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Der jüdische Kalender:
Rosch Chodesch
EINFÜHRUNGDer
Tag, an dem sich der Mond erneuert, oder der darauffolgende Tag wird als
ROSCH CHODESCH (Neumondstag) festgesetzt. Rosch Chodesch wird entweder
einen Tag oder zwei Tage begangen.
Rosch Chodesch immer nur einen Tag:
- SCHEWAT,
- NISSAN,
- SIWAN,
- AW
Rosch Chodesch immer zwei Tage:
- CHESCHWAN,
- ADAR,
- IIAR,
- TAMMUS,
- ELUL
In einem Schaltjahr hat ADAR SCHENI (der zweite
Monat Adar) auch zwei Tage.
Rosch Chodesch KISLEW und TEWET haben manchmal beide zwei
Tage; manchmal aber einer von ihnen einen Tag und der andere zwei Tage.
Rosch Chodesch TISCHRI ist Rosch Haschana.
Das Festsetzen der Monate ist nicht nur eine Berechnung
des Molad das Erscheinen des neuen Mondes. Nicht jeder, der diese
Berechnungen versteht ist befugt Neumond und Festtage zu bestimmen. Denn
die Festlegung dieser Tage ist eine Mizwa, und kann nur von Menschen
ausgeführt werden, die gemäss der halachischen Vorschriften dazu
ausgebildet und ernannt worden sind.
Rosch Chodesch kann nur durch ein BEJT DIN (Gerichtshof)
festgesetzt werden das aus SEMUCHIM - ausgebildeten Rabbanim - besteht.
Die Mitglieder eines Bejt Din werden nur dann Semuchim genannt, wenn
ihre Semicha vom Lehrer zum Schüler in ununterbrochener Kette bis auf
Mosche Rabbenu zurückgeht. Nur ein solches Bejt Din ist berechtigt den
neuen Monat festzusetzen, gestützt auf Zeugen, die den neuen Mond
erblickt haben.
Wenn dies geschehen war, verkündete das Bejt Din die
Heiligung des neuen Monats und sagte den Segensspruch. Besondere
zusätzliche Opfer wurden dann dargebracht, lind die Leviten sangen
Lieder. Heutzutage wird im Rosch Chodesch G'ttesdienst "JAALE WEJAWO"
und das "MUSSAF" gebet anstelle des Opfers hinzugefügt. Wir sagen
Hallel, und erfüllen alle Vorschriften und Gebräuche, die den Rosch
Chodesch mehr als die gewöhnlichen Tage heiligen.
Heute, da wir weder ein Sanhedrin noch Semuchim haben,
wird der Rosch Chodesch nicht durch Zeugenaussage festgesetzt. Wir
bringen kein Opfer dar und auch die Leviten singen nicht mehr. Trotzdem
wird die Heiligkeit des Tages weiterhin aufrecht erhalten, genau so wie
in den Tagen, als der Tempel noch stand, da ein ehemaliges Bejt Din von
Semuchim schon alle Rosch Chodeschtage bis zum Erscheinen des Maschiach
geheiligt hat. Wenn er kommen wird, wird die Semicha wieder erneuert
werden, ein neues Sanhedrin wird eingesetzt werden, und dann wird die
Heiligung des neuen Mondes auch wieder durch Zeugenaussage erfolgen.
Als Hillel Hanassi - der Fürst - Enkelsohn des Rabbi
Jehuda Hanassi, der die Mischna zusammengestellt hatte, sah, dass Israel
immer mehr unter den Verfolgungen der Nichtjuden zu leiden hatte, dass
die Anzahl der Schüler, die einer Semicha würdig waren immer geringer
wurde, fürchtete er, dass die Regierung weitere Heiligungen des
Neumondes verbieten würden, und auch die in so geringer Anzahl noch
lebender Semuchim töten könnten. Dies würde eine vollständige Verwirrung
in der Bestimmungsordnung unserer Festtage herbeiführen. Darum verfügte
Hillel und sein Bejt Din, das aus einer ununterbrochenen Kette von
eingeweihten Semuchim seit Mosche Rabbenu bestand, dass ein
Berechnungssystem angenommen werden soll, das bis zur einstigen Erlösung
alle Neumondsund Festtage bestimmen soll. Hillel heiligte mit seinem
Bejt Din im voraus alle Rosch Chodeschtage. die nach ihrer Berechnung
festgesetzt wurden. So hat die Heiligung des Rosch Chodesch seit den
Tagen Mosche Rabbenus bis heute noch ihre Wirksamkeit für ganz Israel.
