,úîä úà íâå ,åôñë úà
íìù--åéìòá ,åðøîùé àìå ,íåùìù ìåîúî àåä çâð øåù éë ,òãåð åà åì,àë*
{ñ} .åì äéäé úîäå ,øåùä úçú øåù íìùé
úçú íìùé ,ø÷á äùéîç--åøëî åà åçáèå ,äù åà øåù ùéà áåðâé éë æì,àë*
.äùä úçú ,ïàö òáøàå ,øåùä
(1) Und dies sind die Rechtsbestimmungen, die du
ihnen vorlegen sollst:
(2) Wenn du einen hebraeischen Sklaven kaufst, soll er sechs Jahre dienen,
im siebten aber soll er umsonst frei ausziehen.
(3) Falls er allein gekommen ist, soll er [auch] allein ausziehen. Falls
er Ehemann einer Frau war, soll seine Frau mit ihm ausziehen.
(4) Falls ihm sein Herr eine Frau gegeben und sie ihm Soehne oder Toechter
geboren hat, sollen die Frau und ihre Kinder ihrem Herrn gehoeren, und
er soll allein ausziehen.
(5) Falls aber der Sklave sagt: Ich liebe meinen Herrn, meine Frau und
meine Kinder, ich will nicht als Freier ausziehen!,
(6) so soll ihn sein Herr vor G"tt bringen und ihn an die Tuer oder an den
Tuerpfosten stellen, und sein Herr soll ihm das Ohr mit einem Pfriem
durchbohren; dann soll er ihm fuer ewig dienen.
(7) Wenn jedoch jemand seine Tochter als Sklavin verkauft, soll sie nicht
ausziehen, wie die Sklaven ausziehen.
(8) Falls sie ihrem Herrn missfaellt, der sie fuer sich vorgesehen hatte,
lasse er sie loskaufen: er soll nicht Macht haben, sie an einen
Auslaender zu verkaufen, indem er sie treulos entlaesst.
(9) Und falls er sie seinem Sohn bestimmt, soll er nach dem Toechterrecht
an ihr handeln.
(101) Falls er sich [noch] eine andere nimmt, soll er ihre Nahrung, ihre
Kleidung und den ehelichen Verkehr mit ihr nicht verkuerzen.
(11) Falls er aber diese drei Dinge nicht an ihr tut, soll sie umsonst
ausziehen, ohne Geld.
(12) Wer einen Menschen schlaegt, dass er stirbt, den Tod soll er sterben.
(13) Hat er ihm aber nicht nachgestellt, sondern G"tt hat es seiner Hand
widerfahren lassen, dann werde ich dir einen Ort bestimmen, wohin er
fliehen soll.
(14) Doch wenn jemand an seinem Naechsten vermessen handelt, indem er ihn
hinterlistig umbringt - von meinem Altar sollst du ihn wegnehmen, damit
er stirbt.
(15) Wer seinen Vater oder seine Mutter schlaegt, den Tod soll er
sterben..
(16) Wer einen Menschen raubt, zu verkaufen oder in seiner Gewalt zu
halten, den Tod soll er sterben.
(17) Wer seinem Vater oder seiner Mutter flucht, den Tod soll er sterben.
(18) Wenn Maenner streiten und einer den andern mit einem Stein oder mit
einer Hacke schlaegt, so dass er nicht stirbt, aber bettlaegerig wird:
(19) falls er aufsteht und draussen an seinem Stab umhergeht, soll der
Schlaeger straffrei bleiben. Nur muss er ihn fuer [die Zeit] seines
Daheimsitzens entschaedigen und fuer seine voellige Heilung sorgen.
(20) Wenn jemand seinen Sklaven oder seine Sklavin mit dem Stock schlaegt,
so dass er ihm unter der Hand stirbt, muss er geraecht werden.
(21) Nur falls er einen Tag oder zwei Tage [am Leben] bleibt, soll er
nicht geraecht werden, denn er ist sein Geld.
