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Unter Persern und Griechen

Bereits fünfzig Jahre nach dem Exil des jüdischen Volkes wurde das babylonische Reich durch den Perser Cyros im Jahre 539 v. Chr. erobert.
Die Perser zeigten sich gegenüber den unterworfenen Völkern sehr tolerant und gestatteten ihnen, in ihre Heimat Judäa zurückzukehren. Jedoch nahmen nur wenige diese Gelegenheit wahr, da viele  Juden  Babylon als neue  Heimat angenommen hatten. Andere hatten nicht die Absicht ihr angenehmes Leben, erreicht durch ein einträgliches Geschäftsleben, aufzugeben. Diejenigen, die es wagten sich Juda abzusetzen, erlebten die Rückkehr nicht so prachtvoll, wie viele dies erwartet hatten. Es gab viel Arbeit.
Der Wiederaufbau von Ruinen ( vor allem der Aufbau des Tempels, 538 v. Chr. ) und die Sorge um den Lebensunterhalt erschwerten den Neubeginn. Alexander der Große548 v. Chr. erlaubte der persische Herrscher Artaxerxes I. dem Gelehrten und Kenner der jüdischen Gesetze Esra die Rückkehr nach Juda. Dieser wollte das jüdische Volk ermutigen und zu Gott zurückführen. Esra, sowie einige andere Gelehrte, waren die ersten, die das Gesetz, von Gott an Mose am Berg Sinai übergeben und jahrhundertelang mündlich überliefert, im Exil in Babylon in seiner endgültigen Form niedergeschrieben haben. Nun lag es endlich in schriftlich Form vor.  Nach und nach begannen die Menschen sich an das Gesetz zu halten und danach zu leben. Heute findet sich dieses in den ersten fünf Büchern des Alten Testaments.
200 Jahre lang währte diese Zeit des relativen Friedens im nahen Osten. Im 3. Jahrhundert v. Chr. jedoch griff Alexander der Große aus dem Okzident in den Orient. Mehrere Schlachten benötigte er, um seinen persischen Erzfeind 330 v. Chr. endgültig zu besiegen. Der Herrschaftswechsel war für die Judäer zu Beginn nicht von Bedeutung. Mit dem Tode Alexander des Großen 323 v.Chr. endete die friedliche Zeit schlagartig. Die Erben der Macht, Feldherren des Griechenheeres, gerieten in Streit um das Reich Alexanders - und wieder wurde Judäa zum Zankapfel.


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