|

Gesellschaft:
Ärztin, Rechtsanwältin, Pilotin – und Drusin
„Früher bin ich häufiger geflogen, aber jetzt finde ich seltener
Zeit dafür, weil ich an sechs Orten parallel arbeite“, erzählt
Anan Falach, die sich selbst als „israelisch-drusische Araberin“
bezeichnet. „Trotzdem ist es am besten, oben in der Luft zu
sein, dort muss man nicht gegen so viele Widerstände ankämpfen“,
fügt die Zahnärztin, Rechtsanwältin und Hobbypilotin hinzu…
Palästinensische Sicherheitshäftlinge:
Hungerstreik beendet
Palästinensische Sicherheitshäftlinge haben am Montag nach 28
Tagen ihren Hungerstreik beendet. Das Ende des Streiks wurde
durch eine Übereinkunft ermöglicht, die in den vergangenen Tagen
formuliert worden war…
Nakba-Tag:
Gedenken ja, Rückkehr nein
Werden sich am Nakba-Tag Tausende
palästinensische Flüchtlinge an den Grenzzäunen mit Syrien, dem
Libanon und Jordanien versammeln? Und was wird aus der
Nakba-Zeremonie an der Universität Tel Aviv? Ob es zu
Ausschreitungen kommen wird oder nicht, ob Zeremonien abgehalten
werden oder nicht, eines steht fest: Das palästinensische
Narrativ bedroht das zionistische…
Zu Gast in Berlin:
"Havruta" und "Bat Kol" in Deutschland
"Havruta" und "Bat Kol"
sind Organisationen schwuler und lesbischer religiöser jüdischer
Israelis, die religiösen Homosexuellen in Israel eine Plattform
für gemeinsame Aktivitäten geben und sich für die Akzeptanz von
Homosexualität in der religiösen Community einsetzen...
14. Mai 1948 - Israel hat Geburtstag:
Ansichtskarten aus
Jerusalem
Wie wäre es mit einem netten Gruss...
Am 14.Mai 1948 entstand die
erste Demokratie des Nahen Ostens:
Die Knesset entsteht
Der Buchstabe »Alef. steht für Mapai. »Zade« für Allgemeine Zionisten, »Chet«
für Cherut, »Mem« für Mapam, »Beth« für die Religiöse Front. Die Wahlkampagne
für die Gründungsversammlung im Januar 1949 verläuft stürmisch. Viele
Häuserwände und alle Plakatflächen sind von Parteiwerbung bedeckt...
Israels Rendezvous mit der Geschichte:
Staatsgründung - Ja oder Nein?
In der
letzten Woche vor Auslaufen des britischen Mandats toben fast überall in
Palästina Kämpfe zwischen Juden und Arabern. Zwar behalten die Juden die
Oberhand, doch droht die
Invasion der Armeen arabischer Nachbarstaaten, falls die Juden einen
eigenen Staat gründen...
14. / 15. Mai 1948:
Die arabische Invasion
Rund acht Stunden nach der
Verlesung der
Unabhängigkeitserklärung durch David Ben-Gurion dringen in der
Nacht vom 14. auf den 15. Mai 1948 um 0 Uhr die Armeen fünf arabischer
Staaten in Palästina ein. Ihr Ziel ist es, »das zionistische Gebilde« innerhalb
von zehn Tagen von der Landkarte zu löschen...
Der Weg zum 14. Mai 1948:
Die illegale Einwanderung
Im Sommer 1945, nach dem Ende
des Zweiten Weltkriegs, wird die illegale jüdische Einwanderung in großem Umfang
wieder aufgenommen. Inzwischen ist dafür nur noch ein einziges Organ zuständig,
»das Zweite Alija-Büro«, eine Abteilung der Haganah...
Der Weg zum 14. Mai 1948:
Die Amerikaner greifen ein
Nach Ende des Zweiten
Weltkriegs strömen Zehntausende von Holocaust-Überlebenden in die Lager für »Displaced
Persons« in Deutschland. Um sich ein Bild von ihrer Situation zu machen, schickt
US-Präsident Truman seinen Vertreter, Earl Harrison, nach Deutschland...