(22) Wenn Maenner sich raufen und [dabei] eine schwangere Frau stossen, so
dass ihr die Leibesfrucht abgeht, aber kein [weiterer] Schaden entsteht,
so muss dem Schuldigen eine Geldbusse auferlegt werden, je nachdem,
[wieviel] ihm der Eheherr der Frau auferlegt, und er soll nach dem
Ermessen von Schiedsrichtern geben.
(23) Falls aber ein [weiterer] Schaden entsteht, so sollst du geben Leben
um Leben,
(24) Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuss um Fuss,
(25) Brandmal um Brandmal, Wunde um Wunde, Strieme um Strieme.
(26) Wenn jemand in das Auge seines Sklaven oder in das Auge seiner
Sklavin schlaegt und es zerstoert, soll er ihn fuer sein Auge als Freien
entlassen.
(27) Auch falls er den Zahn seines Sklaven oder den Zahn seiner Sklavin
ausschlaegt, soll er ihn fuer seinen Zahn als Freien entlassen.
(28) Wenn ein Rind einen Mann oder eine Frau stoesst, so dass sie sterben,
dann muss das Rind gesteinigt werden, und sein Fleisch darf nicht
gegessen werden; aber der Besitzer des Rindes soll straffrei bleiben.
(29) Falls jedoch das Rind schon vorher stoessig war, und sein Besitzer
ist gewarnt worden, hat es aber nicht verwahrt: falls es [dann] einen
Mann oder eine Frau toetet, soll das Rind gesteinigt und auch sein
Besitzer getoetet werden.
(30) Falls ihm aber ein Suehngeld auferlegt wird, so soll er als Loesegeld
fuer sein Leben alles geben, was ihm auferlegt wird.
(31) [Auch] falls es einen Sohn oder eine Tochter stoesst, soll mit ihm
nach dieser Rechtsordnung verfahren werden.
(32) Falls das Rind einen Sklaven oder eine Sklavin stoesst, soll sein
Besitzer ihrem Herrn dreissig Schekel Silber geben, das Rind aber soll
gesteinigt werden.
(33) Wenn jemand eine Zisterne oeffnet oder wenn jemand eine Zisterne
graebt und sie nicht zudeckt, und es faellt ein Rind oder ein Esel
hinein,
(34) dann soll es der Besitzer der Zisterne erstatten: Geld soll er seinem
Besitzer zahlen, aber das tote soll ihm gehoeren.
(35) Wenn jemandes Rind das Rind seines Naechsten stoesst, so dass es
stirbt, dann sollen sie das lebende Rind verkaufen und den Erloes
teilen, und auch das tote sollen sie teilen.
(36) War es aber bekannt, dass das Rind [schon] vorher stoessig war, und
sein Besitzer hat es nicht verwahrt, so muss er ein Rind fuer das
[andere] Rind erstatten, das tote aber soll ihm gehoeren.
(37) Wenn jemand ein Rind oder ein Schaf stiehlt und es schlachtet oder
verkauft, soll er fuenf Rinder erstatten fuer das Rind und vier Schafe
fuer das Schaf.
