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Jüdische Feiertage - PessachBT Bava Mezia 10,6:
"Gärten"

 

Mishna:

(Wenn von) zwei (nebeneinander liegenden Gärten (1)) einer höher ist als der andere (2) und Kraut zwischen (3) ihnen (wächst); so sagt R. Meir: Es gehört dem Oberen (4). R. Jehuda sagt: Es gehört dem Unteren (5). Da sagte R. Meir: Wenn der Obere seine Erde wegnehmen wollte, so wäre doch hier kein Kraut! Da sagte R. Jehuda: Wenn der Untere seinen Garten (mit Erde (6)) ausfüllen wollte, so wäre doch hier kein Kraut!
Das sagte R. Meir: Da beide einander wehren (7) können, so sieht man, woher dieses Kraut lebt (8). Es sagt R. Shimeon: Alles, was der Obere mit seiner ausgestreckten Hand nehmen kann, gehört ihm (9), und das Übrige gehört dem Unteren (10).

Gemara:

Raba sagte: Über die Wurzeln streitet niemand, ob sie dem oberen (11) gehören, sie streiten nur über die Blätter; R. Meir ist der Ansicht, die Blätter gehören zu den Wurzeln, und R. Jehuda ist der Ansicht, wir sagen nicht, dass die Blättern zu den Wurzeln gehören. Sie vertreten hierbei ihre Ansichten, denn es wird gelehrt: Was vom Stamme und was von den Wurzeln (12) hervorwächst, gehört dem Eigentümer des Bodens ­ so R. Meir; R. Jehuda sagt, was vom Stamme hervorwächst, gehöre dem Eigentümer des Bodens. Desgleichen haben wir auch vom Ungeweihten gelernt: Bei einem Baume, der aus dem Stamme oder aus den Wurzeln hervorwächst, hat das Gesetz vom Ungeweihten Geltung ­ so R. Meir; R. Jehuda sagt, der vom Stamme hervorwächst, ist pflichtig und der aus den Wurzeln hervorwächst, ist nicht pflichtig. Und beides ist nötig. Werde nur das erste gelehrt worden sein, (so könnte man glauben,) R. Jehuda vertrete nur hierbei seine Ansicht, weil es sich um eine Geldangelegenheit handelt, beim Ungeweihten aber, wobei es sich um ein kanonisches Verbot handelt, pflichte er R. Meir bei.
Und würde nur das andere gelehrt worden sein, (so könnte man glauben,) R. Meir vertrete seine Ansicht nur da, während er dort R. Jehuda beipflichte. Daher ist beides nötig. R. Shimeon, sagt soweit der obere die Hand ausstrecken und erfassen kann &c. In der Schule R. Jannais sagten sie: Nur darf er sich nicht anstrengen.(13) R. Anan, nach anderen R. Jirmeja, fragte: Wie ist es, wenn er bis zu den Blättern (14) reicht? - Dies bleibt unentschieden. Ephraim der Schreiber, ein Schüler von Resh Laqish, sagte im Namen des Resh Laquish: Die Halacha ist wie R. Shimeon. Als man dies dem Könige Sapor (15) berichtete, sprach er: Man zolle R. Shimeon Anerkennung.

(1) die Zweien gehören
(2) der eine liegt auf einem Berg, und der andere im angrenzenden Tal
(3) auf dem steilen Abhang des Berges
(4) weil es von seiner Erde die Nahrung zieht
(5) weil es in seinem Luftraum wächst
(6) Jerusch. liest afar nach ginto ("Staub" nach "seinem Garten")
(7) d.h. das Wachsen dieses Krautes verhindern können
(8) seine Nahrung zieht
(9) weil es von seiner Erde die Nahrung saugt, wie R. Meir sagt
(10) denn dies hat der Obere zu Gunstendes Unteren preisgeben, das es sich schämt, um Erlaubnis zu bitten, in seines Nächsten Garten gehen zu dürfen, um dieses Kraut zu pflücken.
(11) da der Boden ihm gehört
(12) Cf. Bb.Fol.81 a
(13) um das Kraut fassen zu können
(14) Wenn die Blätter herunterhängen
(15) Benennung Shemuels, cf. Pes. Fol. 54 a

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