|
Die Zeit der Enthüllung:
Licht für die Völker der Welt
...
»Ich bin mir der Ängste vor einem neuen Krieg und vor der iranischen
Atombombe bewusst, doch wir haben nichts zu befürchten, wenn wir unsere
Pflicht tun und der Welt die Korrektur bringen. Keine der
Schreckensvisionen muss real werden, weder für uns noch für den Rest der
Welt. Doch wir müssen begreifen, dass eine glückliche Zukunft von uns
abhängt. Wir haben eine Aufgabe für die wir "auserwählt" wurden. Die
Torah fordert uns dazu auf, "ein Licht für die Völker" zu sein«...
Auszüge aus einem Interview mit Rav Dr. M. Laitman
Wenn nicht jetzt wann dann? Wann wird das Jahr der
Enthüllung und der Bewusstwerdung sein? Wann wird das Volk in Israel
verstehen, weshalb und wozu es das "auserwählte Volk" ist?
Wir hoffen darauf, dass dies bald geschehe, dass das Licht der
Erkenntnis sich in der Welt verbreite und die Dunkelheit vertreibe. Denn
wenn dies geschehen wird, werden wir uns nicht länger vor Bedrohungen
und Kriegen fürchten müssen. Ich bin davon überzeugt, dass wir genau
jetzt die Zukunft verändern können.
Die letzte Zeit war eine besondere für Israel, und ich
sehe, dass sich die Haltung der Menschen zur Lehre verändert. Es ist
eine Bereitschaft spürbar sich ein eigenes Urteil zu bilden, Vorurteile
wegzuwerfen und sich weniger vor der Kabalah zu ängstigen.
Eines dieser Vorurteile meint, Kabbalah beschäftigte sich mit Zauberei
und Mystizismus. Für mich ist
es eine wirkliche Revolution, wenn Menschen heute erkennen, dass die
Kabbala eine innere Wahrheit besitzt, die mit unser aller Zukunft
verbunden ist und dass wir dieses Wissen benutzen können um unsere
Zukunft zu verändern und uns und unsere Welt besser zu verstehen.
Diese Revolution geht auf das Jahr 1995 zurück. In
diesem Jahr geschah eine Veränderung und die Ideen der Kabbalah wurden
für viele attraktiv. Selbst Menschen, die noch nie von Judentum und
Torah gehört hatten und noch nie die Absicht hatten sich damit
auseinandersetzten, die auch physisch weit von Israel entfernt waren,
fanden Interesse an der Kabbalah.
Ich selbst beschäftige mich mit Kabbalah seit 30
Jahren. Ich studierte sie "miPe leFe", also "von Mund zu Mund" mit
meinem Lehrer, dem großen Kabbalisten Rabbi Baruch Shalom haLevi
Ashlag. Und trotzdem bin ich immer wieder überrascht, wenn ich sehe,
wie kraftvoll und tiefgreifend die Veränderung in der öffentlichen
Wahrnehmung ist. Die Kabalah rückt für immer mehr Menschen, nicht nur in
Israel, ins Zentrum ihrer Aufmerksamkeit.
Der berühmte Kabbalist Rabbi Yehuda Leib haLevi
Ashlag, auch bekannt als Baal HaSulam,
Autor des epochalen Kommentars zum Buch Sohar
und Vater meines Lehrers, schreibt, dass die Lichter jedes Feiertages
einen Menschen näher an den Sinn seines Lebens heranführen. Daher ist es
passend, sich Elul, den letzten Monat des jüdischen Jahres auf
"nationaler Ebene" genauer anzusehen.
Die gesamte Menschheit befindet sich zur Zeit in einer Art Elul, in
einer ganz besondern "weltweiten Selbstbeschau". Heute erkennen die
Menschen, dass Tausende von Jahren an Entwicklung keine wahren Werte
produzierten, viele werden müde und verlieren jegliche Hoffnung. Selbst
die Jungen sind schon müde bevor ihr Leben überhaupt erst begonnen hat.
Manche wenden sich den Drogen zu und wollen ihr Leben vergessen.
Doch dieser Zustand kann auch positives hervorbringen. Dann nämlich,
wenn er zur Frage nach dem Sinn des Lebens führt.
Wer sich ernsthaft fragt "Wozu lebe ich wirklich?",
wird nicht länger die Ziele, die ihm von der Gesellschaft aufoktroyiert
wurden ungeprüft verfolgen.
Zuerst fühlen sich viele Menschen mit dieser Frage
alleine. Dieser Prozess beginnt, da der menschliche Egoismus solche
Ausmaße angenommen hat, dass sich jeder Mensch völlig isoliert vom
anderen erlebt, obwohl sieben Milliarden Menschen mit uns leben. Eine
"Selbstbeschau" ist also angebracht und kann sehr effektiv werden.
