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Koscher leben...
 
 

Gebete zum Abschluss des Jom Kippur - Neila

In deinem großen Erbarmen tilge aus, wo ich mich gegen dich verfehlt habe, aber tilge es nicht durch Leid und schlimme Krankheiten...
... denn nicht hast Du Gefallen am Tod des Menschen, sondern, dass er umkehre - und lebe!

Du hast die Menschen von Anfang an von allen Geschöpfen unterschieden und sie dazu bestimmt, deine Gegenwart zu erkennen. Doch wer könnte dich über dein Tun zur Rechenschaft ziehen. Selbst die Gerechten, was könnten sie dir geben?
Du aber, Ewiger, unser Gott, hast uns in Liebe diesen Tag der
(Ruhe und diesen Tag der) Versöhnung geschenkt. Er bedeutet das Ende all unserer Verkehrungen, ihre Verzeihung und Vergebung, damit wir aufhören, Gewalt zu üben und damit wir zu dir zurückkehren, um von ganzem Herzen deinen Willen zu tun.

Du wirst dich in deinem großen Erbarmen über uns erbarmen, denn du hast keinen Gefallen an der Zerstörung der Welt, wie gesagt ist: Sucht Gott, denn Gott ist zu finden! Betet zu Gott, denn Gott ist nahe!
(Jeschajahu 55,6)

Und es ist gesagt: Der Ungerechte verlasse seinen Weg, der Mensch, der Böses im Sinn hat, lasse ab von seinen Gedanken. Zu unserem Gott soll er zurückkehren, dann wird Gott sich seiner erbarmen, denn bei unserem Gott ist viel Vergebung.
(Jes.55,7)

Du bist ein Gott der Vergebung, gnädig und barmherzig, nachsichtig, von unendlicher Liebe und Treue und erfinderisch darin, Gutes zu tun. Dir gefallt es, wenn Ungerechte umkehren, du hast keinen Gefallen an ihrem Tod. Denn es ist gesagt: Sage zu ihnen: So wahr ich leben, Ausspruch Gottes, des Ewigen, habe ich Gefallen am Tod eines Ungerechten? Nein, sondern dass ein Ungerechter umkehrt von seinen Wegen und lebt. Kehrt um! Kehrt um von euren bösen Wegen. Warum wollt ihr sterben, Familie Israels?
(Jecheskel 33,11)

Und es ist gesagt: Ich habe keinen Gefallen am Tod eines Menschen, Ausspruch Gottes, des Ewigen. Kehrt um und lebt!
(Jech.18,32)

Ja, in dir ist Vergebung für Israel, in dir ist Verzeihung für Jeschurun in jeder Generation. Und außer dir haben wir niemanden, der über uns regiert, der uns verzeiht und vergibt.

Ewiger, mein Gott, und Gott meiner Vorfahren, ich bin ein Gefäß voller Schmach und Schande. Gott, du regierst in Gnade und Barmherzigkeit, lehre mich, meinen Trieb zu bezwingen; lehre mich, dir zu dienen, damit ich nicht sündige. In deinem großen Erbarmen tilge aus, wo ich mich gegen dich verfehlt habe, aber tilge es nicht durch Leid und schlimme Krankheiten.
(bJoma 87b)


Mein Gott, bewahre meine Zunge vor böser Rede und meine Lippen vor Lüge. Denen gegenüber, die mir Böses wollen, lass mich angemessen reagieren, und meine Seele möge gelassen bleiben, was auch geschieht.
Mache mich bereit für deine Weisung. Nach deinen Geboten will ich leben. Eilig aber zerbrich die Pläne derer, die Böses gegen mich ersinnen, und vernichte ihre Gedanken. "Die Worte meines Mundes und meine Gedanken mögen dir angenehm sein, Ewiger, mein Fels und mein
Heil."
(Ps 19,15)
(bBer 7a)

Gott schafft Frieden in der Höhe.
Möge Gott uns und ganz Israel Frieden geben.
Darauf sprecht: Amen!

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Quelle: Sefer haTfiloth, Gebetsbuch für die Hohen Feiertage...
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