Jüdischer Kalender:

Gesellschaft:
Ärztin, Rechtsanwältin, Pilotin – und Drusin
„Früher bin ich häufiger geflogen, aber jetzt finde ich seltener Zeit dafür, weil ich an sechs Orten parallel arbeite“, erzählt Anan Falach, die sich selbst als „israelisch-drusische Araberin“ bezeichnet. „Trotzdem ist es am besten, oben in der Luft zu sein, dort muss man nicht gegen so viele Widerstände ankämpfen“, fügt die Zahnärztin, Rechtsanwältin und Hobbypilotin hinzu…

Palästinensische Sicherheitshäftlinge:
Hungerstreik beendet
Palästinensische Sicherheitshäftlinge haben am Montag nach 28 Tagen ihren Hungerstreik beendet. Das Ende des Streiks wurde durch eine Übereinkunft ermöglicht, die in den vergangenen Tagen formuliert worden war…

Nakba-Tag:
Gedenken ja, Rückkehr nein
Werden sich am Nakba-Tag Tausende palästinensische Flüchtlinge an den Grenzzäunen mit Syrien, dem Libanon und Jordanien versammeln? Und was wird aus der Nakba-Zeremonie an der Universität Tel Aviv? Ob es zu Ausschreitungen kommen wird oder nicht, ob Zeremonien abgehalten werden oder nicht, eines steht fest: Das palästinensische Narrativ bedroht das zionistische…

Zu Gast in Berlin:
"Havruta" und "Bat Kol" in Deutschland

"Havruta" und "Bat Kol" sind Organisationen schwuler und lesbischer religiöser jüdischer Israelis, die religiösen Homosexuellen in Israel eine Plattform für gemeinsame Aktivitäten geben und sich für die Akzeptanz von Homosexualität in der religiösen Community einsetzen...

14. Mai 1948 - Israel hat Geburtstag:
Ansichtskarten aus Jerusalem
Wie wäre es mit einem netten Gruss...

Am 14.Mai 1948 entstand die erste Demokratie des Nahen Ostens:
Die Knesset entsteht

Der Buchstabe »Alef. steht für Mapai. »Zade« für Allgemeine Zionisten, »Chet« für Cherut, »Mem« für Mapam, »Beth« für die Religiöse Front. Die Wahlkampagne für die Gründungsversammlung im Januar 1949 verläuft stürmisch. Viele Häuserwände und alle Plakatflächen sind von Parteiwerbung bedeckt...

Israels Rendezvous mit der Geschichte:
Staatsgründung - Ja oder Nein?
In der letzten Woche vor Auslaufen des britischen Mandats toben fast überall in Palästina Kämpfe zwischen Juden und Arabern. Zwar behalten die Juden die Oberhand, doch droht die Invasion der Armeen arabischer Nachbarstaaten, falls die Juden einen eigenen Staat gründen...

14. / 15. Mai 1948:
Die arabische Invasion
Rund acht Stunden nach der Verlesung der Unabhängigkeitserklärung durch David Ben-Gurion dringen in der Nacht vom 14. auf den 15. Mai 1948 um 0 Uhr die Armeen fünf arabischer Staaten in Palästina ein. Ihr Ziel ist es, »das zionistische Gebilde« innerhalb von zehn Tagen von der Landkarte zu löschen...

Der Weg zum 14. Mai 1948:
Die illegale Einwanderung
Im Sommer 1945, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, wird die illegale jüdische Einwanderung in großem Umfang wieder aufgenommen. Inzwischen ist dafür nur noch ein einziges Organ zuständig, »das Zweite Alija-Büro«, eine Abteilung der Haganah...

Der Weg zum 14. Mai 1948:
Die Amerikaner greifen ein
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs strömen Zehntausende von Holocaust-Überlebenden in die Lager für »Displaced Persons« in Deutschland. Um sich ein Bild von ihrer Situation zu machen, schickt US-Präsident Truman seinen Vertreter, Earl Harrison, nach Deutschland...

