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Koscher leben...
 
 

Ein offenes Buch:
Das Sefer haSohar
- das Buch des Glanzes

Der Sohar ist das rätselhafteste und gleichzeitig das wichtigste Buch der Weisheit der Kabbala.

Den Sohar berühren

Einige glauben, dass die Zeit seiner Enthüllung noch bevorsteht. Auf jeden Fall wird heute zunehmend klar, dass dieses Buch, welches vor 1800 Jahren geschrieben wurde, für unsere Zeit bestimmt war. Rabbi Yehuda Ashlag (Baal haSulam) schlägt den Sohar vor uns auf und erweckt in uns, was unsere Herzen vergessen haben.

"Die Tiefe der Weisheit in diesem Buch Sohar ist hinter tausend Türen verriegelt."
Rabbi Yehuda Ashlag (Baal haSulam), Einleitung zum Buch Sohar, Punkt 1.

Seit Beginn der Menschheit haben einzigartige Individuen, die Kabbalisten, die spirituelle Leiter erklommen und die höchste Verbindung mit der Höheren Kraft, dem Schöpfer, erreicht. Unter dieser Bindung gelangten sie zu einem Verständnis, dass die gesamte Wirklichkeit, von den höchsten spirituellen Welten hinunter bis zu unserer Welt, sich auf Liebe und Fürsorge gründet. Sie erkannten, dass da nichts außer dieser Kraft in der Welt existiert, und dass alles, was in der Wirklichkeit geschieht, nur dem Zweck dient, die Menschheit zu einem Leben in dieser Wahrnehmung zu führen.

Kabbalisten haben Antworten auf alle Fragen gefunden – zum Zweck unseres Lebens, zum Aufbau der Welt und wie wir auf unsere Bestimmung Einfluss nehmen können. Ihre Erkenntnisse hielten sie in ihren Büchern fest: Im "Rasiel haMalach" (der Engel Rasiel), im "Sefer Jezira" (Das Buch der Schöpfung), im "Ez Chaim" (Baum des Lebens) und anderen. Von allen Büchern ist das rätselhafteste, fundamentalste und tiefgründigste in der Weisheit der Kabbala das "Sefer haSohar" (Buch des Glanzes). Sein Autor ist der große Kabbalist Rabbi Shimon Bar- Yochai (RaSchBY).

Das Buch Sohar beschreibt das verborgene System der Höheren Führung, die Welten, die großen Kräfte in ihnen und wie ein Mensch, der sich dafür entscheidet, die Kabbala zu studieren, den Rest der Welt beeinflusst. Der Sohar erklärt auch, wie jedes Ereignis von der Höheren Welt kaskadenförmig in unsere Welt hinabreicht und auf welche Weise es sich hier einkleidet und verhält. Aber die Sache, die den Sohar so einzigartig macht ist, dass er nicht für seine Zeitgenossen geschrieben wurde; er war für die Generation bestimmt, die zwei Jahrtausende später leben sollte: unsere Generation.

Entfernung der Hüllen

"Unsere Generation steht an der Schwelle zur Erlösung, wenn wir nur wissen, wie wir die verborgene Weisheit unter den Massen verbreiten."
Baal haSulam, Das Horn des Messias.

Das zwanzigste Jahrhundert brachte beispielslose Veränderungen mit sich. Diese raschen Veränderungen erhöhten die Notwendigkeit nach einem spirituellen Aufstieg, und öffneten die Tore zu einer neuen Phase, auf welche die größten Kabbalisten über Generationen hinweg hinwiesen. Vielleicht erscheint es manchen von uns so, als ob sich nichts geändert hätte und die Zeit des Studiums der Kabbala noch bevorsteht, aber die großen Kabbalisten stellen anderes fest. Sie lehren uns, dass es heute nicht nur erlaubt sei, Kabbala zu studieren, sondern es auch notwendig sei!

Tatsächlich steht im Buch Sohar (Veyra, S. 117) selbst geschrieben, dass die Weisheit der Kabbala sich ab dem Jahr 1840 unter den Massen ausbreiten wird. Der große Kabbalist des 18. Jahrhunderts, der Gaon von Vilna (GRA) schrieb in seinem Buch Kol haTur (Stimme einer Taube), dass der Prozess 1990 beginnen wird. Darüber hinaus stellte er fest (Even Shlomo, Solomon’s Felsen, Kapitel 11, Punkt 3), dass die Erlösung vorrangig vom Studium der Kabbala abhängt.

