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Kabbalah
la'Am:
Ein Lichtfest
Diese Woche feiern wir Chanukka. Es sind Feiertage
mit bedeutsamen Symbolen, welche uns darauf hinweisen, dass es einen
besseren Weg gibt, unser Leben zu führen, als wir es bisher taten. Das
Lichtfest wurde von unseren Weisen ausgerufen, die das brennende
Verlangen spürten, uns den Weg in die spirituellen Welten zu zeigen.
Seit Jahrhunderten riefen sie die Menschen dazu auf, sich zu verbinden
und gegen den Verlust unserer Spiritualität anzukämpfen. So verhielt es
sich auch mit Matitiahu, dem Hasmonäer, und seinen Söhnen, den
Makkabäern, die schmerzvoll ansehen mussten, wie ihre Brüder die
Verbindung zur Höheren Kraft verloren und Hellenisten wurden. Am Ende
eines Kampfes der Aufständigen, gelang es Matitiahu und seinen Söhnen,
die Menschen wieder zu jener spirituellen Verbindung zurückzuführen, in
der sie sich seit Abrahams Zeiten befanden. So gewannen sie den
Makkabäischen Krieg, dessen eigentliche Essenz der Kampf um die
Spiritualität der Menschheit war.
Kabbalisten haben immer dazu aufgerufen, die höhere
spirituelle Natur über die irdischen egoistischen Berechnungen zu
stellen. Sie legten die Feiertage als Zeichen der spirituellen Route
fest, die wir nehmen sollten. Sie verfassten Bücher, welche das Wunder
der spirituellen Welten beschreiben und lehrten ihre Schüler die
authentische spirituelle Basis über Einheit und Menschenliebe. Diese
Basis war das Bindemittel, welches über die Zeiten unterschiedliche
Gruppen zu einer Nation werden ließ: die Nation Israels.
Heuer brauchen wir das Lichtfest mehr denn je.
Chanukka bietet uns die Möglichkeit zur Veränderung. Wir gehen durch
schwere Zeiten, Zeiten der Desorientierung und es fehlt uns ein würdiger
Anführer. Unheilvolle Voraussagen und deprimierende Nachrichten gibt es
mehr als je zuvor und langsam steigt die Unsicherheit. Es scheint, als
könne der kleinste Funke das Volk oder sogar die Welt in Brand stecken.
Dieser Umstand verleitet uns dazu, unrealistische Lösungen
vorzuschlagen.
In letzter Zeit versuchen immer mehr Menschen der
Realität zu entfliehen. Sie sehen sich Fernsehshows mit "Wunderheilern"
aller Art an, die ihnen ein besseres Leben versprechen. Wir hätten
gerne, dass etwas passiert, ein Wunder, das die Wirklichkeit anders
aussehen lässt und unser Dasein zum Besseren hin verändert. Doch um
unser Leben tatsächlich zu verändern, brauchen wir mehr als Tricks und
Augenwischerei.
Chanukka symbolisiert die Möglichkeit, den erwünschten Wandel
herbeizuführen. Es weist auf ein spirituelles Wunder hin, eine wahre
Veränderung der Wahrnehmung, die uns auf eine höhere Stufe, auf eine
neue Ebene der Existenz bringen kann. Für diese Veränderung müssen wir
uns "nur" vereinen, uns miteinander verbinden und die spirituellen
Grundlagen in unserem Leben erneuern. Glücklicherweise halten wir eine
fundierte Methode in unseren Händen, die über Tausende von Jahren
erprobt wurde – die größten Kabbalisten haben sie über die Generationen
entwickelt: die Weisheit der Kabbalah.
Die in Israel gerade erschienene neueste Ausgabe von
Kabbalah La’am (Kabbalah für das Volk) wird zu Chanukah, dem
Lichtfest, veröffentlicht.
Basierend auf authentischen kabbalistischen Quellen, berichtet sie über
die tiefe Bedeutung der Feiertage für unser Leben. Wenn wir die kleinen
Funken in unseren Herzen zu einer einzigen Fackel vereinen, werden wir
unsere Situation verändern und aus der Krise zur spirituellen Erlösung
finden. Dann wird uns das Licht erleuchten und alles Unvollkommene
korrigieren.
