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Grabsteine des Rabbi Meir b. Baruch aus Rothenburg und des Alexander b. Salomon Wimpfen.

Erwachsenenbildung - Öffentlicher Vortrag
Rabbi Meir b. Baruch
aus Rothenburg

Nach der Sommerpause nimmt Rabbiner David Polnauer seine öffentlichen Vorträge wieder auf. Am Dienstag, dem 24 September 2002, spricht er um 19.30 im Aachener Gemeindesaal im Rahmen der Reihe „Berühmte Deutsch-Jüdische Gelehrte„ über Rabbi Meir aus Rothenburg.

Wir werden aus den Schriften, Gedichten und Responsen des Rabbi Meir ben Baruch aus Rothenburg lesen.

"Rabbi Meir ben Baruch aus Rothenburg (a.d. Tauber ) war die bedeutendste Autorität der deutschen Judenheit im dreizehnten Jahrhundert und sein Einfluss erstreckte sich auf jüdische Gemeinden ferner Länder. Wie ein Heiliger verehrt und als geistiges Oberhaupt der Israeliten anerkannt, verbrachte er sein Leben in Kummer und Entsagung und fand sein Ende in einem Gefängnis, als Opfer seiner beispiellosen Demut.."

J. Winter, Aug. Wünsche:
„Geschichte der rabbinischen Literatur“, Trier, 1894

Während der Judenverfolgungen des 13. Jahrhunderts fasste R. Meir den Entschluss an der Spitze vieler zur Auswanderung gedrängten Israeliten ins Heilige Land überzusiedeln. 1286 hatten sie schon die Lombardei erreicht, als der Großrabbiner auf Veranlassung des Kaisers Rudolf gefangen und nach dem Turm von Ensisheim gebracht wurde. Mehrere Jahre blieb er im Gefängnis, damit eine allgemeine Auswanderung der Juden verhindert werde. Als seine Verehrer dem Kaiser hohe Summen für seine Haftentlassung boten, weigerte er sich, um solchen Preis seine Befreiung zuzulassen, und starb 1293 als Gefangener. Sein Leichnam wurde dort 14 Jahre zurückgehalten, bis ein reicher Verehrer, Alexander Wimpfen, ihn auslöste und 1307 auf den Friedhof nach Worms brachte.

Frage, du Verbrannte im Feuer,
nach dem Frieden der um dich trauernden



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