Der Religionsphilosoph Moses Mendelssohn
(1729-1786) steht als markante Gestalt des jüdischen Geisteslebens in
Deutschland an der Wende zur Aufklärung. Sein Beitrag zu kultureller und
geistiger Integration der jüdischen Bürger eines deutschen Nationalstaates
war 1783 die erste Übersetzung der Fünf Bücher Moses ins Hochdeutsche.
Literarische Qualität und poetischer Klang
vereinigen sich hier mit großer Treue zur jüdischen Tradition. Viele
Übersetzungsentwürfe späterer Zeiten bauen darauf auf, was Mendelssohn so
einzigartig gelang: dem Rhythmus und Charakter des hebräischen Originals
eine ausgewogene deutsche Gestalt zu verleihen. Diese Leistung wird durch
eine sprachliche Revision für den heutigen Gebrauch neu erschlossen.
Eine bibliophile Ausgabe für den täglichen
Gebrauch und ein außergewöhnliches Geschenk.
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Hg.und revidiert von Annette Böckler, mit einem Vorwort von Rabbiner Tovia
Ben-Chorin. Geb., VI.530 Seiten; ca. sFr 53.- Euro [D] ~32.-, ISBN
3-934658-10-5
Josef Burgs Betrachtungen:
Zu Moses Mendelssohns
Bibelübersetzung
Als die deutsche Judenheit in dem
großen geistigen Aufschwung der 1830er und der 1840er Jahre nach einer
deutschen Bibel verlangte, rangen nicht weniger als drei Unternehmen
gleichzeitig um den Kranz: Zunz, Salomon, Johlson, etwas später dann
Philippson; Mendelssohns Pentateuch galt als nicht vorhanden...
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Die
Wochenabschnitte der Heiligen Schrift