á"ë ÷øô úåîù
.íéîã ,åì ïéà--úîå äëåäå ,áðâä àöîéé úøúçîá íà à,áë*
øëîðå ,åì ïéà íà--íìùé íìù :åì íéîã ,åéìò ùîùä äçøæ íà á,áë*
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:íééç--äù ãò øåîç ãò øåùî ,äáéðâä åãéá àöîéú àöîéä íà â,áë*
{ñ} .íìùé ,íééðù
äãùá øòéáå ,åøéòá úà çìéùå ,íøë åà äãù ,ùéà øòáé éë ã,áë*
{ñ} .íìùé ,åîøë áèéîå åäãù áèéî--øçà
íìù--äãùä åà ,äî÷ä åà ,ùéãâ ìëàðå ,íéöå÷ äàöîå ùà àöú éë ä,áë*
{ñ} .äøéòáä úà øéòáîä ,íìùé
úéáî ,áðåâå ,øåîùì ,íéìë åà óñë åäòéø ìà ùéà ïúéé éë å,áë*
.íééðù íìùé ,áðâä àöîéé íà--ùéàä
,åãé çìù àì íà :íéäåìàä ìà úéáä ìòá áø÷ðå ,áðâä àöîéé àì íà æ,áë*
.åäòéø úëàìîá
øùà ,äãéáà ìë ìò äîìù ìò äù ìò øåîç ìò øåù ìò òùô øáã ìë ìò ç,áë*
ïåòéùøé øùà :íäéðù øáã àåáé ,íéäåìàä ãò--äæ àåä éë øîàé
{ñ} .åäòéøì íééðù íìùé ,íéäåìà
úîå ;øåîùì--äîäá ìëå ,äù åà øåù åà øåîç åäòéø ìà ùéà ïúéé éë è,áë*
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.íìùé àìå ,åéìòá ç÷ìå
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íìù ,åîéò ïéà åéìòá ;úî åà øáùðå ,åäòéø íòî ùéà ìàùé éëå âé,áë*
.íìùé
{ñ} .åøëùá àá ,àåä øéëù íà :íìùé àì ,åîéò åéìòá íà ãé,áë*
äðøäîé øåäî :äîéò áëùå--äùøåà àì øùà äìåúá ,ùéà äúôé éëå åè,áë*
.äùéàì ,åì
{ñ} .úåìåúáä øäåîë ,ìå÷ùé óñë--åì äúéúì ,äéáà ïàîé ïàî íà æè,áë*
.äééçú àì ,äôùëî æé,áë*
{ñ} .úîåé úåî ,äîäá íò áëåù ìë çé,áë*
.åãáì ,äåäéì éúìá--íøçåé ,íéäåìàì çáåæ èé,áë*
.íééøöî õøàá ,íúééä íéøâ éë :åðöçìú àìå ,äðåú àì øâå ë,áë*
.ïåðòú àì ,íåúéå äðîìà ìë àë,áë*
.åú÷òö òîùà òåîù ,ééìà ÷òöé ÷åòö íà éë--åúåà ,äðòú äðò íà áë,áë*
íëéðáå ,úåðîìà íëéùð åéäå ;áøçá íëúà éúâøäå ,éôà äøçå âë,áë*
{ô} .íéîåúé
àì ;äùåðë ,åì äéäú àì--êîéò éðòä úà ,éîò úà äååìú óñë íà ãë,áë*
.êùð ,åéìò ïåîéùú
.åì åðáéùú ,ùîùä àåá ãò--êòéø úîìù ,ìåáçú ìåáç íà äë,áë*
÷òöé éë äéäå--áëùé äîá ;åøåòì åúìîù àéä ,äãáì åúåñë àéä éë åë,áë*
{ñ} .éðà ïåðç éë éúòîùå ,ééìà
.øåàú àì ,êîòá àéùðå ;ìì÷ú àì ,íéäåìà æë,áë*
.éì ïúéú ,êéðá øåëá ;øçàú àì ,êòîãå êúàìî çë,áë*
éðéîùä íåéá ,åîéà íò äéäé íéîé úòáù :êðàöì ,êøåùì äùòú ïë èë,áë*
.éì åðúéú
ïåëéìùú áìëì ,åìëàú àì äôéøè äãùá øùáå ;éì ïåéäú ,ùãå÷ éùðàå ì,áë*
{ñ} .åúåà
(1) - Falls der Dieb beim Einbruch ertappt und
geschlagen wird, so dass er stirbt, so ist es ihm keine Blutschuld.
(2) Falls aber die Sonne ueber ihm aufgegangen ist, ist es ihm Blutschuld.
Er muss zurueckerstatten. Falls er nichts hat, soll er fuer den [Wert
des] von ihm Gestohlenen verkauft werden.
(3) Falls das Gestohlene lebend in seiner Hand gefunden wird, es sei ein
Rind oder ein Esel oder ein Schaf, so soll er das Doppelte erstatten.
