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Koscher leben...
 
 

Der Code von Rabbi Shimon Bar Jochai:
Offenbarung im Geheimen

Der Sohar, das Buch der Bücher der Kabbalah, wurde versiegelt und sofort nachdem es verfasst wurde mit tausend Schlössern verschlossen, so irrte es schon seit vielen Jahrhunderten in der Welt umher. Als die Zeit reif war, wurde es von Baal Sulam von Neuem eröffnet.

Der Ort: Berg Meron
Die Zeit: Mitte des zweiten Jahrhunderts allg. Zeitrechnung

... Es sind stürmische Jahre, blutige Kriege finden in allen Teilen der Welt statt, das Menschenleben verliert jeden Wert. Macht, Ruhm und Besitz werden zum höchsten Wert.
Gleichzeitig sitzen in einer dunklen und engen Höhle im Norden Israels zehn Kabbalisten und schreiben an einem Buch über Ewigkeit und eine Liebe, die die ganze Welt umfasst.
Rabbi Schimon bar Jochai sitzt am Kopf der Gruppe , sein Gesicht leuchtet, während er seinen Schülern die Geheimnisse der höheren Welt eröffnet. Seine Stimme ist ruhig, warm und liebevoll. Rabbi Abba sitzt nahe bei ihm, und obwohl die Nacht bereits angebrochen ist, glänzen auf seiner Stirn Schweißperlen. Er lauscht zittrig den gesprochenen Worten und schreibt sie in aller Genauigkeit auf, versucht, kein Wort zu verpassen.
Die restlichen Schüler sitzen um sie herum. Ihre Augen sind geschlossen, während sie begierig die Worte der "Großen Leuchte" verschlingen. Nichts deutet auf den inneren Sturm hin, den sie gerade erleben.
So wird, im Dunkeln der Nacht, Buchstabe nach Buchstabe, Wort nach Wort, das tiefgründigste und geheimnisvollste Buch der Lehre der Kabbalah verfasst – "Das Buch Sohar"...

Die Geschichte des Buches Sohar beginnt in einer kleinen und finsteren Höhle in Pkiin, im westlichen Gallilgebirge, vor etwas weniger als zweitausend Jahren. Dort verstecken sich Rabbi Schimon bar Jochai und sein Sohn, Rabbi Elazar, vor dem römischen Kaiser. Im Laufe von dreizehn Jahren bereiten sie sich darauf vor, ein Buch zu verfassen, welches den Lauf der Menschheitsgeschichte verändern soll. Tag und Nacht vertiefen sie sich in die Geheimnisse der Höheren Welt, erklimmen die höchsten spirituellen Stufen und klären und prüfen, was später im Buch Sohar stehen soll. In ihrem Herzen brennt ein einziger Gedanke – es ist die Zeit gekommen, der Welt die Geheimnisse der Schöpfung zu offenbaren.

Die Jahre vergehen wie im Flug, Rabbi Schimon und sein Sohn vervollständigen die Korrekturen, die sie tun mussten, und verlassen die Höhle. Um jedoch das Buch Sohar zu verfassen, muss Rabbi Schimon Schüler um sich sammeln, um mit deren Hilfe das Höhere Licht "herabzusenken". Er selbst steht bereits auf einer zu hohen spirituellen Stufe, er hat bereits die Fähigkeit verloren, seine Erkenntnisse in der Sprache der Menschen zu erklären.

In kurzer Zeit sammelt er um sich neun kabbalistische Größen seiner Epoche – zehn Kabbalisten entsprechend den zehn Sefirot. Als Lernort bestimmt er die kleine Höhle im Gallilgebirge mit der Aussicht auf die Berglandschaft der Stadt Safed.

Durch die Verbindung zwischen ihnen erschaffen sie aus dem Nichts einen gemeinsamen spirituellen Bau, durch welchen Rabbi Schimon das Höhere Licht in die Welt hinabführt. Doch die Worte von Rabbi Schimon sind so verborgen, so verschlüsselt... Wie wird man sie an den Rest der Menschheit weiterleiten können?

