|
|
Sie finden
hier zahlreiche Artikel aus dem 90er Jahren,
d.h. aus den Anfangsjahren des WWW.
Aktuellere Meldungen finden Sie im
Nachrichtenarchiv unter
Jüdisches Leben in Deutschland...,
Antisemitismus, Rechtsextremismus...,
Europa und die Welt... oder
in den täglich aktuellen Nachrichten von
haGalil.com...
Etliche Artikel in diesem Ordner entsprechen
in Formatierung und Gestaltung nicht den
heutigen Internetstandards. Wir bedanken uns
für Ihr Verständnis. |
|
Schawuot
Schawuot ist das zweite der drei Wallfahrtsfeste und ist eigentlich eine
Verlängerung von Pessach.
Der Name Wochenfest (Schawuot) kommt von den sieben Wochen, die von Pessach bis
Schawuot gezählt werden. Dieses Wallfahrtsfest hat einerseits historische und
andererseits eine naturbezogene Bedeutung. Schawuot wird am 6. Siwam gefeiert,
dem Tag der Gottesoffenbarung am Berg Sinai. Somit ist dieses Wochenfest das
"Fest der Toragebung" . Außerdem ist Schawuot das "Fest der Ernte", da mit
Schawuot die Weizenernte beginnt.
In der ersten Festnacht lesen die Juden ausgewählte Abschnitte aus der Tora.
Weiterhin wird an beiden Festtagen während des Gottesdienstes aus dem 2. Buch
Mose vorgelesen. Außerdem werden Haus und Synagoge mit grünen Zweigen und Blumen
geschmückt. Dies soll an die Erstlingsfrüchte erinnern und ist weiterhin ein
Hinweis auf die Ehrung der Tora. An Schawuot isst man vorwiegend Milchspeisen,
welche ein Symbol des Geschehens am Berg Sinai sind. Von den Süßspeisen sind vor
allem Kuchen in der Form der Gesetzestafeln mit den zehn Geboten beliebt. Auf
der Festtafel darf auch Fleisch nicht fehlen. An beiden Tagen werden zwei
Hauptmahlzeiten eingenommen, wobei die erste aus Milchgerichten und die zweite
aus Fleischgerichten besteht. Dabei sollen die zwei Mahlzeiten an die
Hauptspeisen des Pessachfestes erinnern, das Pessachlamm und das Friedensopfer.
|
|
|