(4) Wenn jemand ein Feld oder einen Weinberg abweiden laesst und seinem
Vieh freien Lauf laesst, so dass es auf dem Feld eines anderen weidet,
dann soll er vom Besten seines Feldes und vom Besten seines Weinbergs
erstatten.
(5) Wenn Feuer ausbricht und Dorngestruepp erreicht, so dass ein
Garbenhaufen oder das stehende Getreide oder das Feld verzehrt wird, so
muss der zurueckerstatten, der den Brand angezuendet hat.
(6) Wenn jemand seinem Naechsten Geld oder Gegenstaende in Verwahrung gibt
und es wird aus dem Haus dieses Mannes gestohlen - falls der Dieb
gefunden wird, soll er das Doppelte erstatten.
(7) Falls jedoch der Dieb nicht gefunden wird, so soll der Besitzer des
Hauses vor G"tt treten, [damit man erfaehrt], ob er nicht seine Hand
nach der Habe seines Naechsten ausgestreckt hat.
(8) Bei jedem Fall von Veruntreuung an Rind, Esel, Schaf oder Kleidung,
bei allem Verlorenen, von dem er sagt: Das ist es!, soll die Sache der
beiden vor G"tt kommen. Wen G"tt schuldig erklaert, der soll seinem
Naechsten das Doppelte erstatten.
(9) Wenn jemand seinem Naechsten einen Esel oder ein Rind oder ein Schaf
oder irgend ein Tier in Verwahrung gibt und es stirbt oder bricht sich
einen Knochen oder wird weggefuehrt und niemand sieht es,
(10) dann soll ein Schwur beim EWIGEN zwischen ihnen beiden sein, ob er
nicht seine Hand nach der Habe seines Naechsten ausgestreckt hat. Dann
soll sein Besitzer es annehmen, und jener braucht nichts zu erstatten.
(11) Falls es ihm jedoch wirklich gestohlen worden ist, soll er es seinem
Besitzer erstatten.
(12) Falls es [aber] zerrissen worden ist, soll er es als Beweis
herbeibringen; er braucht das Zerrissene nicht zu erstatten.
(13) Wenn jemand von seinem Naechsten [ein Stueck Vieh] leiht und es
bricht sich [einen Knochen] oder stirbt - falls sein Besitzer nicht
dabei war, muss er es erstatten;
(14) falls sein Besitzer dabei war, braucht er es nicht zu erstatten.
Falls es gemietet war, geht es auf den Mietpreis.
(15) Wenn jemand eine Jungfrau betoert, die nicht verlobt ist, und liegt
bei ihr, muss er sie sich gegen das Heiratsgeld zur Frau erwerben.
(16) Falls sich ihr Vater hartnaeckig weigert, sie ihm zu geben, soll er
Geld abwiegen nach dem Heiratsgeld fuer Jungfrauen.
(17) Eine Zauberin sollst du nicht am Leben lassen. -
(18) Jeder, der bei einem Tier liegt, muss getoetet werden. -
(19) Wer den Goettern opfert, ausser -''''- allein, soll mit dem Bann
belegt werden.
(20) Den Fremden sollst du weder unterdruecken noch bedraengen, denn
Fremde seid ihr im Land Mizrajim gewesen.
(21) Keine Witwe oder Waise duerft ihr bedruecken.
(22) Falls du sie in irgendeiner Weise bedrueckst, dann werde ich, wenn
sie wirklich zu mir schreien, ihr Geschrei gewiss erhoeren,
(23) und mein Zorn wird entbrennen, und ich werde euch mit dem Schwert
umbringen, so dass eure Frauen Witwen und eure Kinder Waisen werden. -
(24) Falls du einem aus meinem Volk, dem Elenden bei dir, Geld leihst,
dann sei gegen ihn nicht wie ein Glaeubiger; ihr sollt ihm keinen Zins
auferlegen. -
(25) Falls du wirklich den Mantel deines Naechsten zum Pfand nimmst,
sollst du ihm diesen zurueckgeben, ehe die Sonne untergeht;
(26) denn er ist seine einzige Decke, seine Umhuellung fuer seine Haut.