Der erste Code in der Geschichte der Menschheit

"Und so lege ich es mit euch fest: Rabbi Abba soll schreiben, und Rabbi Elazar, mein Sohn, soll es mündlich [auswendig] lernen, und der Rest der Freunde soll es in ihren Herzen nachsagen"
(Buch Sohar, Abschnit
Haasinu)

Unter den Schülern von Schimon bar Jochai war ein Kabbalist, der mit einem besonderen Talent gesegnet war. Sein Name war Rabbi Abba. Er war der Einzige, der die Worte seines Lehrers so aufzuschreiben wusste, dass sie gleichzeitig offenbart und verhüllt waren. Was er von seinem Lehrer hörte, schrieb er so auf, dass wer schon bereit war, die Worte zu verstehen, sie in der ganzen Fülle verstand, und wer nicht bereit war, nur von ihrer äußeren Hülle phantasierte.

Das Buch Sohar bezeichnet dieses besondere Talent als "Offenbarung im Geheimen". Eintausendachthundert Jahre später wird Baal Sulam so darüber schreiben:
"Rabbi Abba wusste es, die Dinge so zu ordnen, dass sie für denjenigen, für den es sich zu begreifen lohnte, vollkommen offenbart waren, und vollkommen verdeckt und versiegelt für diejenigen waren, für die es sich nicht zu verstehen lohnte"
(
haRaw Jehudah Aschlag, Vorwort zum Buch Panim Meirot uMasbirot).

Sohar, das Buch der Bücher der Kabbalah, erblickt zum ersten Mal das Licht der Welt und wird sofort von seinen Verfassern versteckt. Grund: die Menschheit ist noch nicht reif, damit es sich in der breiten Masse offenbart. "Das Buch", so sagte Rabbi Schimon bar Jochai zu seinen Schülern, "wird sich erst in einer Generation offenbaren, wenn die Menschen von der egoistischen Entwicklung enttäuscht sein werden und danach suchen werden, den Sinn des Lebens zu erfahren. Seine Aufgabe wird es sein, die Zeit der spirituellen Finsternis, die Galluth, das Exil, zu beenden".

Wird fortgesetzt:

Ein offenes Buch:
Das Sefer haSohar - das Buch des Glanzes

Der Sohar ist das rätselhafteste und gleichzeitig das wichtigste Buch der Weisheit der Kabbala...

haOr beSfarad - la luz en España:
Eine Wegkarte für die mit dem offenen Herzen
Viele Bücher wurden vor dem Buch Sohar verfasst, und Tausende haben seitdem das Licht der Welt erblickt, aber niemals ist eines verfasst worden, das dem Sohar in der spirituellen Kraft gleichkommt, die in ihm verborgen liegt...

Kabbala:
Ein erster Einblick in die verborgene Weisheit

Kabbala ist eine Weisheit, die uns Menschen sehr nahe liegt und unsere Stellung im Universum definiert. Sie gibt uns Antworten auf die fundamentalen Fragen des menschlichen Daseins: Warum existieren wir, woher kommen wir, warum sind wir auf dieser Welt, wohin gehen wir, wenn unser Weg hier beendet ist?...

Ein erster Einblick in die verborgene Weisheit:
Was ist Kabbala?
Ziel und Bestreben des Kabbalisten ist es, alles zu erreichen, dessen ein Mensch, als ein denkendes und fühlendes Wesen, das höchste aller Geschöpfe unter der Gnade des Schöpfers, fähig sein kann...

haOr haganus:
Warum die Kabbala studieren?

Wenn ein ganz gewöhnlicher Mensch die Schriften der Kabbalisten studiert, erfährt er etwas darüber, was ihm früher verborgen geblieben ist. Nachdem er den sechsten Sinn durch seine Studien erworben hat, beginnt er selbst zu fühlen und zu sehen, was vorher verschleiert war...

