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Jüdischer Kalender: Heute ist der .

Zum 95. Geburtstag von Schalom Ben Chorin:
"Baumeister des Dialogs"
Der israelische Religionsphilosoph und Schriftsteller Schalom Ben-Chorin wurde am 20. Juli 1913 in München geboren. Er verstarb im Mai 1999 in Jerusalem...

Zur Erinnerung an Schalom Ben-Chorin:
Das letzte Interview
"Von Jerusalem hab ich in meiner Jugend geträumt, daß ich es tatsächlich hierher geschafft habe, ist den bösen Umständen zu verdanken, denn ganz freiwillig bin ich ja nicht gegangen. Doch zwischen Traum und Wirklichkeit besteht eine Differenz"...

Schalom Ben-Chorin:
Mein Judentum
Was ist ihnen gemeinsam, den geborenen und den gewordenen Juden? Das Prinzip der Individuation. Es kommt darauf an, die Möglichkeiten zu entfalten, die in uns liegen. Das scheint mir der Sinn des Lebens zu sein. Des menschlichen Lebens im allgemeinen und des jüdischen Lebens im besonderen. Hier nun geht es um die Entfaltung der jüdischen Möglichkeit...

Der "Stolz der islamischen Völkerschaften":
Der freigelassene Mörder Kuntar wird ausgiebig und begeistert gefeiert
Zehntausende Libanesen, unter Ihnen höchste Staatsvertreter, haben in dieser Woche den mehrfachen Mörder Samir Kuntar wie einen Nationalhelden begrüßt und die Feierlichkeiten gehen weiter, nachdem der libanesische Druse im Rahmen eines Gefangenenaustauschs, zusammen mit vier weiteren Libanesen, aus israelischer Haft entlassen worden war...

Naharijah im April 1979:
Was hat Samir Kuntar getan?
Smadar Haran-Kaiser, die bei dem Überfall in Naharijah ihren Ehemann Dani und ihre beiden Töchter Einat (4) und Yael (2) verloren hat, schrieb an Premier Olmert, sie stehe einer Freilassung des Mörders ihrer Familie nicht im Wege und wünsche sich das Glück der Familien Goldwasser und Regev. Es ist ihr aber ein wichtiges Anliegen, dass die Welt erfährt, "was Kuntar uns angetan hat"...

Ja oder Nein?
Umfrage zum Gefangenenaustausch
Nach dem Austausch zwischen Israel und der Hisbollah sind die Meinungen geteilt. Insbesondere die barbarischen Reaktionen der Hisbolla und die libanesischen Willkommensfeiern für den Kindermörder Sami Kuntar lassen viele an der Verhältnismäßigkeit der Vereinbarung zweifeln. Was meinen Sie?...

Europäische Presseschau:
Gefangenenaustausch in Nahost
Israel und die libanesische Schiitenorganisation Hisbollah haben einen Gefangenenaustausch ausgehandelt: Die Leichen zweier israelischer Soldaten, deren Entführung vor zwei Jahren einen Krieg zwischen den beiden Staaten ausgelöst hatte, wurden gegen die sterblichen Überreste von 200 Libanesen eingetauscht - außerdem fünf Terroristen...

Ehud Goldwasser und Eldad Regev:
Tausende nehmen an Beisetzung teil
Die von der libanesisch-islamistischen Terrormiliz Hisbolla verschleppten und getöteten Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev wurden heute auf Militärfriedhöfen in Nordisrael beigesetzt. Die libanesische Hisbollah-Miliz hatte die Leichen gestern an Israel übergeben...
    

Ehud Goldwasser Eldad Regev

Hören: [Galej ZaHaL]
Do. 17-07-2008:

Eldad Regev wird heute beerdigt
. Gegen Mittag verließ der Sarg das Shraga-Camp und passiert nun, auf dem Weg zum Militärfriedhof in Haifa, das Haus der Familie in Kirjath Mozkin.

Ehud Goldwasser wurde bereits am Vormittag in Naharijah beerdigt.
Tausende begleiteten ihn auf seinem letzten Weg.

Ihjeh Sikhram barukh!

Erbarmungsloser Naher Osten:
Sieg und Niederlage für Olmert und Nasrallah
Für Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah ist der unproportionale Gefangenenaustausch von zwei toten israelischen Soldaten für 199 libanesische Leichen und fünf lebenden Gefangenen, darunter dem Symbol des Widerstandes, Samir Kuntar, ein großer Sieg. Kein arabischer Staat habe es geschafft, den vor 30 Jahren zu lebenslanger Haft verurteilten mehrfachen Mörder frei zu schlagen...