Der Weg zum 14. Mai 1948:
Der Hebräische Aufstand
Die »Bewegung des hebräischen Aufstands« wird Ende 1945 gegründet und ist bis Juli 1946 aktiv. Dabei handelt es sich um einen von den Jischuw-Einrichtungen gebildeten militärischen Dachverband unter Leitung der Haganah, dem sich auch Etzel und Lechi anschließen...

Der Weg zum 14. Mai 1948:
Im Schatten von Kampf und Terror
1947 wird das Leben in Palästina immer schwieriger. Es ist ein Jahr des Kampfes gegen die Mandatsmacht und der britischen Restriktionen. Im Dezember, nach dem UN-Votum zugunsten der Gründung eines judischen und eines arabischen Staates, entbrennen zusätzlich neue arabisch-jüdische Kämpfe, die 1948 in einen landesweiten Krieg münden...

Der Weg zum 14. Mai 1948:
Die "Exodus"
Die Affäre um das Flüchtlingsschiff »Exodus« macht das Problem der Jüdischen »displaced persons« in Europa und den Kampf der Juden um Palästina zu einem weltweit diskutierten Thema. Das Schiff läuft am 11. Juli 1947 mit 4.500 illegalen Einwanderern, darunter Hunderten von Kindern, aus dem Hafen von Sete in Südfrankreich aus...

Der Weg zum 14. Mai 1948:
Der Teilungsplan vom Khaf-Tet beNovember 1947
Auf einer im Frühjahr 1947 stattfindenden Sondersitzung berät die UNO auf Antrag Großbritanniens über das Palästina-Problem und beschließt die Entsendung einer elfköpfigen Sonderkommission (UNSCOP), deren Mitglieder aus Schweden, Holland, Polen, Jugoslawien, Kanada, Australien, Indien, dem Iran, Uruguay, Guatemala und Peru kommen...

Grundlagen:
Zur Geschichte Israels
Kurz vor Ablaufen des britischen Mandats versammelte sich der Nationalrat im Tel Aviver Stadtmuseum. David Ben Gurion verlas die Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel, eine provisorische Regierung wurde gegründet. Damit war seit 2000 Jahren wieder ein souveräner jüdischer Staat entstanden. Die jüdische Bevölkerung des Landes feierte ausgelassen in den Straßen...

Grundlagen:
Praktischer Zionismus

Eine kurze Einführung zu Zionismus und der Gründung des Zionistischen Bewegung...

Grundlagen:
Eretz Israel

Die Bedeutung von Eretz Israel ist besonders prägnant in der Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel zusammengefasst:
"Im Lande Israel entstand das jüdische Volk. Hier prägte sich sein geistiges, religiöses und politisches Wesen. Hier lebte es frei und unabhängig, Hier schuf es eine nationale und universelle Kultur und schenkte der Welt das Ewige Buch der Bücher. Durch Gewalt vertrieben, blieb das jüdische Volk auch in der Verbannung seiner Heimat in Treue verbunden. Nie wich seine Hoffnung. Nie verstummte sein Gebet um Heimkehr und Freiheit."...

Der Weg zum 14. Mai 1948:
Ein trauriger Sieg

Am 8. Mai 1945 geht in Europa der Zweite Weltkrieg zu Ende. Millionen Menschen jubeln und feiern. In die Freude der Juden mischt sich dagegen große Trauer. Zu diesem Zeitpunkt ist schon bekannt, dass Millionen Juden von den Nazis ermordet wurden...

Rote Linien verschoben:
Iranischer Schmäh
Bei den Verhandlungen über das Atomprogramm des iranischen Regimes droht ein fauler Kompromiss…

Neue Koalition:
Er verkaufte seine Seele an einen Lügner
Wie Faust, der seine Seele an den Teufel verkaufte, um dafür Unsterblichkeit zu erlangen, verkaufte der Vorsitzende der Kadima-Partei, Shaul Mofaz, seine Seele an einen „Lügner“ –wie er selbst Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt nannte–, um dafür seine Partei für mindestens 14 weitere Monate am Leben zu erhalten und sich selbst vor politischem Vergessen zu bewahren…

Tel Aviv:
Wo die Straßen seltsame Namen haben
Wer als Tourist nach Tel Aviv kommt, hat oft ein sehr spezielles Problem: Die Übertragung der Straßennamen aus dem Hebräischen ins Englische wirkt an vielen Stellen ziemlich willkürlich. Das kann in der fremden Millionenmetropole zu lästiger Orientierungslosigkeit führen...

