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Koscher leben...
 
 

Awraham Awinu

ra-file Awihu Medina: A.M.Productions, Hafakoth Tel-Awiw 1990:
Lama haBanim sorkim sham Awanim...
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ra-file Jana Lewitova, Rudolf Merinsky: Sefardske Pisne 1993 ARTA Prag: Quando el rey Nimrod...
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Wenn die rabbinische Ueberlieferung, um den Anfang der juedisch/israelitischen Geschichte zu bezeichnen einen Zeitpunkt nennen soll, so beginnt sie zu erzaehlen von einem Mann der vor 4000 Jahren lebte.
Sein Name war Awram Ben-Terach. Er kam zur Welt im Jahre 1948 (jued. Kalender), das ist im Jahre 2040 vor der allg. Zeitrechnung. Seine Eltern, welche ein Geschaeft besassen, in welchem Sie Goetzenbilder bzw. Devotionalien handelten, wanderten von Ur Kasdim (in der Naehe des persischen Golfes) nach Charan in Padan Aram (im Tal des Habur, eines Nebenflusses des Euphrat, Mesopotamien).

Eine rabbinische Legende berichtet uns, dass Awram, als er eines Tages alleine im Laden seines Vaters war, die Statuen der Goetzen zerstoerte. Sein Vater war sehr zornig und fragte was geschehen sei. Awram antwortete, der groesste der Goetzen habe die kleineren zerstoert. Sein Vater geriet jetzt erst recht in Zorn: 'Du weist ganz genau, dass die Goetzen sich nicht bewegen koennen'. 'Wenn diese sich nicht selbst helfen koennen, dann sind wir ihnen doch ueberlegen - weshalb also sollten wir uns vor ihnen niederwerfen?'

Awram gelangte schon frueh zu der Ueberzeugung, dass es nur einen einzigen ewig-einen G'tt gaebe, und dass dieser G'tt allgegenwaertig sei (El Shaday). Da er in diesem ewigen G'tt den Schoepfer von Himmel und Erde sah, musste in dieser Schoepfung und ihrer Erhaltung ein ewiger Sinn liegen. Die Erschaffung des Menschen im Ebenbild G'ttes laesst auf eine enge Beziehung G'ttes zur Menschheit und auf eine Partnerschaft des Menschen mit G'tt in der Verantwortung fuer die Schoepfung schliessen.
Da G'tt der einige-einzige G'tt ist, muss er der G'tt aller Menschen sein.

An einem Goetzenkult mit verschiedenen G'ttern fuer verschiede Menschen konnte er nach der Erkenntnis der EINZIGKEIT G'ttes nicht mehr teilhaben; auch die Erkenntnis der ewigen EINHEIT G'ttes war mit der Praxis fuer verschiedene Situationen verschiedene G'tter anzurufen nicht vereinbar.

In Charan verlies er seine Eltern, seine gesamte Verwandtschaft, und auch deren Kultur und Religion. Heute nennen wir ihn Awraham Awinu (Abraham unser Vater).
Mit seiner Frau Saraj (spaeter Sarah) zog er in's Land Kanaan, und lies sich dort nieder.

In der Thorah wird dies folgendermassen beschrieben (Lech-Lecha; 1.M.12.1ff):
Und der Ewige sprach zu Abram: "Geh' fuer Dich allein von Deinem Lande, von Deinem Geburtsort und vom Haus Deines Vaters zu dem Land hin, das ich Dir zeigen werde.
Und ich werde Dich machen zu grossem Volke, ich werde Dich segnen, und ich moechte Deinen Namen gross werden lassen; werde Du ein Segen.
Ich werde segnen die Dich segnen, und mich denen die Dir fluchen entziehen. Durch Dich werden alle Familien der Erde gesegnet sein."


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