*) Wegen seines epochalen Kommentars zum gesamten Sohar, wurde Rabbi Yehuda Leib haLevi Ashlag auch mit dem Ehrennamen Baal HaSulam ausgezeichnet. Sein Kommentar haSulam, also die Leiter, ist das umfangreichste uns vorliegende Werk zum Sohar, den Rabbi Ashlag außerdem vom Aramäischen ins Hebräische übersetzte.

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Diese Welt:
Nichts bleibt unerklärt
Genau wie diese Welt nicht ohne Regeln existieren kann, richtet sich auch die Höhere Welt nach bestimmten Regeln. Und obwohl wir diese nicht wahrnehmen können, betreffen sie uns...

Ein Jahr der Enthüllung:
Licht für die Völker der Welt
Das kommende Jahr könnte das Jahr der Enthüllung und der Bewusstwerdung sein, wenn das Volk in Israel verstehen wird, warum es das "auserwählte Volk" ist. Wenn dies geschieht werden wir uns nicht länger vor Bedrohungen und Kriegen fürchten müssen. Ich bin davon überzeugt, dass wir genau jetzt die Zukunft verändern können...

haAdam haRischon:
Rosch haSchanah in der Kabalah

Es gibt unterschiedliche Arten die Torah zu verstehen. Das einfache, wörtliche Verständnis, die Auslegung und Herleitung nach bestimmten Regeln und die Sichtbarmachung des Verborgenen...

Ein Vorgeschmack des Pardes:
Seder de Rosch haSchanah

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Bnej Barukh:
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Das Netzwerk von Rabbi Berg ist durch prominente Mitglieder weltberühmt und blüht, vor allem in Form von Bankkonten, trotzdem ist aber Rabbi Berg nicht die einzige Möglichkeit für ein Studium der Kabbala...

Leuchtende Sterne in Zfath:
Gallico, Al-Kabez, Najara y Asikri

Teil 4 - In der Hoffnung auf die kommende Vereinigung G'ttes und seiner Welt, entstanden hier einige der beeindruckendsten Lieder und Gebete Israels. Bis zum heutigen Tag hallt ihr Klang in den Gassen von Zfath nach und das Licht über der Stadt ist noch immer erfüllt vom Glanz der Lehre und ihrer Lehrer. Or Jisrael tamid jisrach, das Licht Israels wird immer leuchten...

Die Oberrabbiner von Zfath zwischen 1536 und 1614:

Von Beirav bis Galante

Teil 3 - Im 16. Jahrhundert wurde Safed unter osmanischer Herrschaft zur "jüdischen" Stadt. Um das Jahr 1550 lebten hier annähernd 10.000 Juden, von denen viele 1492 aus Spanien geflohen waren. Viele berühmte jüdische Gelehrte siedelten sich hier an und festigten den Ruf Safeds als Zentrum der Kabbala. 1563 wurde hier die erste hebräische Druckerei Palästinas gegründet...

Das goldene Zeitalter:
Das leuchtende Zfath

Teil 2 - über Safed und die Gelehrten der Kabbala: Rabbi Josef Saragossi hatte im späten 15.Jahrhundert die Grundlagen für die Entwicklung Safeds zum Hauptzentrum der Gelehrsamkeit geschaffen...

Shimon Bar Jochaj und Jonathan Ben Usiel:
Safed - die Stadt in den Bergen

Teil 1 - Safed ist eine kleine Stadt im oberen Galil. Weltbekannt ist die Stadt in den Bergen, weil hier ungewöhnlich viele geistige Lehrer, Torah-Weise, Mischnah-Lehrer, Talmudisten und große Kabbalisten gelebt und gewirkt haben...

Safed:
Die blaue Stadt im Galil
Bilder aus Zfath...

ej / hagalil.com 21-05-2008



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Jüdische Weisheit
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