Der Weg zum 14. Mai 1948:
Der Hebräische Aufstand
Die »Bewegung des hebräischen
Aufstands« wird Ende 1945 gegründet und ist bis Juli 1946 aktiv. Dabei handelt
es sich um einen von den Jischuw-Einrichtungen gebildeten militärischen
Dachverband unter Leitung der Haganah, dem sich auch Etzel und Lechi
anschließen...
Der Weg zum 14. Mai 1948:
Im Schatten von Kampf und Terror
1947 wird das Leben in
Palästina immer schwieriger. Es ist ein Jahr des Kampfes gegen die Mandatsmacht
und der britischen Restriktionen. Im Dezember, nach dem UN-Votum zugunsten der
Gründung eines judischen und eines arabischen Staates, entbrennen zusätzlich
neue arabisch-jüdische Kämpfe, die 1948 in einen landesweiten Krieg münden...
Der Weg zum 14. Mai 1948:
Die "Exodus"
Die Affäre um das
Flüchtlingsschiff »Exodus« macht das Problem der Jüdischen »displaced persons«
in Europa und den Kampf der Juden um Palästina zu einem weltweit diskutierten
Thema. Das Schiff läuft am 11. Juli 1947 mit 4.500 illegalen Einwanderern,
darunter Hunderten von Kindern, aus dem Hafen von Sete in Südfrankreich aus...
Der Weg zum 14. Mai 1948:
Der Teilungsplan vom Khaf-Tet beNovember 1947
Auf einer im Frühjahr 1947
stattfindenden Sondersitzung berät die UNO auf Antrag Großbritanniens über das
Palästina-Problem und beschließt die Entsendung einer elfköpfigen
Sonderkommission (UNSCOP), deren Mitglieder aus Schweden, Holland, Polen,
Jugoslawien, Kanada, Australien, Indien, dem Iran, Uruguay, Guatemala und Peru
kommen...
Grundlagen:
Zur
Geschichte Israels
Kurz vor Ablaufen des britischen
Mandats versammelte sich der Nationalrat im Tel Aviver Stadtmuseum. David Ben
Gurion verlas die Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel, eine
provisorische Regierung wurde gegründet. Damit war seit 2000 Jahren wieder ein
souveräner jüdischer Staat entstanden. Die jüdische Bevölkerung des Landes
feierte ausgelassen in den Straßen...
Grundlagen:
Praktischer
Zionismus
Eine kurze Einführung zu Zionismus und der
Gründung des Zionistischen Bewegung...
Grundlagen:
Eretz
Israel
Die Bedeutung von Eretz Israel ist
besonders prägnant in der Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel
zusammengefasst:
"Im Lande Israel entstand das jüdische Volk. Hier prägte sich sein geistiges,
religiöses und politisches Wesen. Hier lebte es frei und unabhängig, Hier schuf
es eine nationale und universelle Kultur und schenkte der Welt das Ewige Buch
der Bücher. Durch Gewalt vertrieben, blieb das jüdische Volk auch in der
Verbannung seiner Heimat in Treue verbunden. Nie wich seine Hoffnung. Nie
verstummte sein Gebet um Heimkehr und Freiheit."...
Der
Weg zum 14. Mai 1948:
Ein trauriger Sieg
Am 8. Mai 1945 geht in Europa
der Zweite Weltkrieg zu Ende. Millionen Menschen jubeln und feiern. In die
Freude der Juden mischt sich dagegen große Trauer. Zu diesem Zeitpunkt ist schon
bekannt, dass Millionen Juden von den Nazis ermordet wurden... |
Rote Linien verschoben:
Iranischer Schmäh
Bei den Verhandlungen über das
Atomprogramm des iranischen Regimes droht ein fauler Kompromiss…
Neue Koalition:
Er verkaufte seine Seele an einen Lügner
Wie Faust, der seine
Seele an den Teufel verkaufte, um dafür Unsterblichkeit zu
erlangen, verkaufte der Vorsitzende der Kadima-Partei, Shaul
Mofaz, seine Seele an einen „Lügner“ –wie er selbst
Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt nannte–, um dafür
seine Partei für mindestens 14 weitere Monate am Leben zu
erhalten und sich selbst vor politischem Vergessen zu bewahren…
Tel Aviv:
Wo die Straßen seltsame Namen haben
Wer als Tourist nach Tel Aviv
kommt, hat oft ein sehr spezielles Problem: Die Übertragung der
Straßennamen aus dem Hebräischen ins Englische wirkt an vielen
Stellen ziemlich willkürlich. Das kann in der fremden
Millionenmetropole zu lästiger Orientierungslosigkeit führen...
