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Koscher leben...
 
 

Awodah sarah 3a/b

...und Blatt 3a/b fährt fort:
'Herr! Wir sind nicht, wie es mit deinem Lieblingsvolk geschah, von dir beschützt und vor dem Fehltritt behütet worden. Du hast uns vor deinem Angesicht verjagt und, wie du es selbst in deiner Torah bezeugst, uns unter die Botmäßigkeit deiner Planeten gestellt. Wenn wir den schlechten Trieben erlegen sind, dann, verzeih, o Herr, ist es nicht unsere, sondern deine Schuld'.
'Ihr irrt. Wohl habe ich Israel stets den rechten Weg verkündet. Die Entscheidung aber überließ ich seinem Willen. Euch wie ihm stand es frei, das Gute zu wählen und das Schlechte zu meiden'.

'Sind denn deine Kinder nicht ebenso wie wir von dem rechten Weg abgewichen?'
'Ich bezeuge es, daß sie der Tora stets treu geblieben sind'.
'Hat denn das Zeugnis eines Vaters glaubwürdige Kraft?'
'Dann mögen es Himmel und Erde bezeugen'.
'Auch sie sind parteiisch. Als du die Welt schufest, stelltest du die Bedingung, dass sie nur solange bestehen sollte, als die Israeliten die Torah erfüllen werden. Sobald sie ihr untreu werden, sollte die Welt zurück ins Chaos sinken'.
'Dann mögen Männer aus eurer Mitte als Zeugen hervortreten. Mag Nimrod bezeugen, dass Abraham sich dem Götzendienst entzogen hat. Mag Laban bezeugen, dass Jakob ihn nicht übervorteilt hat. Mag die Frau Potiphar bezeugen, dass Joseph der Versuchung nicht erlegen ist. Mag Nebukadnezar bezeugen, daß Chanania, Mischael und Asaria sich vor dem Götzen nicht gebeugt haben. Mag Darius bezeugen, dass Daniel sich durch die schwersten Drohungen im Gebet nicht stören ließ. Mögen die Freunde des Hiob bezeugen, dass die Israeliten alle Gebote der Tora erfüllt haben'.
'Herr! Gib uns jetzt die Tora, und auch wir werden alle ihre Gebote erfüllen'.
'Ihr Narren! wer sich am Freitag bemüht hat, der wird am Sabbat essen. Wer aber am Freitag sich nicht bemüht hat, wovon soll er am Sabbat essen? Aber ich will euch auf die Probe stellen. Ein geringfügiges Gebot ist in der Torah enthalten: Laubhüttenfest heißt es. Gehet hin und feiert es'.

Daraufhin wird ein jeder der Heiden auf seinem Dache eine Laubhütte bauen und sich darein begeben. Gott aber wird die Sonne so stark strahlen lassen, dass sie es in diesen Hütten nicht aushallen und sie verlassen werden. Auch die Israeliten pflegen in diesem Falle dasselbe zu tun, aber mit Ergebung. Die Heiden aber werden sich dabei ungebärdig benehmen. Bald darauf wird der von Hesekiel verkündete Krieg des Gog aus dem Lande Magog ausbrechen, in dem die apokalyptischen Reiter wie die Furien durch die Lande jagen werden. In der höchsten Not werden die Heiden zur Torah ihre Zuflucht nehmen. Sie werden sich der Beschneidung unterziehen, Tefillin um den Kopf und die Arme binden, Schaufäden an ihre Kleider heften, die Mesusah an die Pfosten schlagen und dem Gott Israels ewige Treue geloben. Kaum dass aber die Not vorüber sein wird, werden sie sich von ihm und seiner Torah abwenden. Da wird Gott, der seit der Zerstörung des Tempels nicht mehr lachte, in ein befreiendes Gelächter ausbrechen.

haGalil onLine 14-03-2003



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