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Die Kreuzzüge

Bei der Betrachtung der Judenverfolgung im hohen Mittelalter muss man davon ausgehen, dass die allgemeine Wertschätzung Französische Ritte brechen zum Kreuzzug aufeines Menschenlebens, zumal wenn es sich um das eines Nichtchristen oder eines christlichen Häretikers handelt, gering war. Viele Fürsten sahen sich gezwungen, der im Land um sich greifenden Gewalt als Folge ständiger Kriege durch Errichtung von Rechtsordnungen Einhalt zu gebieten, wie der um 1230 kodifizierte Sachsenspiegel dies versuchte. Die Massaker an den Juden bildeten vor diesem historischen Hintergrund keine Ausnahmen, doch hinterließen sie aufgrund der jüdischen Schutzlosigkeit besonders grausige Spuren. Im 1. Kreuzzug nutzten bewaffnete Scharen die Gelegenheit und folgten einem Aufruf Gottfrieds von Bouillons, der  besagte, dass man zuerst das Blut Christi im eigenen Land rächen soll. Die jüdische Bevölkerung der Städte Trier, Speyer, Worms, Mainz und Köln wurde angegriffen, viele starben eines gewaltsamen Todes. Eine Woge blinden Hasses überrollte die jüdischen Gemeinden auch im 2. Kreuzzug 1146/47, der den christlichen Teilnehmern Zahlungsaufschub oder Schuldenerlass gegenüber den jüdischen Gläubigern versprach; nur Taufe verhieß Rettung. Päpstliche Aufrufe zur Mäßigung, die zumindest vereinzelt zu vernehmen waren, blieben ungehört. 1241 und dann noch einmal 1349 wurde die Frankfurter Gemeinde vernichtet.


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