Politiker-Versprechen:
Rabin loben, Mofaz kritisieren
In den 1970er Jahren versprach Menachem Begin, er werde nicht auf den Sinai verzichten und dort sogar sein Haus errichten. Ein halbes Jahr, nachdem er zum Ministerpräsidenten gewählt worden war, verzichtete Begin auf den Sinai…

Unvorbereitet:
Flüchtlinge in Israel
Letzten Samstag wurde in Tel Aviv zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit ein Brandanschlag auf ein von afrikanischen Flüchtlingen bewohntes Haus in Süd-Tel-Aviv verübt. Der Anschlag hat in Israel die Diskussion wieder neu aufleben lassen, wie das Land mit dem verstärkten Zustrom von afrikanischen Flüchtlingen umgehen soll…

Zwei Meinungen:
Der Coup von Netanyahu und Mofaz
Seit der Ankündigung von Ministerpräsident Netanyahu und dem Kadima-Vorsitzenden Shaul Mofaz vom Dienstag, auf Neuwahlen zu verzichten und stattdessen eine Regierung der nationalen Einheit bilden zu wollen, kochen die Emotionen in den israelischen Medien hoch...

Vor 30 Jahren:
Die Entführung des "Fluges 571"
Am 8. Mai 1972 wurde, zwanzig Minuten nach dem Start in Wien, das Flugzeug mit der Flugnummer 571 der belgischen Fluglinie Sabena auf dem Weg nach Tel Aviv entführt…

Fast präzedenzlose "Stabilität":
Eigentümliches Demokratieverständnis
Kaum ist der Wahlkampf auf volle Touren gekommen, wurde er innerhalb von Stunden wieder abgesagt. Die überraschend angekündigten vorgezogenen Neuwahlen zur Knesset wurden durch eine „Koalition der nationalen Einheit“ ersetzt. Der Zusammenschluss von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit dem vor wenigen Tagen gewählten neuen Vorsitzenden der Kadima-Partei, Schaul Mofaz, erzeugt eine fast einmalige parlamentarische Mehrheit. 94 von 120 Abgeordnete stimmen nun für die Regierung...

Keine großen Taten:
Das Machtspiel, die eigene Haut zu retten
Mit großen Worten haben Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und sein neuer Koalitionspartner Schaul Mofaz die Notwendigkeit einer "nationalen Einheit" beschworen, wegen der "großen Herausforderungen", denen Israel ausgesetzt sei. Doch in Wirklichkeit wollen die Politiker wohl nur ihre eigene Haut retten…

Eine lange Nacht:
Netanyahus Überraschungs-Coup
Nach stundenlangen Debatten über Neuwahlen überrascht Ministerpräsident Netanyahu mit der Bildung einer breiten Koalition…

Jerusalem 1908:
Lag-Baomer im Bezalel
Der vorliegende historische Text widmet sich dem Lag baOmer Fest nur am Rande. Vielmehr stellt er die Arbeit einer bedeutenden Institution vor, die Lag baOmer als ihren Jahrestag gewählt hat. Die Rede ist von der 1906 von Boris Schatz in Jerusalem gegründeten Kunstakademie Bezalel. Der Autor beschreibt die Feierlichkeiten am zweiten Jahrestag der Schule, an Lag baOmer im Jahr 1908...

"Zwischen Mittelmeer und Jordan":
Uri, der Pferdeflüsterer vom Golan
Reitlehrer Uri hat Israel schon zweimal auf dem Pferd durchquert - ohne Trense oder Zügel. Auf seinem Reiterhof auf den Golanhöhen bringt er mit ungewöhnlichen Methoden auch erfahrenen Reitern noch viel bei: wie man sich Pferden von hinten nähert oder mit ihnen beim Reiten eine Einheit bildet...

