Das andere Erinnern: Kindheit im Holocaust

Demnächst wird die Erinnerung an den Holocaust ohne die Überlebenden auskommen müssen. Schon jetzt rücken die Erinnerungen derjenigen, die als Kinder den Holocaust überlebten, in den Vordergrund. Mit Soazig Aarons Roman „Klaras Nein“ ist letztes Jahr in Deutschland auch der erste Roman einer Nachgeborenen erschienen…

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Journalistische Vor-BILD-er der FAZ

Zu den Auseinandersetzungen um den Nachlass von Max Brod äußerte sich kürzlich auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Autor Oliver Jungen bezeichnet darin das Literaturarchiv Marbach als idealen Ort für den Nachlass, „nicht nur, weil es konservierungstechnisch überlegen ist, sondern auch, weil er sich hier in eine breite Sammlung zur deutschsprachigen Prager Literatur zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts einfügte“…

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Saramago löst wieder Skandal aus

“Die Bibel ist eine Anleitung für schlechte Moral und hat einen großen Einfluss auf unsere Kultur und sogar auf unsere Lebensweise. Ohne die Bibel wären wir anders, und wahrscheinlich bessere Menschen.“ Das sagte Jose Saramago, 86, Literatur-Nobelpreisträger von 1988, bei der Vorstellung seines neuen Buches “Cain” in der nord-portugiesischen Stadt Penafiel über das Alte Testament. Als er gefragt wurde, ob seine Worte nicht die katholische Kirche verletzen könnten, sagte er, dass ihn das nicht besorgt mache, „da die Katholiken ohnehin nicht die Bibel lesen“. Aber dann fügte er hinzu, dass seine Worte durchaus die Juden verletzen könnten: „Aber das kümmert mich nicht sonderlich”…

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