HALACHA LEMOSCHE MISINAIDie
Kalenderberechnungen, die von Hillel für alle Generationen
zusammengestellt wurden, sind nicht erst zu seiner Zeit entstanden. Denn
seit dem Tage, an dem Israel die Tora am Berge Sinai empfing, hat sogar
ein Prophet nicht das Rechtirgendwelche Neuerungen einzuführen. Denn
diese Berechnungen sind den Weisen in ununterbrochener Kette seit Mosche
überliefert worden. Sie kannten den genauen Augenblick des Molad sogar
ohne Zeugenaussage. Sie hielten jedoch fest an dem von der Tora
verordneten Ritual, das zur Heiligung des Neumondes Zeugenaussage
forderte.
Wenn Zeugen zum Bejt Din kamen und aussagten, dass sie
den Neumond zu dieser und dieser Stunde, an diesem und diesem Ort, auf
dieser und dieser Seite, in dieser Höhe gesehen hätten, wusste das Bejt
Din genau, ob sie die Wahrheit gesprochen hatten: war dies nicht der
Fall, wussten sie auch aus welchem Grund dieser Irrtum entstehen konnte.
Es liegt weder in der Macht des Menschen, noch in den
Möglichkeiten menschlichen Wissens die exakten Bewegungen der Gestirne
so genau zu erkennen, dass er die kleinsten Bruchteile einer Sekunde
berechnen könnte. Es gab niemals Instrumente, die diese Bewegungen der
Konstellationen bis auf Haaresbreite ausrechnen konnten. Die Astronomen
der Völker konnten die Zeit nur in Übereinstimmung mit der Bewegung der
Sternbilder messen, und dies durch Beobachtung und Erfahrung der
vorherigen Generationen. Zuerst nahmen sie eine Hypothese an; als sie
dann einsehen mussten, dass ihre Hypothese nicht haltbar war,
verfeinerten sie ihre Berechnungen und nahmen eine genauere Hypothese
an. Doch zu einer vollkommenen und endgültigen Berechnung kam es nie.
Wäre Mosche Rabbenu ein Astronom gewesen und hätte er
seine Kalenderberechnung einzig und allein auf die Astronomie gestützt,
wäre es für ihn unmöglich gewesen einen Fehler, wenn auch noch so
gering, zu vermeiden. Wenn er sich, G'tt behüte, geirrt hätte, sogar nur
um einen Bruchteil einer Sekunde, hätten sich im Laufe dieser langen
Zeit Abweichungen ergeben, die sich auf viele Stunden belaufen, und
jeder hätte das Ausmass des Fehlers feststellen können. Menschliches
Wissen hat seine Grenzen, und ist nicht imstande die unendlichen
Dimensionen des Universums aufs genaueste zu ermessen.
Diese Berechnungen sind Mosche vom Schöpfer aller Welten
gegeben worden, und er gab sie wiederum an Jehoschua weiter, und dieser
überlieferte sie den Ältesten, den Propheten, den Männern der Grossen
Synode und den Weisen der folgenden Generationen bis Hillel 11., dem
letzten Nassi - Fürsten - Israels aus dem Hause Davids. Solange der
Neumond durch Zeugenaussage geheiligt worden war, behielten die Weisen
jeder Generation die Berechnungen geheim, damit die Mizwa der Heiligung
des Neumondes nach Vorschrift ausgeführt werden konnte. Wenn die Zeugen
kamen, wurden sie geprüft, um zu sehen, ob ihre Aussage mit den
traditionellen Berechnungen übereinstimmten. Als darin Hillel einsah,
dass es nicht mehr möglich war, den Neumond durch Zeugen zu heiligen,
enthüllte er die Kalenderberechnungen, die von Mosche überliefert worden
waren.
ERSTE HEILIGUNGDa die
Heiligkeit des Rosch Chodesch Grundlage und Vorbedingung für alle
Festtage bedeutet, und Israel durch sie besonders geheiligt ist, wurde
diese Mizwa der Heiligung des Neumonds vor allen anderen Mizwot gegeben.
