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..."Es ist
an uns, Nachdruck zu
verleihen, der Heiligkeit des Tages.
Denn heute wägst Du die Seele jedes Lebewesens und bestimmst die
Enden all Deiner Geschöpfe - und schreibst nieder das Maß ihres Urteils.
Am
Neujahrstag wird es geschrieben
und am Versöhnungstag besiegelt:
Wieviele vergehen und wieviele entstehen,
wer leben wird und wer sterben, wer an sein Ende
gelangt und wer nicht an sein Ende gelangt.
Wer in Wasserflut, wer in Flammenglut, wer vom
Schwert zerrissen, wer vom Tier zerbissen. Wer in
Hungersnot, wer vom Durst bedroht.
Wer in des Bebens Rot, wer im
Seuchentod, wer erwürgt und wer zerschmettert.
Wer in Ruhe bleibe und wer unstet treibe.
Wer in Frieden, wer auf der Flucht,
wer in Glück und wer in Qual, wer arm,
wer reich, wer sinkt, wer steigt.
Aber Umkehr und Gebet und
Liebeswerke, wenden ab das Böse des
Verhängnisses,
denn so wie Dein Name, so ist Dein Ruhm:
Schwer zu erzürnen und leicht zu versöhnen!
Denn nicht hast Du Gefallen am Tod
des Sünders, sondern dass
er umkehre zu Dir und lebe"...
(unetanej
tokef) |