Politiker-Versprechen:
Rabin
loben, Mofaz kritisieren
In den 1970er Jahren
versprach Menachem Begin, er werde nicht auf den Sinai
verzichten und dort sogar sein Haus errichten. Ein halbes Jahr,
nachdem er zum Ministerpräsidenten gewählt worden war,
verzichtete Begin auf den Sinai…
Unvorbereitet:
Flüchtlinge in Israel
Letzten
Samstag wurde in Tel Aviv zum zweiten Mal innerhalb kürzester
Zeit ein Brandanschlag auf ein von afrikanischen Flüchtlingen
bewohntes Haus in Süd-Tel-Aviv verübt. Der Anschlag hat in
Israel die Diskussion wieder neu aufleben lassen, wie das Land
mit dem verstärkten Zustrom von afrikanischen Flüchtlingen
umgehen soll…
Zwei Meinungen:
Der
Coup von Netanyahu und Mofaz
Seit der
Ankündigung von Ministerpräsident Netanyahu und dem
Kadima-Vorsitzenden Shaul Mofaz vom Dienstag, auf Neuwahlen zu
verzichten und stattdessen eine Regierung der nationalen Einheit
bilden zu wollen, kochen die Emotionen in den israelischen
Medien hoch...
Vor 30 Jahren:
Die
Entführung des "Fluges 571"
Am 8. Mai
1972 wurde, zwanzig Minuten nach dem Start in Wien, das Flugzeug
mit der Flugnummer 571 der belgischen Fluglinie Sabena auf dem
Weg nach Tel Aviv entführt…
Fast präzedenzlose
"Stabilität":
Eigentümliches Demokratieverständnis
Kaum ist der
Wahlkampf auf volle Touren gekommen, wurde er innerhalb von
Stunden wieder abgesagt. Die überraschend angekündigten
vorgezogenen Neuwahlen zur Knesset wurden durch eine „Koalition
der nationalen Einheit“ ersetzt. Der Zusammenschluss von
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu mit dem vor wenigen Tagen
gewählten neuen Vorsitzenden der Kadima-Partei, Schaul Mofaz,
erzeugt eine fast einmalige parlamentarische Mehrheit. 94 von
120 Abgeordnete stimmen nun für die Regierung...
Keine großen Taten:
Das Machtspiel, die eigene Haut zu retten
Mit großen
Worten haben Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und sein neuer
Koalitionspartner Schaul Mofaz die Notwendigkeit einer
"nationalen Einheit" beschworen, wegen der "großen
Herausforderungen", denen Israel ausgesetzt sei. Doch in
Wirklichkeit wollen die Politiker wohl nur ihre eigene Haut
retten…
Eine lange Nacht:
Netanyahus Überraschungs-Coup
Nach
stundenlangen Debatten über Neuwahlen überrascht
Ministerpräsident Netanyahu mit der Bildung einer breiten
Koalition…
Jerusalem 1908:
Lag-Baomer im Bezalel
Der
vorliegende historische Text widmet sich dem Lag baOmer Fest nur
am Rande. Vielmehr stellt er die Arbeit einer bedeutenden
Institution vor, die Lag baOmer als ihren Jahrestag gewählt hat.
Die Rede ist von der 1906 von Boris Schatz in Jerusalem
gegründeten Kunstakademie Bezalel. Der Autor beschreibt die
Feierlichkeiten am zweiten Jahrestag der Schule, an Lag baOmer
im Jahr 1908...
"Zwischen Mittelmeer
und Jordan":
Uri, der Pferdeflüsterer vom Golan
Reitlehrer
Uri hat Israel schon zweimal auf dem Pferd durchquert - ohne
Trense oder Zügel. Auf seinem Reiterhof auf den Golanhöhen
bringt er mit ungewöhnlichen Methoden auch erfahrenen Reitern
noch viel bei: wie man sich Pferden von hinten nähert oder mit
ihnen beim Reiten eine Einheit bildet...