Der Vermittler:
Die deutsche Rolle beim Gefangenenaustausch
Die graue Eminenz, die jenseits vom Rampenlicht den Gefangenenaustausch zwischen der libanesischen Miliz Hisbollah und dem Staat Israel vermittelt hat, ist der BND-Mann Gerhard Konrad. Manche schreiben seinen Nachnahmen auch mit einem „C“. Eine Nachfrage beim Auswärtigen Amt in Berlin, wie denn der Name richtig zu schreiben sei, blieb unbeantwortet. Bei manchen Medien in Deutschland gilt er als so geheim, dass er nur Gerhard K. genannt wird...

"Wir zahlen einen hohen Preis":
Ein Staat trauert
"Es ist hart, es ist hart", teilte Eldad Regevs Vater Zvi dem Armeefunk mit. "Es ist hart zu sehen, wie ein Sarg auf den Boden gestellt wird und dann ein anderer. Es war fürchterlich, dies zu sehen, fürchterlich. Ich habe darum gebeten, den Fernseher auszuschalten – ich wollte es nicht sehen. Wir haben unser Bestes gegeben, um Udi und Eldad nach Hause zu holen, selbst in diesem Zustand. Die ganze Zeit haben wir gehofft, dass Udi und Eldad am Leben sind"...

Kein Zweifel mehr:
Soldaten identifiziert
Nachdem sich die „einwandfreie Identifizierung“ der beiden von der Hisbollah an Israel in schwarzen Särgen übergebenen Soldaten wegen ihres „schlechten Zustands“ um Stunden verzögert hatte, konnte am späteren Nachmittag die zweite Phase des Gefangenenaustausches eingeleitet werden...

Um 9 Uhr begann der vereinbarte "Gefangenenaustausch" zwischen Israel und der Hisbollah. Die bis zuletzt gehegten Hoffnungen der Familien der beiden vor zwei Jahren entführten Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev wurden bitter enttäuscht: die Hisbollah übergab die Särge der beiden Israelis.

Im Moment wird die Identität der Soldaten überprüft. Erst nach einer Bestätigung wird der Austausch weitergeführt und der libanesische Terrorist Samir Kuntar, sowie weitere vier Hisbollah-Kämpfer von Israel an die Hisbollah übergeben.

Veschawu Banim leGwulam:
Zynische Kriegsführung
Mit so viel Zynismus hatte man in Israel nicht gerechnet. Anstatt die Särge in einem geschlossenen Lastwagen des Roten Kreuzes über die Grenze zu bringen, damit sie von Experten für die endgültige Identifizierung durch Pathologen geprüft werden könnten, war die fernsehgerechte Präsentation der beiden schwarzen Särge ein weiterer „Gipfel der Brutalität“, wie es ein ehemaliger Militärrabbiner formulierte...

Der vereinbarte "Gefangenenaustausch" zwischen Israel und Hisbollah, soll am Mittwoch, dem 16. Juli 2008 um 9 Uhr Ortszeit in Rosch Hanikra an der israelisch-libanesischen Grenze stattfinden.
Die israelische Regierung hat am Dienstag dem Austausch zugestimmt. Im Kabinett stimmten 22 Minister dafür und drei dagegen.

Gestern berichtete die libanesische Tageszeitung "Al-Achbar" über die Umstände der Entführung der Soldaten Ehud Goldwasser und Eldad Regev. Einer der beiden Entführten sei tot, der andere lebe noch. An der Grenze warten auch Ärzte des Internationalen Roten Kreuzes auf die vor zwei Jahren aus Israel in den Libanon Verschleppten.

Weitere Meldungen...
Archiv...


"Kol Hakavod!" in Frankfurt:
Ehrung der Veteranen von Israels Unabhängigkeitskrieg
In der Frankfurter Budge Stiftung werden Veteranen des Israelischen Unabhängigkeits-krieges von 1948/1949 geehrt. Die Veranstaltung erinnert zugleich an die 60. Wiederkehr der Unabhängigkeitserklärung am 14.Mai 1948...

haGalil TV-Radar:
Fernsehtipps der Woche
Vom 18.07. bis 24.07.2008 ...

Moishe Hundesohn:
Strandbuddelei – ohne Mythos

Für 2 Euro Jahresbeitrag:
Privatanbetung für Hitlers Stellvertreter
Weil das Bundesverwaltungsgericht die Verbote von Rudolf-Heß-Aufmärschen vor kurzem gebilligt hat, wollen die Rechtsextremen die Nazigröße nun in Privatveranstaltungen verehren. Doch der Plan könnte durchaus noch scheitern...