Der große Kabbalist Rav Kook, der erste Hauptrabbiner im Land Israel (damals "Palästina" genannt), erklärt, dass "große spirituelle Fragen, die seiner Zeit nur den Großen und Hervorragenden eröffnet wurden, nun auf unterschiedlichen Stufen der gesamten Nation eröffnet werden müssen" (Eder HaYakar ve Ikvey HaTzon, S. 144).

Doch es war Rabbi Yehuda Ashlag vorbehalten, bekannt als Baal haSulam (Herr der Leiter) für seinen Sulam, den epochalen Kommentar zum Buch Sohar, die Worte der Kabbalisten von einer Vision in eine greifbare Wirklichkeit zu verwandeln. Er sah deutlich, dass die Zeit gekommen war, es jedem Menschen zu ermöglichen, den Sohar zu studieren und zu  v e r s t e h e n. Hierdurch wird die gesamte Menschheit fähig sein, sich zu erheben und die spirituelle Welt zu erlangen. Daher entschloss sich Baal haSulam, sein ganzes Leben dafür zu widmen, eine umfassende, genaue und systematische Auslegung des Sohar zu schreiben. Sein Ziel war es, die Schlösser und Verhüllungen von dem Buch zu entfernen und es für die Seelen unserer Generation brauchbar zu machen.

In der Einleitung, die er zu seinem Kommentar verfasste, erklärt er, warum er ihn schrieb (Punkt 58): "Ich habe den Kommentar "haSulam" (Die Leiter) genannt, um kenntlich zu machen, dass die Funktionsweise meines Kommentars der Funktionsweise einer jeden Leiter entspricht: wenn du einen Dachboden hast, gefüllt mit schönen Dingen, so benötigst du lediglich eine Leiter um hinaufzusteigen und die Schätze der Welt werden in deinen Händen liegen." Der Sulam, den er schrieb, wurde verfasst, um jedem Menschen dabei zu helfen, eine spirituelle Stufe zu erreichen, die es ihm ermöglicht, sich in das Buch Sohar zu vertiefen und dessen Worte im eigenen Herzen zu erfahren.

Fünf Fragen zur Wirklichkeit

"Es ist mein Wunsch, in dieser Einleitung einige, auf den ersten Blick einfache Dinge zu klären, die zu klären praktisch alle versucht haben, wobei viel Tinte dafür vergossen wurde. Doch nichtsdestotrotz haben wir in ihnen bisher kein klares und hinreichendes Wissen erlangen können."
Baal haSulam, Einleitung zum Buch Sohar, Punkt 1.

Für Baal haSulam ist es von äußerster Wichtigkeit, dass der Sohar für uns leichter verständlich wird. Aus diesem Grunde bietet er zusätzlich zu seinem Sulam-Kommentar eine klare und durchgängige Einleitung. In dieser Einleitung führt uns Baal haSulam auf einen wundersamen Weg spiritueller Entfaltung, die jeder von uns auf seinem Weg in Richtung auf die Herstellung eines Kontakts mit der Höheren Kraft erfährt. Er führt uns, in dem er Fragen verwendet, die er an den Anfang seiner Einleitung gestellt hat, Fragen die uns alle während des Lebens begleiten und er beendet die Einleitung mit einer Darstellung eines richtigen Ansatzes, den wir aufgreifen sollten, um unseren Aufstieg auf der spirituellen Leiter zu beginnen.

Die Fragen, die Baal haSulam an den Anfang seiner Einleitung stellt, fassen alle Fragen, die sich die gesamte Menschheit über alle Epochen hinweg gestellt hat, zusammen: "Was ist unser Wesen?" und "Welche Rolle spielen wir in der langen Kette der Wirklichkeit?" Diese Fragen beinhalten in sich viele andere, vitale Fragen wie "Was sollten wir mit unserem Leben anfangen?" Wo wird die Welt gesteuert?" "Warum sind wir unglücklich und wie könnten wir dahin kommen, uns besser zu fühlen?"

Beim Lesen der Einleitung taucht man in diese Fragen ein und findet die Antworten auf sie. Der Student lernt allmählich, einen besseren Ausgleich zwischen dem inneren Teil des Lebens und dem äußeren Teil zu finden.

Baal haSulam lehrt, dass "Innerlichkeit" Verbundenheit bedeutet, Verbindung mit der Höheren Kraft. Diese kann durch das Studium der Weisheit der Kabbala erreicht werden. Umgekehrt bezieht sich "Äußerlichkeit" auf alles, was uns von der Quelle trennen kann, die uns alles bietet, was gut für unser Leben ist – die Höhere Kraft. Später in der Einleitung erklärt Baal HaSulam, dass wenn man das Eintauchen in die Kabbala verstärkt und aus den authentischen Büchern lernt, man sein Leben auf beste Weise organisiert und daher erhabene Fülle anzieht, die alle eigenen Wünsche befriedigt.