Entschuldigung, wir sind wirklich liberal:
Nürnberger Firmeninhaber entschuldigt sich
Lars Adler,
Firmeninhaber von Hoff-Interieur aus Nürnberg, hat sich
schriftlich für ein antisemitisches Schreiben seines Vaters und
Firmengründers Walter Adler an die Tel Aviver Geschäftsfrau Eti
Doron entschuldigt. Sein 75 Jahre alter Vater habe den Brief
ohne Wissen und Einwilligung der heutigen Firmeninhaber
verfasst...
"A Jewish liar":
Antisemitismus aus Nürnberg
Eti Doron,
Inhaberin eines Spielzeuggeschäfts in der King George Street in
Tel Aviv, hat aus Nürnberg antisemitische Post erhalten. Briefe
ihres deutschen Geschäftspartners Walter Adler, Inhaber der
Firma Hoff-Interieur GmbH & Co. KG in der Wetzlarer Str. 26 in
Nürnberg, wurden auszugsweise vergangenen Mittwoch Abend im
israelischen Fernsehen und am Donnerstag in der Jerusalem Post
veröffentlicht…
"So schmerzlich, als wäre es
gestern gewesen":
Bruder
von Rabin-Mörder verlässt Gefängnis
Sechzehneinhalb Jahre nach dem Mord an Jitzhak Rabin ist der
Bruder des Attentäters am Freitag aus dem Gefängnis entlassen
worden. Hagai Amir war wegen Mitbeteiligung an der Verschwörung
gegen den israelischen Premierminister verurteilt worden. Seine
gesamte Haftzeit verbrachte er in einer Einzelzelle...
Anfang September:
Likud will Neuwahlen
Die
Likud-Partei von Ministerpräsident Binyamin Netanyahu hat am
Mittwoch einen Gesetzesvorschlag zur Auflösung der Knesset
eingereicht. Damit sind Neuwahlen in den nächsten Monaten nun
sehr wahrscheinlich…
Feinripp:
Schiesser wird israelisch
Für viele
Deutsche ist es sie Inbegriff von Unterwäsche, und besonders der
Feinripp hat der Firma zu ihrem Ruhm verholfen. Jetzt wird die
Unterwäsche-Firma Schiesser israelisch…
Teurer Sauerstoff:
Israels
Staatschef geht fremd
Erstmals
wird das israelische Staatsoberhaupt „fremd gehen“ und nicht mit
der nationalen Fluggesellschaft EL AL zu einem Staatsbesuch ins
Ausland fliegen…
Lapid und Livni:
Israels aufsteigende und fallende Sterne
Yair Lapid
ist jung und frisch, seine Zukunft vor ihm, Tzipi Livni ist
verwundet und geschlagen, ihre Zukunft ungewiss…
"Sehr hoher persönlicher Preis":
Livni gibt Knesset-Mandat auf
13 Jahre, nachdem sie
zum ersten Mal ins israelische Parlament gewählt wurde, hat die
bisherige Vorsitzende der Partei Kadima, Tzipi Livni, am
Dienstag bei Parlamentspräsident Reuven Rivlin um die Entlassung
aus ihrem Knesset-Mandat ersucht…
Weitere Meldungen...

Generationen:
Das medizinische Archiv des
Warschauer Ghettos
Dies ist eine Geschichte von medizinischer Verpflichtung und
Selbstlosigkeit, eine Geschichte vom Sieg des Geistes über den Rassenwahnsinn
der Nationalsozialisten, eine Geschichte vom Leiden...
Körperpsychotherapie:
Sexuelle Probleme in einer
Partnerschaft
Sexuelle Probleme in einer Partnerschaft können für beide Partner
sehr frustrierend sein. Sie führen zu einem defizitären Selbstwertgefühl und
liegen mehr oder weniger unbewusst vielen Auseinandersetzungen und
Partnerschaftsproblemen zugrunde…
Sex als Droge:
“Ich kann einfach nicht
genug bekommen!” –
Gibt es die Krankheit “Sex-Sucht” wirklich, ist sie wissenschaftlich anerkannt?
