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Koscher leben...
 
 

Jüdische Religion
Soulfood (Jahaduth 2)
08-1997

Auf dieser Seite:

''Kol haOlam kulo, Gesher k'zar meod - vehaIkar hu lo lefahed klal!''

''Die ganze Welt ist ein sehr kurzer Steg
- und das Wichtigste ist es,
gar keine Angst zu haben!''

Melodie


Par'shath haShawu'ah
Die Seite zum wöchentlichen Studium der Thorah

Jüdische Philosophie

Franz Rosenzweig
Der G'tt der Offenbarung - Ein Stern, leuchtend in Deutschland - Synagoge und Welt - Leben und Arbeit des Verfassers von u.a. ''Der Stern der Erlösung''.

Kashruth Express viaKoscher in Europa

Regina Jonas
»Ich kam zu meinem Beruf aus dem religiösen Gefühl, daß G'tt keinen Menschen unterdrückt, daß also der Mann nicht die Frau beherrscht ... vom Gedanken der letzten und restlosen geistigen, seelischen, sittlichen Gleichberechtigung beider Geschlechter...«

Martin Buber
Lebenslauf
, Bibliographie...

Gottesfinsternis

Die Zeiten der großen Probe sind die der Gottesfinsternis. Wie wenn die Sonne sich verfinstert, und wüßte man nicht, daß sie da ist, würde man meinen, es gäbe sie nicht mehr, so ist es in solchen Zeiten. Das Antlitz Gottes ist uns verstellt, und es ist, als müßte die Welt erkalten, der es nicht mehr leuchtet. Aber die Wahrheit ist, daß gerade erst dann die große Umkehr möglich wird, die Gott von uns erwartet, damit die Erlösung, die er uns zudenkt, unsre eigene Erlösung werde. Wir nehmen ihn nicht mehr wahr, es ist finster und kalt, als ob es ihn nicht gäbe, es erscheint sinnlos, zu ihm umzukehren, der doch, wenn er da ist, sich gewiß nicht mit uns abgeben wird, es erscheint hoffnungslos zu ihm durchdringen zu wollen. Ungeheures muß in uns geschehen, damit wir die Bewegung vollziehen, Aber wenn das Ungeheure geschieht, ist es die große Umkehr, die Gott erwartet. Die Verzweiflung sprengt das Verlies der heimischen Kräfte. Die Quellen der Urtiefe brechen auf.

Aus den Erzählungen der Chasidim

Etwas Großes tun

Wenn ein Mensch etwas Großes in Wahrheit zu tun beginnt, braucht er nicht zu fürchten, daß ein anderer es ihm nachtun könnte. Wenn er es aber nicht in Wahrheit tut, sondern darauf sinnt, es so zu tun, daß keiner es ihm nachtun könnte, dann bringt er das Große auf die niederste Stufe herab, und alle können dasselbe tun.
(Rabbi Pinchas)

Der Eilige

Der Berditschewer sah einen auf der Straße eilen, ohne rechts und links zu schauen. "Warum rennst du so?" fragte er ihn. 
"Ich gehe meinem Erwerb nach," antwortete der Mann.
"Und woher weißt du," fuhr der Rabbi fort zu fragen, "dein Erwerb laufe vor dir her, daß du ihm nachjagen mußt? Vielleicht ist er dir im Rücken, und du brauchst nur innezuhalten, um ihm zu begegnen, du aber fliehst vor ihm."

Barukh Spinoza: Gehirn und Geist Studia Spinoziana Barukh Spinoza (On the Improvement of the Understanding)

Hannah Arendt
Der Philosophie-Knoten / Philosophie-Seiten

Zwei Juden - drei Meinungen: 
Toleranz und Vielfalt

Ariga, ein sehr gutes Online Journal aus Tel-Aviv.
Ein Forum bei Ariga befasst sich mit der Tradition des religioesen Pluralismus. Empfehlenswert ist ein kostenloses Abonnement des Newsletters.

Ein Brief der Bewegung für religiösen Pluralismus in Israel an den damaligen Ministerpraesidenten Shimon Peres.

Konservativismus, Reformismus, Rekonstruktionismus

menorah.gif (1410 Byte)

HaBaD Lubavitch

Natürlich sind auch die Leute von HaBaD Lubavitch vertreten. Wir sollten aber nicht vergessen, dass HaBaD zwar Judentum ist, dass Judentum aber nicht gleich HaBaD ist. HaBaD ist nur eine von vielen Formen einer universell wichtigen Hoffnung, einer Hoffnung, die immer lebendig und immer pluralistisch war. Das Judentum hat immer die Eigenverantwortlichkeit und die Willensfreiheit des Menschen betont.
Ich weiss, dass Raw Menahem M. Schneerson (s''l) dies auch so gesehen hat - HaBaD besteht aber auch aus seinen Anhaengern und muss sich hauptsaechlich an deren Taten und Aufrufen messen lassen!
Die Wahlaufrufe der HaBaD-Fuehrung, zu Gunsten einer Likud-Regierung, widersprechen meiner Meinung nach dem Prinzip der Eigenverantwortung des Menschen. Die reliquienhafte Verehrung der Bilder des Rebben widerspricht nach meinem Verstaendnis dem Verbot der Anbetung jedwelchen Wesens ausser des einen Einen, des Heiligen gelobt sei Er. Die Verehrung des verstorbenen Rebben, in der Annahme dieser beeinflusse das Leben der Lebenden, verstoesst gegen bereits in der Thorah unmissverstaendlich zum Ausdruck gebrachten Gebots keinen Totenkult zu betreiben - Moshe Rabejnu wurde um dieser Versuchung vorzubeugen von G'tt selbst an einen unbekannten Ort verbracht.
Auf die Behauptung, Mendel Schneersohn sei der bedeutendste Mensch aller Zeiten, moechte ich hier gar nicht weiter eingehen - stattdessen moechte ich den RaMBaM zitieren: '' Lo kam b'Jisrael k'Moshe od...''.

Rabbi Schach formulierte seinen Standpunkt folgendermassen: ''HaBaD ist heute eine Gruppierung die dem Judentum in besonderer Weise naeher steht als irgendeine andere Glaubensgemeinschaft.''
Die Verdienste der HaBaD-Bewegung um das Judentum werden dennoch von kaum jemandem geleugnet. Spendenaufrufe fuer Jigal Amir muessen aber zu Denken geben.
Der Rebbe wird uns dazu in absehbarer Zeit, totz Faxanschluss, wohl nichts mehr sagen. Versuchen wir also selbst eine Antwort zu finden - und b'Esrath haShem werden wir sie finden.

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Chagim uMo'adim l'Simchah

Die zehn Gebote  
und die 13 Glaubensgrundsaetze des RaMBaM
Rabbi Nachman von Braslov
Kabalah
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D-ACH Jüdisches aus Deutschland, 
Österreich und der Schweiz
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Jahaduth
(Falls Sie es noch nicht herausgefunden haben: Jahaduth heisst Judentum auf hebraeisch).
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Jüdische Weisheit
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