Nigun:
Die Förderung jüdischer Musik
Ein "Nigun" ist ein schillernder Begriff in der jüdischen Tradition, der je
nach Zusammenhang ganz allgemein eine Medodie, einen silbenlosen Gesang in
der Synagoge oder ein chassidisches Gebetslied bezeichnen kann.
Der
Verein Nigun
mit Sitz in Duisburg widmet sich seit einigen Jahren durch Konzerte und
andere Veranstaltungen, durch wissenschaftliche Forschungsvorhaben und
den Aufbau eines Archivs dem weiten Feld der jüdischen Musik. Hierbei
wird der Begriff 'Jüdische Musik' im weitesten Sinne verstanden als alle
musikalischen Äußerungen sowohl jüdischer Autoren als auch
nichtjüdischer Autoren, wenn sich diese einer jüdischen Thematik
zugewandt haben. Insbesondere handelt es sich bei den Vorhaben des
Vereins um:
- Organisation und Finanzierung
von Konzerten jüdischer Musik im Rahmen der genannten Definition.
- Organisation und Finanzierung
von Vorträgen zu jüdischer Musik.
- Archivierung von Notenmaterial
sowie gegebenenfalls dessen Herausgabe.
- Archivierung von Tondokumenten
(Video, Audio-Kasetten, Schellack-Platten und Phonographen-Walzen).
- Archivierung von Literatur
(Bücher, Periodika, Zeitschriften).
- Förderung von Künstlern, die
sich mit der Interpretation jüdischer Musik befassen.
- Konzeptionierung, Beantragung
und Durchführung von Forschungsvorhaben zur Dokumentation jüdischer
Musik.
Leitung: Rabbiner David Polnauer
Rabbiner der jüdischen Gemeinde Mülheim-Duisburg-Oberhausen.
NIGUN
Verein zur Förderung und
Erforschung jüdischer Musik e.V.
Kampstraße 7
45468 Mühlheim/Ruhr
Telefon: 0208/35191
Telefax: 0208/383425
Email:
polnauer@uni-duisburg.de
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