Und wo liegt der Unterschied zu Hypersexualität?…
Zu den Sinnen kommen:
Focus
und Achtsamkeit
Focusing hat mit dem Körper zu tun, mit körperlichem Erleben, mit
einer spezifischen Situation, die außen oder auch innerpsychisch sein kann, und
mit einer achtsamen Bezugnahme auf dieses Erleben, aus der dann ein
Symbolisieren...
|
|

Schalom Chawer:
Zum
Tode von Arno Lustiger 1924 -2012
Kurz nach seinem 88.
Geburtstag verstarb gestern der Historiker und Publizist Arno
Lustiger...
Große Verdienste um die Rückkehr jüdischen Lebens:
Zum Tod von Arno Lustiger
Zum Tod von Arno
Lustiger sel. A. drückt der Zentralrat der Juden in Deutschland
sein tiefes Bedauern und den Angehörigen sein aufrichtiges
Mitgefühl aus…
Jetzt bewerben:
Freiwillige in sozialen Projekten
Für das Schuljahr 2012/2013
bietet die Kinder- und Jugend-Aliyah wieder interessierten
jungen Menschen, im Alter zwischen 18 und 27 Jahren die
Möglichkeit zu einem sozialen Jahr bzw. Praktikum im sozialen
Bereich, in einem ihrer Jugenddörfer in Israel…
Verzerrte Wahrnehmung:
Messerschmitt und Regensburg
Im Juni 1943 bedankte
sich der führende Rüstungsindustrielle Willy Messerschmitt bei
dem Kommandanten des Konzentrationslagers Dachau, Martin Weiß,
für das erstmalige Überlassen von über 2.700 KZ-Häftlingen.
Dadurch seien „beträchtliche Leistungssteigerungen“ in der
Produktion erzielt worden, er hoffe auf „immer engere
Zusammenarbeit“…
Es gibt viel zu feiern:
Bilderstrecke aus Berlin
Offizieller Empfang, Koscher Fest,
Lag baOmer und mehr...
Noch mehr neu macht der Mai:
Aktuelle Fernsehtipps
Vom 16. bis 31. Mai
2012…
|
Stichwort:
Bildung gegen Antisemitismus und Rechtsextremismus
HELFEN SIE BITTE
MIT!
Nachrichten und Informationen sind bei uns rund um die Uhr und kostenlos
abrufbar.
Aber: haGalil erhält leider keinerlei Förderung aus den öffentlich ausgewiesenen
Mitteln zum Kampf gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus.
Wir sind also auf Unterstützung angewiesen. Deshalb können wir nur Sie als
unsere Leser um eine persönliche Spende bitten. Natürlich steht haGalil aber
auch jenen offen, die sich keine Spende (ein freiwilliges Abo) erlauben können.
Vielen Dank für Ihre Unterstüzung!
Spendenkonto:
haGalil e.V., Münchner Bank BLZ 70190000,
Konto Nr. 872091.
Weitere Angaben zu Überweisungen
aus dem Ausland, Lastschriftverfahren etc., finden Sie auf den Seiten des
haGalil e.V.. |
Jüdisches Leben in Deutschland:
Neue Synagoge für Konstanz
Die Stadtverwaltung hat die Baugenehmigung für die geplante neue
Synagoge am Standort des ehemaligen Hotels Anker in der
Sigismundstraße 8 erteilt und damit den Weg geebnet für einen
symbolischen Spatenstich zum Bau des Gebäudes…
Israeltag:
Angriff auf Infostand
Am Samstag Nachmittag
haben zwischen vier und fünf dem „rechten Spektrum“ zuzuordnende
vermummte Männer einen Informationsstand der
Pro-Israel-Initiative „Never Again“ in Siegen angegriffen…
Wander-Ausstellung:
Masada liegt in Darmstadt
Die jüdische
Berufsfachschule „Masada“ bereitete nach der Schoa jüdische
Überlebende auf ein Leben in Palästina vor…
Gehen? oder Bleiben!:
Neubeginn nach der Katastrophe
Eindrucksvolle Ausstellung über
jüdisches Leben in Augsburg nach 1945…
Wird jetzt präzesiert?:
Im Hobbykeller des Revisionismus
Das Verwaltungsgericht Dresden hat die "Extremismusklausel" für
rechtswidrig erklärt, die zu unterzeichnen das
Familienministerium von Antifa-Gruppen verlangt, wenn sie
staatliche Fördergelder beantragen. Das Ministerium zeigt sich
davon unbeeindruckt...
