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Koscher leben...
 
 

Das Buch Jonah:
Die Haftarah zum Jom haKipurim
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1. Und es erging das Wort des Ewigen an Jonah, Sohn Amittai, also:
2. Auf, gehe nach Ninweh, der groen Stadt, - und rufe (Wehe) ber sie, denn ihre Bosheit ist heraufgestiegen vor mich.

3. Aber Jonah machte sich auf, nach Tarschisch zu fliehen, hinweg von dem Angesichte des Ewigen. Und er ging hinab nach Jafo und fand ein Schiff, das nach Tarschisch ging, und gab den Fhrlohn und stieg hinein, um mit ihnen nach Tarschisch zu gehen, hinweg von dem Angesichte des Ewigen.
4. Aber der Ewige erhob einen groen Wind gegen das Meer, und es war ein groer Sturm im Meere, so da das Schiff zu zerbrechen drohte.

5. Da frchteten sich die Seeleute, und schrieen, Jeglicher zu seinen Gttern, und warfen die Gerte, die im Schiffe waren, in das Meer, um es sich leichter zu machen. Jonah aber war hinuntergestiegen in den inneren Schiffsraum, und legte sich hin und entschlief.

6. Und es trat zu ihm der Steuermeister, und sprach zu ihm: Was hast du zu schlafen? Auf, rufe zu deinem G'tte, vielleicht besinnt sich der G'tt unsertwegen, da wir nicht umkommen.
7. Und sie sprachen einer zum anderen: Kommt und lasst uns Lose werfen, dass wir erfahren, um weswillen uns dieses bel trifft. Als sie Lose warfen, fiel das Los auf Jonah.
8. Und sie sprachen zu ihm: Sag' uns doch, du, um deswillen uns dieses bel trifft: Was ist dein Geschft? Und woher kommst du? Welches ist dein Land? Und von welchem Volke bist du?"

9. Und er sprach zu ihnen: Ein Ibri bin ich, und den Ewigen, den G'tt des Himmels frchte ich, der das Meer und das Trockene gemacht hat.

10. Da frchteten sich die Leute in groer Furcht und sprachen zu ihm: Was hast du getan — denn die Leute wussten, dass er hinweg von dem Angesichte des Ewigen fliehe, denn er hatte es ihnen gesagt.

11. Und sie sprachen (weiter) zu ihm: Was sollen wir mit dir machen, dass das Meer ruhig werde um uns, denn das Meer strmt fort und fort?
12. Und er sprach zu ihnen: Nehmet mich und werfet mich in das Meer, so wird das Meer ruhig werden um euch. Denn ich wei, dass um meinetwillen dieser groe Sturm ber euch (gekommen).
13. Und die Leute ruderten, um es an das Land zurckzufhren, aber sie vermochten es nicht; denn das Meer strmte fort und fort um sie.
14. Da riefen sie zum Ewigen und sprachen: O Ewiger, lass' uns doch nicht umkommen um die Seele dieses Mannes, und leg' uns nicht zur Last unschuldiges Blut! Denn du bist der Ewige, so wie dir gefllt, tust du.
15. Und sie nahmen Jonah und warfen ihn in das Meer. Da hielt das Meer ein in seinem Wten.
16. Da frchteten sich die Leute in groer Furcht vor dem Ewigen, und opferten Mahlopfer dem Ewigen, und gelobten Gelbde.

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1. Da entbot der Ewige einen groen Fisch, Jonah zu verschlingen; und Jonah war in dem Bauche des Fisches drei Tage und drei Nchte.
2. Und Jonah betete zum Ewigen seinem G'tte aus dem Bauche des Fisches,
3. Und sprach: Ich habe gerufen aus meinem Drangsal zum Ewigen, und er hat mir geantwortet; aus dem Scho der Hlle hab' ich geschrieen, du hast meine Stimme gehrt.
4. Denn du hast mich geworfen in die Tiefe, in das Herz der Meere, und Strme umgeben mich; all deine Brandungen und deine Wogen, sie fahren ber mich her,
5. Dass ich gedachte: Ich bin verstoen fernab aus deinen Augen; doch werde ich wiederum schauen nach deinem heiligen Tempel.
6. Es berhuften mich die Gewsser bis an die Seele, die Tiefe umringte mich; das Schilf war ein Bund um mein Haupt.
7. An das uerste der Berge fuhr ich hinab, die Erde — ihre Riegel waren vor mir fr ewig; da brachtest du herauf aus der Grube mein Leben, Ewiger, mein G'tt!
8. Wenn sich meine Seele verdunkelte in mir, gedachte ich des Ewigen, und es kam zu dir mein Gebet in deinen heiligen Tempel.
9. Die auf nichtigen Tand warten, die verzichten auf ihre Gnade.
10. Ich aber — mit der Stimme des Dankes werd' ich dir opfern; was ich gelobt, werd 'ich bezahlen. Hilfe ist beim Ewigen!
11. Und der Ewige sprach zum Fische, und er spie den Jonah auf das Trockene.

