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Koscher leben...
 
 

Gedanken zum Tischri

Was bedeutet "Tag des Gerichts"?

Unsere Weisen sagen, dass den Menschen am Rosch haSchanah nicht der Gerichtsspruch erteilt wird, ob sie des Gan Eden würdig werden oder Olam haBa - die zukünftige Welt - verdient haben oder nicht. Das Urteil, das am Rosch haSchanah gefällt wird, bezieht sich nur auf die Dinge dieser Welt, ob der Mensch es verdient, in Frieden zu leben, oder ob er leiden oder gar sterben muss.

Im Traktat Rosch haSchanah sagen unsere Weisen: Dies ist der Tag, an dem Dein (G"ttes) Werk begann, Erinnerung an den ersten Tag. "Ki Chok leJisrael hu - denn es ist Gesetz für Israel, Rechtspruch für den G"tt J'akows."

Für die Staaten wird ebenfalls beschlossen, welches Land Krieg führen muss und welches in Frieden leben kann; welches Hungersnot erleiden muss und welchem Überfluss beschieden ist. An ihm werden die Geschöpfe bedacht, um sie an Leben und Tod zu erinnern. Und so wird berechnet: Am Rosch haSchanah werden die Handlungen des Menschen gewogen, es wird dann eingeschrieben und besiegelt, ob er in dieser Welt Verdienste hat oder ob er Schuld auf sich geladen hat. Nach seinen Taten in dieser Welt erhält er den Anteil, der ihm gebührt. Erst wenn der Mensch stirbt und in seine ewige Heimat gerufen wird, werden seine Taten gewogen und die Entscheidung gefällt, ob er sich für die "Welt der Seelen" würdig erwiesen hat (haRaMBaN, zitiert hier Awudraham).

Sogar wenn ein Mensch das ganze Jahr hindurch gesündigt hat, soll er nicht verzweifeln, denn er hat die Möglichkeit zur Teschuwa - zur Rückkehr -, er kann immer den rechten Weg einschlagen, bevor er zum Gericht kommt. Er muss nur im innersten Herzen daran glauben, dass er imstande ist, das Zünglein an der Waage zu seinen Gunsten und zugunsten der Welt zu bewegen. Aus diesem Grund ist es auch Sitte, dass man zwischen Rosch haSchanah und Jom Kippur mehr Wohltätigkeit übt und sich bemüht, Mizvoth und gute Taten zu tun, mehr als an allen anderen Tagen des Jahres.

"Ein Mensch wird nur in bezug auf seine augenblicklichen Taten beurteilt" (Rosch haSchanah 16b). Auch wenn er während des ganzen Jahres in Sünde versunken war, wird G"tt Zeugnis aussagen, dass Israel Seinen Willen ausführen will. Wenn es am Tag des Gerichts Reue zeigt und zurückkehrt, um G"ttes Willen zu erfüllen, dann wird es beurteilt für das, was es augenblicklich ist.

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