„Israel und seine Comics“ – Ein Comic-Konzert mit Itay Dvori

Der israelische Komponist und Pianist Itay Dvori vertont Graphic Novels aus und über Israel. Auf eine Leinwand werden die Comics projiziert, am Klavier sitzt Itay Dvori und spielt Musik dazu, eigene Kompositionen – oder was ihm gerade einfällt. Er beweist, dass man Comics nicht nur sehen, sondern auch hören kann…

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Thessaloniki – Looking at time through moments

Thessaloniki hat viele Namen: Thessaloniki, Selânik, Salónica oder Solun. Lange war es eine multikulturelle Stadt, in der Christen, Juden und Muslime, Griechen, Makedonier oder Türken zusammenlebten. Es ist und war aber auch ein Ort der Migration, der Flucht, des Verlustes, der Diaspora und der neuen Heimat. Heute versteht sich Thessaloniki als europäische Stadt und reflektiert die gemeinsame europäische Kulturgeschichte zwischen Orient und Okzident ebenso wie seine Bedeutung für die historische und zeitgenössische Migration…

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„Ihre Stimme. Musik jüdischer KomponistInnen“

Die Jüdische Musikreihe für Liebhaber & Neugierige hat sich von Beginn an Musik jüdischer geflüchteter Komponisten verschrieben. Als eine Konzertbesucherin fragte, ob es denn auch Musik von geflüchteten jüdischen Frauen gäbe, hatte jedoch auch die künstlerische Leiterin Mimi Sheffer zunächst keine passende Antwort parat. Dies war für die entdeckungsfreudige Sopranistin Grund genug, dieser Frage nachzugehen und in Archiven und Bibliotheken diverse Frauenschicksale auszugraben…

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Bewahren vor dem Vergessen

Das Jahr 1919 steht für Aufbruch und Neubeginn. Den Ersten Weltkrieg hatten die deutschen Truppen verloren, der Kaiser hatte abgedankt und radikale neue Antworten waren sowohl in der Politik als auch in der Architektur, in Kunst und Design gefordert. 2019 feiert die Ikone der Moderne, das Bauhaus, seinen 100. Geburtstag. Es wird eines der großen Kulturereignisseim nächsten Jahr sein. Bereits jetzt gibt es in der Berliner BOX Freiraum eine sehenswerte Ausstellung zum Thema…

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Der alte Mann und das Land

Mit seinem Dokumentarfilm „Herr Israel“ zeigt der deutsche Regisseur Tom Kimmig seinen ganz persönlichen Eindruck von Israel – durch die Augen eines 99jährigen Mannes aus Deutschland, der die Staatsgründung prägend miterlebte. Im April zeigte Kimmig den Festivalerfolg in Anwesenheit von Chanan Hadar (früher Hans Hausdorf) erstmals in der Cinemathek von Tel Aviv…

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Begegnungen mit Max Weinberg

Am 18. April ist der Frankfurter Maler Max Weinberg gestorben. Geboren 1928 in Kassel, emigriert 1933 nach Belgien, 1935 nach Palästina, erste Studien in Tel Aviv, 1948 als Soldat im israelischen Unabhängigkeitskrieg, wegen Befehlsverweigerung aus der Armee entlassen, kehrte er 1959 nach Frankfurt zurück, wo er als krasser Außenseiter malte und gegen Ende seines Lebens Kultstatus erlangte. Nach seinem Tod schaffte er es sogar in die Spalten der New York Times: „Eccentric German-Israeli Artist Max Weinberg Dies Aged 90“…

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