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Sukkot

Sukkot ist das siebentägige Laubhüttenfest (Sukka = Laubhütte). Seiner eigentlichen Bedeutung nach ist es ein Erntedankfest, zunehmend erhielt es aber auch eine religiös-historische Bedeutung. Die Juden erinnern sich an die vierzigjährige Wanderung durch die Wüste, als sie von Ägypten wieder ins „Gelobte Land“ Israel zogen. Während dieser Zeit lebten sie in Hütten. Zum Gedächtnis daran sollen sie nun jedes Jahr sieben Tage in einer selbstgebauten Laubhütte wohnen. Diese wird heute aus Brettern, Ästen, Laub und Tüchern errichtet und mit Blumen und Früchten geschmückt. Das Dach der Laubhütte soll so gestaltet sein, dass es am Tag Schatten bieten, dass man nachts aberBau einer Sukka. Italien um 1470 dennoch die Sterne sehen kann. Heutzutage werden die Laubhütten im Garten oder auf dem Balkon errichtet, in Wohnsiedlungen stellt man häufig auch Gemeinschaftshütten auf.
Neben der Laubhütte ist für Sukkot auch noch der Feststrauß wichtig. Seine vier Bestand-
Teile (Etrog (=Zitrusfrucht), Palme, Myrte, Bachweide), die fest zusammengebunden werden, sollen die Einheit des Volkes Israel symbolisieren. Während des festlichen Umzugs nimmt man den Pflanzenstrauß in die eine Hand, in der anderen Hand trägt man  die Zitrusfrucht, die besonders duftet.

Simchat Thora

Am Tag nach Sukkot wirdSegensspruch über den Feststrauß. Nach einem Gemälde von Hermann Junker in der Synagoge  Simchat Tora ,das „Fest der Torafreude“, gefeiert. An diesem Tag wird der Zyklus der allwöchentlichen Vorlesung aus der Tora am Sabbat beendet, der letzte Abschnitt wird gelesen und es kann danach sogleich wieder von vorn begonnen werden. Alle Torarollen der Synagoge werden aus dem Toraschrein herausgenommen, sie werden geschmückt und mit Gesang und Tanz rund um die Synagoge getragen.


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