Worin soll er liegen? Wenn er dann zu mir schreit, wird es geschehen,
dass ich ihn erhoeren werde, denn ich bin gnaedig. -
(27) G"tt sollst du nicht laestern, und einem Fuersten in deinem Volk
sollst du nicht fluchen.
(28) Mit der Fuelle deines Getreides und dem Ausfluss deiner Kelter sollst
du nicht zoegern. - Den Erstgeborenen unter deinen Soehnen sollst du mir
geben.
(29) Ebenso sollst du es mit deinem Rind [und] deinen Schafen halten;
sieben Tage mag es bei seiner Mutter bleiben, am achten Tag sollst du es
mir geben. -
(30) Heilige Menschen sollt ihr mir sein: so duerft ihr Fleisch, das auf
dem Feld zerrissen worden ist, nicht essen; den Hunden sollt ihr es
vorwerfen.
Kapitel XXIII â'ë
÷øô*
.ñîç ãò úåéäì ,òùø íò êãé úùú ìà ;àåù òîù ,àùéú àì à,âë*
éøçà úåèðì ,áéø ìò äðòú àìå ;úåòøì ,íéáø éøçà äéäú àì á,âë*
.úåèäì - íéáø
{ñ} .åáéøá øãäú àì ,ìãå â,âë*
{ñ} .åì ,åðáéùú áùä :äòåú - åøåîç åà ,êáéåà øåù òâôú éë ã,âë*
áåæò - åì áåæòî ,úìãçå ,åàùî úçú õáåø ,êàðåù øåîç äàøú éë ä,âë*
{ñ} .åîéò ,áåæòú
.åáéøá ,êðåéáà èôùî äèú àì å,âë*
.òùø ÷éãöà àì éë ,âåøäú ìà ÷éãöå é÷ðå ;÷çøú ,ø÷ù øáãî æ,âë*
.íé÷éãö éøáã óìñéå ,íéç÷éô øååòé ãçåùä éë :ç÷éú àì ,ãçåùå ç,âë*
õøàá ,íúééä íéøâ éë - øâä ùôð úà íúòãé ,íúàå ;õçìú àì ,øâå è,âë*
.íééøöî
.äúàåáú úà ,úôñàå ;êöøà úà òøæú ,íéðù ùùå é,âë*
úéç ìëàú ,íøúéå ,êîò éðåéáà åìëàå ,äúùèðå äðèîùú úéòéáùäå àé,âë*
.êúéæì ,êîøëì äùòú ïë ;äãùä
êøåù ,çåðé ïòîì - úåáùú éòéáùä íåéáå ,êéùòî äùòú íéîé úùù áé,âë*
.øâäå ,êúîà ïá ùôðééå ,êøåîçå
,åøéëæú àì íéøçà íéäåìà íùå ;åøîùéú ,íëéìà éúøîà øùà ìåëáå âé,âë*
.êéô ìò òîùéé àì
.äðùá éì âåçú ,íéìâø ùåìù ãé,âë*
ãòåîì êéúéååéö øùàë úåöî ìëàú íéîé úòáù ,øåîùú ,úåöîä âç úà åè,âë*
.í÷éø ,ééðô åàøéé àìå ;íééøöîî úàöé åá éë ,áéáàä ùãåç
,äðùä úàöá óéñàä âçå ;äãùá òøæú øùà ,êéùòî éøåëéá øéö÷ä âçå æè,âë*
.äãùä ïî êéùòî úà êôñåàá
.äåäé ïåãàä ,éðô ìà ,êøåëæ ìë ,äàøéé - äðùá ,íéîòô ùåìù æé,âë*
.ø÷åá ãò ,éâç áìç ïéìé àìå ;éçáæ íã ,õîç ìò çáæú àì çé,âë*
,éãâ ìùáú àì ;êéäåìà äåäé úéá ,àéáú ,êúîãà éøåëéá ,úéùàø èé,âë*
{ô} .åîéà áìçá
íå÷îä ìà ,êàéáäìå ;êøãá ,êøåîùì ,êéðôì ,êàìî çìåù éëåðà äðä ë,âë*
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(1) Du sollst kein falsches Geruecht aufnehmen. Du
sollst deine Hand nicht dem Schuldigen reichen, um als falscher Zeuge
aufzutreten.
