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Koscher leben...
 
 

Definitionen zu Chanukah:
Licht und Dunkelheit

Griechen und Makkabäer

Der Krieg zwischen Griechen und Makkabäern verdeutlicht den Kampf zuwischen zwei Kräften, die innerhalb von uns selbst existieren: das Verlangen zu Empfangen (Egoismus) und das Verlangen zu Geben (Altruismus). Der Triumph der Makkabäer über die Griechen - wenige über viele - ist ein Symbol für den Sieg der spirituellen Kraft über die materielle Kraft in einem Menschen. Der makkabäische Krieg endet mit dem Sieg der ganzen Menschheit über den eigenen Egoismus. In dieser Kampagne spielen die Juden den Part der Makkabäer. So steht geschrieben: "Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein" (Exodus 19:6).

Ein Wunder

Das Erscheinen der Höheren Kraft in einem Menschen nennt man "Wunder". Dieses Erscheinen eröffnet eine neue Perspektive, die sich von der bisherigen unterscheidet und man sieht die Dinge anders, als man es bisher gewöhnt war. Aus dieser Perspektive heraus entdecken wir, dass die Realität um uns herum bereits perfekt ist, dass sie es immer war und dass uns nur unsere egoistische Natur daran gehindert hat, dies zu erkennen.

Chanukka

Das Lichtfest Chanukka zeigt den Übergang zwischen zwei Phasen im spirituellen Wachstum eines Menschen. Es ist eine besondere Zeit für den Blick nach innen und ein Kräftesammeln in Richtung des zweiten Teils der spirituellen Reise.

Die Botschaft von Chanukka ist folgende: wir sollen durch Verbindung und Vereinigung untereinander Chanukka (Weihe) des Tempels in unserem Herzen erreichen. Der Rest der Welt wird sich korrigieren, wenn er Israels Korrektur folgt. Dies ist erst die erste Stufe, auf die die Unterbrechung folgt. Am Ende dieses Prozesses wird sich die spirituelle Kraft Israels über die ganze Welt "ergießen."

Der Tempel

Entsprechend der Kabbalah bedeutet das Wort Beit (Haus) die Verlangen und Wünsche eines Menschen, und Kodesh (Heiligkeit) steht für die Eigenschaften des einander Gebens. Wenn jemand all sein Verlangen, "für sich selbst" und für die Eigenliebe zu leben umwandelt, und dieses Verlangen in weiterer Folge dazu nutzt, dem anderen zu geben, dann hat er das Beith haMikdash (das Haus des Heiligtums) in seinem Herzen erbaut.

Die Ölkanne

Die Ölkanne ist ein Symbol für das erste Erwachen des Wunsches nach Spiritualität und der Höheren Kraft im Herzen eines Menschen.

Anzünden der Chanukka Kerzen

Das Anzünden der Kerzen verdeutlicht uns einen im Inneren des Menschen ablaufenden Prozess. Der Mensch will sich weiterentwickeln und die Verbindung mit dem Schöpfer Schritt für Schritt vertiefen, bis er einen vollkommenen Zustand erreicht hat. Das wird Chanukkiah (Chanukah-Leuchter) genannt. Das Anzünden der Kerzen soll uns daran erinnern, dass wir das Chanukka Licht auch in unseren Herzen brauchen.

Öl

Das Öl, aus dem die originale Chanukka Kerze gefertigt wird, steht auch für das Verlangen und die Wünsche - für die Substanz - aus welcher der Mensch gemacht ist.

Licht und Dunkelheit

Das Gefühl, mit der Höheren Kraft verbunden zu sein, nennt man "Licht" und die Abwesenheit dieser Verbindung nennt man "Dunkelheit". Vor dem Lichtfest Chanukka fühlen wir, dass wir von Finsternis umgeben sind, weil uns der Kontakt mit dem Schöpfer fehlt.

Banu Choschekh legaresch
uwJadenu Or vaEsch

Kol ehad hu Or katan
vekhulanu Or ejthan

Surah Choschekh hal'ah Sch'chor,
surah m'Fnej haOr!
Wir sind gekommen Dunkelheit zu vertreiben,
in unseren Händen Licht und Feuer

Jeder eine ist ein kleines Licht
und wir alle ein starkes Leuchten

Weiche Dunkel, weiter Schwärze
schwindet vor dem Licht!

Übersetzt aus dem Englischen: Elisabeth Prelog-Igler

haOr - das Licht:
Was ist die spirituelle Wurzel von Chanukah?
Schabathot und Feiertage wurden von unseren Weisen festgelegt, um den Menschen Freiheit und Freizeit zur Beschäftigung mit dem Spirituellen zu geben...