Straßen von gestern:
Silvia Tennenbaum zu Gast in der Budge-Stiftung
Am Montag, dem 16. April, wurde
das Lesefest "Frankfurt liest ein Buch" in der Deutschen
Nationalbibliothek eröffnet. Drei Tage später war Silvia
Tennenbaum zu Gast in der Budge-Stiftung. Der Saal war bis auf
den letzten Platz besetzt. Neben Bewohnern waren auch viele
Gäste anwesend, denn die Stiftung war einer der Orte, wo Frau
Tennenbaum sich Fragen von Lesern stellte...
Sogenannter jiddischer
Klezmer-Rap:
SoCalled in Duisburg
Der kanadische Musiker Socalled
kommt am Freitag, 11. Mai 2012 nach Duisburg in den Steinbruch.
Socalled veröffentlichte jüngst sein Album „Sleepover“, mit dem
er nun in Europa tourt. Socalled steht für den zeitgemäßen
Umgang mit traditionellen jiddischen Melodien und Rhythmen.
Socalleds Markenzeichen sind auf Hebräisch gerappte Reime. 2004
erhielt der den Preis der deutschen Schallplattenkritik in der
Kategorie „Bestes World Music Album“. Das Konzert in Duisburg
ist eins von nur drei Deutschlandkonzerten...
Программа GRUNDTVIG:
Neues vom Verein "Würde im Alter"
"Достоинство
в старости" и Seniorenclub Bergmannsfeld/Hörsterfeld. СМ� и
междунардные контакты...
Ein Blick in die Encyclopaedia Judaica von 1929:
"Bayern"
Erfreulicherweise gehört das Stichwort „Bayern“ zu jenem Teil
des Nachschlagewerkes, das erscheinen konnte. Von hohem
allgemeinen Interesse dürfte sein, wie jüdische Gelehrte die
Geschichte und Gegenwart der deutschen Region, die damals
bereits zur Brutstätte und Wiege des Nationalsozialismus
geworden war, einschätzten, bzw. welche Perspektiven sie
hegten...
Machtvolles
Plädoyer:
Eine
Kabbala der Tiere
Hatte die Autorin in Eine tierische Liebe erste
Ansätze zu einer neuen, auf Verstehen und Mitgefühl basierenden
Tierpsychologie vorgelegt und diese in Tiere-Frauen-Seelenbilder
breiter ausgeführt, so nimmt das neue Buch von Hanna Rheinz
verstärkt den gesamt-gesellschaftlichen Aspekt der
Mensch-Tier-Beziehung kritisch den Blick...
Ausstellungs-Tipp Wiesbaden:
Jüdische Berufsfachschule Masada
Die Jüdische Berufsfachschule Masada wurde in den
Jahren 1947 und 1948 von Samuel Milek Batalion in Darmstadt
gegründet und geleitet. Das Ziel der Schule war es, den jungen
Holocaust-Überlebenden eine Ausbildung und neuen Lebenswillen zu
geben und sie auf ein zukünftiges Leben in Israel
vorzubereiten...
Querfront:
Solidarische Reise gegen die zionistische Bedrohung
Ausgerechnet in Teheran traf – dies ist kein
Scherz! – ein illustrer, rühriger Kreis von Querfront-Strategen
zum Fotoshooting und solidarischem Gespräch mit dem notorischen
Holocaust-Leugner Ahmadinedschad und weiteren iranischen
Ministern zusammen...
Weitere Meldungen aus Deutschland:
Jüdisches Leben in Deutschland...
Antisemitismus,
Rechtsextremismus...

Independent Foreign Fiction Prize:
Auszeichnung für Aharon Appelfeld
Der Roman “Prachej ha-Afela” (Blumen der Dunkelheit) ist in
London mit dem “Independent Foreign Fiction Prize“ für
fremdsprachige Literatur in englischer Übersetzung ausgezeichnet
worden…
Jüdisches Museum Hohenems:
Was Sie schon immer über Juden wissen wollten
Rund um das Judentum
gibt es viele Fragen, manche sind tabuisiert, manche scheinen es
nur zu sein. Wo ein Geheimnis vermutet wird, suchen viele
schnell nach dem „Jüdischen“. Manche Fragen sind unbequem für
den Fragenden, manche politisch nicht korrekt und manche
peinlich. Dabei sind die Antworten oft gar nicht so schwer...