(2) Du sollst der Menge nicht folgen zum Boesen. Und du sollst bei einem
Rechtsstreit nicht antworten, indem du dich nach der Mehrheit richtest
und so [das Recht] beugst.
(3) Auch den Geringen sollst du in seinem Rechtsstreit nicht beguenstigen.
-
(4) Wenn du das Rind deines Feindes oder seinen Esel umherirrend
antriffst, sollst du sie ihm auf jeden Fall zurueckbringen.
(5) Wenn du den Esel deines Hassers unter seiner Last zusammengebrochen
siehst, dann lass ihn nicht ohne Beistand; du sollst ihn mit ihm
zusammen aufrichten. -
(6) Du sollst das Recht eines Armen deines Volkes in seinem Rechtsstreit
nicht beugen.
(7) Von einer betruegerischen Angelegenheit halte dich fern. Und den
Unschuldigen und Gerechten sollst du nicht umbringen, denn ich werde dem
Schuldigen nicht recht geben.
(8) Ein Bestechungsgeschenk nimm nicht an; denn das Bestechungsgeschenk
macht Sehende blind und verdreht die Sache der Gerechten.
(9) Und den Fremden sollst du nicht bedruecken. Ihr wisst ja selbst, wie
es dem Fremden zumute ist, denn Fremde seid ihr im Land Mizrajim
gewesen.
(10) Sechs Jahre sollst du dein Land besaeen und seinen Ertrag einsammeln.
(11) Aber im siebten sollst du es brachliegen lassen und nicht bestellen,
damit die Armen deines Volkes davon essen. Und was sie uebriglassen,
moegen die Tiere des Feldes fressen. Ebenso sollst du es mit deinem
Weinberg und deinem Oelbaum halten.
(12) Sechs Tage sollst du deine Arbeiten verrichten. Aber am siebten Tag
sollst du ruhen, damit dein Rind und dein Esel ausruhen und der Sohn
deiner Magd und der Fremde Atem schoepfen.
(13) Habt acht auf euch in allem, was ich euch gesagt habe! Den Namen
anderer Goetter aber duerft ihr nicht bekennen; er soll in deinem Mund
nicht gehoert werden.
(14) Dreimal im Jahr sollst du mir ein Fest feiern.
(15) Das Fest der ungesaeuerten Brote sollst du halten: sieben Tage sollst
du ungesaeuertes Brot essen, wie ich dir geboten habe, zur festgesetzten
Zeit im Monat Awiw, denn in diesem bist du aus Mizrajim gezogen. Und man
soll nicht mit leeren Haenden vor meinem Angesicht erscheinen.
(16) Ferner das Fest der Ernte, der Erstlinge [vom Ertrag] deiner Arbeit,
dessen, was du auf dem Feld saeen wirst; und das Fest des Einsammelns am
Ende des Jahres, wenn du deinen Arbeitsertrag vom Feld einsammelst.
(17) Dreimal im Jahr soll alles unter euch, was maennlich ist, vor dem
Angesicht des Herrn EWIGEN erscheinen.
(18) Du darfst das Blut meines Schlachtopfers nicht zusammen mit
Gesaeuertem darbringen; und das Fett meines Festopfers soll nicht ueber
Nacht bleiben bis zum naechsten Morgen.
(19) Das Erste von den Erstlingen deines Ackers sollst du in das Haus des
EWIGEN, deines G"ttes, bringen. " Du sollst ein Boeckchen nicht in der
Milch seiner Mutter kochen."
(20) Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, damit er dich auf dem Weg
bewahrt und dich an den Ort bringt, den ich [fuer dich] bereitet habe.
(21) Huete dich vor ihm, hoere auf seine Stimme und widersetze dich ihm
nicht! Denn er wird euer Vergehen nicht vergeben, denn mein Name ist in
ihm.