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1. Und es erging das Wort des Ewigen an Jonah zum zweitenmal also:
2. Auf, gehe nach Ninweh, der groen Stadt, und rufe ber sie den Ruf, den ich zu dir reden werde.
3. Und Jonah machte sich auf und ging nach Ninweh nach dem Worte des Ewigen. Ninweh aber war eine Stadt, gro bis zu G'tt, drei Tagereisen.
4. Und Jonah fing an, in die Stadt zu gehen, eine Tagereise, und rief und sprach: Noch vierzig Tage, und Ninweh geht zugrunde!
5. Und die Leute von Ninweh glaubten an G'tt und riefen ein Fasten aus, und kleideten sich in Scke von Gro bis Klein.
6. Und als die Sache an den Knig von Ninweh gelangte, da stand er auf von seinem Throne und legte seinen Mantel ab, und hllte sich in einen Sack und setzte sich in Asche.
7. Und lie ausrufen und sprechen in Ninweh: Auf Befehl des Knigs und seiner Groen sei es gesagt: Menschen und Vieh, Rinder und Schafe sollen nicht das Geringste (von Nahrung) kosten; sie sollen nicht weiden und nicht Wasser trinken;
8. Und es sollen sich in Scke hllen Menschen und Vieh, und sie sollen rufen zu G'tt mit Macht; und sollen umkehren, Jeglicher von seinem bsen Wandel und von dem Unrecht, das in ihren Hnden ist.
9. Wer wei? Es mag G'tt sich wieder bedenken und umkehren von seiner Zornglut, dass wir nicht umkommen.
10. Und da G'tt ihre Werke sah, dass sie umgekehrt waren von ihrem bsen Wandel, da bedachte sich G'tt wegen des bels, das er geredet hatte, ihnen zu tun, und tat es nicht.

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1. Und es missfiel dem Jonah hchlich und verdross ihn.
2. Und er betete zum Ewigen und sprach: O Ewiger, war das nicht meine Rede, als ich noch in meinem Lande war — darum kam ich zuvor, nach Tarschisch zu fliehen —, dass ich wusste, du seiest ein gndiger und barmherziger G'tt, langmtig und von groer Huld, und sich bedenkend wegen des bels.
3. Und nun, Ewiger, nimm doch meine Seele von mir! Denn besser ist mein Tod als mein Leben.

4. Und der Ewige sprach: Verdriet es dich sehr?
5. Und Jonah ging aus der Stadt, und wohnte zur Morgenseite der Stadt, und machte sich dort eine Laube und sa darunter im Schatten, bis dass er she, was mit der Stadt wrde.
6. Und der Ewige, G'tt, entbot einen Kikajon, dass er aufwuchs ber Jonah, dass Schatten sei ber seinem Haupte, um ihm seinen Verdruss zu vermindern. Und Jonah hatte ber den Kikajon eine groe Freude.

7. Da entbot G'tt einen Wurm, als das Frhrot aufstieg Tages darauf, und er stach den Kikajon, dass er verdorrte.
8. Und es geschah, wie die Sonne aufging, da entbot G'tt einen schwlen Ostwind, und die Sonne stach Jonah auf das Haupt, dass er verschmachtete. Da wnschte er sich den Tod und sprach: Besser mein Tod als mein Leben!

9. Und G'tt sprach zu Jonah: Verdriet es dich sehr um den Kikajon?
Und er sprach: Sehr verdriet es mich, zum Sterben.
10. Da sprach der Ewige: Dir ist leid um den Kikajon, mit dem du keine Mhe gehabt, und den du nicht gro gezogen, der als Kind einer Nacht entstanden und als Kind einer Nacht verschwunden ist.
11. Und mir sollte nicht leid sein um Ninweh, die groe Stadt, in welcher mehr all zwlf Myriaden Menschen sind, die nioht wissen (zu unterscheiden) zwischen der Rechten und Linken, dazu vieles Vieh?

[Obadjah]

Quelle: "Die Heilige Schrift" bersetzt von Dr. Zunz
Sinai Tel Aviv

hagalil.com 10-09-2004



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