Weitere Meldungen aus Deutschland:
Jüdisches Leben in Deutschland...
Antisemitismus, Rechtsextremismus...
Archiv...


Aus der Rubrik "Frag' den Rabbi":
Eine Abstammungsfrage
Die Großmutter war Jüdin, die Mutter war Atheistin, die Tochter, um die es geht, wurde katholisch getauft und will auch katholisch bleiben. Ist sie nach dem "klassischen jüdischen Personenstandsrecht" eine Jüdin?...

Numeri - das IV. Buch der Torah:
BeMidbar und die Literatur des Alten Orients

Dem Buch Numeri fehlt der Schwung und die Größe des Buchs Genesis, die theologische Bedeutung des Buches Exodus, die rechtliche Logik von Levitikus und die literarische Einheitlichkeit des Deuteronomiums...

Gebete:
Ehud ben Schlomoh und Eldad ben Zwi
Weltweit finden in zahlreichen Synagogen, insbesondere am Freitagabend bzw. am Samstagmorgen, spezielle Gedenkzeiten und Gebete stattfinden - für Ehud ben Schlomoh und Eldad ben Zwi...

Aufruf zur T'filah!
Sa'akti elekha!
Die Befreiung der Gefangenen ist eine heilige Aufgabe. Regen Sie in Ihrer Gemeinde die passenden Gebete an...

Schabath Pinchas
Torah (hebr.): 4. Buch Moses Num 25,10-30,1
Haftara: 1. Könige 18,46-19,21
[HEBRÄISCH] [DEUTSCH NACH ZUNZ]

Pinchas:
Der Glaubenseifer in Torah und Talmud, in Halacha und Agada
Der nach Pinechas, dem Eiferer benannte Wochenabschnitt greift das Phänomen des Glaubenseifers auf. Die Stellungnahme zu diesem Problem ist heute eine äusserst aktuelle Frage geworden. Es ist deshalb von grosser Wichtigkeit, festzustellen, welchen Platz der fanatische Eifer in Bibel und Talmud einnimmt und was unsere Dezisoren dazu zu sagen haben...

Pinchas:
Über den Umgang mit Eifer
Der Beginn unseres Abschnittes schliesst die Geschichte von Bileams böswilligen Versuchen, die Israel in den Augen des Ewigen diskreditieren sollten, ab. Sie sollten dazu verführt werden, unmoralische Taten zu begehen...

Vor zuviel Eifer wird gewarnt:
Mensch bleiben!

Toleranz, nicht Dogmatismus, ist der Kern des Judentums...

Pinchas beMidbar 25.10 - 30.1:
Starke Frauen
In diesem Wochenabsclmitt teilt G'tt mit, nach welchen Regeln Erez Jisrael unter den zwölf Stämmen zu verteilen ist...

Pinchas beMidbar 25.10 - 30.1:
Emporsteigen und sich nicht unterkriegen lassen
Maimonides analysiert in seinem "More Newuchim" den Hintergrund der Opfergesetze und kommt zu dem Schluss, dass das tägliche Gebet bis zur messianischen Zeit die Opfer abgelöst hat...


Vergleichender Fanatismus:
Vielleicht werden wir ja verrückt

Weltweit offenbaren die Völker ihre gefährlichste Gemeinsamkeit in einem archaisch anmutenden, blutigen Fundamentalismus...

Psychogramm religiöser Fundamentalisten:
Der Eifer gegen die Freiheit

Die Bezeichnung "Fundamentalismus" hat ihren Ursprung in einer Reihe von Broschüren strenggläubiger Christen die um 1910 in den USA erschienen...


Weitere Meldungen...
Archiv...


US-Wahlen:
Obama ist bei Juden klarer Favorit
Laut einer Umfrage des Gerstein-Agne-Instituts für Strategic Communications ist das Thema Israel für das Wahlverhalten der Juden in den USA von untergeordneter Bedeutung. Das Institut hatte 800 Juden in den USA befragt...

Völkermord:
Langsame Vorgehensweise bedeutet für Kriegsverbrecher oft Straflosigkeit
In Bosnien-Herzegowina stehen die Gerichte auf Kantons- und Bezirksebene vor ernsthaften Herausforderungen, wenn sie gerechte und effiziente Verfahren zu Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Genozid durchführen wollen, so Human Rights Watch in einem kürzlich veröffentlichten Bericht…

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