Noch war das Volk Israel in Ägypten, und noch hatte es
dort keine Mizwa erhalten. Jedoch die Mizwa von «Chodesch» bekamen sie
schon dort:
«Und G'tt sprach zu Mosche und Ahron im Lande Ägypten:
"Dieser Monat soll für euch der erste der Monate sein, er soll erster
sein von den Monaten des Jahres."» [Schemot 12, 1-2]
«Und G'tt sprach zu Mosche und zu Ahron»
Warum sprach G'tt zu beiden? Weil zur Heiligung
des Monats drei nötig sind. Als G'tt den neuen Monat heiligen
wollte, sagte Er zu Mosche und zu Ahron: «Ich und ihr werden den
neuen Monat heiligen». [Schemot Rabba 15]
«Dieser neue Monat»
Mosche war im Zweifel ob der neue Mond die genügende Grösse zur
Heiligung hatte. G'tt zeigte ihm mit dem Finger, wie der Mond am
Firmament aussah und sagte zu ihm: «Wenn du ihn so siehst,
sollst du ihn heiligen...» [Raschi Schemot 12, 2]
«Dieser n e u e M o n a t»
G'tt zeigte ihm den Mond in seiner Erneuerung
und sagte zu ihm: «Wenn der Mond sich erneut - darin soll es
für euch ein neuer Monat sein.» [Raschi ibid]
«E u c h»
G'tt sagte zu Israel: «In der Vergangenheit lag
es in Meinen Händen, so wie es geschrieben ist "Er machte den
Monat zu Festzeiten"» [Tehillim 104, 19]
«aber von jetzt an und weiterhin ist dies in eure
Hände gegeben, es ist euer Gebiet.» [Schemot Rabba 15]
Die dienenden Engel versammeln sich vor G'tt und
sagen zu Ihm: «Herr der Welt, wann ist Rosch Haschana?» und Er
antwortet: «Warum fragt ihr Mich? Lasst uns zusammen das irdische
Gericht befragen.» [Jalkut Bo 191]
Wenn das irdische Bejt Din ausruft und sagt: «Heute
ist Rosch Haschana» dann sagt G'tt zu den Engeln: «Stellt einen
Richtertisch auf, setzet Verteidiger ein, und der Ankläger erhebe
sich, denn das irdische Gericht hat den heutigen Tag als Rosch
Haschana verkündet!»
Hatten sich dann die Zeugen verspätete oder hatte das
Bejt Din nach Beratung den nächsten Tag als Rosch Haschana
ausgerufen, dann sagt G'tt zu den Engeln: «Nehmt den Richtertisch
hinweg, lasset Verteidiger und Ankläger weggehen, denn das irdische
Gericht hat den morgigen Tag zu Rosch Haschana erklärt.» [Ibid
190]
Man könnte sagen: die Heiligung des neuen Mondes war die
erste Heiligung, die Israel gegeben wurde, während sie noch in Ägypten
waren, und dadurch wurden sie für alle Generationen geheiligt. Sogar
wenn sie im Exil leben, wird sie diese Heiligkeit nie verlassen. Sogar,
wenn die schlimmsten der Nationen harte Verordnungen gegen sie ausrufen,
und versuchen diese Heiligung abzuschaffen, werden sie ihr Leben für sie
einsetzen.
«Dieser Monat sei Euch... »
«Bevor G'tt Israel aus Ägypten herausführte, deutete
Er ihnen an, dass ihr Königreich während dreissig Generationen nicht
untergehen wird.... Ein Monat hat dreissig Tage, und ihr Königreich
wird dreissig Generationen lang bestehen. Am ersten des Monats
beginnt der Mond sein Licht zu verbreiten, und sein Licht wird
stärker bis zum fünfzehnten des Monats, und vom fünfzehnten bis zum
dreissigsten des Monats nimmt sein Licht wieder ab, bis es am
dreissigsten nicht mehr zu sehen ist. So ist auch Israel: Es waren
fünfzehn Generationen von Awraham bis Schelomo... Als Schelomo kam,
war die Mondscheibe voll erleuchtet. Von da an wurden die Könige
immer schwächer, während 15 Generationen. Als dann Zidkijahu kam war
das Licht des Mondes vollkommen unsichtbar.» [Schemot Rabba 15]
Darum heisst es «Hachodesch Hase Lachem» - "dieser Monat
sei euch - es sei der eurige, denn ihr gleicht ihm." [Ibid]
Die Fähigkeit, sich immer wieder zu erneuern ist eine
Eigenschaft, die Israel auszeichnet. Darum ist der Monat, der nach dem
Mond gerechnet wird, die Grundlage des Kalenders des Volkes Israel, denn
er symbolisiert die ständige Erneuerung.
Durch diese dauernde Möglichkeit der Erneuerung erklärt
sich das Durchhaltevermögen und die Fähigkeit, immer wieder zu
überleben. Völker der Erde steigen die Stufen der Geschichtsleiter
hinauf, bis sie eine gewisse Höhe erreichen; dann aber fallen sie und
können nicht wieder aufsteigen und verschwinden.
Mit Israel ist es anders: Fünfzehn Generationen von
Awraham bis Schelomo - Aufstieg. Fünfzehn Generationen von Rechawarn bis
Zidkijahu - Abstieg bis zur niedrigsten Stufe. Da erhoben die Feinde
Israels wild die Köpfe und sagten Auf lasst uns dieses Volk vernichten,
so dass der Name Israels nie wieder in Erinnerung gerufen worden möge!
Es scheint, dass Israels Licht vollständig erloschen ist. Doch - sieh
da! Da kommt ein neuer «Molad», wie der Molad des neuen Mondes. Israels
Licht begann wieder zu leuchten. Es leuchtete im Exil und es leuchtete
im eigenen Land, und es hat immer wieder die Möglichkeit sich zu
erneuem. Wenn der Mond bedeckt ist, weiss man, dass sein Licht nicht
erloschen ist. So ist die Erneuerung des Mondes ein Wahrzeichen für
Israel, und erinnert daran, dass sein Licht niemals ausgehen kann, und
dass es auch in Zukunft neu leuchten und erleuchten wird, wie einst.
