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Koscher leben...
 
 

Elul9. Elul


Im Zorn schwindet der Verstand und die Verachtung eines Menschen ist ein Aufstand gegen G'tt
 

Rabbi Moses Ben Nachman, der RaMBaN, (Gerona, Catalunia, 1194 – Erez Israel, 1270) schrieb in seinem berühmten Brief an seinen Sohn, dass der Zorn die Tore der Hölle öffne.

Er riet ihm zu jedem und jederzeit sanft zu sprechen. Jedem Menschen solle man Freundlichkeit entgegenbringen und keinen gering achten. Die Verachtung eines Menschen ist Empörung gegen G'tt, der jeden nach seiner Art und in Einmaligkeit erschaffen habe.

Vorzüglichste Eigenschaften seien deshalb die Demut und Bescheidenheit. Aus der Demut folge die G'ttesfurcht.

..."Worauf soll denn das Menschenherz stolz sein?
Auf Reichtum?
G'tt macht reich und arm.

Auf Ehre?
Sie ist G'ttes, wie es heißt: 'Reichtum und Ehre sind von dir'.

Auf seine Weisheit?
G'tt kann die Weisheit den Bewährten und die Redegabe den Ausgezeichneten nehmen."...

Am Ende der Amidah, die mehrmals täglich gebetet werden soll, steht die Bitte: "Denen gegenüber, die mir Böses wollen, lass mich angemessen reagieren und meine Seele möge gelassen bleiben, was auch geschieht".

chabadAuch Rabbi Menachem Mendel von Lubawitsch versuchte Zornausbrüche zu meiden. Er machte es sich zur Regel solange in den Gesetzen nachzuforschen, ob der Zorn unter den gerade gegebenen Umständen vielleicht doch erlaubt sei.
Dabei verrauchte sein Unmut, denn wie groß konnte sein Zorn noch sein, nachdem er erst eine Belegstelle im Schulchan Aruch gesucht hatte!

 

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Teschuwah!



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