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Die  Herrschaft der Makkabäer

Durch den Hellenismus verschmolzen griechische, syrische, ägyptische und persische Kulturelemente zu einem neuen Lebensgefühl. Dies entsprach jedoch ganz und gar nicht den traditionellen orientalischen Weltanschauungen.
Auch in Judäa fand der Hellenismus begeisterte Anhänger, die vor allem in der Oberschicht und im höheren Klerus  vertreten waren. Dadurch wurde das Judentum stark in Bedrängnis gebracht. Ebenfalls versuchten die Seleukiden das Judentum zu verdrängen. Es kam zum Verbot des jüdischen Tempeldienstes und dem Brauch der Beschneidung. Daraufhin kam es zum organisierten bewaffneten Widerstand. An der Spitze dieser noch kleinen Gruppe von Aufständischen stand der Priester Mattathias aus Modeîn. Nach dessen Tod übernahm sein Sohn Judas die Führung. 164 v. Chr. gelang ihm die Einnahme Jerusalems. Jedoch schaffte er es nicht die Stadtfestung Akra einzunehmen, denn diese konnten die  Seleukiden halten.
Unerwartete Unterstützung bekam Judas, auch Makkabi genannt, von dem Stamm der Parther. Diese waren ursprünglich am Südufer des Kaspisees ansässig und drangen nun nach Süden vor. Die Seleukiden sahen sich nun von beiden Seiten bedroht und versuchten deshalb die Judäer freundlicher zu stimmen, indem sie ihnen ihre Glaubensfreiheit zurückgaben. Judas nutzte die Schwächen der Seleukiden und forderte die völlige Autonomie Judäas. Doch im Jahre 160 v. Chr. fiel Judas in einer Schlacht gegen den Feldherrn Balchides durch den Verrat von dem griechenfreundlichen Hohenpriester Alkimos. Sein Bruder Jonathan setzte den Kampf fort. Durch seine geschickte Taktik errang er die Hohepriesterwürde und bekam von den Seleukiden den Titel eine Teilherrschers zuerkannt. Doch als er versuchte mit den Römern Kontakt aufzunehmen, da diese in den Punischen Kriegen ( 264 - 146 v. Chr. ) erfolgreich waren, wurde er von den Seleukiden als Hochverräter 143 v. Chr. hingerichtet.
Der dritte Makkabäer, Simon, verstärkte den Druck auf die Seleukiden und es gelang ihm, dass die Gamisen der Agra kapitulierte und somit nahm der Einfluss der Makkabäer zu. Doch im Jahre 135/134 v. Chr. fiel Simon einem Mordanschlag zum Opfer.
Sein Sohn Johannes Hyrkan I. und Nachfolger im Hohepriesteramt mußte den Seleukidenführer Antioches VII. Sideles im Kampf gegen die Parther Heerfolge leisten. Sideles fiel aber und Johannes unterwarf an der Spitze des Söldnerheeres die Samaritaner und Idwäer.
104 v. Chr. starb Johannes und es kam zu einer Errichtung einer einjährigen Gewaltherrschaft durch seinen Sohn Aristobul I. . Danach übernahm sein Bruder Alexander Jamäus die Macht und ließ sich als erster Makkabäer zum König ernennen. Durch ihn kam es zur Erweiterung des Reiches denn er regierte mit harter Hand. Von den Untertanen wurde er gehasst und gefürchtet. In einem der zahlreichen Kleinkriege, die er während seinen Regentschaft führte, starb er 78 v. Chr. . Seine Witwe Salone Alexandra stand nun an der Spitze des Reiches. Da sie aber eine Frau war, wurde ihr das Hohepriesteramt verwehrt. Daraufhin setzte sie ihren Sohn Hyrkan II. ein.
 


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