Zum 120. Geburtstag:
Siegfried Bernfeld
(1892-1953)
Bernfeld war ein Mann voller Fantasien und mit utopischem
Überschwang, ein Wissenschaftler mit ausgeprägtem skeptischem Realitätssinn –
ein wacher kritischer Geist. Als Jude und undogmatischer Marxist konnte er zwar
im außeruniversitären Bereich in Wien, Berlin und im amerikanischen Exil
erfolgreich arbeiten, eine akademische Karriere blieb ihm jedoch verwehrt...
Siegfried Bernfeld:
Psychoanalyse, Pädagogik und Zionismus
Bernfeld war einer der produktivsten jüdischen Psychoanalytiker
und Pädagogen. Er gehörte in Wien zu dem engen Kreis um Sigmund Freud, sein
reformpädagogisches Werk gehört zu den pädagogisch-psychoanalytischen
Klassikern. Bernfeld wuchs in Wien auf und engagierte sich in der zionistischen
Bewegung. Sein “Kinderheim Baumgarten” war ein wegweisendes
psychoanalytisch-pädagogisches Modellprojekt für jüdische Waisenkinder…
"Er war halt genialer als die anderen":
Biografische Annäherungen an Siegfried Bernfeld
Siegfried Bernfeld, bahnbrechender Reformpädagoge und einer
der ersten Psychoanalytiker, ist Mitbegründer der modernen Theorie des
Jugendalters und der Begründer der Psychoanalytischen Pädagogik. Im vorliegenden
Buch geht Peter Dudek auf das umfangreiche wissenschaftliche Werk Bernfelds ein
und rekonstruiert zugleich das Leben des Menschen hinter den Texten. Anhand
zahlreicher Quellen zeigt er ihn als jugendbewegten Aktivisten, pädagogischen
und psychoanalytischen Theoretiker, politisch-pädagogischen Redner sowie als
Lehrer, Ehemann und Vater….
Die jüdische Jugendbewegung und ihre Bedeutung für die internationale:
Zionismus
und Jugendkultur
Die Zeit von 1914 bis ca. 1924 ist das "zionistische
Jahrzehnt" im Leben Siegfried Bernfelds. Seine Schriften von 1916 bis 1920
dokumentieren den Kern seiner Aktivitäten in der zionistischen
Jugendkulturbewegung in Wien. Seine Vision bestand in der Errichtung eines
sozialistisch geprägten jüdischen Gemeinwesens in Palästina...
Zu Person, Werk und theoretischer
Substanz:
Siegfried Bernfeld oder Die Grenzen der Psychoanalyse
Welches theoretische und lebensgeschichtliche
Erkenntnispotential dem Leben und Werk Siegfried Bernfeld immer noch inne wohnt
wird bei der Lektüre dieses gelungenen Bandes mehr als deutlich... |
Jüdisches Leben in 25 Paragrafen:
Neues "Israelitengesetz" in Österreich
Vergangene Woche hat der österreichische
Nationalrat mit der nötigen Zweidrittelmehrheit, aber ohne
Zustimmung der FPÖ, das neue "Israelitengesetz" beschlossen.
Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien
(IKG), und sein Vorgänger Ariel Muzicant saßen auf der
Besuchergalerie. Erleichterung stand den beiden ins Gesicht
geschrieben. Denn zuletzt hatte ein Antrag des liberalen Vereins
"Or Chadasch" etwas Unruhe in die Angelegenheit gebracht...
Weitere
Meldungen...

haOmer:
Die Kunst des Zählens
"Und zählt euch von dem Tage nach diesem Schabbat,
von dem Tage eurer Darbringung des geschwungenen Omeropfers, sieben volle
Schabbatot sollen es sein"...
Omer zählen:
Sefirat ha Omer
Die Zeit zwischen Pessach und Schawuot (wörtlich "Wochen") wird "Sefirat ha
Omer" das Omer - Zählen genannt. Am 2. Tag des Pessachfestes wurde ein Omer
Opfer im Tempel in Jerusalem dargebracht und zwar von der neuen
Gerstenernte...
Weitere Meldungen...
[Bilder
des Tages]
|