Entschuldigung, wir sind wirklich liberal:
Nürnberger Firmeninhaber entschuldigt sich
Lars Adler, Firmeninhaber von Hoff-Interieur aus Nürnberg, hat sich schriftlich für ein antisemitisches Schreiben seines Vaters und Firmengründers Walter Adler an die Tel Aviver Geschäftsfrau Eti Doron entschuldigt. Sein 75 Jahre alter Vater habe den Brief ohne Wissen und Einwilligung der heutigen Firmeninhaber verfasst...

"A Jewish liar":
Antisemitismus aus Nürnberg
Eti Doron, Inhaberin eines Spielzeuggeschäfts in der King George Street in Tel Aviv, hat aus Nürnberg antisemitische Post erhalten. Briefe ihres deutschen Geschäftspartners Walter Adler, Inhaber der Firma Hoff-Interieur GmbH & Co. KG in der Wetzlarer Str. 26 in Nürnberg, wurden auszugsweise vergangenen Mittwoch Abend im israelischen Fernsehen und am Donnerstag in der Jerusalem Post veröffentlicht…

"So schmerzlich, als wäre es gestern gewesen":
Bruder von Rabin-Mörder verlässt Gefängnis
Sechzehneinhalb Jahre nach dem Mord an Jitzhak Rabin ist der Bruder des Attentäters am Freitag aus dem Gefängnis entlassen worden. Hagai Amir war wegen Mitbeteiligung an der Verschwörung gegen den israelischen Premierminister verurteilt worden. Seine gesamte Haftzeit verbrachte er in einer Einzelzelle...

Anfang September:
Likud will Neuwahlen
Die Likud-Partei von Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am Mittwoch einen Gesetzesvorschlag zur Auflösung der Knesset eingereicht. Damit sind Neuwahlen in den nächsten Monaten nun sehr wahrscheinlich…

Feinripp:
Schiesser wird israelisch
Für viele Deutsche ist es sie Inbegriff von Unterwäsche, und besonders der Feinripp hat der Firma zu ihrem Ruhm verholfen. Jetzt wird die Unterwäsche-Firma Schiesser israelisch…

Teurer Sauerstoff:
Israels Staatschef geht fremd
Erstmals wird das israelische Staatsoberhaupt „fremd gehen“ und nicht mit der nationalen Fluggesellschaft EL AL zu einem Staatsbesuch ins Ausland fliegen…

Lapid und Livni:
Israels aufsteigende und fallende Sterne
Yair Lapid ist jung und frisch, seine Zukunft vor ihm, Tzipi Livni ist verwundet und geschlagen, ihre Zukunft ungewiss…

"Sehr hoher persönlicher Preis":
Livni gibt Knesset-Mandat auf
13 Jahre, nachdem sie zum ersten Mal ins israelische Parlament gewählt wurde, hat die bisherige Vorsitzende der Partei Kadima, Tzipi Livni, am Dienstag bei Parlamentspräsident Reuven Rivlin um die Entlassung aus ihrem Knesset-Mandat ersucht…

Weitere Meldungen...

Generationen:
Das medizinische Archiv des Warschauer Ghettos

Dies ist eine Geschichte von medizinischer Verpflichtung und Selbstlosigkeit, eine Geschichte vom Sieg des Geistes über den Rassenwahnsinn der Nationalsozialisten, eine Geschichte vom Leiden...

Körperpsychotherapie:
Sexuelle Probleme in einer Partnerschaft

Sexuelle Probleme in einer Partnerschaft können für beide Partner sehr frustrierend sein. Sie führen zu einem defizitären Selbstwertgefühl und liegen mehr oder weniger unbewusst vielen Auseinandersetzungen und Partnerschaftsproblemen zugrunde…

Sex als Droge:
“Ich kann einfach nicht genug bekommen!” –

Gibt es die Krankheit “Sex-Sucht” wirklich, ist sie wissenschaftlich anerkannt? Und wo liegt der Unterschied zu Hypersexualität?…

Zu den Sinnen kommen:
Focus und Achtsamkeit

Focusing hat mit dem Körper zu tun, mit körperlichem Erleben, mit einer spezifischen Situation, die außen oder auch innerpsychisch sein kann, und mit einer achtsamen Bezugnahme auf dieses Erleben, aus der dann ein Symbolisieren...

