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Exkursion nach Auschwitz

In den Winterferien erwartete einige Schüler unserer Schule und des Kurses "Jüdische Stammlager Auschwitz  Lagertor Geschichte" ein besondere Art des Geschichtsunterrichts. Geplant war eine Exkursion nach Auschwitz, organisiert von der "Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung".
Am 13.02.1999 traten die Schüler ihre lange Fahrt am Bahnhof an, vorerst in Richtung Görlitz. Die Gemüter waren gespannt, gedrückt aber nur jene, die belesen und besonders informiert waren. Nach einer anstrengenden Reise erreichten wir gegen sechs Uhr früh, Oswiéciem, die Stadt, in der sich vor knapp 55 Jahren SchrecklichesAuschwitz-Birkenau abspielte. In der Dämmerung passierte unser Bus die Landstraße, an der  unschwer die Konturen des Stammlagers "Auschwitz" zu erkennen waren. Die Müdigkeit schien bei allen wie verflogen und nun war ein Ausdruck des Schreckens in den Gesichtern zu erkennen, einigen lief es eiskalt den Rücken herunter. Bei der Ankunft in der "Jugendbegegnungsstätte Oswiéciem" machte sich vorerst der allgemeine Wunsch nach Ruhe breit. Doch bald schon starteten wir die erste Exkursion in die Stadt. Eine durchschnittliche Kleinstadt, mit einer grausamen Geschichte...es erinnert einzig das Industriegebiet, die ehemaligen BUNA-Farbenwerke, an damals. Dort hatten KZ-Gefangene Schwerstarbeit unter den menschenunwürdigsten Bedingungen zu leisten. In der Jugendbegegnungsstätte gab es ausgezeichnete Möglichkeiten, sich Filme anzuschauen, sich in der Bibliothek zu einem speziellen Thema zu belesen, sich also seelisch und moralisch auf die anstehenden Besuche im Stammlager "Auschwitz" und im Außenlager "Auschwitz-Birkenau" vorzubereiten. Als es tags darauf soweit war sah man bedrückte Gesichter: diese Dimension des Geländes und das ganze im Winter, so trist und traurig, schlicht ergreifend...
Stammlager Auschwitz  Lagertor Die verschiedenen Eindrücke lassen sich nicht in ein paar Worte fassen. Jeder sollte die Möglichkeit wahrnehmen und sich direkt an diese Mahnmale begeben, damit das Grauen nicht in Vergessenheit gerät und immer eine Warnung bleibt!

verfasst von:   Heike Steurer


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