Ma'os Zur Jeschu'athi ...
Zuflucht, Fels meiner Rettung...
Dieses Lied hat eine spezielle kabbalistische Bedeutung. Es ist ein Lied, in welchem der Mensch den Schöpfer für die Bedingungen, die er für uns erschaffen hat und die uns auf dem Weg zu Ihm begleiten, preist...

Nes gadol hajah scham:
Wunder und Zauberei
Wir alle wünschen uns ein Wunder, das uns zumindest für einen kleinen Moment über die raue Wirklichkeit des Alltags erhebt. Doch ein wahres Wunder ist es, unsere Natur in eine "gebende" zu verändern. Dafür brauchen wir keine Zauberei, sondern das Verlangen, uns spirituell zu erheben...

Kabbalah la'Am:
Ein Lichtfest
Diese Woche feiern wir Chanukka. Es sind Feiertage mit bedeutsamen Symbolen, welche uns darauf hinweisen, dass es einen besseren Weg gibt, unser Leben zu führen, als wir es bisher taten. Das Lichtfest wurde von unseren Weisen ausgerufen, die das brennende Verlangen spürten, uns den Weg in die spirituellen Welten zu zeigen...

Mosche Ivgi über Chanukah,
Israel und die freie Welt:
Zuerst war ich nur neugierig

Moshe Ivgi, wurde vor allem als Kinostar weltbekannt. In Israel ist er auch als Schauspieler am Theater und im Fernsehen bekannt und geschätzt. Zahlreiche Preise sind Ausdruck der Anerkennung seines Schaffens im In- und Ausland. Ivgi, der immer wieder zu gesellschaftspolitischen Themen befragt wird, sprach zu Chanukah mit Yoav Bernstein über Spiritualität und ihre Auswirkungen auf die Probleme Israels und der freien Welt...

Die Zeit der Enthüllung:
Licht für die Völker der Welt
Ich bin mir der Ängste vor einem neuen Krieg und vor der iranischen Atombombe bewusst, doch wir haben nichts zu befürchten, wenn wir unsere Pflicht tun und der Welt die Korrektur bringen. Keine der Schreckensvisionen muss real werden, weder für uns noch für den Rest der Welt. Doch wir müssen begreifen, dass eine glückliche Zukunft von uns abhängt. Wir haben eine Aufgabe für die wir "auserwählt" wurden. Die Torah fordert uns dazu auf, "ein Licht für die Völker" zu sein...

Bnej Barukh:
Kabbala ist kein Mystizismus
Das Netzwerk von Rabbi Berg ist durch prominente Mitglieder weltberühmt und blüht, vor allem in Form von Bankkonten, trotzdem ist aber Rabbi Berg nicht die einzige Möglichkeit für ein Studium der Kabbala...

Leuchtende Sterne in Zfath:
Gallico, Al-Kabez, Najara y Asikri

Teil 4 - In der Hoffnung auf die kommende Vereinigung G'ttes und seiner Welt, entstanden hier einige der beeindruckendsten Lieder und Gebete Israels. Bis zum heutigen Tag hallt ihr Klang in den Gassen von Zfath nach und das Licht über der Stadt ist noch immer erfüllt vom Glanz der Lehre und ihrer Lehrer. Or Jisrael tamid jisrach, das Licht Israels wird immer leuchten...

Die Oberrabbiner von Zfath zwischen 1536 und 1614:

Von Beirav bis Galante

Teil 3 - Im 16. Jahrhundert wurde Safed unter osmanischer Herrschaft zur "jüdischen" Stadt. Um das Jahr 1550 lebten hier annähernd 10.000 Juden, von denen viele 1492 aus Spanien geflohen waren. Viele berühmte jüdische Gelehrte siedelten sich hier an und festigten den Ruf Safeds als Zentrum der Kabbala. 1563 wurde hier die erste hebräische Druckerei Palästinas gegründet...

Das goldene Zeitalter:
Das leuchtende Zfath

Teil 2 - über Safed und die Gelehrten der Kabbala: Rabbi Josef Saragossi hatte im späten 15.Jahrhundert die Grundlagen für die Entwicklung Safeds zum Hauptzentrum der Gelehrsamkeit geschaffen...

Shimon Bar Jochaj und Jonathan Ben Usiel:
Safed - die Stadt in den Bergen

Teil 1 - Safed ist eine kleine Stadt im oberen Galil. Weltbekannt ist die Stadt in den Bergen, weil hier ungewöhnlich viele geistige Lehrer, Torah-Weise, Mischnah-Lehrer, Talmudisten und große Kabbalisten gelebt und gewirkt haben...

Diese Welt:

Nichts bleibt unerklärt
Genau wie diese Welt nicht ohne Regeln existieren kann, richtet sich auch die Höhere Welt nach bestimmten Regeln. Und obwohl wir diese nicht wahrnehmen können, betreffen sie uns...

hagalil.com 03-12-2007



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Jüdische Weisheit
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