Beschleunigung der Verbreitung der Weisheit

Alle Kabbalisten träumten von unserer Generation, in der die gesamte Menschheit die rätselhaften Dinge entdeckt, wie sie selbst auch. Sie beteten, dass wir durch das Lesen authentischer Schriften, die sie uns hinterlassen haben, eine Verbindung mit der Höheren Kraft erreichen. In der Einleitung als auch im Kommentar zum Buch Sohar selbst, wirft uns Baal haSulam ein Seil zu, an dem wir uns festhalten können. Auf diese Weise ebnet er uns einen Weg in eine bessere Zukunft.

Rabbi Yehuda Ashlag schuf auch viele andere Bücher, die für uns klarer und zugänglicher sind. Unter ihnen sind Schriften des ARI, die bis zu dieser Zeit für Nicht-Kabbalisten unverständlich waren. In all seinen Schriften legt Baal haSulam eindeutig fest, dass der Schlüssel für eine gesunde Existenz der gesamten Menschheit davon abhängt, wie die richtige Balance zwischen Innerlichkeit und Äußerlichkeit gefunden wird. Daher wendet er sich an uns, größeres Gewicht auf unser Engagement für die Innerlichkeit zu legen, für die Weisheit der Kabbala. Aber Baal HaSulam versteift sich nicht darauf: bei jeder Gelegenheit wendet er sich an uns, Bücher zusammenzustellen, um die Verbreitung der Weisheit zu beschleunigen. Er weiß, dass nur die Weisheit der Kabbala die Welt auf der spirituellen Leiter höher und auf die Stufe der Unendlichkeit bringen kann, welche Kabbalisten während der vergangenen Generationen erfahren haben.

Übersetzt aus der israelischen Zeitung "Kabbalah le Am"
(Kabbala für das Volk), Ausgabe 9 vom 12.1.2007
Kabbala ToDaY | Oktober 2007 | ausgabe 1 | www.kabbalah.info

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*) Wegen seines epochalen Kommentars zum gesamten Sohar, wurde Rabbi Yehuda Leib haLevi Ashlag auch mit dem Ehrennamen Baal HaSulam ausgezeichnet. Sein Kommentar haSulam, also die Leiter, ist das umfangreichste uns vorliegende Werk zum Sohar, den Rabbi Ashlag außerdem vom Aramäischen ins Hebräische übersetzte.

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Teil 4 - In der Hoffnung auf die kommende Vereinigung G'ttes und seiner Welt, entstanden hier einige der beeindruckendsten Lieder und Gebete Israels. Bis zum heutigen Tag hallt ihr Klang in den Gassen von Zfath nach und das Licht über der Stadt ist noch immer erfüllt vom Glanz der Lehre und ihrer Lehrer. Or Jisrael tamid jisrach, das Licht Israels wird immer leuchten...

Die Oberrabbiner von Zfath zwischen 1536 und 1614:

Von Beirav bis Galante

Teil 3 - Im 16. Jahrhundert wurde Safed unter osmanischer Herrschaft zur "jüdischen" Stadt. Um das Jahr 1550 lebten hier annähernd 10.000 Juden, von denen viele 1492 aus Spanien geflohen waren. Viele berühmte jüdische Gelehrte siedelten sich hier an und festigten den Ruf Safeds als Zentrum der Kabbala. 1563 wurde hier die erste hebräische Druckerei Palästinas gegründet...

Das goldene Zeitalter:
Das leuchtende Zfath

Teil 2 - über Safed und die Gelehrten der Kabbala: Rabbi Josef Saragossi hatte im späten 15.Jahrhundert die Grundlagen für die Entwicklung Safeds zum Hauptzentrum der Gelehrsamkeit geschaffen...

Shimon Bar Jochaj und Jonathan Ben Usiel:
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Teil 1 - Safed ist eine kleine Stadt im oberen Galil. Weltbekannt ist die Stadt in den Bergen, weil hier ungewöhnlich viele geistige Lehrer, Torah-Weise, Mischnah-Lehrer, Talmudisten und große Kabbalisten gelebt und gewirkt haben...

Safed:
Die blaue Stadt im Galil
Bilder aus Zfath...

hagalil.com 28-09-2007



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