(22) Doch wenn du willig auf seine Stimme hoerst und alles tust, was ich
sage, dann werde ich Feind deiner Feinde sein und deine Bedraenger
bedraengen.
(23) Denn mein Engel wird vor dir hergehen und wird dich bringen zu den
Amoritern, Hetitern, Perisitern, Kanaanitern, Hewitern und Jebusitern;
und ich werde sie austilgen.
(24) Du sollst dich vor ihren Goettern nicht niederwerfen und ihnen nicht
dienen, und du sollst nicht nach ihren Taten tun, sondern du sollst sie
ganz und gar niederreissen und ihre Gedenksteine voellig zertruemmern.
(25) Und ihr sollt -''''- , eurem G"tt, dienen: so wird er dein Brot und
dein Wasser segnen, und ich werde [alle] Krankheit aus deiner Mitte
entfernen.
(26) Keine [Frau] in deinem Land wird eine Fehlgeburt haben oder
unfruchtbar sein; die Zahl deiner Tage werde ich erfuellen.
(27) Meinen Schrecken werde ich vor dir hersenden und alle Voelker, zu
denen du kommst, in Verwirrung bringen, und ich werde dir den Ruecken
all deiner Feinde zukehren.
(28) Auch werde ich Angst vor dir hersenden, damit sie die Hewiter,
Kanaaniter und Hetiter vor dir vertreibt.
(29) Nicht in einem Jahr werde ich sie vor dir vertreiben, damit das Land
nicht eine Oede wird und die wilden Tiere zu deinem Schaden
ueberhandnehmen.
(30) Nach und nach werde ich sie vor dir vertreiben, bis du so fruchtbar
geworden bist, dass du das Land in Besitz nehmen kannst.
(31) Und ich werde deine Grenze festsetzen: vom Schilfmeer bis an das Meer
der Philister und von der Wueste bis an den Strom, denn ich werde die
Bewohner des Landes in deine Hand geben, so dass du sie vor dir
vertreiben wirst.
(32) Du sollst mit ihnen und mit ihren Goettern keinen Bund schliessen.
(33) Sie sollen nicht in deinem Land wohnen bleiben, damit sie dich nicht
zur Suende gegen mich verfuehren; denn [dann] wuerdest du ihren Goettern
dienen, und es wuerde dir zu einer Falle sein.
Kapitel XXIV
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.ìàøùé éð÷æî ,íéòáùå ,àåäéáàå ,áãð - ïåøäàå ,äùî ìòéå è,ãë*
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ìà àø÷éå ;íéîé úùù ïðòä åäñëéå ,ééðéñ øä ìò äåäé ãåáë ïåëùéå æè,ãë*
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(1) Und er sprach zu Moshe: Steig zum EWIGEN
herauf, du und Aharon, Nadab und Abihu und siebzig von den Aeltesten
Israels, und betet an von ferne!
(2) Aber Moshe allein soll zum EWIGEN herantreten, sie aber duerfen nicht
herantreten, und das Volk soll nicht mit ihm heraufsteigen.
(3) Darauf kam Moshe und erzaehlte dem Volk alle Worte des EWIGEN und alle
Rechtsbestimmungen. Und das ganze Volk antwortete mit einer Stimme und
sagte: Alle Worte, die -''''- geredet hat, wollen wir tun.
(4) Da schrieb Moshe alle Worte des -''''- auf. Am [naechsten] Morgen aber
machte er sich frueh auf und errichtete einen Altar unten am Berg und
zwoelf Denksteine nach den zwoelf Staemmen Israels.
(5) Dann sandte er junge Maenner aus den Soehnen Israel hin; die brachten
Brandopfer dar und schlachteten Jungstiere als Heilsopfer fuer -''''-.
(6) Und Moshe nahm die Haelfte des Blutes und tat es in Schalen, die
[andere] Haelfte des Blutes aber sprengte er an den Altar.
(7) Und er nahm das Buch des Bundes und las es vor den Ohren des Volkes.