Schalom Chawer:
Zum Tode von Arno Lustiger 1924 -2012
Kurz nach seinem 88. Geburtstag verstarb gestern der Historiker und Publizist Arno Lustiger...

Große Verdienste um die Rückkehr jüdischen Lebens:
Zum Tod von Arno Lustiger
Zum Tod von Arno Lustiger sel. A. drückt der Zentralrat der Juden in Deutschland sein tiefes Bedauern und den Angehörigen sein aufrichtiges Mitgefühl aus…

Jetzt bewerben:
Freiwillige in sozialen Projekten
Für das Schuljahr 2012/2013 bietet die Kinder- und Jugend-Aliyah wieder interessierten jungen Menschen, im Alter zwischen 18 und 27 Jahren die Möglichkeit zu einem sozialen Jahr bzw. Praktikum im sozialen Bereich, in einem ihrer Jugenddörfer in Israel…

Verzerrte Wahrnehmung:
Messerschmitt und Regensburg
Im Juni 1943 bedankte sich der führende Rüstungsindustrielle Willy Messerschmitt bei dem Kommandanten des Konzentrationslagers Dachau, Martin Weiß, für das erstmalige Überlassen von über 2.700 KZ-Häftlingen. Dadurch seien „beträchtliche Leistungssteigerungen“ in der Produktion erzielt worden, er hoffe auf „immer engere Zusammenarbeit“…

Es gibt viel zu feiern:
Bilderstrecke aus Berlin
Offizieller Empfang, Koscher Fest, Lag baOmer und mehr...

Noch mehr neu macht der Mai:
Aktuelle Fernsehtipps
Vom 16. bis 31. Mai 2012…

Stichwort: Bildung gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus
HELFEN SIE BITTE MIT!

Nachrichten und Informationen sind bei uns rund um die Uhr und kostenlos abrufbar.
Aber: haGalil erhält leider keinerlei Förderung aus den öffentlich ausgewiesenen Mitteln zum Kampf gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus.

Wir sind also auf Unterstützung angewiesen. Deshalb können wir nur Sie als unsere Leser um eine persönliche Spende bitten. Natürlich steht haGalil aber auch jenen offen, die sich keine Spende (ein freiwilliges Abo) erlauben können.
Vielen Dank für Ihre Unterstüzung!


Spendenkonto:
haGalil e.V., Münchner Bank BLZ 70190000, Konto Nr. 872091.

Weitere Angaben zu Überweisungen aus dem Ausland, Lastschriftverfahren etc., finden Sie auf den Seiten des haGalil e.V..

Jüdisches Leben in Deutschland:
Neue Synagoge für Konstanz
Die Stadtverwaltung hat die Baugenehmigung für die geplante neue Synagoge am Standort des ehemaligen Hotels Anker in der Sigismundstraße 8 erteilt und damit den Weg geebnet für einen symbolischen Spatenstich zum Bau des Gebäudes…

Israeltag:
Angriff auf Infostand
Am Samstag Nachmittag haben zwischen vier und fünf dem „rechten Spektrum“ zuzuordnende vermummte Männer einen Informationsstand der Pro-Israel-Initiative „Never Again“ in Siegen angegriffen…

Wander-Ausstellung:

Masada liegt in Darmstadt
Die jüdische Berufsfachschule „Masada“ bereitete nach der Schoa jüdische Überlebende auf ein Leben in Palästina vor…

Gehen? oder Bleiben!:

Neubeginn nach der Katastrophe
Eindrucksvolle Ausstellung über jüdisches Leben in Augsburg nach 1945…

Wird jetzt präzesiert?:
Im Hobbykeller des Revisionismus
Das Verwaltungsgericht Dresden hat die "Extremismusklausel" für rechtswidrig erklärt, die zu unterzeichnen das Familienministerium von Antifa-Gruppen verlangt, wenn sie staatliche Fördergelder beantragen. Das Ministerium zeigt sich davon unbeeindruckt...

