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Gebete zum Abschluss des Jom Kippur - Neila

Wir sind von deinen Geboten und von deinen guten Satzungen abgewichen. Doch es hat uns nichts genützt. Du aber hast gerecht gehandelt bei all dem, was über uns gekommen ist. Ja, du hast uns Treue erwiesen, wir aber taten Unrecht. (Nehemjah 9.33)

Gott, du bist uns so fern — was könnten wir in deiner Gegenwart sagen?
Gott, du bist uns so hoch überlegen wie der Himmel über uns - was könnten wir dir erzählen?
Doch dir ist alles Geheime und alles Offenkundige bekannt. Du verstehst die verborgenen Sehnsüchte des Herzens. Du lässt dich von Äußerlichkeiten nicht täuschen, und nichts ist vor dir verborgen. Du kennst die Rätsel der Welt! Du weißt um die gehüteten Geheimnisse aller Lebewesen. Du kennst das Innerste des Körpers. Du weißt um die Gefühle und Gedanken. Nichts ist vor dir versteckt, nichts deinem Blick verborgen.

Ewiger, unser Gott und Gott unserer Vorfahren,
gib uns Versöhnung für all unsere Verfehlungen.
Verzeih uns all unsere Verkehrungen.
Vergib uns all unsere eigensüchtigen Taten und Gedanken.

Du reichst denen, die sich gegen dich auflehnen, deine Hand.
Dein rechter Arm ist denen entgegengestreckt, die umkehren.
Ewiger, unser Gott, du hast uns gelehrt, alle unsere Verkehrungen in deiner Gegenwart zu bekennen, damit wir aufhören, Gewalt zu üben.
Deinen Worten gemäß wirst du unsere vollständige Umkehr annehmen, als hätten wir dir Feueropfer dargebracht oder Wohlgerüche aufsteigen lassen. Endlos wären die Feueropfer, die wir für unsere Schulden bringen müssten, und unzählig die Wohlgerüche, die für unsere Verschuldungen aufsteigen müssten.

Du aber kennst unser Ende: Es ist Wurm und Made.
Deshalb hast du die Mittel zur Vergebung vermehrt.

Was sind wir? Was ist unser Leben? Was ist unsere Liebe?
Was ist unsere Gerechtigkeit? Was sind unsere Erfolge? Was ist unsere Kraft? Was ist unsere Macht?
Ewiger, unser Gott und Gott unserer Vorfahren, was könnten wir in deiner Gegenwart sagen?

Ist nicht unsere Kraft wie nichts vor dir? Und sind nicht ruhmreiche Menschen so, als wären sie nie gewesen? Sind nicht Kluge vor dir wie solche ohne Wissen, und Intelligente wie solche ohne Einsicht?
Ja, die meisten unserer Werke sind vor dir wie Nichtigkeiten, und die Tage unseres Lebens sind wie nichts vor dir. Selbst "der Vorrang des Menschen vor den Tieren wird bedeutungslos" (Koh. 3,19). Ja, alles ist wie nichts vor dir - außer einer reinen Seele. Denn diese wird eines Tages in ihrer Verantwortlichkeit ernst genommen werden vor dem Thron deiner Herrlichkeit.

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Quelle: Sefer haTfiloth, Gebetsbuch für die Hohen Feiertage...
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