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Koscher leben...
 
 

Purim -
im Spiegel jüdischer Kunst

Gibt es jüdische Kunst trotz des Bilderverbotes? Die Meinung, dass aufgrund des biblischen Verbotes im Dekalog im Judentum Visuelles wenig und Sprachliches häufig vertreten sei, hält sich hartnäckig im Bewusstsein jüdischer wie nichtjüdischer Menschen. Worum es inhaltlich beim Verbot "Du sollst Dir kein Bildnis machen" (2.M. 20:4) geht und in welchem Kontext es zum Phänomen Kunst steht, überschreitet das Anliegen dieses Textes und soll an anderer Stelle bearbeitet werden.

Kunst und Kunsthandwerk hat es in der jüdischen Tradition immer gegeben, angefangen mit den bildhaften Beschreibungen in der Tora, der geschilderten Kunstfertigkeit des Bezalel, der Erwähnung der Cheruben am Stiftszelt, der Gestaltung des Tempels in Jerusalem. Sie erscheint in den antiken Synagogenausgrabungen mit ihren reichhaltigen Mosaiken, in der liturgischen Musik, in der Malerei der Synagoge und deren Gegenständen bis hin zur modernen Kunst, die zu einem nicht geringen Teil gerade von jüdischen Künstlern mitgeprägt wurde.

Feste und Bräuche spiegeln sich in künstlerischer Gestaltung durch die Zeiten hinweg.

In diesem Text soll ein Ausschnitt jüdischer Volkskunst anhand von Beispielen, die im Zusammenhang mit dem Purimfest stehen, vorgestellt werden. Die ausgewählten Werke entstammen größtenteils der Volkskunst, ihre Materialien sind oft einfach (Holz, Papier und Stoff), aber es finden sich auch Werke professioneller Silberschmiede und Graphiker, deren Feinsinnigkeit bis heute beeindruckend ist.

Unbekannte Grundbegriffe, die im Text vorkommen, können im Glossar von haGalil, zusammengestellt von Inge Schott, gesucht werden.

Bitte die Bilder zur Vegrößerung anklicken!

Literatur:
Encyclopedia Judaica, CD-ROM 1998;
Monumenta Judaica, 2000 Jahre Geschichte und Kultur der Juden am Rhein, Köln, Stadtmuseum., 1964;
Martin Paulus (Hg.), Ein Ort wie jeder Andere, Rowohlt Verlag 1995.

Zum Weiterlesen:
Glossar zum Judentum
"Schituf", von Inge Schott
Marianne Wallach Faller; "Waschti und Esther"

hagalil.com 05-03-2004



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Jüdische Weisheit
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