Straßen von gestern:
Silvia Tennenbaum zu Gast in der Budge-Stiftung
Am Montag, dem 16. April, wurde das Lesefest "Frankfurt liest ein Buch" in der Deutschen Nationalbibliothek eröffnet. Drei Tage später war Silvia Tennenbaum zu Gast in der Budge-Stiftung. Der Saal war bis auf den letzten Platz besetzt. Neben Bewohnern waren auch viele Gäste anwesend, denn die Stiftung war einer der Orte, wo Frau Tennenbaum sich Fragen von Lesern stellte...

Sogenannter jiddischer Klezmer-Rap:
SoCalled in Duisburg
Der kanadische Musiker Socalled kommt am Freitag, 11. Mai 2012 nach Duisburg in den Steinbruch. Socalled veröffentlichte jüngst sein Album „Sleepover“, mit dem er nun in Europa tourt. Socalled steht für den zeitgemäßen Umgang mit traditionellen jiddischen Melodien und Rhythmen. Socalleds Markenzeichen sind auf Hebräisch gerappte Reime. 2004 erhielt der den Preis der deutschen Schallplattenkritik in der Kategorie „Bestes World Music Album“. Das Konzert in Duisburg ist eins von nur drei Deutschlandkonzerten...

Программа GRUNDTVIG:

Neues vom Verein "Würde im Alter"
"Достоинство в старости" и Seniorenclub Bergmannsfeld/Hörsterfeld. СМ� и междунардные контакты...

Ein Blick in die Encyclopaedia Judaica von 1929:
"Bayern"
Erfreulicherweise gehört das Stichwort „Bayern“ zu jenem Teil des Nachschlagewerkes, das erscheinen konnte. Von hohem allgemeinen Interesse dürfte sein, wie jüdische Gelehrte die Geschichte und Gegenwart der deutschen Region, die damals bereits zur Brutstätte und Wiege des Nationalsozialismus geworden war, einschätzten, bzw. welche Perspektiven sie hegten...

M
achtvolles Plädoyer:
Eine Kabbala der Tiere
Hatte die Autorin in Eine tierische Liebe erste Ansätze zu einer neuen, auf Verstehen und Mitgefühl basierenden Tierpsychologie vorgelegt und diese in Tiere-Frauen-Seelenbilder breiter ausgeführt, so nimmt das neue Buch von Hanna Rheinz verstärkt den gesamt-gesellschaftlichen Aspekt der Mensch-Tier-Beziehung kritisch den Blick...

Ausstellungs-Tipp Wiesbaden:
Jüdische Berufsfachschule Masada
Die Jüdische Berufsfachschule Masada wurde in den Jahren 1947 und 1948 von Samuel Milek Batalion in Darmstadt gegründet und geleitet. Das Ziel der Schule war es, den jungen Holocaust-Überlebenden eine Ausbildung und neuen Lebenswillen zu geben und sie auf ein zukünftiges Leben in Israel vorzubereiten...

Querfront:
Solidarische Reise gegen die zionistische Bedrohung
Ausgerechnet in Teheran traf – dies ist kein Scherz! – ein illustrer, rühriger Kreis von Querfront-Strategen zum Fotoshooting und solidarischem Gespräch mit dem notorischen Holocaust-Leugner Ahmadinedschad und weiteren iranischen Ministern zusammen...


Weitere Meldungen aus Deutschland:
Jüdisches Leben in Deutschland...
Antisemitismus, Rechtsextremismus...

Independent Foreign Fiction Prize:
Auszeichnung für Aharon Appelfeld
Der Roman “Prachej ha-Afela” (Blumen der Dunkelheit) ist in London mit dem “Independent Foreign Fiction Prize“ für fremdsprachige Literatur in englischer Übersetzung ausgezeichnet worden…

Jüdisches Museum Hohenems:
Was Sie schon immer über Juden wissen wollten
Rund um das Judentum gibt es viele Fragen, manche sind tabuisiert, manche scheinen es nur zu sein. Wo ein Geheimnis vermutet wird, suchen viele schnell nach dem „Jüdischen“. Manche Fragen sind unbequem für den Fragenden, manche politisch nicht korrekt und manche peinlich. Dabei sind die Antworten oft gar nicht so schwer...