«Hachodesch Hase Lachem» - diese Erneuerung ist eure Stärke und euer
Glanz zu allen Zeiten!
WERKVERRICHTEN AM ROSCH CHODESCH
Obwohl es kein ausdrückliches Werkverbot für Rosch
Chodesch gibt, gleicht er einem Festtag in verschiedener Hinsicht. Als
der Tempel noch stand, wurden ausser den täglichen Opfern zusätzliche
Opfer -Mussafim gebracht, und dies am Schabbat, an den Festtagen und am
Rosch Chodesch. Das "Zusatz-Opfer" von Rosch Chodesch war wie das von
Pessach und Schawuot, So wie es geschrieben steht:
«Und am Tag eurer Freude, und an euren festgesetzten
Feiertagen und an euren Rosch-Chodeschtagen...» [Bamidbar 10,
10]
Die Tora stellt hier Rosch Chodesch den Festtagen gleich.
Einst war es Sitte, am Rosch Chodesch nicht zu arbeiten.
In Scherauel 1, Kapitel 20 finden wir:
«Jonathan sagte zu David: "Und wenn du zu dem Ort
kommst, an dem du dich versteckst, an dem Werktag".»
"Werktag" wird von Jonathan Ben Usiel "an dem Wochentag"
übersetzt, d.h. hier am Vortage des Rosch Chodesch, also ein Wochentag,
an dem gearbeitet wird. Wir schliessen daraus, dass damals am Rosch
Chodesch kein "Werk"tag war. Ebenso schrieben die Männer der Grossen
Synode vor, dass am Rosch Chodesch vier Leute zurToravorlesung
aufgerufen werden sollen, so wie am Chol Hamoed, d 2 diese keine
Werktage sind. Dies im Gegensatz zu Montag und Donnerstag, an denen man
nur drei Personen aufruft, um sie nicht von ihren Tätigkeiten
abzuhalten.
Es war auch Sitte, am Rosch Chodesch den Propheten
aufzusuchen, genau wie am Schabbat. So finden wir in Melachim 2, Kap. 4
einen Mann, der zu der Schunamiterin sagt:
«Warum gehst du heute zu ihm (zum Propheten), es ist
weder Chodesch noch Schabbat.»
Auch in zukünftigen Tagen wird Rosch Chodesch ein Tag
sein, an dem man nach Jeruschalajim hinaufziehen wird, so wie es der
Prophet sagt:
«Und es wird sein, an jedem Rosch Chodesch und an
jedem Schabbat werden alle kommen, um sich vor Mir zu verbeugen,
sagt Haschem.» [Jeschajahu 66]
Einige unserer Poskim (Dezisoren) sind sogar der Meinung,
dass man auch heutzutage am Rosch Chodesch schwere Arbeiten unterlassen
sollte (z.B. Arbeit auf dem Feld) und dass nur leichte Arbeiten erlaubt
seien. Die meisten aber sind anderer Meinung und erlauben alle Arbeiten
am Rosch Chodesch. Es ist jedenfalls eine Mizwa Rosch Chodesch festlich
zu begehen, und ihm eine besondere Weihe zu geben, sei es durch schöne
Kleidung, festliche Mahlzeit oder in irgend einer anderen Form.
Die Mizwa der Arbeitseinschränkung am Rosch Chodesch wird
eher von den Frauen eingehalten. Sie weben, stricken, sticken und nähen
nicht am Rosch Chodesch. Warum?
Die Begründung finden wir in Pirkej de Rabbi Elieser,
(Kap. 45):
«Als die Männer von ihren Frauen verlangten, ihre
goldenen Ohrringe für das goldene Kalb herunterzunehrnen, weigerten
sie sich, dies zu tun. Sie sagten zu ihren Männern: Wir werden euch
nicht gehorchen, denn solche Abscheulichkeiten können uns keine
Rettung bringen! G'tt belohnte sie für diese Weigerung, indem Er
ihnen die Erfüllung der Mizwa, am Rosch Chodesch weniger zu
arbeiten, zuerkannte. So gibt Er den Frauen Lohn in dieser Welt,
aber auch in der kommenden Welt sollen sie ihren Lohn dafür
erhalten, denn sie werden dann, wie die Neumonde, die Möglichkeit
des ständigen Sicherneuerns haben.»
EINIGE DINIM FÜR ROSCH
CHODESCH
"SEFER HATODA'A" - JAD ELJAHU KITOV 5728 (1968) -
MORSCHA VERLAG ZÜRICH |