Zum 10. Mal heißt es „Film ab!“ bei den Jüdischen Filmtagen München

Vom Soulfood des Orients, starken Frauen, Genies, NS-Vergangenheit, filmhistorischen Schätzen bis hin zu 3D-Hologrammen. Im Jubiläumsjahr dreht sich am Jakobsplatz alles um den Dokumentarfilm. Umrahmt von hochkarätigen Einführungen, ausgesuchten Diskussionen und koscheren Köstlichkeiten…

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Murer – Anatomie eines Prozesses

Graz 1963. Wegen Kriegsverbrechen steht der angesehene Lokalpolitiker und Großbauer Franz Murer, 1941-43 für das Ghetto von Vilnius verantwortlich, vor Gericht. Überlebende des Massenmordes reisen an, um auszusagen und Gerechtigkeit zu erwirken. Basierend auf den originalen Gerichtsprotokollen wird von einem der größten Justizskandale der Zweiten Republik erzählt – und von politischer Strategie jenseits moralischer Werte. Ab Donnerstag ist der Film in deutschen Kinos zu sehen…

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32. Jüdische Kulturtage München

Mit einem „A Tribute to Leonhard Bernstein“ präsentiert von Camerata Wien 1900 mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker und der israelischen Sopranistin Chen Reiss, Deutschlandpremiere des Films“ Wolkenbruch“ nach dem Bestseller von Thomas Mayer, Lesung mit Leonille Wittgenstein und Sunnyi Melles mit Illustrationen als Weltpremiere aus „Das Tagebuch der Anne Frank:  Graphic Diary” sowie vielen weiteren Highlights…

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1933 – Eine Kunstinstallation von Ramesch Daha

Das Jüdische Kulturmuseum Augsburg-Schwaben zeigt ab dem 7. November 2018 die Installation „1933“ der österreichisch-iranischen Künstlerin Ramesch Daha. Der 80. Jahrestag der Novemberpogrome ist der geeignete Anlass, mit einer künstlerischen Arbeit den Beginn der Ausgrenzung der deutschen Juden und Jüdinnen zu thematisieren – gerade heute, in einer Zeit, in der unsere Gesellschaft wieder polarisiert…

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Moritz Daniel Oppenheim – Der erste jüdische Maler

Das erste Mal widmet sich ein Dokumentarfilm dem “ersten jüdischen Maler des 19. Jahrhunderts” – Moritz Daniel Oppenheim – der mit seinen Genredarstellungen ein jüdisches Selbstbewusstsein in der Kunstgeschichte etablierte und sich stark für den interkonfessionellen Dialog einsetzte – ein Thema, das gerade heute kaum aktueller sein könnte. Mit seinem “Bilderzyklus zum altjüdischen Familienleben” erreichte Oppenheim ein weltweites Massenpublikum bis er schließlich in den 30er Jahren, vor allem in Deutschland in Vergessenheit geriet…

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