Ein hell erleuchtetes Chanukka an Alle!
Übersetzt aus dem Englischen: Elisabeth
Prelog-Igler |
haOr - das Licht:
Was ist die
spirituelle Wurzel von Chanukah?
Schabathot und Feiertage wurden von unseren Weisen festgelegt, um den
Menschen Freiheit und Freizeit zur Beschäftigung mit dem Spirituellen zu
geben...
Ma'os Zur Jeschu'athi ...
Zuflucht, Fels meiner Rettung...
Dieses Lied hat eine spezielle kabbalistische Bedeutung. Es ist ein
Lied, in welchem der Mensch den Schöpfer für die Bedingungen, die er für
uns erschaffen hat und die uns auf dem Weg zu Ihm begleiten, preist...
Nes gadol hajah scham:
Wunder und Zauberei
Wir alle wünschen uns ein Wunder, das uns zumindest für einen kleinen
Moment über die raue Wirklichkeit des Alltags erhebt. Doch ein wahres
Wunder ist es, unsere Natur in eine "gebende" zu verändern. Dafür
brauchen wir keine Zauberei, sondern das Verlangen, uns spirituell zu
erheben...
Mosche Ivgi über Chanukah,
Israel und die freie Welt:
Zuerst
war ich nur neugierig
Moshe Ivgi, wurde vor allem als Kinostar
weltbekannt. In Israel ist er auch als Schauspieler am Theater und im
Fernsehen bekannt und geschätzt. Zahlreiche Preise sind Ausdruck der
Anerkennung seines Schaffens im In- und Ausland. Ivgi, der immer wieder
zu gesellschaftspolitischen Themen befragt wird, sprach zu Chanukah mit
Yoav Bernstein über Spiritualität und ihre Auswirkungen auf die Probleme
Israels und der freien Welt...
Definitionen zu Chanukah:
Licht und Dunkelheit
Der Krieg zwischen Griechen und Makkabäern verdeutlicht
den Kampf zuwischen zwei Kräften, die innerhalb von uns selbst
existieren: das Verlangen zu Empfangen (Egoismus) und das Verlangen zu
Geben (Altruismus). Der Triumph der Makkabäer über die Griechen - wenige
über viele - ist ein Symbol für den Sieg der spirituellen Kraft über die
materielle Kraft in einem Menschen...
Die Zeit der Enthüllung:
Licht für die Völker der
Welt
Ich bin mir der Ängste vor einem neuen Krieg und vor der
iranischen Atombombe bewusst, doch wir haben nichts zu befürchten, wenn
wir unsere Pflicht tun und der Welt die Korrektur bringen. Keine der
Schreckensvisionen muss real werden, weder für uns noch für den Rest der
Welt. Doch wir müssen begreifen, dass eine glückliche Zukunft von uns
abhängt. Wir haben eine Aufgabe für die wir "auserwählt" wurden. Die
Torah fordert uns dazu auf, "ein Licht für die Völker" zu sein...
Bnej Barukh:
Kabbala ist kein Mystizismus
Das Netzwerk von Rabbi Berg ist durch prominente Mitglieder weltberühmt
und blüht, vor allem in Form von Bankkonten, trotzdem ist aber Rabbi
Berg nicht die einzige Möglichkeit für ein Studium der Kabbala...
Leuchtende Sterne in Zfath:
Gallico, Al-Kabez, Najara
y Asikri
Teil 4 - In der Hoffnung auf die kommende Vereinigung
G'ttes und seiner Welt, entstanden hier einige der beeindruckendsten
Lieder und Gebete Israels. Bis zum heutigen Tag hallt ihr Klang in den
Gassen von Zfath nach und das Licht über der Stadt ist noch immer
erfüllt vom Glanz der Lehre und ihrer Lehrer. Or Jisrael tamid jisrach,
das Licht Israels wird immer leuchten... |