Es geht inzwischen nicht mehr nur um Fragen in welche
Richtung wir uns bewegen und was wir studieren sollen, sondern auch um
die Frage nach dem Sinn unserer Existenz. Wir sprechen nicht mehr vom
Erfolg, sondern vom Überleben. Ich sehe darin Anlass zur Hoffnung und
bin zuversichtlich, dass dieser Elul, diese "Selbstbeschau" der
Menschheit aufrichtig sein wird.
Was nun das kommende Jahr betrifft, wird das
israelische Volk alles bestimmen, was in der Welt geschehen wird. Ich
bin mir der Ängste vor einem neuen Krieg und vor der iranischen
Atombombe bewusst, doch wir haben nichts zu befürchten, wenn wir unsere
Pflicht tun und der Welt die Korrektur bringen. Keine der
Schreckensvisionen muss real werden, weder für uns noch für den Rest der
Welt. Doch wir müssen begreifen, dass eine glückliche Zukunft von uns
abhängt. Wir haben eine Aufgabe für die wir "auserwählt" wurden. Die
Torah fordert uns dazu auf, "ein Licht für die Völker" zu sein.
Wir dürfen uns nicht nur mit den Problemen hier in
Israel beschäftigen, sondern müssen uns hauptsächlich unserer
Verantwortung bezüglich des Weltfriedens besinnen. Das ist es vor allem,
wonach wir von oben gerichtet werden.
All das Leid und der Kummer, den wir spüren: Gesundheitsprobleme,
wachsende Armut, wirtschaftliche und die Sicherheit betreffende
Probleme, sowie der Druck der Völker der Welt auf uns, all diese Kräfte,
die von oben auf uns wirken, veranlassen uns, unsere Pflicht zu
erfüllen. Das Volk Israels wird im Hinblick auf das Kollektiv und auf
die ganze Welt gerichtet werden, nicht im Hinblick auf das Volk Israel
allein. Wenn wir das verstehen, und uns korrekt ausrichten, werden wir
das Leben auf Erden buchstäblich als Himmel auf Erden empfinden. Doch es
hängt von uns ab.
Letztendlich hängt es davon ab, wie bewusst sich das Volk seiner
Verantwortung gegenüber der Welt ist. Wenn wir dieses Wissen den
Menschen auf eine Art vermitteln, die sie auch verstehen können, werden
wir buchstäblich die Welt verändern. Ich glaube, dass das kommende Jahr
ein Jahr der Enthüllung und Bewusstwerdung sein wird. Wir werden den
Sinn und die Beschaffenheit der Schöpfung enthüllen. Es ist das Jahr der
Enthüllung unserer Pflicht gegenüber der Welt, Enthüllung darüber, was
uns zum "auserwählten Volk" macht, und was wir der Welt vermitteln
müssen, damit wir unserer Bestimmung "ein Licht für die Völker" zu sein
gerecht werden.
Ich
hoffe, dass das kommende Jahr eine weite Verbreitung der alten Weisheit
der Kabbalah mit sich bringen wird. Damit vertraue ich auf eine gute
Zukunft Israels.
Mosche Ivgi über Chanukah,
Israel und die freie Welt:
Gekommen bin ich aus Neugierde
Moshe Ivgi, wurde vor allem als Kinostar
weltbekannt. In Israel ist er auch als Schauspieler am Theater und im
Fernsehen bekannt und geschätzt. Zahlreiche Preise sind Ausdruck der
Anerkennung seines Schaffens im In- und Ausland. Ivgi, der immer wieder
zu gesellschaftspolitischen Themen befragt wird, sprach zu Chanukah mit
Yoav Bernstein über Spiritualität und ihre Auswirkungen auf die Probleme
Israels und der freien Welt...
haAdam haRischon:
Rosch haSchanah in der Kabalah
Es gibt unterschiedliche Arten die Torah zu verstehen. Das
einfache, wörtliche Verständnis, die Auslegung und Herleitung nach
bestimmten Regeln und die Sichtbarmachung des Verborgenen...
Ein Vorgeschmack des Pardes:
Seder de Rosch haSchanah
Tapuach und Rosch, Tamar und Rimon, paradiesische
Genüsse und geistige Nahrung...
Die Hohen Feiertage - haJamin haNora'im:
Die
Furchtbaren Tage
Im Gegensatz zu den anderen wichtigen jüdischen Festen sind
die "Hohen Feiertage", "Furchtbaren Tage", "Gewaltigen Tage" oder "Tage
der Ehrfurcht" - Rosch haSchana (Neujahrsfest) und Jom Kipur (der
Versöhnungstag) - nicht mit historischen Ereignissen verknüpft... |