Zum 120. Geburtstag:
Siegfried Bernfeld (1892-1953)
Bernfeld war ein Mann voller Fantasien und mit utopischem Überschwang, ein Wissenschaftler mit ausgeprägtem skeptischem Realitätssinn – ein wacher kritischer Geist. Als Jude und undogmatischer Marxist konnte er zwar im außeruniversitären Bereich in Wien, Berlin und im amerikanischen Exil erfolgreich arbeiten, eine akademische Karriere blieb ihm jedoch verwehrt...

Siegfried Bernfeld:
Psychoanalyse, Pädagogik und Zionismus
Bernfeld war einer der produktivsten jüdischen Psychoanalytiker und Pädagogen. Er gehörte in Wien zu dem engen Kreis um Sigmund Freud, sein reformpädagogisches Werk gehört zu den pädagogisch-psychoanalytischen Klassikern. Bernfeld wuchs in Wien auf und engagierte sich in der zionistischen Bewegung. Sein “Kinderheim Baumgarten” war ein wegweisendes psychoanalytisch-pädagogisches Modellprojekt für jüdische Waisenkinder…

"Er war halt genialer als die anderen":
Biografische Annäherungen an Siegfried Bernfeld
Siegfried Bernfeld, bahnbrechender Reformpädagoge und einer der ersten Psychoanalytiker, ist Mitbegründer der modernen Theorie des Jugendalters und der Begründer der Psychoanalytischen Pädagogik. Im vorliegenden Buch geht Peter Dudek auf das umfangreiche wissenschaftliche Werk Bernfelds ein und rekonstruiert zugleich das Leben des Menschen hinter den Texten. Anhand zahlreicher Quellen zeigt er ihn als jugendbewegten Aktivisten, pädagogischen und psychoanalytischen Theoretiker, politisch-pädagogischen Redner sowie als Lehrer, Ehemann und Vater….

Die jüdische Jugendbewegung und ihre Bedeutung für die internationale:
Zionismus und Jugendkultur
Die Zeit von 1914 bis ca. 1924 ist das "zionistische Jahrzehnt" im Leben Siegfried Bernfelds. Seine Schriften von 1916 bis 1920 dokumentieren den Kern seiner Aktivitäten in der zionistischen Jugendkulturbewegung in Wien. Seine Vision bestand in der Errichtung eines sozialistisch geprägten jüdischen Gemeinwesens in Palästina...

Zu Person, Werk und theoretischer Substanz:
Siegfried Bernfeld oder Die Grenzen der Psychoanalyse
Welches theoretische und lebensgeschichtliche Erkenntnispotential dem Leben und Werk Siegfried Bernfeld immer noch inne wohnt wird bei der Lektüre dieses gelungenen Bandes mehr als deutlich...

Jüdisches Leben in 25 Paragrafen:
Neues "Israelitengesetz" in Österreich
Vergangene Woche hat der österreichische Nationalrat mit der nötigen Zweidrittelmehrheit, aber ohne Zustimmung der FPÖ, das neue "Israelitengesetz" beschlossen. Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG), und sein Vorgänger Ariel Muzicant saßen auf der Besuchergalerie. Erleichterung stand den beiden ins Gesicht geschrieben. Denn zuletzt hatte ein Antrag des liberalen Vereins "Or Chadasch" etwas Unruhe in die Angelegenheit gebracht...

Weitere Meldungen...

haOmer:
Die Kunst des Zählens

"Und zählt euch von dem Tage nach diesem Schabbat, von dem Tage eurer Darbringung des geschwungenen Omeropfers, sieben volle Schabbatot sollen es sein"...

Omer zählen:
Sefirat ha Omer
Die Zeit zwischen Pessach und Schawuot (wörtlich "Wochen") wird "Sefirat ha Omer" das Omer - Zählen genannt. Am 2. Tag des Pessachfestes wurde ein Omer Opfer im Tempel in Jerusalem dargebracht und zwar von der neuen Gerstenernte...

Weitere Meldungen...

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