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Koscher leben...
 
 

Elul24.Elul


Am 24.Elul denken wir zur Jahrzeit an Rabbi Jisrael Meir (Kagan) Poupko (1838 - 1933), bekannt unter dem Titel seines bekanntesten Werks, als der 'Chafez Chajim'.


Israel Meir haKohen (1838-1933):

Der Chafez Chajim

Der als "Chafetz Chaiim" bekannte Rabbiner Israel Meir haKohen zählt zu den wichtigsten Persönlichkeiten im neuzeitlichen Judentum. Er wurde am 06-02-1838 in ärmlichen Verhältnissen in Polen geboren...

Sefer Chafetz Chaim:
Halakhoth zur "bösen Zunge"

haLaschon har'a, Gerüchte, Tratsch und üble Nachrede...

Aktuelle Halakhah:
Die Gesetze zur "Kränkung durch Worte"

Im Munde und im Herzen sei eins, darum prüfe Dein eigenes Herz und achte auf Deine Worte! Wisse, dass die Himmelstore für die Tränen niemals geschlossen sind...

Zur Halakhah der reinen Rede:
Über Gerüchte und böse Zungen zum Rufmord
Das schlechte Reden über einen Menschen, wird von den Weisen Israels auf das Schärfste verurteilt. Zahlreiche Abhandlungen und Gesetze befassen sich mit der "boesen Zunge", der Laschon hara. Gemeint sind ueble Nachrede, Verleumdung, Verhetzung, Propaganda, geistige Brandstiftung, Anleitung zu Neid, Missgunst, Zorn, Hass, Blutvergießen...



Rückkehr / Tschuwah:
Als alles begann

"Lasst mich in meinen Garten zurückkommen, an den Ort, an dem ich Freude gefunden hatte, als alles begann"...

Die hier zusammengetragenen Lehren des Rebbe sind nicht einfach eine Sammlung von Ratschlägen oder schönen Gedanken, sondern bilden eine Ganzheit. Sie kreisen um einen wesentlichen Gedanken: die Verschmelzung erhabenster spiritueller Höhen mit der weltlichsten materiellen Formenwelt. Wie er zu sagen pflegte, «das Höchste mit dem Niedrigsten».
Dieser Ansatz ist nicht nur radikal, sondern machtvoll. Er bedeutet für mich, dass ich ich selbst sein und hier in einer sehr irdischen Existenz leben und doch ein spirituelles Ziel erfüllen kann. Das heißt auch, dass wir vor nichts fliehen müssen, außer vor der Ansicht, dass wir vor irgend etwas fliehen müßten. Wir laufen nicht aus dieser Welt davon, um uns einer höheren anzuschließen, sondern wir arbeiten daran, beide miteinander zu verschmelzen. Wir kümmern uns nicht darum, «in den Himmel zu kommen», sondern wir sind täglich damit beschäftigt, den Himmel auf die Erde zu bringen.



Als alles anfing, war der Himmel hier auf Erden.
Die irdische Sphäre war der Ort, an dem die G'ttliche Gegenwart sein wollte - lieber als in irgendeiner der höheren spirituellen Welten.

Die Menschen aber verbannten die G'ttliche Gegenwart aus ihrem Haus durch einen Baum des Wissens, durch einen Mann, der seinen Bruder tötete, durch all die Dinge, die sich Menschen untereinander antun.

Da die Menschen die G'ttliche Gegenwart vertrieben haben, können nur die Menschen sie wieder zurückbringen. Und das begann mit Abraham, der die Einheit der ganzen Welt verkündete. Und es endet mit uns, mit uns selbst.

Unsere Generation wird den Himmel auf die Erde zurückbringen.

Jede Generation spielt ihre bestimmte Rolle in der Geschichte.

Von allen Generationen vor uns haben wir einen reichen Schatz an Träumen geerbt: Philosophie, Wissen, Weisheit und Ziele. Wir sind kleine Zwerge, die auf den Schultern ihrer Ideen und ihrer edlen Taten stehen. Der Auftrag und das Schicksal unserer Generation ist es, den Traum wahr zu machen.


Wer die Kabbala studiert hat, weiß, dass es unendliche Welten jenseits unserer Welt und der Welt der Engel gibt, Welten, die erfüllt sind vom göttlichen Licht, von Schönheit und Einheit.
Aber erkenne, dass all das nur aus einem einzigen Grund geschaffen wurde: G'tt möchte in deiner irdischen Welt zuhause sein.


Tiere blicken nicht zu den Sternen auf, und Engel sind auf das Reich des Geistes beschränkt, der Mensch jedoch ist G'ttes Brücke zwischen Himmel und Erde.
Unsere Körper wurden aus Staub geschaffen, unsere Seelen aus dem Wesen G'ttes. Nur wir können eine materielle Welt anschauen und spirituelles Leben und Schönheit sehen. Wir, die wir sowohl jenseits des Himmels als auch der Erde sind, jenseits von Form und Materie, jenseits des Geistes und des Körpers - nur wir allein können die beiden miteinander verschmelzen.

Der Mensch sieht einen Baum, und der Baum spricht: «Ich bin hier, ich war hier, und ich bin nicht mehr als ein Ding, das hier ist.» Und der Mensch sinnt nach und antwortet:
"Nein! Ich gebe dir einen Namen. Du bist "Baum"! Du bist schön, und du hast eine Seele. Du weist nach oben und sagst: "Es gibt etwas Höheres; dort oben gibt es Einen, der mir mein Leben und mein Sein schenkt"."

So fährt der Mensch fort, bis die gesamte Schöpfung vor ihrem G'tt auf die Knie gefallen ist. Nur der Mensch kann vollbringen, was die Engel nicht können. Allein der Mensch kann das Geistige im Irdischen entdecken.

Sie haben G'tt ins Exil verbannt. Sie haben verrügt, dass Er zu heilig sei, zu transzendent, um in unsere Welt zu gehören. Sie haben angeordnet, dass Er nicht in das Gewöhnliche, in den Alltag der Dinge gehöre.

Und so haben sie Ihn aus Seinem Garten vertrieben, in das Reich von Gebet und Meditation, in Heiligtümer und entlegene Einsiedlerklausen. Sie haben den Schöpfer zum Exil verurteilt und haben Seine Schöpfung in ein dunkles, kaltes Gefängnis verschlossen.

Und Er fleht: «Lasst mich in meinen Garten zurückkommen, an den Ort, an dem ich Freude gefunden hatte, als alles begann.»

©Den Himmel auf die Erde bringen
Die Weisheit des Rabbi Schneerson aus New York
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Kabalah im Morgengebet:
Jüdische Meditation

Wenn von jüdischer Meditation die Rede ist, wird das Naheliegende, das ganz alltägliche Beten aus dem Sidur, oft übersehen...

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Teschuwah!



Fragen an die Rebbezin...
Jüdische Weisheit
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