Und sie sagten: Alles, was -''''- geredet hat, wollen wir tun und
gehorchen.
(8) Darauf nahm Moshe das Blut, besprengte damit das Volk und sagte:
Siehe, das Blut des Bundes, den -''''- auf all diese Worte mit euch
geschlossen hat!
(9) Da stiegen Moshe und Aharon, Nadab und Abihu und siebzig von den
Aeltesten Israels hinauf,
(10) und sie sahen den G"tt Israels. Und unter seinen Fuessen war es wie
Arbeit in Saphirplatten und wie der Himmel selbst an Klarheit.
(11) Gegen die Edlen der Soehne Israel aber streckte er seine Hand nicht
aus, sondern sie schauten G"tt und assen und tranken.
(12) Und -''''- sprach zu Moshe: Steig zu mir herauf auf den Berg und sei
dort, damit ich dir die steinernen Tafeln, das Gesetz und das Gebot
gebe, das ich geschrieben habe, um sie zu unterweisen!
(13) Da machte Moshe sich mit seinem Diener Josua auf, und Moshe stieg auf
den Berg G"ttes.
(14) Zu den Aeltesten aber sagte er: Wartet hier auf uns, bis wir zu euch
zurueckkehren! Siehe, Aharon und Hur sind ja bei euch: wer eine
Rechtssache hat, trete zu ihnen!
(15) Als nun Moshe auf den Berg stieg, bedeckte die Wolke den Berg.
(16) Und die Herrlichkeit des -''''- liess sich auf den Berg Sinai nieder,
und die Wolke bedeckte ihn sechs Tage; und am siebten Tag rief er Moshe
aus der Mitte der Wolke [zu sich].
(17) Das Aussehen der Herrlichkeit des -''''- aber war vor den Augen der
Soehne Israel wie ein verzehrendes Feuer auf dem Gipfel des Berges.
(18) Moshe jedoch ging mitten in die Wolke hinein und stieg auf den Berg;
und Moshe war vierzig Tage und vierzig Naechte auf dem Berg.
Kommentare:
http://www.hagalil.com/judentum/torah/shmoth.htm
haRaMBaM:
Chukim uMischpatim
Diejenigen Gebote, deren Nutzen auch den Ungebildeten einleuchtet, heißen
Mischpatim, diejenigen aber, bei denen dies nicht der Fall ist Chukim...
Wochenabschnitt:
Sidra Mischpatim - Zwei Hilfstaten
Der Kontext dieser beiden Vorschriften - die Rückgabe verlorenen Eigentums und
die Hilfe bei der Erleichterung eines Tieres von seiner Last - gibt zu
denken. Sie tauchen in der Mitte eines Absatzes auf, der sich mit
Justizverwaltung beschäftigt...
Dvar Torah auf Deutsch:
Dass Du nicht sterbest
Die Torah bezieht sich als Lehre des Lebens in erster Linie auf das
gegenwärtige Leben und die heutige Zeit. Die Tora spricht über Finanzrechte
und die Rechte eines Gefangenen, über Gelderstattung und Familiengesetze...
Dvar Tora auf Russisch:
Мишпатим
Недельная глава Мишпатим повествует преимущественно о юридических правах и
законах. «Если купишь раба-еврея, шесть лет пусть работает на тебя, а в
седьмой год пусть выйдет на волю даром» (Шмот 21:2). С этих слов начинается
перечень законов, которые слышал еврейский народ на горе Синай...
Parschat Mischpatim:
Handeln und Verstehen
Er nahm das Buch des Bundes und las es dem Volk vor. Da sprachen sie: "Alles,
was Gott gesprochen, wollen wir tun und hören".
In der Reihenfolge "N'ase venischma" drückte das Volk seine Bereitschaft aus,
der praktischen Ausführung der Mizwoth Priorität zukommen zu lassen. Erst
dann sollte das Suchen nach deren Bedeutung, das Nachdenken und Verstehen
folgen. Diese "umgekehrte" Reihenfolge rief bereits in der Vergangenheit den
Spott unserer Gegner hervor...
hagalil.com
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